{"id":830751,"date":"2026-02-27T22:06:19","date_gmt":"2026-02-27T22:06:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/830751\/"},"modified":"2026-02-27T22:06:19","modified_gmt":"2026-02-27T22:06:19","slug":"kuba-wehrt-bewaffnete-provokation-ab-usa-versuchen-die-insel-durch-hungerpolitik-zu-unterwerfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/830751\/","title":{"rendered":"Kuba wehrt bewaffnete Provokation ab: USA versuchen, die Insel durch Hungerpolitik zu unterwerfen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"db relative center\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/e2d8d698-c595-46c8-81e5-2c2ee56e1f01.jpeg\" style=\"max-height:100%\"\/>Kubanisches Grenzschutzschiff  [Photo: Ministerio del Interior de Cuba]<\/p>\n<p>Am Mittwoch kam es vor der Nordk\u00fcste Kubas zu einem bewaffneten Zusammensto\u00df, bei dem kubanische Grenzschutzbeamte ein unter US-Flagge fahrendes Schnellboot mit Waffen, Sprengstoff und schwer bewaffneten Exilanten abwehrten. Der Vorfall ist eine ernste Warnung, dass Washingtons Kampagne, die Insel auszuhungern, um sie zur Unterwerfung zu zwingen, in eine noch gef\u00e4hrlichere und provokantere Phase eintritt.<\/p>\n<p>Nach Angaben des kubanischen Innenministeriums n\u00e4herte sich ein Patrouillenboot einem in Florida registrierten Schnellboot mit der Kennung FL7726SH, das etwa eine Seemeile vor der K\u00fcste der Provinz Villa Clara operierte \u2013 also weit entfernt von einem plausiblen \u201eNavigationsfehler\u201c. Dabei er\u00f6ffneten die Insassen des amerikanischen Bootes das Feuer und verwundeten den kubanischen Kommandanten. Die Grenzsoldaten schossen zur\u00fcck, t\u00f6teten vier M\u00e4nner und verletzten sechs weitere.<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden berichteten von der Beschlagnahme von Sturmgewehren, Pistolen, Molotow-Cocktails und anderen selbstgebauten Sprengk\u00f6rpern, kugelsichere Westen, Zielfernrohren und Tarnuniformen \u2013 Ausr\u00fcstung, die auf ein versuchtes \u201eEindringen mit terroristischen Zielen\u201d hindeutet.<\/p>\n<p>Bei den meisten der bisher identifizierten Personen handelt es sich um in den USA lebende kubanische Staatsb\u00fcrger; einige von ihnen stehen bereits wegen fr\u00fcherer Terroraktivit\u00e4ten auf Kubas Fahndungsliste. Einer der Toten war laut CBS News, die sich auf eine Quelle aus dem Wei\u00dfen Haus beruft, amerikanischer Staatsb\u00fcrger. Auch einer der Verletzten wurde laut Medienberichten als US-B\u00fcrger identifiziert. Das Boot wurde als gestohlen gemeldet. Ein siebter festgenommener Verd\u00e4chtiger soll gestanden haben, dass er aus den USA geschickt worden war, um Vorbereitungen f\u00fcr Angriffe der bewaffneten Gruppe in Kuba zu treffen.<\/p>\n<p>Keine noch so gro\u00dfe Besch\u00f6nigung seitens Washington kann das grundlegende Wesen dieser Operation \u00e4ndern. Sie ist das Produkt jahrzehntealter Verbindungen: Netzwerke kubanischer Exilterroristen und in den USA ans\u00e4ssiger Paramilit\u00e4rs, die seit den 1960er Jahren von der CIA und anderen Beh\u00f6rden aufgebaut und finanziert wurden. Diese Netzwerke werden nun unter Bedingungen aktiviert, unter denen die Trump-Regierung offen versucht, Kubas Wirtschaft zu strangulieren, die Insel zu einem \u201enationalen Notfall\u201c f\u00fcr die Vereinigten Staaten zu erkl\u00e4ren und jedem Land, das ihr \u00d6l verkauft, mit Strafz\u00f6llen zu drohen.