{"id":83027,"date":"2025-05-04T06:18:08","date_gmt":"2025-05-04T06:18:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/83027\/"},"modified":"2025-05-04T06:18:08","modified_gmt":"2025-05-04T06:18:08","slug":"klassik-ich-war-in-eine-andere-welt-geraten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/83027\/","title":{"rendered":"Klassik: \u201eIch war in eine andere Welt geraten\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der Komponist, Pianist und Dirigent Leon Gurvitch kam aus Weissrussland nach Hamburg. Ein knappes Vierteljahrhundert sp\u00e4ter ist er eine feste Gr\u00f6\u00dfe in der Klassik-Szene der Hansestadt, gibt Konzerte in Laeiszhalle und Elbphilharmonie. Im September wird es sogar ein un-gew\u00f6hnliches Klassik-Konzert im Docks auf der Reeperbahn geben.<\/p>\n<p><b>WELT: <\/b>Woher stammen Sie und wann sind Sie nach <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/hamburg-staedtereise\/\" title=\"Nachrichten, Bilder, Videos und Reisetipps zu Hamburg finden Sie auf unserer Themenseite.\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/hamburg-staedtereise\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;Nachrichten, Bilder, Videos und Reisetipps zu Hamburg finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;Nachrichten, Bilder, Videos und Reisetipps zu Hamburg finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a> gekommen?<\/p>\n<p><b>Leon Gurvitch:<\/b> Ich bin in Minsk geboren. Meine Kindheit habe ich in Russland, genauer: in Kazan, Tatarstan, verbracht und danach in Minsk studiert auf der Musikhochschule. Dann kam ich mit 22 Jahren nach Hamburg, ohne gro\u00dfe Hoffnung, aber mit Visionen. <\/p>\n<p><b>WELT: <\/b>Warum haben Sie Wei\u00dfrussland damals verlassen?<\/p>\n<p><b>Gurvitch: <\/b>Das war in der Umbruchzeit kurz nach der Perestroika. Die ganze Sowjetunion funktionierte nicht mehr. Es gab eine sehr gute Ausbildung in der klassischen Musik, aber kaum M\u00f6glichkeiten, sich anschlie\u00dfend weiterzuentwickeln, aufzutreten. Selbst Professoren wussten nicht, wie es weitergehen soll. Da herrschte komplette Perspektivlosigkeit. Deutschland war und ist ein f\u00fchrendes Land f\u00fcr klassische Musik. Und ich brauche die k\u00fcnstlerische Freiheit f\u00fcr meine Arbeit.<\/p>\n<p><b>WELT: <\/b>In welchem Jahr kamen Sie nach Hamburg?<\/p>\n<p><b>Gurvitch: <\/b>Das war 2001 und in Hamburg bin ich zuf\u00e4llig gelandet, es h\u00e4tte auch eine andere deutsche Stadt sein k\u00f6nnen. Aber ich kannte Hamburg von einer Gastspielreise im Alter von 15 Jahren und ich hatte es mit seinem Hafen ins Herz geschlossen. Also war froh dar\u00fcber, hier gelandet zu sein. Dann habe ich von Null angefangen, ohne Sprachkenntnisse, ohne Freunde.<\/p>\n<p><b>WELT: <\/b>Wo genau begann dieser Neustart?<\/p>\n<p><b>Gurvitch: <\/b>In Altona, mit anderen Fl\u00fcchtlingen auf einem Schiff.<\/p>\n<p><b>WELT: <\/b>Etwa auf der Bibby Altona, dem schwimmenden Fl\u00fcchtlingsheim, auf das kein Mensch wollte und auf dem es immer wieder Probleme gab? Wie haben Sie diese Zeit erlebt und wie lange waren Sie auf dem Schiff untergebracht?