{"id":8298,"date":"2025-04-04T18:36:23","date_gmt":"2025-04-04T18:36:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/8298\/"},"modified":"2025-04-04T18:36:23","modified_gmt":"2025-04-04T18:36:23","slug":"bahnen-und-busse-der-bvg-stehen-seit-dem-morgen-in-berlin-still","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/8298\/","title":{"rendered":"Bahnen und Busse der BVG stehen seit dem Morgen in Berlin still"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 19.03.2025 13:12 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die BVG wird seit dem Morgen erneut bestreikt, in Berlin fahren keine U- und Stra\u00dfenbahnen und kaum Busse. Eine Einigung auf einen neuen Tarifvertrag steht aus &#8211; ein unbefristeter Streik ist nicht ausgeschlossen.<\/strong>\n    <\/p>\n<ul class=\"bulletpoint-list \">\n<li>Mitarbeiter der BVG legen seit Mittwochfr\u00fch ihre Arbeit nieder<\/li>\n<li>U-Bahnen, Trams und die meisten Busse fahren in Berlin nicht<\/li>\n<li>Lage auf den Stra\u00dfen entspannt sich langsam wieder<\/li>\n<li>Kritik am erneuten Warnstreik u.a. von den Unternehmensverb\u00e4nden Berlin-Brandenburg<\/li>\n<li>Verdi-Verhandlungsf\u00fchrer stellt Urabstimmung \u00fcber unbefristete Streiks in Aussicht, falls keine Einigung am Freitag<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSeit Mittwochfr\u00fch um 3 Uhr legt ein <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/thema\/warnstreik\/index.html\" title=\"Warnstreik \" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Warnstreik <\/a>bei den Berliner Verkehrsbetrieben (<a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/thema\/bvg\/index.html\" title=\"BVG\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BVG<\/a>) gro\u00dfe Teile des Nahverkehrs in der Stadt lahm. Die Gewerkschaft Verdi hat zu einem 48-st\u00fcndigen Ausstand aufgerufen. Er soll bis Freitag, 3 Uhr dauern. Damit findet der Streik unmittelbar vor der n\u00e4chsten Verhandlungsrunde statt, die f\u00fcr Freitag angesetzt ist.<br \/>\u00a0<br \/>Indes entspannt sich die Situation auf den Stra\u00dfen nach rbb-Informationen langsam. Vor allem auf den nach Berlin einf\u00fchrenden Hauptstra\u00dfen gab es am Morgen lange Staus. Besonders voll war es zum Beispiel um die Prenzlauer Promende, die Ostseestra\u00dfe, die Sch\u00f6nhauser Allee und die Bornholmer Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/rbb-508557974-100.jpg\" alt=\"Symbolbild: Fahrg\u00e4ste warten auf die S-Bahn, Ringbahn, Westkreuz, Berlin Charlottenburg. (Quelle: dpa\/Joko)\" title=\"Audio: rbb88.8 | 19.03.2025 | Miriam Keuter | dpa\/Joko\"\/><\/p>\n<p>So kommen Fahrg\u00e4ste um den BVG-Warnstreik herum<\/p>\n<p>            Erneut m\u00fcssen Pendler in und nach Berlin 48 Stunden ohne U-Bahn, Stra\u00dfenbahn und Bus klarkommen. Grund ist ein Warnstreik bei der BVG. Welche Alternativen gibt es und welche Buslinien sind nicht betroffen? Ein \u00dcberblick.<a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/wirtschaft\/beitrag\/2025\/03\/berlin-bvg-warnstreik-ubahn-bus-tram-alternativen-sbahn-regio.html\" title=\"mehr\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mehr<\/a><\/p>\n<p>    S-Bahn, F\u00e4hre, Regionalbahnen und manche Busse fahren<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nW\u00e4hrend des Warnstreiks d\u00fcrften alle U-Bahnen und Stra\u00dfenbahnen sowie die meisten Busse ausfallen, wie die BVG mitteilte. Die S-Bahn und die Regionalbahnen werden jedoch fahren, da sie entweder von der Deutschen Bahn oder anderen Unternehmen betrieben werden. Zwischen 9 und 14 Uhr sollen an beiden Warnstreik-Tagen zus\u00e4tzliche Bahnen der S1 zwischen Zehlendorf und Potsdamer Platz sowie der S5 zwischen Mahlsdorf und Lichtenberg fahren, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Ebenfalls nicht betroffen vom Streik ist laut BVG der barrierefreie Rufbus &#8222;Muva&#8220;. Gleiches gilt auch f\u00fcr die F\u00e4hren (F10, F11 und F12).<br \/>\u00a0<br \/>Fahren sollen au\u00dferdem die Buslinien 106, 114, 118, 133, 161, 168, 175, 179, 204, 218, 234, 263, 275, 316, 318, 320, 326, 334, 349, 358, 363, 380 sowie die Nachtbuslinien N12, N23, N35, N39, N53, N61, N63, N69, N84, N91, N95 und N97. Die Linien 112, 124, 184, 744, 893, N68 und X36 sollen mit eingeschr\u00e4nktem Angebot verkehren.<\/p>\n<p>    Kritik am Warnstreik von den Unternehmensverb\u00e4nden<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKritik an dem mittlerweile vierten Warnstreik im laufenden Tarifstreit kommt von den Unternehmensverb\u00e4nden Berlin-Brandenburg. Der stellvertretende Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Andreas Schulz nannte das Vorgehen der Gewerkschaft &#8222;unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig&#8220;. Auch BVG-Personalvorst\u00e4ndin Jenny Zeller-Grothe hatte mit Unverst\u00e4ndnis auf den Warnstreikaufruf reagiert. &#8222;Es ist h\u00f6chste Zeit, dass die Gewerkschaft endlich auch L\u00f6sungsans\u00e4tze und Kompromisse an den Tisch bringt, statt weiter auf Maximalforderungen zu beharren&#8220;, sagte Zeller-Grothe. &#8222;Wir sind viermal auf die Gewerkschaft zugegangen&#8220;, hie\u00df es mit Verweis auf die vier Angebote im Laufe der Gespr\u00e4che.