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon, ob das Wei\u00dfe Haus diese spezielle Mission direkt angeordnet hat oder nicht: es ist unvorstellbar, dass diese schwer bewaffnete Gruppe, die auf einer Farm im S\u00fcden Floridas ausgebildet wurde und ihre Mitglieder \u00fcber TikTok anwarb (wie Angeh\u00f6rige und Freunde der Angreifer gegen\u00fcber dem Univision-Journalisten Javier D\u00edaz prahlten), von Florida aus startete und in kubanische Gew\u00e4sser eindrang, ohne dass US-Geheimdienste und Strafverfolgungsbeh\u00f6rden etwas aufgefallen w\u00e4re. Zumindest erhielt die Provokation gr\u00fcnes Licht von den US-Beh\u00f6rden.<\/p>\n<p>Die Heuchelei, die Vertreter der US-Regierung an den Tag legen, ist atemberaubend. Au\u00dfenminister Marco Rubio, der sich seit Monaten f\u00fcr die Entf\u00fchrung des venezolanischen Pr\u00e4sidenten Nicol\u00e1s Maduro und seiner Frau sowie f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der Treibstoffblockade gegen Kuba eingesetzt hatte, erkl\u00e4rt nun, dass \u201ewir unsere eigenen Informationen besorgen werden\u201c, bevor man Schlussfolgerungen ziehe.<\/p>\n<p>Der Generalstaatsanwalt von Florida, James Uthmeier, faucht, dass \u201eman der kubanischen Regierung nicht trauen kann\u201c und schw\u00f6rt, \u201ediese Kommunisten zur Rechenschaft zu ziehen\u201c, w\u00e4hrend Senator Rick Scott fordert, dass \u201edas kommunistische kubanische Regime zur Rechenschaft gezogen werden muss\u201c.<\/p>\n<p>Die Angreifer sollen als Opfer dargestellt werden, und diejenigen, die sich gegen einen bewaffneten Angriff verteidigen, als die wahren Verbrecher. Gibt es irgendwelche Zweifel daran, wie die US-Sicherheitsbeh\u00f6rden auf ein Boot mit schwer bewaffneten ausl\u00e4ndischen Attent\u00e4tern reagieren w\u00fcrden, die in US-Gew\u00e4sser eindringen, um Terroranschl\u00e4ge zu ver\u00fcben?<\/p>\n<p>Rubio hatte die Dreistigkeit zu behaupten, dass \u201ees h\u00f6chst ungew\u00f6hnlich ist, solche Schie\u00dfereien auf offener See zu sehen\u201c. Und das von einer Regierung, die sich offen damit br\u00fcstet, Fischerboote in der Karibik und im Pazifik bombardiert und dabei mindestens 151 Zivilisten get\u00f6tet zu haben \u2013 was vors\u00e4tzlichem Mord gleichkommt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mehring-verlag.de\/library\/wohin-geht-amerika\/00.html\" class=\"no-underline pointer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"db relative center\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1771816935_794_30798615-23b1-4b83-8aaf-ef1826700074.png\" style=\"max-height:100%\"\/><\/p>\n<p>David North (Hrsg.)<\/p>\n<p>Wohin geht Amerika? Faschismus oder Sozialismus<\/p>\n<p>Die Ereignisse vom Januar 2026 in Minneapolis haben die ganze Welt schockiert und deutlich gemacht, dass die Umwandlung der amerikanischen Demokratie in einen Milit\u00e4r- und Polizeistaat nicht l\u00e4nger nur eine theoretische M\u00f6glichkeit ist. Sie vollzieht sich vor unseren Augen.<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Dieselbe herrschende Klasse, die 1898 den Untergang der USS Maine in Havanna als Rechtfertigung f\u00fcr die Eroberung der spanischen Kolonien heranzog und 1961 die Invasion in der Schweinebucht durch von der CIA bewaffnete kubanische Exilanten organisierte, legt nun den Grundstein f\u00fcr neue Provokationen in der Karibik, um ihr seit jeher angestrebtes Ziel der Hegemonie zu erreichen.<\/p>\n<p>Der Zeitpunkt des Vorfalls unterstreicht dessen politischen Zweck. Er ereignete sich, als Rubio nach Basseterre, Hauptstadt des Inselstaats St. Kitts und Nevis, zu einem Gipfeltreffen der Karibischen Gemeinschaft (Caricom) reiste, bei dem Washington wegen der Entf\u00fchrung von Maduro und der \u00d6lblockade gegen Kuba in die Kritik geriet. Die karibischen Regierungen unterhalten seit langem wirtschaftliche und politische Beziehungen sowohl zu Venezuela als auch zu Kuba.