<\/p>\n<p><b>Gurvitch: <\/b>Als ich auf dem Schiff \u201eBibby Altona\u201c ankam, wurde mir sofort klar, dass ich in eine v\u00f6llig andere Welt geraten war. Es war ein abgeschlossener Ort, ausschlie\u00dflich f\u00fcr Migranten. Nicht einmal die Polizei wagte sich dorthin. Urspr\u00fcnglich dachte ich, ich w\u00fcrde dort nur ein paar Tage verbringen. Doch schlie\u00dflich blieb ich fast ein halbes Jahr \u2013 eine Zeit, in der das Leben oft gef\u00e4hrlich war und in der Angst zum Alltag geh\u00f6rte. Aber ich hatte einen Blick auf die k\u00fcnftige Baustelle der Elbphilharmonie, einen Blick in die Zukunft sozusagen, immerhin. Und ich hoffe, dass Deutschland ein offenes Land bleibt.<\/p>\n<p><b>WELT: <\/b>Wo ging es dann f\u00fcr Sie weiter?<\/p>\n<p><b>Gurvitch: <\/b>Dann habe ich eine Wohnung in St. Georg gefunden, wo ich dann auch mit meiner Familie, meiner Frau und meinen beiden S\u00f6hnen 15 Jahre gelebt habe und an der Musikhochschule studiert. Die Zeit rast. Seit ein paar Jahren wohnen wir kurz hinter der Stadtgrenze in Neu Wulmstorf, wo ich einen eigenen Raum mit der n\u00f6tigen Ruhe zum Komponieren habe. Nun bin ich schon fast 25 Jahre in Hamburg, liebe die Stadt sehr, habe hier also schon mehr Lebenszeit verbracht als in Wei\u00dfrussland.<\/p>\n<p><b>WELT: <\/b>Welchen Ort empfinden Sie als Heimat?<\/p>\n<p><b>Gurvitch: <\/b>Im Grunde habe ich drei Heimaten: Erstens Minsk, weil ich von dort komme, zweitens Hamburg, weil ich hier lebe und drittens die Musik, in der ich auch zu Hause bin. Aus Hamburg reise ich in die ganze Welt. Und ich habe fast alle meine Werke hier komponiert.<\/p>\n<p><b>WELT: <\/b>Sie haben unglaublich viel und vielf\u00e4ltig komponiert, Kammermusik, f\u00fcr Klavier, f\u00fcr Sinfonieorchester, f\u00fcr Filme, f\u00fcrs Theater, jetzt auch f\u00fcr das Ballett. Wie viele Werke haben Sie mittlerweile geschaffen?<\/p>\n<p><b>Gurvitch: <\/b>Bei der GEMA sind rund 400 Werke von mir registriert und ich habe sie praktisch alle in Hamburg geschrieben. Ich teile meine Arbeit zwischen den T\u00e4tigkeiten als Komponist, Pianist und Dirigent auf. Dadurch gliedert sich mein k\u00fcnstlerisches leben in verschiedene Bereiche, die sich manchmal \u00fcberschneiden und eng miteinander verbinden.<\/p>\n<p><b>WELT: <\/b>Haben Sie keine Angst, dass Ihnen die Ideen mal ausgehen k\u00f6nnten?<\/p>\n<p><b>Gurvitch: <\/b>Nein, eher, dass die Lebenszeit nicht reicht f\u00fcr s\u00e4mtliche Projekte, die ich gern noch machen w\u00fcrde. Nat\u00fcrlich gibt es immer wieder schwierige Momente, der Weg ist immer noch mitunter steinig. Aber ich gebe nie die Hoffnung auf. Meine Familie und meine Freunde helfen mir dabei sehr. Zu den gro\u00dfen Pl\u00e4nen geh\u00f6ren ein abendf\u00fcllendes Ballett und eine Oper.<\/p>\n<p><b>WELT: <\/b>Momentan sind Sie aber gut ausgelastet \u2026<\/p>\n<p><b>Gurvitch: <\/b>Jetzt ist viel los. Gerade habe ich ein kammermusikalisches Auftragswerk zum zehnj\u00e4hrigen Bestehen des Komponistenquartiers in Hamburg geschrieben, das wurde am 22. April aufgef\u00fchrt, hei\u00dft \u201eDuell\u201c und basiert auf Themen von H\u00e4ndel und Mattheson. Beide waren in der Hamburger Oper am G\u00e4nsemarkt t\u00e4tig und rivalisierten, H\u00e4ndel war 18 Jahre alt, Mattheson vier Jahre \u00e4lter. Von den Barockthemen habe ich eine Br\u00fccke in die Moderne geschlagen. Am 26. April habe ich dann das Solo-Pianokonzert \u201eBachomania\u201c in der Laeiszhalle gespielt, zu Johann Sebastian Bachs 340. Geburtstag. Das Programm setzte sich aus Werken zusammen, die urspr\u00fcnglich nicht f\u00fcr Klavier geschrieben wurden \u2013 aus verschiedenen Kantaten von Bach, etwa f\u00fcr Chor, Cello oder Orgel \u2013, erg\u00e4nzt durch eigene Improvisationen.