{"id":831804,"date":"2026-02-28T08:10:13","date_gmt":"2026-02-28T08:10:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/831804\/"},"modified":"2026-02-28T08:10:13","modified_gmt":"2026-02-28T08:10:13","slug":"die-arbeitslosenquote-im-bezirk-der-agentur-fuer-arbeit-leipzig-stagniert-auch-im-februar-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/831804\/","title":{"rendered":"Die Arbeitslosenquote im Bezirk der Agentur f\u00fcr Arbeit Leipzig stagniert auch im Februar \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Das ganze Land wirkt wie erstarrt. Zwar tut sich auch in anderen Jahren im Februar recht wenig auf dem Arbeitsmarkt. Aber seit einem Jahr gibt es im Bund eigentlich eine Regierung, die mit einem \u201erichtig fetten\u201c Sonderverm\u00f6gen jede Menge Anreize geben k\u00f6nnte, die Konjunktur in Deutschland zu beleben.<\/p>\n<p>Doch das Geld verpufft. Verleppert sich letztlich im L\u00f6cherstopfen, w\u00e4hrend die Schulden auf Bundes-, L\u00e4nder- und kommunaler Ebene weiter wachsen. Und das merkt man eben auch an der Leipziger Arbeitsmarktstatistik.<\/p>\n<p>Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur f\u00fcr Arbeit Leipzig im Februar 2026 gleich geblieben, meldet die Arbeitsagentur Leipzig. 31.428 Menschen waren arbeitslos gemeldet, genauso viele Personen wie im Januar, aber 2.666 Personen bzw. 9,3 Prozent mehr als vor einem Jahr.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/b637595633394f5e8cbabd7f55fb463f.gif\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/kassensturz\/2026\/02\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/kassensturz\/2026\/02\/1\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>Die Arbeitslosenquote betrug 9,0 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 8,4 Prozent.<\/p>\n<p>\u201eErfahrungsgem\u00e4\u00df beobachten wir in den ersten beiden Monaten des Jahres eine Querbewegung, bei der sich Arbeitslosenbestand und -quote auf einem \u00e4hnlichen Niveau bewegen, ohne gr\u00f6\u00dfere Ausschl\u00e4ge nach oben oder unten. Das darf jedoch nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass der Arbeitsmarkt weiterhin unter Druck steht.<\/p>\n<p>Unternehmen und Besch\u00e4ftigte stehen gleichzeitig vor anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen. Entscheidend ist deshalb, jetzt vorausschauend zu handeln: Wir empfehlen Unternehmen, fr\u00fchzeitig mit uns \u00fcber Qualifizierungsbedarfe ihrer Besch\u00e4ftigten ins Gespr\u00e4ch zu kommen.<\/p>\n<p>Und gerade f\u00fcr junge Menschen ist jetzt ein guter Zeitpunkt, sich aktiv mit ihrer Zukunftsplanung \u00fcber eine passende Ausbildung oder Studium auseinanderzusetzen. Hierbei unterst\u00fctzt unsere Berufsberatung tatkr\u00e4ftig\u201c, erkl\u00e4rt Steffen Leonhardi, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Agentur f\u00fcr Arbeit Leipzig.<\/p>\n<p>Miese Karten f\u00fcr Berufsanf\u00e4nger<\/p>\n<p>Nur was machen die Unternehmen? Wie die<a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/wirtschaft\/wirtschaft-leipzig\/2026\/02\/konjunkturumfrage-im-ihk-bezirk-leipzig-zum-jahresbeginn-miese-stimmung-fehlende-aufbruchsignale-647959\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"> regelm\u00e4\u00dfigen Konjunkturumfragen der IHK<\/a> zeigen, halten sie sich bei Investitionen und Neueinstellungen seit Monaten deutlich zur\u00fcck, sparen lieber beim Personal. Und schauen immer unruhiger nach Berlin, ob es diese Koalition \u00fcberhaupt noch fertigbringt, Impulse f\u00fcr die Wirtschaft zu setzen.<\/p>\n<p>Bringt sie nat\u00fcrlich nicht fertig. Dazu br\u00e4uchte man Ideen, wie man Konjunkturimpulse setzt. Und gleichzeitig daf\u00fcr sorgt, dass die Menschen Geld in der B\u00f6rse haben und Bock auf Zukunft. Auf eine Zukunft, die nicht so aussieht wie in den Echokammern der im Gestern H\u00e4ngengebliebenen.