{"id":831345,"date":"2026-02-28T03:39:13","date_gmt":"2026-02-28T03:39:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/831345\/"},"modified":"2026-02-28T03:39:13","modified_gmt":"2026-02-28T03:39:13","slug":"rekord-arbeitslosigkeit-jeder-verlorene-job-kostet-uns-50-000-euro-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/831345\/","title":{"rendered":"Rekord-Arbeitslosigkeit: Jeder verlorene Job kostet uns 50.000 Euro | Politik"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>Berlin \u2013 <b>Deutschlands Jobkrise hat ein Preisschild\u00a0\u2013 und zwar f\u00fcr jeden von uns! Im Februar waren 3,07 Millionen Menschen arbeitslos\u00a0\u2013 81.000 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,5 Prozent. Von der \u00fcblichen Fr\u00fchjahrsbelebung keine Spur. Jetzt zeigt eine Berechnung des Instituts f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), wie teuer das f\u00fcr die Volkswirtschaft wirklich ist! Dort rechnet man mittlerweile mit ganzen 50.000 Euro pro Arbeitslosen an Wertsch\u00f6pfungsverlust!<\/b><\/p>\n<p>Die Zahl ist ein Durchschnittswert. Grundlage ist der Lohn, den <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/specials\/arbeitslos\/wirtschaft-nachrichten-news-fotos-videos-19310388.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Arbeitslose<\/a> im Schnitt bei einer neuen Stelle erzielen k\u00f6nnten. \u00dcber dessen Anteil an der gesamten Wirtschaftsleistung ergibt sich ein rechnerischer Verlust von rund 45.000 Euro pro Person f\u00fcr das Jahr 2024. Rechnet man die gestiegenen L\u00f6hne und Preise der vergangenen Jahre ein, liegt der Wert heute bei knapp 50.000 Euro pro Jahr, so der Top-Arbeitsmarktexperte Prof. Enzo Weber vom IAB zu BILD.<\/p>\n<p>Weber rechnet konkret vor: 81.000 zus\u00e4tzliche Arbeitslose im Vergleich zum Vorjahr bedeuten damit ganz konkret rund vier Milliarden Euro weniger an j\u00e4hrlicher Wertsch\u00f6pfung f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/orte\/deutschland\/nachrichten-news-fotos-videos-17266634.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschland<\/a>!<\/p>\n<p>\u00dcber 3 Millionen Arbeitslose: Einbruch in der Industrie, Wachstum beim Staat<a class=\"anchor video-teaser__anchor\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ueber-3-millionen-arbeitslose-einbruch-in-der-industrie-aber-wachstum-beim-staat-69a179f7d7d06da94a11c0d5\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/8db2375653a3f39ff9d86c4d61897b70,e86aed09.jpeg\"   class=\"landscape teaser__image\" loading=\"lazy\"\/><\/a><\/p>\n<p>Quelle: BILD27.02.2026<\/p>\n<p>Mehr zum ThemaIndustrie verliert \u2013 Strukturwandel nimmt Fahrt auf<\/p>\n<p>Besonders brisant ist der Blick auf die Industrie. Im Verarbeitenden Gewerbe sind binnen eines Jahres 180.000 Stellen weggefallen. Aktuell verliert die <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/geld\/wirtschaft\/wirtschaft\/home-15683398.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Industrie<\/a> rund 15.000 Jobs pro Monat.<\/p>\n<p>IAB-Experte Enzo Weber warnt: \u201eDurch eine Deindustrialisierung w\u00fcrde viel Wertsch\u00f6pfung verloren gehen, und die Industrie fragt auch viele Dienstleistungen nach.\u201c<\/p>\n<p>Gleichzeitig entstehen neue Jobs vor allem im \u00f6ffentlichen Dienst sowie in Gesundheits-, Pflege- und Erziehungsberufen. Deutsche-Bank-\u00d6konom Marc Schattenberg spricht von einem \u201estarken Strukturwandel in der Besch\u00e4ftigung\u201c.<\/p>\n<p>Weber betont: \u201ePflege, Gesundheit und Erziehung sind Jobmotoren mit gro\u00dfem gesellschaftlichen Wert.\u201c Entscheidend sei jedoch, technisch gut ausgebildete Fachkr\u00e4fte in neue industrielle Zukunftsbereiche weiterzuentwickeln. \u201eWir m\u00fcssen ihre Potenziale nutzen, bevor sie in der Langzeitarbeitslosigkeit oder Fr\u00fchrente verloren gehen. Dann kann Deutschland auch wieder Industrieland Nr. 1 werden.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Berlin \u2013 Deutschlands Jobkrise hat ein Preisschild\u00a0\u2013 und zwar f\u00fcr jeden von uns! 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