<\/p>\n<p>Der in Kuba ausgebildete Premierminister von St. Kitts und Nevis, Terrance Drew, warnte unverbl\u00fcmt: \u201eEin destabilisiertes Kuba wird uns alle destabilisieren.\u201c Die karibischen Staats- und Regierungschefs \u00e4u\u00dferten auch ihre Unzufriedenheit \u00fcber die Forderungen der USA, sie sollten aus Drittl\u00e4ndern ausgewiesene Personen aufnehmen, kubanische medizinische Missionen ablehnen, die Beziehungen zu China herunterfahren und akzeptieren, dass Trump selbst begrenzte Verpflichtungen zum Klimawandel aufgek\u00fcndigt hat, w\u00e4hrend steigende Meeresspiegel und St\u00fcrme ihre Inseln verw\u00fcsten.<\/p>\n<p>Angesichts dieser Unzufriedenheit schlug Rubio in Bezug auf Venezuela einen defensiven Ton an: \u201eUnabh\u00e4ngig davon, wie einige von Ihnen pers\u00f6nlich \u00fcber unsere Operationen und unsere Politik gegen\u00fcber Venezuela denken m\u00f6gen &#8230; Venezuela ist heute besser dran als vor acht Wochen\u201c \u2013 und stellte in Aussicht, dass Caracas ein \u201eau\u00dfergew\u00f6hnlicher Partner\u201c f\u00fcr die regionale Energieversorgung werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Gleichzeitig k\u00fcndigte das US-Finanzministerium theatralisch an, es werde \u201edas kubanische Volk unterst\u00fctzen\u201c, indem es den Export begrenzter Mengen von Gas und anderen \u00d6lprodukten, einschlie\u00dflich venezolanischem Kraftstoff, an private kubanische Unternehmen und Einzelpersonen genehmige, wobei der kubanische Staat ausdr\u00fccklich ausgeschlossen werde.<\/p>\n<p>Wie die mexikanische Zeitung La Jornada feststellt, schlie\u00dfen diese Beschr\u00e4nkungen \u201ein der Praxis alle kubanischen Einrichtungen aus, die in der Lage sind, die Lieferungen zu koordinieren und entgegen zu nehmen\u201c. Der Kuba-Experte William LeoGrande erkl\u00e4rte gegen\u00fcber der Washington Post, dass private Akteure ohnehin nicht genug \u00d6l importieren w\u00fcrden, \u201eum die humanit\u00e4re Krise wirklich entscheidend zu entsch\u00e4rfen\u201c.<\/p>\n<p>Das eigentliche Ziel ist offensichtlich: Es geht darum, in Kuba eine Schicht von Kapitalisten und Gesch\u00e4ftsleuten der Mittelklasse als Washingtons bevorzugte soziale Basis f\u00fcr einen Regimewechsel zu f\u00f6rdern, w\u00e4hrend die breite Bev\u00f6lkerung hungert und erpresst wird. Es handelt sich um eine klassische Regimewechsel-Operation im Sinne der Monroe-Doktrin, die heute offen als \u201eTrump-Doktrin\u201c praktiziert wird.<\/p>\n<p>Wenn Washington sich durchsetzt, w\u00fcrde dies bedeuten, dass eine Kompradoren-Elite an die Macht kommt, die noch extremere Ungleichheit und Enklaven billiger Arbeitskr\u00e4fte unter der Kontrolle von US-Konzernen und Banken herrschen l\u00e4sst. Diese Operation w\u00fcrde Kuba in den Status einer Kolonie zur\u00fcckversetzen, der ihm schon unter dem ber\u00fcchtigten Platt-Amendment auferlegt wurde, dem in Kubas damaliger Verfassung verbrieften Recht der USA, im Land milit\u00e4risch zu intervenieren. Sie ist Teil der umfassenderen Versuche der USA, ihre uneingeschr\u00e4nkte Vorherrschaft \u00fcber ganz Lateinamerika und die Karibik durchzusetzen und sich auf einen Weltkrieg gegen China, Iran, Russland und andere Rivalen vorzubereiten.