{"id":82924,"date":"2025-05-04T05:17:10","date_gmt":"2025-05-04T05:17:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/82924\/"},"modified":"2025-05-04T05:17:10","modified_gmt":"2025-05-04T05:17:10","slug":"anti-terror-kampf-zehntausende-reservisten-einberufen-israel-bereitet-verschaerfung-der-gaza-angriffe-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/82924\/","title":{"rendered":"Anti-Terror-Kampf: Zehntausende Reservisten einberufen \u2013 Israel bereitet Versch\u00e4rfung der Gaza-Angriffe vor"},"content":{"rendered":"<p>Israel plant eine Ausweitung seiner Milit\u00e4roffensive im Gazastreifen. Die Armee schickt schon Einberufungsbefehle an zahlreiche Reservisten. Ziel ist es, den Druck auf die Terroristen erheblich zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Das israelische Sicherheitskabinett will heute \u00fcber eine Ausweitung der Angriffe im Gazastreifen beraten. Nach Berichten israelischer Medien hat Ministerpr\u00e4sident <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article255999628\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article255999628&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Benjamin Netanjahu<\/a> entsprechenden Pl\u00e4nen bereits grunds\u00e4tzlich zugestimmt. Das israelische Milit\u00e4r schickt Medienberichten zufolge bereits Einberufungsbescheide an Zehntausende Reservisten.<\/p>\n<p>Das israelische Nachrichtenportal \u201eynet\u201c berichtete, eine gr\u00f6\u00dfere Offensive k\u00f6nnte bereits in den kommenden Tagen beginnen. Ziel ist es demnach, den Druck auf die islamistische Terrororganisation <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article256007340\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article256007340&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamas<\/a> zu erh\u00f6hen, um die Freilassung weiterer Geiseln zu erzwingen.<\/p>\n<p>Netanjahus B\u00fcro teilte mit, angesichts der Entwicklungen in Gaza und Syrien sowie wegen \u201edes intensiven diplomatischen und sicherheitspolitischen Zeitplans\u201c habe der Regierungschef einen diese Woche geplanten Besuch in Aserbaidschan auf einen sp\u00e4teren Zeitpunkt verschoben.<\/p>\n<p>Die Zeitung \u201eJerusalem Post\u201c berichtete, die geplante Mobilisierung von Reservisten sei massiv, aber immer noch deutlich kleiner als direkt nach dem Terrorangriff der Hamas und anderer Extremistengruppen in Israel am 7. Oktober 2023.<\/p>\n<p>Laut \u201eynet\u201c sollen einige der Reservisten regul\u00e4re Truppen abl\u00f6sen, die gegenw\u00e4rtig an der Nordgrenze oder im Westjordanland im Einsatz sind, damit diese wiederum in den Gazastreifen geschickt werden k\u00f6nnen. F\u00fcr einige Reservisten sei es bereits die siebte Einberufung seit Beginn des Gaza-Kriegs vor mehr als eineinhalb Jahren.<\/p>\n<p>Die indirekten Verhandlungen unter Vermittlung der USA, \u00c4gyptens und Katars \u00fcber eine neue Waffenruhe waren bislang ergebnislos geblieben. Ein israelischer Regierungsvertreter sagte \u201eynet\u201c: \u201eSolange die Hamas unsere Geiseln nicht freil\u00e4sst, werden wir unsere milit\u00e4rische Operation deutlich intensivieren.\u201c Eine letzte Chance bleibe nur, wenn die Hamas in letzter Minute einem Abkommen zustimme.<\/p>\n<p>Eine Ausweitung der Angriffe d\u00fcrfte die ohnehin prek\u00e4re humanit\u00e4re Lage im Gazastreifen weiter versch\u00e4rfen. Hilfsorganisationen sprechen von katastrophalen Zust\u00e4nden. Seit gut zwei Monaten l\u00e4sst Israel keine Hilfslieferungen mehr in das abgeriegelte Gebiet, in dem rund zwei Millionen Pal\u00e4stinenser leben. Die Armee wirft der Hamas vor, die Hilfsg\u00fcter gewinnbringend weiterzuverkaufen, um ihre K\u00e4mpfer und Waffen zu finanzieren.<\/p>\n<p>Das Nachrichtenportal \u201eAxios\u201c berichtete zuletzt, die USA und Israel planten, mit Hilfe einer privaten US-Firma Hilfsg\u00fcter an der Hamas vorbei in den Gazastreifen zu bringen. Ein entsprechendes Abkommen stehe kurz vor dem Abschluss.<\/p>\n<p>Zahl der noch lebenden Geiseln in Gaza unklar<\/p>\n<p>Nach israelischen Angaben werden derzeit noch 24 Geiseln sowie die Leichen von 35 Verschleppten im Gazastreifen festgehalten. Ehemalige Geiseln berichteten von extrem grausamen Bedingungen. US-Pr\u00e4sident Donald Trump erkl\u00e4rte k\u00fcrzlich, die Zahl der noch lebenden Geiseln sei vermutlich geringer als bisher angenommen.<\/p>\n<p>Angeh\u00f6rige von Geiseln demonstrierten am Samstagabend in Tel Aviv erneut f\u00fcr eine Waffenruhe. Einav Zangauker, Mutter einer m\u00e4nnlichen Geisel, sagte nach Angaben von \u201eynet\u201c, weiterer milit\u00e4rischer Druck gef\u00e4hrde das Leben der Geiseln. Netanjahu schicke \u201edie Soldaten in einen \u00fcberfl\u00fcssigen Krieg\u201c, sagte sie demnach.<\/p>\n<p>Der Krieg wurde durch den Terrorangriff der Hamas und anderer extremistischer Gruppen am 7. Oktober 2023 im israelischen Grenzgebiet ausgel\u00f6st. Dabei wurden etwa 1.200 Menschen get\u00f6tet und \u00fcber 250 Israelis verschleppt. Seitdem sind laut dem von den Hamas-Terroristen kontrollierten Gesundheitsministerium im Gazastreifen rund 52.500 Menschen get\u00f6tet worden. Allein seit Wiederaufnahme der Angriffe am 18. M\u00e4rz sollen etwa 2.400 Personen ums Leben gekommen sein, so die Terror-Organisation.<\/p>\n<p>Auch die jemenitische Huthi-Miliz setzt ihre Angriffe auf Israel fort. Am Samstagmorgen heulten erneut Warnsirenen, unter anderem in Jerusalem und am Toten Meer. Ein aus dem Jemen abgefeuertes Geschoss wurde von der israelischen Raketenabwehr abgefangen.<\/p>\n<p>Die Huthi feuern seit Wiederaufnahme der israelischen Offensive im M\u00e4rz nach Scheitern einer zweimonatigen Waffenruhe wieder regelm\u00e4\u00dfig Geschosse in Richtung Israel \u2013 als Zeichen der Solidarit\u00e4t mit der Hamas. In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa demonstrierten am Freitag Tausende mit Waffen und Plakaten mit dem Huthi-Motto: \u201eGott ist gro\u00df, Tod Amerika, Tod Israel, Fluch \u00fcber die Juden, Sieg dem Islam.\u201c<\/p>\n<p>dpa\/fhs<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Israel plant eine Ausweitung seiner Milit\u00e4roffensive im Gazastreifen. 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