<\/p>\n<p><b>WELT: <\/b>Weitere Auff\u00fchrungen stehen an \u2026<\/p>\n<p><b>Gurvitch: <\/b>Richtig. Meine Kammeroper \u201eCharms\u201c nach Gedichten von Daniil Charms wird am 7. Mai im Theater <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/luebeck\/\" title=\"Nachrichten, Bilder und Videos zu L\u00fcbeck finden Sie auf unserer Themenseite.\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/luebeck\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;Nachrichten, Bilder und Videos zu L\u00fcbeck finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;Nachrichten, Bilder und Videos zu L\u00fcbeck finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">L\u00fcbeck<\/a> aufgef\u00fchrt, sie hatte auch vor Kurzem schon Premiere an der Staatsoper in Hamburg in der ausverkauften Opera Stabile. In L\u00fcbeck spielt und singt die Schauspielerin und ganz tolle S\u00e4ngerin Svetlana Mamresheva. Gleichfalls in L\u00fcbeck ist \u00fcbrigens auch noch mein Ballett \u201eKintsugi\u201c zu sehen, als Gastspiel aus <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/kiel\/\" title=\"Nachrichten, Bilder und Videos zu Kiel finden Sie auf unserer Themenseite.\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/kiel\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;Nachrichten, Bilder und Videos zu Kiel finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;Nachrichten, Bilder und Videos zu Kiel finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kiel<\/a>, in der Choreografie von Edvin Revazov, Erster Solist im Hamburg Ballett John Neumeier. Dann spiele ich am 11. Mai ein Solokonzert in Wien im Ehrbar Saal mit meinem Klavierzyklus \u201eMusique melancholique\u201c, der auch \u201eKintsugi\u201c zugrunde liegt, japanisch f\u00fcr die \u201eKunst des goldenen Flickens\u201c. Dann fliege ich zur\u00fcck nach Hamburg, weil das n\u00e4chste Highlight ansteht.<\/p>\n<p><b>WELT: <\/b>Sie meinen die Urauff\u00fchrung des Balletts \u201eSilentium\u201c nach Ihrer Musik, mit Ihrem Ensemble in der Choreografie von Revazov im gro\u00dfen Saal der Elbphilharmonie am 16. Mai.<\/p>\n<p><b>Gurvitch: <\/b>Ja, diesmal getanzt vom Hamburger Kammerballett, das Edvin gegr\u00fcndet hat und das T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzern aus der Ukraine in Hamburg eine k\u00fcnstlerische Heimat bietet. Das Ballett ist ein Appell f\u00fcr den Frieden. <\/p>\n<p><b>WELT: <\/b>Ihre Arbeit ist also durchaus verdichtet\u2026<\/p>\n<p><b>Gurvitch: <\/b>Sehr. Gleichzeitig habe ich einen Stapel Auftr\u00e4ge. F\u00fcr Mailand schreibe ich ein Werk f\u00fcr Chor und Jazzband zu sehr spannenden Gedichten von Umberto Eco. Und dann bereite ich ein weiteres Projekt f\u00fcr Hamburg vor, den Versuch, klassische Musik in einen Musikclub zu bringen, aber nicht in irgendeinen, sondern ins Docks auf der Reeperbahn. Wir werden einen Fl\u00fcgel auf die B\u00fchne stellen und hoffen auf junge Leute, die den Besuch eines Konzertsaals scheuen, aber in den Club gehen und dort Klaviermusik neu erleben k\u00f6nnen. Unsere Idee ist es, musikalische Grenzen aufzul\u00f6sen. Filmmusik trifft auf eigene Kompositionen, klassische Motive verschmelzen mit modernen Sounds. Dieses besondere Konzert des neuen Projekts \u201ePiano Unplugged\u201c findet am 5. September 2025 im Docks Club als Premiere statt.