<\/p>\n<p>Aber wen interessiert die Jugend? Derzeit augenscheinlich niemanden. Allein die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen unter 25 Jahre stieg im Jahresverlauf um 295 auf 3.062. Und das einfach deshalb, weil die Arbeitgeber nicht einstellen. Und das trifft immer h\u00e4ufiger Berufsanf\u00e4nger mit Hochschulabschluss. <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/wirtschaft\/uni-absolvent-kein-job-wirtschaftskrise-arbeitslos-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">\u201eVom H\u00f6rsaal ins Jobcenter\u201c titelte im Dezember der MDR.<\/a><\/p>\n<p>Da bildet ein Land jede Menge kluger K\u00f6pfe aus \u2013 und verbaut dann die Chancen, dass dieses Wissen genutzt wird, um auch die Wirtschaft wieder wettbewerbsf\u00e4hig zu machen. Denn das wird oft vergessen, dass es auch \u201edie Wirtschaft\u201c selber ist, die an ihrer Wettbewerbsf\u00e4higkeit arbeiten muss.<\/p>\n<p>Wenn aber die satten Konzerne der Deutschland AG bei den Ministern in Berlin antichambrieren, damit alles beim Alten bleibt (bei dem Spritschluckern genauso wie im Heizungskeller), verbaut das die \u00fcberf\u00e4lligen Innovationen, ohne die eine Wirtschaft nun einmal nicht wettbewerbsf\u00e4hig wird. Oder bleibt.<\/p>\n<p>Das Ergebnis: L\u00e4hmender Stillstand auf allen Ebenen.<\/p>\n<p>Sieht es wenigstens in Sachsen besser aus?<\/p>\n<p>Nein. Auch die Arbeitslosigkeit in Sachsen blieb im Februar konstant auf hohem Niveau. Insgesamt sind im Februar rund 157.500 M\u00e4nner und Frauen im Freistaat ohne Arbeit. Das sind 51 Personen mehr als im Januar und rund 7.300 mehr als im Februar 2025. Damit liegt die Arbeitslosenquote weiterhin bei 7,3 Prozent.<\/p>\n<p>\u201eDie Arbeitslosigkeit steigt nicht weiter, wenngleich die Besch\u00e4ftigung abnimmt und die Nachfrage nach Arbeitskr\u00e4ften auf geringem Niveau verharrt. Damit ist die Lage am Arbeitsmarkt unver\u00e4ndert schwierig und vor allem gepr\u00e4gt von wirtschaftlichen Unsicherheiten. Eine Trendwende ist im Moment nicht abzusehen. Umso wichtiger ist es, dass die Menschen und Arbeitgeber weiter auf unsere Arbeit und Unterst\u00fctzung bauen. Allein in den vergangenen vier Wochen konnten \u00fcber 13.000 Menschen mit unserer Unterst\u00fctzung eine Arbeit oder Qualifizierung aufnehmen\u201c, sagte Klaus-Peter Hansen, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit (BA).<\/p>\n<p>Lauter sch\u00f6ne Worte, die im Grunde ausblenden, dass es auf allen Ebenen an wirklich ernsthaften Konjunkturimpulsen fehlt.<\/p>\n<p>Zahlen zum Leipziger Arbeitsmarkt im Februar 2026<\/p>\n<p>Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 7.056 Personen arbeitslos. Davon kamen 3.397 Personen direkt aus Erwerbst\u00e4tigkeit. 5.103 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.914 eine Erwerbst\u00e4tigkeit auf.<\/p>\n<p>Im Rechtskreis SGB III (Agentur f\u00fcr Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 12.971 Personen (60 Personen mehr als im Vormonat und 2.411 Personen mehr als vor einem Jahr).<\/p>\n<p>Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 18.457 Arbeitslose registriert (60 Personen weniger als im Vormonat, aber 255 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Tr\u00e4ger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 59 Prozent aller Arbeitslosen betreut.<\/p>\n<p>In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 953 (entspricht -3 Prozent) auf insgesamt 30.447.<\/p>\n<p>Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 38.303 erwerbsf\u00e4hige B\u00fcrgergeldberechtigte betreut, das waren 1.309 Personen weniger (-3 Prozent) als vor einem Jahr.<\/p>\n<p>Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 1.125 Stellen wurden im Februar neu gemeldet (+152 mehr als im Vormonat und 15 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Verarbeitendes Gewerbe.<\/p>\n<p>Aktuell befanden sich damit 5.215 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das ganze Land wirkt wie erstarrt. 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