{"id":825356,"date":"2026-02-25T19:48:20","date_gmt":"2026-02-25T19:48:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/825356\/"},"modified":"2026-02-25T19:48:20","modified_gmt":"2026-02-25T19:48:20","slug":"hannover-messe-zeigt-intelligente-roboter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/825356\/","title":{"rendered":"Hannover Messe zeigt intelligente Roboter"},"content":{"rendered":"<p>Auf der heutigen Hannover-Messe-Preview kreisten die Diskussionen auf der B\u00fchne um die Einf\u00fchrung k\u00fcnstlich intelligenter Anwendungen und KI-gesteuerter Roboter in der Industrie. Viele Menschen setzen k\u00fcnstliche Intelligenz bereits privat ein, um produktiver zu sein. \u201eBei 95 Prozent aller industriellen KI-Projekte springt hingegen noch kein wirtschaftlicher Nutzen heraus, sagt Norbert Jung, CEO Bosch Connected Industry, unter Verweis auf eine <a href=\"https:\/\/mlq.ai\/media\/quarterly_decks\/v0.1_State_of_AI_in_Business_2025_Report.pdf\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Studie des NANDA-Projekts am MIT in Massachusetts von August 2025<\/a>. Beispielsweise bleiben KI-Projekte im Pilotstatus stecken oder werden von den beteiligten Mitarbeitern nicht angenommen. Bosch Connected Industry liefert vorkonfigurierte Anwendungsf\u00e4lle, die in Unternehmen beim Einstieg helfen sollen. Industrielle KI-Anwendungen und KI-getriebene Robotikl\u00f6sungen (Physical AI) werden laut Messechef Jochen K\u00f6ckler einen Schwerpunkt auf der <a href=\"https:\/\/www.hannovermesse.de\/de\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">diesj\u00e4hrigen Hannover Messe vom 20. Bis 24. April<\/a> bilden.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/3\/4\/5\/5\/1\/AgileOne-6b7d82f51657cd20.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"1868\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 3200 \/ 1868; object-fit: cover;\" width=\"3200\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>AgileOne ist konzipiert als Humanoid f\u00fcr die Industrie und soll in diesem Jahr auf den Markt kommen. Physische KI f\u00e4ngt allerdings schon bei einfacheren intelligenten Robotikl\u00f6sungen an.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Agile Robots)\n    <\/p>\n<p>Agile Robots hat inzwischen mit der <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Muenchner-Robotik-Unternehmen-Agile-Robots-zeigt-seinen-ersten-humanoiden-Roboter-11087194.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Produktion des Agile One begonnen<\/a>, ein humanoider Roboter f\u00fcr die Industrie. \u201eAllerdings hat man noch keine L\u00f6sung, wenn man nur einen Agile One kauft\u201c, sagt Sven Parusel, Head of Research Partnerships von Agile Robots. In vielen F\u00e4llen ist ein intelligent gesteuerter Roboterarm oder eine feinf\u00fchlige Dual-Arm-Montage wie j\u00fcngst bei einem Projekt in der Getriebemontage von Daimler die bessere L\u00f6sung. Solche Anwendungen mit physischer KI erh\u00f6hen den Output und die Flexibilit\u00e4t und erleichtern es in Zukunft, die Produktionszyklen zu verbessern. \u201eProduzierende Unternehmen und insbesondere der Mittelstand m\u00fcssen ihre Chance durch KI und die Nutzung ihrer Datenbest\u00e4nde jetzt ergreifen, um nicht in Zukunft international abgeh\u00e4ngt zu werden\u201c, warnt Parusel. Wo die Humanoiden in der Produktionshalle ihre Zukunft haben, ist heute noch unklar; vielleicht beim Transport von Produktionsmitteln. Es kann aber auch sein, dass sich in den meist ebenen Werkhallen eher angepasste Humanoide mit fahrbarem Untersatz durchsetzen.<\/p>\n<p><strong>K\u00fcche ohne Koch<\/strong><\/p>\n<p>Drei spektakul\u00e4re L\u00f6sungen mit physischer KI hatten es in die Endauswahl des Robotics Award 2026 geschafft. Den Award r\u00e4umte eine Roboterk\u00fcche des Hamburger Unternehmens Goodbytz ab. Das robotische System besteht nicht nur aus verschiedenen Armen, T\u00f6pfen und Kochstellen sowie Zutatenstationen. Zudem plant die KI gerade bei mehreren gleichzeitig eingehenden Bestellungen die Abl\u00e4ufe intelligent, sodass es zu m\u00f6glichst geringen Wartezeiten kommt und Mahlzeiten nicht etwa verkochen oder zwischendurch zu sehr abk\u00fchlen. Die Station soll zu allen Tageszeiten eine individuelle Men\u00fcauswahl erm\u00f6glichen, selbst wenn Personal schwer zu bekommen ist.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/3\/4\/5\/5\/1\/Goodbytz-Army-baaf2161766099a7.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"800\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 798 \/ 800; object-fit: cover;\" width=\"798\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Die US Army erprobt bereits die autonome Roboterk\u00fcche, mit der das Hamburger Start-up Goodbytz jetzt den Robotics Award der Deutschen Messe abger\u00e4umt hat.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Goodbytz)\n    <\/p>\n<p>Knapp auf einem der zweiten Pl\u00e4tze landete ein Machine Tool Robot, der fr\u00e4sen kann und eine Kombination aus Industrieroboter und Werkzeugmaschine darstellt. Der Roboter, der am Fraunhofer-Institut f\u00fcr Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) in Bremen entwickelt worden ist, kann dynamisch Fehler kompensieren und auftretende Schwingungen ausgleichen, um so die Fr\u00e4squalit\u00e4t zu verbessern.<\/p>\n<p>Auf der Hannover Messe erwartet die Deutsche Messe als Veranstalter in diesem Jahr 3500 Aussteller aus \u00fcber 60 L\u00e4ndern. Partnerland wird in diesem Jahr Brasilien sein. Die Hallen sollen klar nach drei Themen aufgeteilt werden: Automation und Digitalisierung, Energiesysteme sowie Forschung und Technologietransfer. Dar\u00fcber hinaus wird als neuer Themenbereich ein \u201eDefense Production\u201c-Park mit Ausstellern best\u00fcckt.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:agr@heise.de\" title=\"Arne Gr\u00e4vemeyer\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">agr<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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