{"id":829381,"date":"2026-02-27T09:42:15","date_gmt":"2026-02-27T09:42:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/829381\/"},"modified":"2026-02-27T09:42:15","modified_gmt":"2026-02-27T09:42:15","slug":"lka-he-zweiter-hessenweiter-aktionstag-zur-bekaempfung-der-sozialkriminalitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/829381\/","title":{"rendered":"LKA-HE: Zweiter hessenweiter Aktionstag zur Bek\u00e4mpfung der Sozialkriminalit\u00e4t &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">27.02.2026 \u2013 10:30<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Hessisches Landeskriminalamt\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/nr\/43563\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hessisches Landeskriminalamt<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox-pseudo event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/611a57f4-233f-47ef-a1bd-baac6bc5c4a2\/03_Sicherstellung_Verm%C3%B6genswerte.jpg.jpg\" data-description=\"Lichtbild sichergestellte Verm\u00f6genswerte\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"69a1642b270000fd2cd43f63\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/lka-he-zweiter-hessenweiter-aktionstag-zur-bek-mpfung-der-sozialkriminalit-t-strafverfolgungs-finanz.jpeg\"   alt=\"LKA-HE: Zweiter hessenweiter Aktionstag zur Bek\u00e4mpfung der Sozialkriminalit\u00e4t Strafverfolgungs-, Finanz- und Kommunalbeh\u00f6rden gehen gemeinsam gegen Missbrauch staatlicher Leistungen vor\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Wiesbaden\" title=\"News aus Wiesbaden \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wiesbaden<\/a> (ots)<\/p>\n<p>Rund 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der hessischen Polizei, des Zolls, der Financial Intelligence Unit (FIU), kommunaler Gewerbe- und Ordnungs\u00e4mter, der Jobcenter sowie der Steuerfahndung sind am Donnerstag, 26. Februar, erneut landesweit gegen den Missbrauch staatlicher Leistungen vorgegangen. Der gro\u00dfangelegte Einsatz wurde vom Hessischen Landeskriminalamt (HLKA) koordiniert und gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Bilanz des zweiten hessenweiten Aktionstags zur Bek\u00e4mpfung der Sozialkriminalit\u00e4t: Insgesamt wurden 259 Objekte und Fahrzeuge kontrolliert, 83 Strafanzeigen erstattet und \u00fcber 185 Ordnungswidrigkeiten sowie 17 aufenthaltsrechtliche Verst\u00f6\u00dfe festgestellt. 30 Personen wurden vorl\u00e4ufig und 5 Personen aufgrund bestehender Haftbefehle, davon 2 Personen mit dem Ziel der Abschiebung festgenommen.  Zudem wurden Verm\u00f6genswerte im Gesamtwert von 610.000 Euro arrestiert.<\/p>\n<p>Sozialkriminalit\u00e4t umfasst unterschiedliche Erscheinungsformen des unberechtigten Bezugs oder Missbrauchs staatlicher Leistungen. Dazu z\u00e4hlen unter anderem das Erschleichen von Sozialleistungen, der Bezug von Doppelleistungen, Dokumenten- und Identit\u00e4tsmissbrauch, aber auch Schwarzarbeit bei gleichzeitigem Leistungsbezug und Rauschgifthandel. Die Bandbreite reicht von pers\u00f6nlich motivierten Einzelf\u00e4llen bis hin zu strukturell angelegten und teils organisierten Missbrauchskonstellationen. Nach kriminalistischer Erfahrung ist in diesem Deliktsfeld von einer erheblichen Dunkelziffer auszugehen, viele F\u00e4lle des Missbrauchs staatlicher Leistungen werden erst bei Pr\u00fcfungen und Kontrollen festgestellt.<\/p>\n<p>Der Fokus der zweiten landesweiten Schwerpunktma\u00dfnahme lag auf den insgesamt 259 polizeilichen Kontrollma\u00dfnahmen in Wohn- und Gesch\u00e4ftsr\u00e4umen, aber auch Lokalit\u00e4ten wie Gastst\u00e4tten und Gastronomiebetriebe, Spielotheken, Barbershops und Nagelstudios. Dabei wurden insgesamt 1.465 Personen kontrolliert, 83 Strafanzeigen gefertigt und 377 melderechtliche Verst\u00f6\u00dfe den zust\u00e4ndigen kommunalen Beh\u00f6rden zur weiteren Pr\u00fcfung hinsichtlich des m\u00f6glichen Sozialleistungsbetrugs \u00fcbermittelt.   Auch konnte w\u00e4hrend der Kontrollen Verm\u00f6gen im Wert von 610.000 Euro abgesch\u00f6pft werden, indem Luxusautos, Bargeld und andere Verm\u00f6genswerte sichergestellt wurden.<\/p>\n<p>Massive Meldeverst\u00f6\u00dfe in Fulda aufgedeckt<\/p>\n<p>Bei der Kontrolle eines Wohnkomplexes in Fulda wurden erhebliche Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten bei den Meldedaten festgestellt. Das Haus hat 41 Zimmer und wird fast ausschlie\u00dflich f\u00fcr die kurzzeitige Unterbringung ausl\u00e4ndischer Arbeitskr\u00e4fte genutzt. Vor Ort stellten die Einsatzkr\u00e4fte erhebliche melderechtliche Unstimmigkeiten fest: An der Anschrift sind anstatt 432 lediglich 87 Personen ordnungsgem\u00e4\u00df gemeldet. Daraus ergeben sich insgesamt 345 m\u00f6gliche Meldeverst\u00f6\u00dfe, die nun zur weiteren Pr\u00fcfung an die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden \u00fcbermittelt wurden.