<\/p>\n<p> <b>WELT: <\/b>Haben Sie so etwas schon mal gemacht oder warum gehen Sie zuversichtlich an das Experiment?<\/p>\n<p><b>Gurvitch: <\/b>Diese Br\u00fccke zwischen Klassik und Club f\u00fcr Einsteiger zu schaffen, ist in New York gelungen. Da habe ich in zwei Wochen am Broadway zwei Solokonzerte in einer Schauspielschule gegeben, der Stella Adler School of Acting, als Artist in Residence. Da herrschte eine lockere Atmosph\u00e4re, die Leute waren euphorisch, sie haben gelacht und Fragen gestellt.<\/p>\n<p><b>WELT: <\/b>Woher nehmen Sie Ihre Inspiration?<\/p>\n<p><b>Gurvitch: <\/b>F\u00fcr mich gibt es mehrere Quellen. Ich lasse mich von Kunst inspirieren, von Poesie, aber auch vom Weltgeschehen, gro\u00dfen Ereignissen. Ein Komponist ist immer auch derjenige, der ein Tagesbuch unserer Zeit schreibt, der reflektiert, was wir heute erleben. Wie seinerzeit Beethoven. Wir wissen ganz genau, was er in der Zeit von Napoleon weshalb komponiert hat. Dann ist auch Heinrich Heine eine gro\u00dfe Inspiration f\u00fcr mich, ich habe Heine-Lieder komponiert. Und einen Liedzyklus nach der russischen Dichterin Anna Achmatova.<\/p>\n<p> <b>WELT: <\/b>Dazu kommen Auftragsarbeiten \u2026<\/p>\n<p><b>Gurvitch: <\/b>Klar, ich arbeite wie jeder andere Komponist immer wieder nach Auftr\u00e4gen, zum Beispiel von Filmregisseuren und Choreografen. Schostakovich sagte einmal, es gibt nur zwei Arten von Musik: gute und schlechte. Nach diesem Motto lebe ich auch. Das Werk &#8222;Silentium&#8220; f\u00fcr Klavier und Streichorchester begann ich w\u00e4hrend der Pandemie zu komponieren, und sp\u00e4ter brach der Krieg aus. Das zeigt, dass wir, Musiker und K\u00fcnstler, auf das Geschehen in der Welt reagieren und nicht schweigen d\u00fcrfen. Zugleich hoffe ich sehr auf eine Zukunft in Frieden. Mit dem Projekt Silentium werden wir am 16. Mai im Gro\u00dfen Saal der Elbphilharmonie einen Appell an alle Zuh\u00f6rer im Saal sowie an die gesamte Menschheit richten \u2013 eine Botschaft der Hoffnung auf Frieden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Komponist, Pianist und Dirigent Leon Gurvitch kam aus Weissrussland nach Hamburg. Ein knappes Vierteljahrhundert sp\u00e4ter ist er&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":83028,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,9166,30,10926,692,91,33151,45],"class_list":{"0":"post-83027","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-elbphilharmonie","10":"tag-germany","11":"tag-grund-stefan","12":"tag-hamburg","13":"tag-klassik","14":"tag-laeiszhalle","15":"tag-texttospeech"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114448112241340746","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83027","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=83027"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83027\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/83028"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=83027"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=83027"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=83027"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}