<\/p>\n<p>Seit 1959 ist Kuba das Ziel unz\u00e4hliger von der CIA unterst\u00fctzter Operationen: Bombenanschl\u00e4ge, Attentate auf Fidel Castro, wirtschaftliche Sabotage, die Bewaffnung und Finanzierung von Terroristengruppen im Exil und die Invasion in der Schweinebucht.<\/p>\n<p>Die am Mittwoch get\u00f6teten und festgenommenen M\u00e4nner passen genau in diese Geschichte: Sie sind langj\u00e4hrige Einwohner der Vereinigten Staaten, bekannt f\u00fcr ihre gewaltsame Opposition gegen die kubanische Regierung, ausgebildet auf US-amerikanischem Boden und offen organisiert (in diesem Fall in den sozialen Medien) im Namen der \u201eBefreiung\u201c der Insel durch paramilit\u00e4rische Aktionen.<\/p>\n<p>Diese terroristische Provokation hat sich ereignet, w\u00e4hrend die kubanische Bev\u00f6lkerung mit einer beispiellosen humanit\u00e4ren Katastrophe konfrontiert ist, die von Washington herbeigef\u00fchrt wurde. Trumps Dekret vom 29. Januar hat eine US-Blockade verh\u00e4ngt \u2013 eine Kriegshandlung \u2013, um alle Energielieferungen an die Insel zu stoppen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mehring-verlag.de\/library\/north-30-jahre-krieg\/00.html\" class=\"no-underline pointer\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"db relative center\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/19b71883-5de1-401a-8f7f-7226c4b24a37\" style=\"max-height:100%\"\/><\/p>\n<p>David North<\/p>\n<p>30 Jahre Krieg: Amerikas Griff nach der Weltherrschaft 1990\u20132020<\/p>\n<p>Seit dem ersten Golfkrieg 1990\u20131991 f\u00fchren die Vereinigten Staaten ununterbrochen Krieg.\u00a0Gest\u00fctzt auf ein marxistisches Verst\u00e4ndnis der Widerspr\u00fcche des US- und des Weltimperialismus analysiert David North die Milit\u00e4rinterventionen und geopolitischen Krisen der letzten 30 Jahre.<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Die Kraftstoffknappheit hat in vielen Gebieten zu Stromausf\u00e4llen von zwanzig bis drei\u00dfig Stunden gef\u00fchrt, den \u00f6ffentlichen Nahverkehr und die Lebensmittelverteilung lahmgelegt und K\u00fchl- und Wassersysteme zerst\u00f6rt. Medikamente sind knapp, Unterern\u00e4hrung nimmt zu und Kinder gehen hungrig ins Bett. Dies ist ein kalkulierter Versuch, die verbleibenden acht Millionen Menschen in Kuba auszuhungern, damit sie eine von den USA diktierte politische L\u00f6sung akzeptieren.<\/p>\n<p>Um es klar zu sagen: Die Hauptverantwortung f\u00fcr diese Katastrophe liegt beim US-Imperialismus. Doch das bedeutet nicht, dass das kubanische Regime den Sozialismus oder eine Alternative zum Kapitalismus repr\u00e4sentiert. Seit Beginn der kubanischen Revolution 1959 war Fidel Castro ein b\u00fcrgerlicher Nationalist, der eine Einigung mit dem US-Kapitalismus anstrebte. Vier Monate nach seiner Macht\u00fcbernahme erkl\u00e4rte er: <\/p>\n<blockquote>\n<p>Ich habe klar und deutlich gesagt, dass wir keine Kommunisten sind. Die T\u00fcren stehen privaten Investitionen offen, die zur Entwicklung der Industrie in Kuba beitragen. Es ist f\u00fcr uns absolut unm\u00f6glich, Fortschritte zu erzielen, wenn wir keine Einigung mit den Vereinigten Staaten erzielen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Erst als Washington auch nur begrenzte Reformen ablehnte, begann Castro mit Verstaatlichungen und bat die stalinistische B\u00fcrokratie in Moskau um Hilfe. Im Gegenzug ordnete sich Kuba der Au\u00dfenpolitik des Kreml unter und unterdr\u00fcckte jede unabh\u00e4ngige politische Bewegung seitens der Arbeiterklasse auf der Insel. Nach der Aufl\u00f6sung der Sowjetunion reagierte die kubanische F\u00fchrung, indem sie das Land noch st\u00e4rker f\u00fcr ausl\u00e4ndisches Kapital \u00f6ffnete.