{"id":83473,"date":"2025-05-04T10:30:14","date_gmt":"2025-05-04T10:30:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/83473\/"},"modified":"2025-05-04T10:30:14","modified_gmt":"2025-05-04T10:30:14","slug":"feuilletonfrankfurt-de-blog-archive-das-lesefestival-frankfurt-liest-ein-buch-2025%e2%80%b3-mit-dirk-kurbjuweits-roman-nachbeben-in-koenigstein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/83473\/","title":{"rendered":"feuilletonfrankfurt.de \u00bb Blog Archive \u00bb Das Lesefestival \u201eFrankfurt liest ein Buch 2025\u2033 mit Dirk Kurbjuweits Roman \u201eNachbeben\u201c in K\u00f6nigstein"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\tErz\u00e4hlhaltung frei nach Goethes \u201eDass ich eins und doppelt bin\u2026\u201c<\/p>\n<p><strong>Von Petra Kammann<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In diesem Jahr fanden Lesungen des wiederaufgelegten Romans \u201eNachbeben\u201c aus 2004 von <strong>Dirk Kurbjuweit<\/strong> mit \u00fcber 70 Veranstaltungen in Frankfurt und Umgebung statt, so zum Beispiel im Vordertaunus, wo Teile der Erz\u00e4hlung spielen wie am Seismographen der Erdbebenwarte auf dem Kleinen Feldberg, oder in Kronberg, wo einer der Protagonisten, der Banker Lorenz, der eine Karriere bei der Bundesbank gemacht hat, mit seiner Familie lebt. In historischen R\u00fcckblenden werden mit der Einf\u00fchrung des Euro Schicksale entschieden \u2026 In K\u00f6nigstein las und diskutierte der Autor der literarischen Chronik der 90er Jahre in der St. Angela-Schule.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-158566\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Portraet-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"471\"  \/><\/p>\n<p>Dirk Kurbjuweit in der Aula der St. Angela-Schule in K\u00f6nigstein, Foto: Petra Kammann<\/p>\n<p>Bei den Uschis, wie die Sch\u00fclerinnen der in K\u00f6nigsteiner Ursulinenschule liebevoll genannt werden, zeugen etliche Banner an Hausw\u00e4nden und Treppen \u00a0davon, dass hier mitsamt der ganzen Familie und allen Freundinnen gerade dem erfolgreich abgeschlossenen Abitur entgegengefiebert wird. In der Aula ist eine Lesung mit dem Autor des diesj\u00e4hrigen Lesefestivals \u201eFrankfurt liest ein Buch\u201c <strong>Dirk Kurbjuweit <\/strong>angesagt. Der kommt gerade mit einer kleinen Gruppe unter der Leitung der Festival-Vorstandsvorsitzenden Dr. <strong>Sabine Baumann<\/strong> vom Kleinen Feldberg zur\u00fcck. Dort haben sie gemeinsam den einstigen Seismographen der Erdbebenwarte besucht. Eine f\u00fcr ihn bewegende Begegnung nach Jahren, bekennt Kurbjuweit, der viele Tage dort in seiner Kindheit verbracht hat, weil seine Eltern seinerzeit mit dem Ehepaar des dortigen W\u00e4rterhauses befreundet waren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-158532\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Kurbjuweit-11.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"451\"  \/><\/p>\n<p>Eines der vielen Abi-Banner an der St. Angela-Schule in K\u00f6nigstein, Foto: Petra Kammann<\/p>\n<p>F\u00fcr den heutigen Spiegel-Chefredakteur, der sich in seinem Journalistenalltag vor allem mit Faktenchecks befassen muss, ist der Kleine Feldberg ein nach wie vor \u201everwunschener, verzauberter Ort in den Wolken\u201c, der den Autor Kurbjuweit immer wieder faszinierte. 825 Meter \u00fcber dem Meeresspiegel konnten hier mittels eines Maika-Seismographen aus dem Jahr 1911 weltweit 150 Erdbeben ausgemacht werden. 120 Tage im Jahr lag er unter Nebel, was sich auch auf das Gem\u00fct der Menschen auswirke. Diesem Ort mit den seismopragohischen Einrichtungen jedenfalls verdankt der Roman nicht zuletzt den Titel \u201eNachbeben\u201c, der durchaus zweideutig und symbolisch zu verstehen ist.