{"id":826205,"date":"2026-02-26T04:00:15","date_gmt":"2026-02-26T04:00:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/826205\/"},"modified":"2026-02-26T04:00:15","modified_gmt":"2026-02-26T04:00:15","slug":"brand-zwingt-russland-zum-kuerzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/826205\/","title":{"rendered":"Brand zwingt Russland zum K\u00fcrzen"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_politik\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Politik<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 26.02.2026, 04:46 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/autor\/felix-durach-4v5scioic.html\" title=\"Zur Autorenseite von Felix Durach\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" durach=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Felix Durach<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Ein ukrainischer Drohnenangriff auf eine Pumpstation zwingt Russlands Wirtschaft zu drastischen K\u00fcrzungen. Die \u00d6lexporte sinken um 250.000 Barrel pro Tag.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Kiew \u2013 W\u00e4hrend die Lage an der Front im Ukraine-Krieg f\u00fcr die Truppen Kiews zwar schwierig, aber nicht kritisch scheint, setzt man die Nadelstiche gegen das russische Hinterland fort. Das <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/druck-russlands-wirtschaft-im-visier-oel-raffinerie-brennt-lichterloh-putin-unter-94181821.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;favorisierte Ziel bei den Drohnenangriffen auf Russland sind die wirtschaftlichen Lebensadern&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.fr.de\/politik\/druck-russlands-wirtschaft-im-visier-oel-raffinerie-brennt-lichterloh-putin-unter-94181821.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:8,&quot;storyElementCount&quot;:26}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">favorisierte Ziel bei den Drohnenangriffen auf Russland sind die wirtschaftlichen Lebensadern<\/a> des Regimes von <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/wladimir-putin-per42970\/\" class=\"id-import-Link id-pageApi-Link--externalDomain\" title=\"Wladimir Putin\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Wladimir Putin&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.merkur.de\/politik\/wladimir-putin-per42970\/&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:8,&quot;storyElementCount&quot;:26}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wladimir Putin<\/a>: die \u00d6lpipelines und Raffinerien. Welche Wirkung diese Angriffe entfalten k\u00f6nnen, zeigt ein j\u00fcngster ukrainischer Drohnenschlag in der Region Tartastan, der Russlands \u00d6lwirtschaft zu einem drastischen Schritt zwang.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/41637884-durch-einen-drohnenangriff-gegen-eine-pumpstation-in-der-region-tartastan-hat-russlands-oel.jpeg\" loading=\"lazy\"   height=\"619\" width=\"1100\" alt=\"Durch einen Drohnenangriff gegen eine Pumpstation in der Region Tartastan hat Russlands &#xD6;l-Wirtschaft einen schweren Schlag erlitten.\"\/>Durch einen Drohnenangriff gegen eine Pumpstation in der Region Tartastan hat Russlands \u00d6l-Wirtschaft einen schweren Schlag erlitten. \u00a9\u00a0Montage: afp\/Screenshot X<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Russlands staatlicher Pipelinemonopolist Transneft hat die Roh\u00f6laufnahme in sein System um rund 250.000 Barrel pro Tag reduziert, nachdem ukrainische Drohnen eine Pumpstation an einer Schl\u00fcsselstelle angegriffen hatten.<strong> <\/strong>Die Reduktion k\u00f6nnte Russlands bereits bestehende \u00d6lexportprobleme versch\u00e4rfen, da das Land mit geringeren Lieferungen an wichtige Kunden in Indien und der T\u00fcrkei aufgrund versch\u00e4rfter westlicher Sanktionen k\u00e4mpft.<\/p>\n<p>Schlag gegen Russlands Wirtschaft: Ukrainische Drohne trifft wichtige Pumpstation<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Der Drohnenangriff traf die strategisch wichtige Pumpstation Kaleykino in der Wolga-Region Tatarstan, die der Druzhba-Pipeline dient. Diese transportiert Moskauer Roh\u00f6l nach Osteuropa und zu Russlands wichtigsten westlichen H\u00e4fen. Der Angriff verursachte einen Brand an der Station, die eine Kapazit\u00e4t von etwa einer Million Barrel pro Tag besitzt und sich nahe der Stadt Almetyevsk befindet.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die Transneft-K\u00fcrzungen betrafen haupts\u00e4chlich Lieferungen vom Tatneft-Produzenten in Tatarstan, wie eine mit der Situation vertraute Quelle der Nachrichtenagentur Reuters mitteilte. Kaleykino ist ein zentraler Knotenpunkt f\u00fcr den westsibirischen \u00d6ltransport. Die in den 1970er Jahren erbaute Anlage fungiert als kritische Kreuzung f\u00fcr das Pumpen und Mischen verschiedener \u00d6lqualit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Schatten aus Stahl an der Front: Panzer gestern, heute und morgen<img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_interstitialImage\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/32346988-abrams-leopard-ukraine-russland-krieg-wladimir-putin-gegenoffensive-verluste-panzer-xSSuJPY.jpeg\" loading=\"lazy\"   height=\"2593\" width=\"3894\" alt=\"Ein US-Kampfpanzer M1 Abrams f&#xE4;hrt w&#xE4;hrend eines Trainingstages bei der &#xDC;bung Africa Lion 2012 einen Feldweg