{"id":834447,"date":"2026-03-01T09:13:15","date_gmt":"2026-03-01T09:13:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/834447\/"},"modified":"2026-03-01T09:13:15","modified_gmt":"2026-03-01T09:13:15","slug":"neues-ukraine-museum-in-berlin-soll-besucher-aufruetteln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/834447\/","title":{"rendered":"Neues Ukraine-Museum in Berlin soll Besucher \u00abaufr\u00fctteln\u00bb"},"content":{"rendered":"<p>Mitten in Berlin, im fensterlosen Keller eines Luftschutzbunkers aus dem Zweiten Weltkrieg, ist ein Ukraine-Museum er\u00f6ffnet worden. Das berichtet die britische Zeitung <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2026\/feb\/27\/ukraine-museum-opens-berlin-air-raid-bunker\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">The Guardian<\/a>. Die Ausstellung im Berlin Story Bunker wurde vier Jahre nach Beginn des russischen Grossangriffs auf die Ukraine er\u00f6ffnet. Schon vor dem ersten Raum werden Besucher mit einer Simulation konfrontiert und sehen sich auf einem Bildschirm im Visier einer russischen Drohne.<\/p>\n<p>            <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/701326915_highres-1024x683.jpg\" alt=\"MARTIN DIVISEK \/ KEYSTONE\" itemprop=\"contentUrl\" class=\"story-img story-img--landscape\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p>                                            epa12772073 People walk beneath a projection on the New Building of the Czech National Museum marking the fourth anniversary of Russia&#8217;s full-scale invasion of Ukraine, in Prague, Czech Republic, 23 February 2026<br \/>\n                                                                <\/p>\n<p>                                    MARTIN DIVISEK \/ KEYSTONE<\/p>\n<p>Kurator Wieland Giebel sagt: \u00abWir wollen den Menschen etwas von der physischen Realit\u00e4t dieses Krieges zeigen.\u00bb Und weiter: \u00abDas ist eine lebendige, bewegende Ausstellung, die aufr\u00fctteln soll.\u00bb<\/p>\n<p>Im Zentrum der Schau steht ein silbergrauer Fiat Scudo mit zerst\u00f6rter Windschutzscheibe, aufgerissenem Dach und blutverschmierten Sitzen. Das Fahrzeug hatte als \u00abSozialtaxi\u00bb \u00e4ltere Menschen evakuiert und Kinder in Krankenh\u00e4user gebracht, bevor es im April 2025 von einer russischen Drohne getroffen wurde. Der 28-j\u00e4hrige Helfer Oleg Salnyk kam dabei ums Leben.<\/p>\n<p>\n                 _e(&#8218;Werbung&#8216;, &#8218;weltwoche&#8216;); ?&gt;\n            <\/p>\n<p>Von der Decke h\u00e4ngen zwanzig russische Drohnen. Darunter befindet sich das Modell \u00abMolnija\u00bb, das laut Ausstellung f\u00fcr rund 100 Euro aus einfachen Materialien gebaut wird und zum Abwurf von Granaten eingesetzt wurde. Eine rekonstruierte Marschflugk\u00f6rper-Attrappe soll laut Mitkurator Enno Lenze zeigen, \u00abwie gross ein solcher Flugk\u00f6rper ist, wenn er auf einen zufliegt\u00bb.<\/p>\n<p>Nach Angaben der Initiatoren ist es das einzige Museum dieser Art ausserhalb der Ukraine. Es ist privat finanziert und soll mindestens so lange bestehen bleiben, wie der Krieg andauert. Deutschland z\u00e4hlt zu den wichtigsten Unterst\u00fctzern Kiews und beherbergt rund 1,3 Millionen ukrainische Fl\u00fcchtlinge.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mitten in Berlin, im fensterlosen Keller eines Luftschutzbunkers aus dem Zweiten Weltkrieg, ist ein Ukraine-Museum er\u00f6ffnet worden. 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