<\/p>\n<p>Der Seismograph f\u00e4ngt im Roman die Wellen und Schwingungen der gro\u00dfen Welt ebenso ein wie auch die Gefu\u0308hlslagen und (zwischen)menschlichen Spannungen des darin vorkommenden Personals, die Fallstricke, Vertuschungen und Halbwahrheiten inklusive wie auch emotionale, einem Erdbeben vergleichbare Ersch\u00fctterungen. Um solche Parallelzust\u00e4nde, die eher den Blick ins Innere der einzelnen Personen offenbaren, geht es in dem teils lakonisch, teils auch komisch erz\u00e4hlten Buch immer wieder.<\/p>\n<p>Der Autor beschreibt einerseits den sympathischen W\u00e4rter Luis, der leidenschaftlich Erdbeben erforscht und die Daten t\u00e4glich auswertet, dessen einzige Nachbarn \u2013 das Verwalterehepaar Konrad und Charlotte \u2013 einen Sohn Lorenz haben. Den verbindet eine tiefe Freundschaft mit dem alten Luis. Der ist inzwischen aber auch ein aufstrebender Banker in Frankfurt. Als nach einem Beben im Rheinland eine ver\u00e4ngstigte junge Frau aus K\u00f6ln in der Station anruft, weil sie glaubt, den Boden unter den F\u00fc\u00dfen zu verlieren, tr\u00f6stet Lorenz sie zun\u00e4chst geduldig, versucht, die aufgedrehte Frau am Telefon zu beruhigen, um gleich darauf zu ihr nach K\u00f6ln zu eilen. Denn er hat sich unmittelbar in ihre Stimme verliebt. Selma wird sp\u00e4ter auch seine Frau.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-158534\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Kurgjuweit-48.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"451\"  \/><\/p>\n<p>Gabriele Fachinger, Bibliothekarin &amp; Literaturp\u00e4dagogin der St. Angela-Schule, im Gespr\u00e4ch mit dem Autor, Foto: Petra Kammann<\/p>\n<p>War es sein \u201eHelfersyndrom\u201c, das ihn zu dieser Spontanaktion bewegt habe? \u00a0Er sei so spontan wie auch konservativ z\u00f6gerlich zugleich, bemerkt der Autor auf Nachfrage von <strong>Gabriele<\/strong> <strong>Fachinger<\/strong>, der die Veranstaltung moderierenden Bibliothekarin &amp; Literaturp\u00e4dagogin der St. Angela-Schule.<\/p>\n<p>Packend liest er die Szene, als sich die junge Familie in Kronberg, dem Speckg\u00fcrtel Frankfurts, ein Wohnhaus kaufen will, das sie sich eigentlich gar nicht leisten k\u00f6nnen und dann noch den armen Handwerker im Preis dr\u00fccken, der verkaufen muss. Sie feilschen und gehen einen unfairen Handel ein. Man sp\u00fcrt f\u00f6rmlich das sich damit anbahnende k\u00fcnftige Unheil.<\/p>\n<p>Da geht es dem Schriftsteller eben auch um das Ausschm\u00fccken desssen, was ihn im Journalistenalltag des Faktenvermittelns wirklich interessiert: der Mensch in all seinen Ups und Downs, in der Verf\u00fchrbarkeit wie im Verhalten in der \u00e4u\u00dfersten Notlage. F\u00fcr solche Themen und Figuren entwickelt Kurbjuweit nicht zuletzt in den Dialogen auch einen entsprechenden Sound, der sich gewisserma\u00dfen beim Schreiben verselbst\u00e4ndige und einen eigenen Raum schaffe.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich geht es in den Diskussionen um den ausgebildeten Volkswirtschaftler und Spiegel-Journalisten Kurbjuweit auch um die Finanzthemen der damaligen Zeit. Immerhin hat der Protagonist Lorenz Karriere bei der Bundesbank gemacht. Und nun ist sein Abstieg verschiedener Vertuschungen und Unangepasstheit wegen vorprogrammiert. Bei der Einf\u00fchrung des Euro hatte sich ihm die Frage gestellt, ob der Wechselkurs 1:1 eine absolute Notwendigkeit war, um so etwas wie ein geeintes Europa zu schaffen (das nun so gar nicht mehr geeint zu sein scheint)? H\u00e4tte man den Neid so mancher Nachbarstaaten \u00fcber die harte W\u00e4hrung der Deutschen Mark nicht anders brechen k\u00f6nnen, indem man vorab erst einmal eine politische Union geschafft h\u00e4tte? Lorenz aber wird dazu nicht mehr gefragt. Die Frage bleibt nach nunmehr 20 Jahren nach dem ersten Erscheinen des Romans 2004 durchaus aktuell.