<br \/>\u00a0<br \/>Verdi-Verhandlungsf\u00fchrer Jeremy Arndt sprach dagegen von &#8222;notwendigem Druck&#8220; vor dem entscheidenden Gespr\u00e4ch am Freitag. Er kritisierte das j\u00fcngste BVG-Angebot als &#8222;v\u00f6llig unzureichend&#8220;.<\/p>\n<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/rbb-504338969-100.jpg\" alt=\"&quot;Streik! U-Bahnen, Trams und Busse fahren nicht.&quot; steht w\u00e4hrend eines ganzt\u00e4gigen Verdi-Warnstreiks bei den Berliner Verkehrsbetrieben auf einem Schild an einer verschlossenen U-Bahn-Station. (Quelle: dpa\/Sebastian Gollnow)\" title=\"504338969 | dpa\/Sebastian Gollnow\"\/><\/p>\n<p>D\u00fcrfen Arbeitnehmer zuhause bleiben, wenn die BVG bestreikt wird?<\/p>\n<p>            Die BVG wird bestreikt &#8211; mal wieder. Aber was passiert eigentlich, wenn es Arbeitnehmer durch den Streik nicht p\u00fcnktlich oder gar nicht zur Arbeit schaffen? Ein \u00dcberblick \u00fcber die wichtigsten Fragen.<a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/wirtschaft\/beitrag\/2025\/02\/streik-bvg-fragen-antworten-warnstreik-rechte-arbeitnehmer.html\" title=\"mehr\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mehr<\/a><\/p>\n<p>    Unbefristete streiks in Aussicht gestellt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBVG und Verdi verhandeln \u00fcber einen neuen Tarifvertrag. Vergangene Woche hatte die BVG der Gewerkschaft <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/wirtschaft\/beitrag\/2025\/03\/berlin-bvg-verdi-warnstreik-tarifstreit.html\" title=\"ein neues Angebot unterbreitet\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ein neues Angebot unterbreitet<\/a> mit rund 13,6 Prozent mehr Gehalt bei einer auf 24 Monate verk\u00fcrzten Laufzeit. Verdi nannte das Angebot &#8222;v\u00f6llig unzureichend&#8220; und fordert weiterhin 750 Euro mehr pro Monat f\u00fcr alle Besch\u00e4ftigten und h\u00f6here Schichtzulagen. Die Gewerkschaft strebt eine Laufzeit von nur zw\u00f6lf Monaten an. Die Gespr\u00e4che f\u00fcr die rund 16.000 Besch\u00e4ftigten laufen bereits seit Mitte Januar.<br \/>\u00a0<br \/>Falls es bei der kommenden Gespr\u00e4chsrunde am Freitag zu keiner Einigung kommt, hat Verdi-Verhandlungsf\u00fchrer Jeremy Arndt eine Urabstimmung \u00fcber unbefristete Streiks in Aussicht gestellt. Mindestens 75 Prozent der teilnehmenden Mitglieder m\u00fcssten daf\u00fcr zustimmen. Dann k\u00f6nnte der n\u00e4chste Ausstand deutlich l\u00e4nger als 48 Stunden dauern.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Tarifverhandlungen f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten der Berliner Verkehrsbetriebe werden separat von denen im \u00d6ffentlichen Dienst gef\u00fchrt. Bei der BVG wird \u00fcber den &#8222;Tarifvertrag Nahverkehr&#8220; (TV-N) verhandelt. Die Tarifvertr\u00e4ge des \u00d6ffentlichen Dienstes oder der L\u00e4nder gelten dort nicht. Dass nur die Busse und Bahnen der BVG bestreikt werden und nicht auch der S-Bahn-Verkehr, h\u00e4ngt wiederum damit zusammen, dass die S-Bahn von der Deutschen Bahn betrieben wird und dort nochmals andere Tarifbedingungen gelten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSendung: rbb24 Abendschau, 19.03.2025, 19:30 Uhr<\/p>\n<p>                                        <a class=\"backlink__link\" href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/wirtschaft\/beitrag\/2025\/03\/warnstreik-bvg-berlin-bus-u-bahn-tram-berlin-tarifvertrag.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                                                <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Rundfunk Berlin-Brandenburg\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1743587833_143_lra-rbb-logo-100.svg.svg+xml\" height=\"40\" width=\"40\"\/><\/p>\n<p>                                        <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 19.03.2025 13:12 Uhr Die BVG wird seit dem Morgen erneut bestreikt, in Berlin fahren keine U- und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8299,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,2236,29,30,1940,1938,6671],"class_list":{"0":"post-8298","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-bvg","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-nachrichten-aus-berlin","16":"tag-news-aus-berlin","17":"tag-tarifkonflikt"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114281144963235060","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8298","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8298"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8298\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8299"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8298"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8298"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8298"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}