{"id":833403,"date":"2026-02-28T23:07:13","date_gmt":"2026-02-28T23:07:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/833403\/"},"modified":"2026-02-28T23:07:13","modified_gmt":"2026-02-28T23:07:13","slug":"dormagen-gewinnt-emotionales-derby-gegen-essen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/833403\/","title":{"rendered":"Dormagen gewinnt emotionales Derby gegen Essen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nach den durchwachsenen ersten Wochen der R\u00fcckrunde in der 2. Handball-Bundesliga war schon ordentlich Druck auf dem Kessel beim TSV Bayer <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/dormagen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dormagen<\/a>, weil die Konkurrenz gepunktet hatte und die Abstiegszone wieder gef\u00e4hrlich nahegekommen war. Doch die junge Mannschaft des TSV hielt dem Druck zum Auftakt der extrem wichtigen Englischen Woche mit weiteren Spielen in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/ludwigshafen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ludwigshafen<\/a> (Mittwoch) und Oppenweiler (Sonntag) stand und bescherte seinen Anh\u00e4ngern im ewigen Westderby gegen TuSEM <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/essen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Essen<\/a> am Samstagabend einen 39:35 (17:18)-Heimerfolg.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch wenn das Spiel angesichts der historischen Dimension dieser Paarung und wegen seiner Bedeutung f\u00fcr den Abstiegskampf durchaus ein paar Zuschauer mehr als die offiziellen 1496 vertragen h\u00e4tte, war die Stimmung gut. Auf der Platte, auf den B\u00e4nken und auf den R\u00e4ngen waren ordentlich Emotionen im Spiel. Entsprechend feierten die Dormagener hinterher ausgelassen und klatschten sich mit ihren Fans ab. Ihnen war anzumerken, dass ihnen eine gro\u00dfe Last von den Schultern gefallen war.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dabei hatte es zu Beginn des Derbys noch so ausgesehen, als w\u00fcrde die Bedeutung der Partie die Gastgeber verunsichern. Nach dem 1:1 durch Florian Boehnert schickte Peter Strosack nach einem Steal Luca Krist auf die Reise, doch der scheiterte bei seinem Tempogegensto\u00df an TuSEM-Keeper Finn Knaack. Ab da wirkte der TSV v\u00f6llig von der Rolle, machte Fehler nach Fehler und lag schnell 2:6 (10.) zur\u00fcck. \u201eWir wollten das Tempo bewusst hochhalten, weil Essen ja das Spiel vom Mittwoch in den Knochen hatte, werfen dann aber B\u00e4lle weg und vergeben freie Chancen\u201c, so TSV-Coach Julian Bauer, der sich dann fr\u00fch gezwungen sah, eine Auszeit zu nehmen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Anschlie\u00dfend stabilisierten sich die Dormagener und kamen auch dank dreier Paraden von Keeper Christian Simonsen immer n\u00e4her heran und gingen in der 17. Minute durch Boehnert sogar erstmals in F\u00fchrung (9:8), doch nach dem anschlie\u00dfenden Ausgleich und einer Auszeit der Essener, kippte die Partie wieder in die andere Richtung. W\u00e4hrend Essen im Angriff immer wieder L\u00f6sungen fand und kontinuierlich traf, streute der TSV immer noch zu viele Fehler ein und vergab gute Chancen. Da war das Beste an der ersten H\u00e4lfte, dass er aus dem zwischenzeitlichen Drei-Tore-R\u00fcckstand in der Schlussphase noch ein 17:18 machen konnte.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nach dem Seitenwechsel zahlte sich dann die Hereinnahme von Torwart Louis Oberosler aus, der zun\u00e4chst mit einer Parade gegen den ansonsten b\u00e4renstarken Linksau\u00dfen Finley Werschkull, der in Dormagen ausgebildet wurde, ein Ausrufezeichen setzte. Dann lie\u00df der \u00d6sterreicher noch zwei weitere folgen und hatte damit entscheidenden Anteil daran, dass der TSV in der 44. Minute mit 27:25 in F\u00fchrung lag und Essen eine Auszeit nahm. \u201eVom Ergebnis her sind wir zwar zun\u00e4chst drangeblieben, aber Dormagen hat schon die Kontrolle \u00fcbernommen\u201c, meinte TuSEM-Coach Kenji H\u00f6vels.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Weil die Gastgeber das Tempo hochhielten und die Essener Abwehr durch ihre starke R\u00fcckraumreihe mit Luca Krist, Finn Schroven und Florian Boehnert permanent besch\u00e4ftigten und auch \u00fcber die gut aufgelegten Au\u00dfen Luis Pauli und Kaj Kriescher Betrieb machten, kamen die G\u00e4ste nach ihrem 40:32-Erfolg unter der Woche gegen Krefeld zusehends an ihre k\u00f6rperlichen Grenzen. Auch weil ihre Torh\u00fcter gar keinen R\u00fcckhalt mehr boten. Ein zus\u00e4tzlicher Schlag war dann die Umstellung von Julian Bauer im Angriff auf den siebten Feldspieler. Als Nils Homscheid nur den Pfosten traf, sorgte Kriescher im Gegenzug mit dem 33:30 (52.) f\u00fcr die erste Drei-Tore-F\u00fchrung des TSV. Finley Werschkull verk\u00fcrzte zwar noch mal auf 34:35 f\u00fcr Essen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Doch als Felix B\u00f6ckenholt, der in den vergangenen Wochen durchaus Probleme hatte vom Siebenmeterstrich, per Strafwurf nervenstark auf 36:34 stellte und direkt danach Max Neuhaus den Ball verlor, was Florian Boehnert per Tempogegensto\u00df zum 37:34 (59.) nutzte, war eine Vorentscheidung gefallen. Anschlie\u00dfend brachte Dormagen den verdienten Sieg auch gegen eine offene Deckung der Essener sicher ins Ziel. Der Rest war pure Freude und Erleichterung. Doch schon am Mittwoch geht es mit dem Nachholspiel bei den Eulen Ludwigshafen weiter.<\/p>\n<p class=\"italic richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">TSV-Tore:<\/strong> Krist (6), Boehnert (7), Kriescher (5), B\u00f6ckenholt (3\/3), Schroven (6), Strosack (3\/2), M. Schmidt (1), J. Schmidt (1), Pauli (5), Hein (2)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach den durchwachsenen ersten Wochen der R\u00fcckrunde in der 2. 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