{"id":826062,"date":"2026-02-26T02:44:27","date_gmt":"2026-02-26T02:44:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/826062\/"},"modified":"2026-02-26T02:44:27","modified_gmt":"2026-02-26T02:44:27","slug":"host-europe-stoppt-e-mail-umstellung-auf-microsoft-365","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/826062\/","title":{"rendered":"Host Europe stoppt E-Mail-Umstellung auf Microsoft 365"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Host-Europe-stops-email-conversion-to-Microsoft-365-11188956.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Der Webhosting-Anbieter Host Europe vollzieht eine Kehrtwende: Die Umstellung der E-Mail-Postf\u00e4cher aller Kunden auf Microsoft 365 wird gestoppt. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Host-Europe-bittet-zur-Kasse-Mailmigration-ab-Mai-10326806.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Die f\u00fcr Ende April angek\u00fcndigte Einstellung des Classic-Hosting-Angebots<\/a> wird ausgesetzt. F\u00fcr viele Kunden d\u00fcrfte das freilich zu sp\u00e4t kommen: Sie haben dem Webhoster angesichts drohender massiver Mehrkosten l\u00e4ngst den R\u00fccken gekehrt, wie in Foren-Posts und auf Reddit zu lesen ist.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Mit der Umstellung auf <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/Microsoft-365\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Microsoft 365<\/a> sollte jedes Mailkonto k\u00fcnftig knapp einen Euro pro Monat kosten. Das klingt nach wenig. Bedenkt man aber, dass die Mailkonten, f\u00fcr die vorher IMAP\/POP3 verwendet wurden, in dreistelliger Zahl kostenlos den Paketen beigelegt waren, wurden viele Kunden von der Zwangsumstellung kalt erwischt. Wer viele Mailkonten nutzt, musste entweder ausd\u00fcnnen oder aber sich auf erhebliche Mehrkosten einstellen, die schnell die monatlichen Kosten f\u00fcr das restliche Webhosting \u00fcbersteigen. Kunden \u00e4u\u00dferten zudem Vorbehalte, dass ihre E-Mails in die Cloud eines US-Anbieters umziehen sollen, anstatt wie bislang auf einem europ\u00e4ischen Server zu liegen.<\/p>\n<p>Sp\u00e4te Kehrtwende<\/p>\n<p>Die Kehrtwende, die den Kunden jetzt mit einer E-Mail bekannt gegeben wurde, stellt das Unternehmen als Akt der Kundenfreundlichkeit dar: \u201eW\u00e4hrend dieser Zeit haben wir uns konsequent auf die Kundenerfahrung konzentriert, auf Kundenfeedback geh\u00f6rt und erkannt, dass einige Produkte und Kundenumgebungen zus\u00e4tzliche \u00dcberlegungen erfordern\u201c, hei\u00dft es. Deshalb werde man alle weiteren Hosting- und E-Mail-Migrationen \u201evorerst\u201c stoppen, w\u00e4hrend das Unternehmen die n\u00e4chsten Schritte evaluiere.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>Konkret bedeutet dies, dass alle nicht migrierten Produkte auf der Classic-Hosting-Plattform verbleiben sollen und die Abschaltung ausbleibt. Wer allerdings schon umgestellt hat, schaut in die R\u00f6hre. Und das d\u00fcrften aufgrund des sp\u00e4ten Zeitpunkts der Mitteilung sehr viele sein. Solche Umstellungen haben meistens einen gro\u00dfen Vorlauf. In Foren ist zum Beispiel von Vereinen zu lesen, die viel Arbeit in die Umstellung stecken mussten. Host Europe bietet Kunden, die ihre K\u00fcndigung zur\u00fccknehmen, vier Monate kostenloses Classic-Hosting an. F\u00fcr jene, die bereits umgestellt oder den Anbieter verlassen haben, d\u00fcrfte das wie Hohn wirken.<\/p>\n<p>Viele Fragen bleiben offen<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich bleiben viele Fragen offen. Dazu z\u00e4hlt, warum Host Europe erst so sp\u00e4t \u2013 nach fast einem Jahr \u2013 erkannt hat, dass die Kunden mit der Umstellung nicht einverstanden sind. Das gro\u00dfz\u00fcgige Kostenlos-Angebot deutet darauf hin, dass sich das Unternehmen einer gro\u00dfen K\u00fcndigungswelle entgegensah. Und offen bleibt auch, wie der Hinweis auf die Vorl\u00e4ufigkeit des Migrationsstopps zu verstehen ist. Gegenw\u00e4rtig muss davon ausgegangen werden, dass durch den Stopp nur Zeit gewonnen wurde. Zudem scheint das Unternehmen nicht vorzuhaben, zum klassischen Mailserver zur\u00fcckzukehren. Eine Nachfrage von heise online blieb bislang unbeantwortet.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mki@heise.de\" title=\"Malte Kirchner\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mki<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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