<\/p>\n<p>Die schwere Krise, die durch das US-Embargo ausgel\u00f6st wurde, wird von Teilen dieser Elite weniger als Bedrohung, sondern vielmehr als Chance gesehen, eine umfassende \u201eSchocktherapie\u201c durchzusetzen und sich als wettbewerbsf\u00e4hige Partner in eine von den USA dominierte Ordnung zu integrieren.<\/p>\n<p>Die World Socialist Web Site lehnt alle Aggressionen der USA gegen Kuba, vom m\u00f6rderischen Embargo \u00fcber terroristische Infiltration bis hin zur aktuellen Hunger-Kampagne, bedingungslos ab und verurteilt sie. Wir tun dies jedoch vom Standpunkt der internationalen Arbeiterklasse und nicht zur Verteidigung des kubanischen kapitalistischen Staates.<\/p>\n<p>Jeder Versuch des Regimes in Havanna, diese Provokation auszunutzen, um die Unterdr\u00fcckung von Arbeitern und Jugendlichen zu versch\u00e4rfen, muss ebenfalls bek\u00e4mpft werden. Die Verteidigung Kubas gegen den Imperialismus, der Kampf gegen die kapitalistische Ausbeutung und die Mobilisierung der Arbeiterklasse unabh\u00e4ngig von den castroistischen Beh\u00f6rden sind untrennbare Aufgaben.<\/p>\n<p>Der Weg nach vorne liegt in der Vereinigung der K\u00e4mpfe der Arbeiter in Kuba mit denen in den Vereinigten Staaten, der Karibik und weltweit. In einem k\u00fcrzlich von der WSWS ver\u00f6ffentlichten Interview beschrieb eine kubanische Arbeiterin und alleinerziehende Mutter in Matanzas das Leben inmitten von Hunger und Angst und appellierte an die amerikanischen Arbeiter, gegen das Embargo vorzugehen.<\/p>\n<p>Diese Perspektive muss zu einem bewussten Programm werden: Hafenarbeiter, Transportarbeiter, \u00d6larbeiter und andere in den USA und international k\u00f6nnen ihre Position an den Hebeln der Produktion und Verteilung nutzen, um die Belagerung zu durchbrechen, indem sie sich weigern, das Embargo durchzusetzen, und Lieferungen von Treibstoff, Lebensmitteln und Medikamenten organisieren.<\/p>\n<p>Gleichzeitig m\u00fcssen die amerikanischen Arbeiter erkennen, dass das Regime, das Pr\u00e4sidenten entf\u00fchrt, Fischer bombardiert und Millionen Menschen im Ausland hungern l\u00e4sst, dasselbe ist, das im eigenen Land Krieg gegen ihre Arbeitspl\u00e4tze, L\u00f6hne und demokratischen Rechte f\u00fchrt. Der Kampf gegen Krieg und Imperialismus ist untrennbar mit dem Kampf gegen soziale Ungleichheit, Krieg, Faschismus und kapitalistische Ausbeutung in den Vereinigten Staaten selbst verbunden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kubanisches Grenzschutzschiff [Photo: Ministerio del Interior de Cuba] Am Mittwoch kam es vor der Nordk\u00fcste Kubas zu einem&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":830752,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,4047,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-830751","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-kuba","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-united-states","16":"tag-united-states-of-america","17":"tag-us","18":"tag-usa","19":"tag-vereinigte-staaten","20":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116144871111857848","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/830751","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=830751"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/830751\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/830752"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=830751"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=830751"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=830751"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}