hinunter. (Archivbild)\"\/><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/stahl-an-der-front-panzer-gestern-heute-und-morgen-schatten-aus-zr-94100290.html\" class=\"id-StoryElement-intestitialLink-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" ansehen=\"\" data-k5a-pos=\"west_story_16_photoGalleryLink\" title=\"Zur Fotostrecke: Schatten aus Stahl an der Front: Panzer gestern, heute und morgen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fotostrecke ansehen<\/a>Schwere Sch\u00e4den f\u00fcr Putins \u00d6lwirtschaft nach Drohnenangriff<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Bei dem ukrainischen Drohnenangriff wurden zwei Lagertanks mit je 50.000 Tonnen Kapazit\u00e4t getroffen und gingen anschlie\u00dfend in Flammen auf. Die Pipelines von Kaleykino versorgen wichtige westliche H\u00e4fen einschlie\u00dflich Novorossiisk und Primorsk sowie die Druzhba-Pipeline. Die Station ist zudem ein bedeutender Knotenpunkt f\u00fcr Lieferungen an russische Inlandsraffinerien.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Das Ausma\u00df der Sch\u00e4den muss noch bewertet werden, aber bei schweren Besch\u00e4digungen k\u00f6nnten russische \u00d6lexporte sowohl in Volumen als auch in Qualit\u00e4t beeintr\u00e4chtigt werden. Russlands verbleibende \u00d6lstr\u00f6me nach Europa\u00a0\u2013 zu Raffinerien in Ungarn und der Slowakei\u00a0\u2013 sind bereits seit Ende Januar ausgesetzt.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Angriffe wie der in Tartastan sind im Ukraine-Krieg keine Seltenheit. Der ukrainische Pr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/wolodymyr-selenskyj-ukraine-praesident-konflikt-krieg-tv-star-tanzshow-schauspieler-91382339.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Wolodymyr Selenskyj&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.fr.de\/politik\/wolodymyr-selenskyj-ukraine-praesident-konflikt-krieg-tv-star-tanzshow-schauspieler-91382339.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:22,&quot;storyElementCount&quot;:26}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wolodymyr Selenskyj<\/a> hat wiederholt betont, dass man Schl\u00e4ge gegen wirtschaftliche Einrichtungen in Russland als strategisches Mittel im Verteidigungskampf gegen die russische Invasion ansehe. Immer wieder werden Explosionen oder Br\u00e4nde an russischen Raffinerien und Pumpstationen gemeldet, die sich stellenweise weit \u00fcber 1000 Kilometer hinter der Frontlinie in der Ostukraine befinden. Die f\u00fcr die Angriffe benutzten Drohnen verf\u00fcgen \u00fcber extrem hohe Reichweiten oder werden teilweise auch aus dem russischen Inland gestartet.<\/p>\n<p>Lage an der Front im Ukraine-Krieg: \u201eSchwierig, aber nicht kritisch\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die erfolgreichen Nadelstiche gegen Putins Wirtschaft sind von gro\u00dfer Bedeutung, da die Lage an der Front nach wie vor heikel ist. Russlands Truppen meldeten zuletzt <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/hoher-blutzoll-bei-pokrowsk-putins-armee-kassiert-hohe-verluste-in-kesselschlacht-zr-94161223.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Vorst&#xF6;&#xDF;e nahe der umk&#xE4;mpften Stadt Pokrowsk&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.fr.de\/politik\/hoher-blutzoll-bei-pokrowsk-putins-armee-kassiert-hohe-verluste-in-kesselschlacht-zr-94161223.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:24,&quot;storyElementCount&quot;:26}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vorst\u00f6\u00dfe nahe der umk\u00e4mpften Stadt Pokrowsk<\/a>, die sich mittlerweile nahezu komplett unter russischer Kontrolle befindet. Einen Zusammenbruch der Front muss Kiew wohl aber nicht bef\u00fcrchten. \u201eDie Lage der Ukraine auf dem Schlachtfeld ist schwierig, aber nicht kritisch\u201c, schreibt der ISW-Analyst George Barros in einem Beitrag auf X.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u201eRussland bleibt zwar gef\u00e4hrlich, ein Zusammenbruch der ukrainischen Verteidigung ist jedoch unwahrscheinlich. Russlands milit\u00e4rische Macht ist begrenzt, und die Annahme, es k\u00f6nne unbegrenzt k\u00e4mpfen, ist falsch\u201c, f\u00fchrt Barros weiter aus. Die F\u00e4higkeiten Russlands f\u00fcr weitere Vorst\u00f6\u00dfe d\u00fcrften dabei auch davon abh\u00e4ngig sein, ob der Ukraine weiterhin erfolgreiche Schl\u00e4ge gegen Putins \u00d6lwirtschaft gelingen. (Quellen: Kyiv Independent, Reuters, Institute for the Study of War) (fdu)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Politik Stand: 26.02.2026, 04:46 Uhr Von: Felix Durach DruckenTeilen Ein ukrainischer Drohnenangriff auf eine Pumpstation zwingt Russlands&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":826206,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-826205","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116134938536018422","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/826205","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=826205"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/826205\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/826206"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=826205"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=826205"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=826205"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}