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-158531\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Auifmacher.jpeg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\"  \/><\/p>\n<p>Dirk Kurbjuweit diskutiert die hellen und dunklen Seiten der Erz\u00e4hlfiguren, Foto: Petra Kammann<\/p>\n<p>Bleibt das Frauenbild, das Kurbjuweit vermittelt, das auch die anwesenden Sch\u00fclerinnen bewogen hat, sich zu Wort zu melden. Ob der Autor seiner im Roman vorkommenden Frau nicht eigentlich ganz sch\u00f6n viel zumute? Der Autor kontert, dass er die Atmosph\u00e4re der 90er Jahre widersgespiegelt habe. An dem Punkte wird deutlich, was sich in den vergangenen Jahren getan hat, dass Frauen wesentlich selbstbewusster geworden sind.<\/p>\n<p>Aber der Autor wird auch mit der Frage konfrontiert, ob er das Recht habe, das Leben anderer zum Vorbild zu nehmen. So gibt es etwa die Beschreibung einer Villa in K\u00f6nigstein \u2013 oberfl\u00e4chlich betrachtet mit Biedermeieratmosph\u00e4re \u2013 , wohin der Bundesbanker Lorenz als Verlierer vom Davos-Gipfel zur\u00fcckkehrt und \u2013 melancholisch gestimmt \u2013 den herrlichsten Ausblick auf den Taunus genie\u00dft.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-158609\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Kurbjuweit-1.jpeg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"470\"  \/><\/p>\n<p>Prognosen auf den Bannern der Abiturientinnen beim Aufgang zur Aula, Foto: Petra Kammann<\/p>\n<p>Verwirke man als Autor nicht eigentlich das Recht am eigenen Bild, das Recht am eigenen Leben des Romanpersonals? Wie lasse sich dieses Recht eigentlich definieren? Der Blick von au\u00dfen sei immer ein anderer, so die Meinung des Autors. Das f\u00fchre bisweilen auch zu Konflikten in der eigenen Familie, die sich in manchen Verhaltensweisen wiedererkenne. Aber mit dem anderen, dem distanzierteren Blick schaffe der Schriftsteller, der eine Art zweites paralles Leben f\u00fchre, auch jeweils neue Perspektiven, in dem er den Figuren der Geschichte und deren innerer Logik folge. Er wolle niemanden ideologisch missionieren, sondern etwas erz\u00e4hlen, in dem sich die Menschen wiedererkennen.<\/p>\n<p>Bisher habe sich noch niemand bei ihm beschwert. So erinnert sich Kurbjuweit an die Lesung nach Erscheinen des Buches in Kronberg, wohin auch die Hausmeisterfamilie, die bis 1999 auf dem Kleinen Feldberg gelebt habe, gekommen sei und begeistert zugestimmt habe.<\/p>\n<p><strong>Weitere Infos unter:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.frankfurt-liest-ein-buch.de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> www.frankfurt-liest-ein-buch.de<\/a><\/p>\n<p>2004 erschien der Roman im Schweizer Verlag Nagel &amp; Kimche. \u00dcber zwanzig Jahre sp\u00e4ter wurde das Buch nun neu im Penguin Verlag aufgelegt, der heute zur Verlagsgruppe RandomHouse geh\u00f6rt.