{"id":825886,"date":"2026-02-26T01:00:14","date_gmt":"2026-02-26T01:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/825886\/"},"modified":"2026-02-26T01:00:14","modified_gmt":"2026-02-26T01:00:14","slug":"joachim-streit-und-hans-arndt-landesregierung-muss-zu-rechtswidrigen-beurlaubungen-endlich-vollstaendig-aufklaeren-untersuchungsausschuss-jetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/825886\/","title":{"rendered":"Joachim Streit und Hans Arndt: Landesregierung muss zu rechtswidrigen Beurlaubungen endlich vollst\u00e4ndig aufkl\u00e4ren \u2013 Untersuchungsausschuss jetzt!"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Streit-Joachim-1.jpg\" alt=\"Streit Joachim\" width=\"528\" height=\"792\" class=\"alignnone size-full wp-image-626345\"  \/>Mainz\/ Ludwigshafen , 23.02.2026 \u2013 <strong>Zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Lisa Marie Jeckel erkl\u00e4rt der Spitzenkandidat der Freien W\u00e4hler zur Landtagswahl 2026, Joachim Streit: \u201eDie Landesregierung versteckt sich hinter Paragrafen \u2013 doch gerade diese Paragrafen machen deutlich, wie brisant der Sachverhalt tats\u00e4chlich ist<\/strong>.\u201c<\/p>\n<p>Zum Stichtag 28. Januar 2026 befinden sich nach Angaben der Landesregierung 167 unmittelbare Landesbeamtinnen und Landesbeamte in einer Beurlaubung, die angeblich \u201e\u00f6ffentlichen Belangen oder dienstlichen Interessen\u201c dient. W\u00e4hrend dieser Zeit erh\u00e4lt das Land in der Regel einen Versorgungszuschlag in H\u00f6he von 30 Prozent der ohne die Beurlaubung zustehenden ruhegehaltf\u00e4higen Dienstbez\u00fcge.<\/p>\n<p>Gleichzeitig regelt \u00a7 24 Abs. 1 Satz 1 Landesbeamtenversorgungsgesetz (LBeamtVG), dass sich das Ruhegehalt pro Jahr ruhegehaltf\u00e4higer Dienstzeit um 1,79375 Prozent erh\u00f6ht. Das bedeutet: Auch w\u00e4hrend einer Beurlaubung ohne Dienstbez\u00fcge k\u00f6nnen erhebliche zus\u00e4tzliche Pensionsanspr\u00fcche entstehen \u2013 mit langfristigen finanziellen Auswirkungen f\u00fcr den Landeshaushalt.<\/p>\n<p>\u201eGenau deshalb ist der Versorgungszuschlag von in der Regel 30 Prozent vorgesehen \u2013 als finanzieller Ausgleich f\u00fcr das Land\u201c, betont Streit. \u201eDas ist ein klar geregeltes Kompensationsprinzip.\u201c<\/p>\n<p>Umso gravierender sei es, dass es nach den bekannten Vorg\u00e4ngen bei der rechtswidrigen Beurlaubung von Staatssekret\u00e4ren keinen entsprechenden finanziellen Ausgleich durch die neuen Arbeitgeber gegeben habe.<\/p>\n<p>\u201eWenn bei regul\u00e4ren Beurlaubungen ein 30-prozentiger Versorgungszuschlag an das Land flie\u00dft, bei rechtswidrigen Beurlaubungen von Staatssekret\u00e4ren jedoch keinerlei Entsch\u00e4digung gezahlt wurde, dann entsteht ein erheblicher finanzieller Schaden zulasten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler\u201c, so Streit. \u201eDas ist politisch hochproblematisch und bedarf l\u00fcckenloser Aufkl\u00e4rung.\u201c<\/p>\n<p><strong>Die Freien W\u00e4hler Rheinland-Pfalz fordern daher<\/strong>:<\/p>\n<p>                \u2022             vollst\u00e4ndige Offenlegung s\u00e4mtlicher Beurlaubungsf\u00e4lle auf Leitungsebene,<\/p>\n<p>                \u2022             transparente Darstellung der jeweils gezahlten Versorgungszuschl\u00e4ge,<\/p>\n<p>                \u2022             Pr\u00fcfung m\u00f6glicher R\u00fcckforderungsanspr\u00fcche des Landes,<\/p>\n<p>                \u2022             eine unabh\u00e4ngige haushaltsrechtliche Bewertung der entstandenen Pensionslasten,<\/p>\n<p>                \u2022             sowie die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses des Landtages.<\/p>\n<p>\u201eWir fordern die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses im Landtag, um vollst\u00e4ndige Transparenz f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sowie die Steuerzahler zu schaffen\u201c, erkl\u00e4rt Streit. \u201eNur ein parlamentarisches Gremium mit umfassenden Akteneinsichts- und Zeugenrechten kann kl\u00e4ren, wie es zu diesen Vorg\u00e4ngen kommen konnte und wer politisch die Verantwortung tr\u00e4gt.\u201c<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend betont Streit: \u201eHier geht es nicht um parteipolitische Auseinandersetzungen, sondern um Vertrauen in den Rechtsstaat und um den sorgf\u00e4ltigen Umgang mit \u00f6ffentlichen Mitteln. Rheinland-Pfalz braucht Klarheit \u2013 und die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger haben ein Recht auf die ganze Wahrheit.\u201c<\/p>\n<p>Quelle Freie W\u00e4hler Rheinland-Pfalz  <\/p>\n<p class=\"post-modified-info\">Zuletzt aktualisiert am 25. Februar 2026, 21:12<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mainz\/ Ludwigshafen , 23.02.2026 \u2013 Zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Lisa Marie Jeckel&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":825887,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1845],"tags":[61836,629,18061,1634,61984,12612,29849,3364,29,13373,548,663,3934,16950,30,13,25476,1427,2096,14,15,16935,22861,2802,1756,4936,12,2127,16725],"class_list":["post-825886","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-mannheim","tag-61836","tag-arbeitgeber","tag-aufklaerung","tag-baden-wuerttemberg","tag-bedarf","tag-buerger","tag-buergerinnen","tag-de","tag-deutschland","tag-entschaedigung","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-freie-waehler","tag-germany","tag-headlines","tag-ludwigshafen","tag-mainz","tag-mannheim","tag-nachrichten","tag-news","tag-pfalz","tag-prozent","tag-rheinland","tag-rheinland-pfalz","tag-schaden","tag-schlagzeilen","tag-streit","tag-umgang"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116134230603741487","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/825886","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=825886"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/825886\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/825887"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=825886"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=825886"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=825886"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}