<\/p>\n<p>Verdacht auf Geldw\u00e4sche &#8211; Hochwertiges Fahrzeug, Bargeld und Luxusg\u00fcter sichergestellt<\/p>\n<p>Bei einer Verkehrskontrolle auf der Autobahn 671 haben Polizeieinsatzkr\u00e4fte einen hochwertigen Mercedes im Wert von rund 100.000 Euro kontrolliert. Bei der Durchsuchung entdeckten die Beamten 18.400 Euro Bargeld. Aufgrund widerspr\u00fcchlicher Angaben des Fahrers, gegen den bereits Verdachtsmeldungen wegen Geldw\u00e4sche vorliegen, erh\u00e4rtete sich der Anfangsverdacht. Des Weiteren gelang es den Einsatzkr\u00e4ften, weitere Luxusg\u00fcter sicherzustellen, darunter eine Rolex-Armbanduhr im Wert von 19.000 Euro. Zur Sicherung der Einziehung wurden s\u00e4mtliche Verm\u00f6gensgegenst\u00e4nde &#8211; einschlie\u00dflich des Fahrzeugs &#8211; beschlagnahmt. Der Fahrer erh\u00e4lt eine Strafanzeige.<\/p>\n<p>HLKA-Pr\u00e4sident Daniel Muth sagt: &#8222;Bei der Bek\u00e4mpfung der Sozialkriminalit\u00e4t liegen Ermittlungsschwerpunkte aus polizeilicher Sicht vor allem auf organisierte Missbrauchsstrukturen sowie auf der Bek\u00e4mpfung von Geldw\u00e4sche. Das hei\u00dft auch, dass wir den Geldfl\u00fcssen folgen m\u00fcssen, diese offenlegen und deliktisch erlangte Verm\u00f6genswerte konsequent absch\u00f6pfen. So k\u00f6nnen wir auch kriminelle Strukturen wirksam und nachhaltig zerschlagen.&#8220;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Aktionstags vollstreckten Einsatzkr\u00e4fte der hessischen Polizei im Auftrag der hessischen Staatsanwaltschaften zudem 24 Beschl\u00fcsse aus verschiedenen Ermittlungsverfahren. Gegen die Beschuldigten, besteht unter anderem der Verdacht des Subventionsbetrugs, der Urkundenf\u00e4lschung, Geldw\u00e4sche und des Handels mit Bet\u00e4ubungsmitteln.<\/p>\n<p>Bereits im Dezember 2025 hatten die hessischen Sicherheits- und Kontrollbeh\u00f6rden bei einem ersten landesweiten Aktionstag die Bek\u00e4mpfung der Sozialkriminalit\u00e4t in den Blick genommen. Der zweite Aktionstag setzt dieses Engagement in diesem Jahr fort. HLKA-Pr\u00e4sident Daniel Muth macht deutlich: &#8222;Unser Ziel ist es, das Deliktsfeld umfassend aufzuhellen, kriminelle Strukturen aufdecken und Sozialbetr\u00fcgern die finanzielle Grundlage zu entziehen. Daf\u00fcr ist ein eng abgestimmtes Vorgehen der beteiligten staatlichen Stellen, die Zusammenf\u00fchrung beh\u00f6rdlicher Erkenntnisse sowie der Austausch erfolgreicher Strategien erforderlich. Die Zusammenarbeit hat w\u00e4hrend des gestrigen Einsatzes gut geklappt. Mein ausdr\u00fccklicher Dank gilt allen eingesetzten Kr\u00e4ften.&#8220;<\/p>\n<p>Hintergrund Sozialkriminalit\u00e4t:<\/p>\n<p>Wer staatliche Leistungen bezieht, die ihm nicht zustehen, macht sich nicht nur strafbar, sondern sch\u00e4digt auch die Sozialkassen und untergr\u00e4bt massiv das Vertrauen der Allgemeinheit in ein funktionierendes Sozialsystem.<\/p>\n<p>In der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) wurden in Hessen im Jahr 2024 insgesamt 624 F\u00e4lle von Sozialleistungsbetrug erfasst. Dabei handelt es sich um das Hellfeld, es ist von einem deutlich gr\u00f6\u00dferen Dunkelfeld auszugehen.<\/p>\n<p class=\"contact-headline\">R\u00fcckfragen bitte an:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Hessisches Landeskriminalamt<\/p>\n<p>Telefon: 0611\/83-8310<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/43563\/mailto: kommunikation.hlka@polizei.hessen.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> kommunikation.hlka@polizei.hessen.de<\/a><br \/><a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.polizei.hessen.de\">http:\/\/www.polizei.hessen.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Hessisches Landeskriminalamt, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"27.02.2026 \u2013 10:30 Hessisches Landeskriminalamt Wiesbaden (ots) Rund 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der hessischen Polizei, des Zolls, der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":829382,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1847],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,1087,13,2052,177,14,15,121,178,180,179,181,12,4544],"class_list":{"0":"post-829381","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wiesbaden","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-he","15":"tag-headlines","16":"tag-hessen","17":"tag-kriminalitt","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-polizei","21":"tag-presse","22":"tag-pressemeldung","23":"tag-pressemitteilung","24":"tag-pressemitteilungen","25":"tag-schlagzeilen","26":"tag-wiesbaden"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116141945534238561","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/829381","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=829381"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/829381\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/829382"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=829381"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=829381"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=829381"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}