\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-158591 alignleft\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/9twcmHQg.jpeg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"303\"  \/>Dirk Kurbjuweit: Nachbeben<br \/>Penguin Verlag<br \/>Hardcover mit Schutzumschlag<br \/>224 Seiten<br \/>ISBN 978-3-328-60408-2, \u20ac 24\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Zum Autor: Dirk Kurbjuweit<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p>Dirk Kurbjuweit wurde 1962 in Wiesbaden geboren und verbrachte Teile seiner Kindheit im Vordertaunus auf dem Kleinen Feldberg. Als Zeit\u2013 und Spiegel-Reporter einer breiten Leserschaft bekannt, \u00fcberzeugte er schon fr\u00fch auch als Erz\u00e4hler. Nach seinem Deb\u00fct Die Einsamkeit der Krokodile (1995) wurden besonders die Novelle Zweier ohne (2001) und der Roman Angst (2013) von der Kritik gefeiert. Zuletzt sorgten der Roman Haarmann (2020) und die Erz\u00e4hlung Der Ausflug (2022) f\u00fcr ein breites Presse-Echo. Etliche seiner literarischen Erfolge dienten \u00fcberdies als Vorlage f\u00fcr Verfilmungen, Theaterst\u00fccke und H\u00f6rspiele.\u00a0<\/p>\n<p class=\"postmetadata alt\">\n<p>\t\t\t\t\t\tDieser Eintrag wurde verfasst<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\tam  4. Mai 2025 um 12:21\t\t\t\t\t\tund befindet sich in der Kategorie <a href=\"https:\/\/www.feuilletonfrankfurt.de\/category\/buch-und-literatur\/autoren\/\" rel=\"category tag nofollow noopener\" target=\"_blank\">Autoren<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.feuilletonfrankfurt.de\/category\/autorinnen-und-autoren\/\" rel=\"category tag nofollow noopener\" target=\"_blank\">Autorinnen und Autoren<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.feuilletonfrankfurt.de\/category\/buch-und-literatur\/\" rel=\"category tag nofollow noopener\" target=\"_blank\">Buch und Literatur<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.feuilletonfrankfurt.de\/category\/kultur-frankfurt\/\" rel=\"category tag nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kultur Frankfurt<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.feuilletonfrankfurt.de\/category\/kultur-regional-rhein-main\/\" rel=\"category tag nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kultur regional \/ Rhein Main<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.feuilletonfrankfurt.de\/category\/kultur-und-gesellschaft\/\" rel=\"category tag nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kultur und Gesellschaft<\/a>.<br \/>\n\t\t\t\t\t\tAntworten kannst Du auch mittels eines <a href=\"https:\/\/www.feuilletonfrankfurt.de\/2025\/05\/04\/das-lesefestival-frankfurt-liest-ein-buch-2025-mit-dirk-kurbjuweits-roman-nachbeben-in-koenigstein\/feed\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">RSS 2.0<\/a> Feeds mitverfolgen. <\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tBoth comments and pings are currently closed.\t\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Erz\u00e4hlhaltung frei nach Goethes \u201eDass ich eins und doppelt bin\u2026\u201c Von Petra Kammann In diesem Jahr fanden Lesungen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":83474,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1774],"tags":[1784,1785,29,214,30,215],"class_list":{"0":"post-83473","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-buecher","8":"tag-books","9":"tag-buecher","10":"tag-deutschland","11":"tag-entertainment","12":"tag-germany","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114449103461405595","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83473","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=83473"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83473\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/83474"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=83473"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=83473"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=83473"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}