{"id":835699,"date":"2026-03-01T20:49:13","date_gmt":"2026-03-01T20:49:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/835699\/"},"modified":"2026-03-01T20:49:13","modified_gmt":"2026-03-01T20:49:13","slug":"jubilaeums-wochenende-der-schwebebahn-erweist-sich-als-echter-publikumsmagnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/835699\/","title":{"rendered":"Jubil\u00e4ums-Wochenende der Schwebebahn erweist sich als echter Publikumsmagnet"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eEinmal im Leben durch Wuppertal schweben\u201c \u2013 das d\u00fcrften sich am Wochenende so einige Leute gedacht haben. So machten sich am Jubil\u00e4umswochenende der Schwebebahn Familien, Hobbyfotografen und Transportbegeisterte aus der Region auf nach Wuppertal, um anl\u00e4sslich der Feierlichkeit kostenlos mit dem einzigartigen Transportmittel zu fahren und m\u00f6glichst noch etwas von der Stadt zu sehen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr viele von ihnen startete oder endete der Schwebebahn-Sonntag bei strahlendem Sonnenschein in Vohwinkel. Um kurz nach 10 Uhr trafen immer mehr Familien am westlichen Endpunkt der Schwebebahn ein, viele versuchten, die beliebten Sitzpl\u00e4tze am gro\u00dfen Fenster hinten in der Schwebebahn zu ergattern. In der Schwebebahn angekommen, z\u00fcckten viele schnell ihre Handys, nahmen Fotos und Videos auf oder erfreuten sich schlichtweg an dem Blick, der ihnen schwebend durch die Stadt erm\u00f6glicht wurde. Und auch \u00fcber eine kleine \u00dcberraschung konnten sie sich freuen, denn die WSW teilten in den Schwebebahnen Stickerb\u00f6gen aus, auf denen alle vier Modelle des beliebten Transportmittels zu entdecken waren.<\/p>\n<p>\u201eWir sind heute extra <br \/>hierf\u00fcr hierher gekommen\u201c      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Aber nicht nur in den Schwebebahnen war die Begeisterung gro\u00df: Sowohl vor der B\u00e4ckerei Peter in Vohwinkel als auch im Stationsgarten positionierten sich die Menschen mit Kameras, um die vorbeifahrende Bahn fotografisch festzuhalten. In Elberfeld standen vor allem Leute an der Alten Freiheit und auf den vielen Stegen zwischen Hauptbahnhof und Ohligsm\u00fchle, um Schwebebahn und Wupper gut zusammen einzufangen, manche mit Profi-Equipment und Stativ. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Unter ihnen auch die drei Freundinnen Joanna Podgorski, Monika Arndt und Bernadette Altenhofen. Sie waren mit der Schwebebahn zum Hauptbahnhof gefahren, liefen anschlie\u00dfend in das nahe gelegene Luisenviertel, um dort zu fr\u00fchst\u00fccken \u2013 selbstverst\u00e4ndlich aber nicht ohne den ein oder anderen Schnappschuss auf dem Weg dorthin. \u201eWir sind heute extra hierf\u00fcr hierher gekommen. Ich bin erst das zweite Mal in meinem Leben in Wuppertal\u201c, erz\u00e4hlte Joanna Podgorski. Sie und ihre Freundinnen waren aus Bergisch Gladbach und Leverkusen angereist. \u201eDas Wetter ist nat\u00fcrlich bombastisch hierf\u00fcr\u201c, sagte sie, betonte, dass die Anreise sich f\u00fcr sie gelohnt h\u00e4tte, woraufhin ihre Freundinnen ihr zustimmten. \u201eEs ist nat\u00fcrlich klasse, dass man kostenlos fahren kann und nicht dran denken muss, irgendwo ein Ticket zu l\u00f6sen.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Als Fotomotive eigneten sich aber nicht nur die Schwebebahnen selbst \u2013 die WSW hatten zudem an sechs Orten nahe der Stationen Fotow\u00e4nde aufgestellt, mittels derer die Fahrg\u00e4ste f\u00fcr einen Moment in die Fahrerkabinen der Schwebebahn schl\u00fcpfen und sich dort ablichten lassen konnten. Ein Angebot, das am D\u00f6ppersberg etwa die Familie Rieth aus Velbert nutzte. Zwar war es nicht ihr erstes Mal in der Schwebebahn, trotzdem w\u00fcrde man Aktionen wie die freien Fahrten am Jubil\u00e4umswochenende \u201egerne mitnehmen\u201c, erkl\u00e4rte Vater Sebastian Rieth. \u201eGerade heute als Familie Zeit zusammen zu haben, das ist sch\u00f6n\u201c, betonte er.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Unter die Feierlichkeiten und Begeisterung f\u00fcr die Schwebebahn mischte sich aber auch Kritik. Wer vom B\u00fcrgersteig hinaufblickte, konnte schon den ganzen Vormittag \u00fcber beobachten, wie prall gef\u00fcllt die Bahnen waren. Vor allem die beiden Bahnsteige an den Endstationen in Vohwinkel und Oberbarmen waren voll besetzt mit Familien, Kinderwagen und \u00e4lteren Menschen. \u201eEs ist brechend voll hier\u201c, sagte eine Frau mit Kleinkind in Vohwinkel, als sie gerade einstieg. Viele warteten einfach auf die n\u00e4chste Bahn, um einen guten Sitz zu bekommen. Dass man am Samstag und Sonntag gratis fahren konnte, wussten zudem nicht alle, wie sich unter anderem am Hauptbahnhof zeigte. Hier wollte eine Mutter gerade Fahrkarten f\u00fcr sich und ihre drei Kinder kaufen, als sie auf die Aktion hingewiesen wurde.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die gut 30-min\u00fctige Fahrt war f\u00fcr einige am Sonntag zudem leider mit etwas Stress verbunden: \u201eDas f\u00e4ngt ja gut an\u201d, sagte ein Passagier aus Ratingen, unterwegs mit Sohn und Kinderwagen \u2013 denn der Aufzug hoch zum Bahnsteig funktionierte nicht. \u00c4hnlich erging es einigen Fahrg\u00e4sten an der Haltestelle Oberbarmen, denn auch hier wartete man vergeblich auf einen Aufzug hinauf zu oder hinab von den Schwebebahnsteigen. \u201eIch bin ehrlich gesagt entt\u00e4uscht, ich hatte mir mehr versprochen\u201c, sagte Inge von der Heydt, die mit der Schwebebahn bis Oberbarmen gefahren war. Sie ist in Wuppertal geboren, lebt jetzt seit \u00fcber 80 Jahren hier. Sie h\u00e4tte sich mehr Aktionen gew\u00fcnscht, zum Beispiel Luftballons oder Gummib\u00e4rchen f\u00fcr Kinder. Und auch die nicht fahrenden Aufz\u00fcge bem\u00e4ngelte sie \u2013 vor allem, wenn das Treppensteigen etwa aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden nicht mehr gut funktioniert. \u201eIch bin immer froh, wenn ich nicht die Treppe nehmen muss, vor allem nach oben\u201c, sagte sie.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wer \u2013 \u00e4hnlich wie Inge von der Heydt \u2013 auf noch mehr Aktionen hofft, der sollte im Laufe des Jahres die Augen offen halten. Denn die WSW haben noch mehr Aktionen und Besonderheiten geplant. Noch sind jedoch keine konkreten Details bekannt \u2013 man darf also gespannt bleiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eEinmal im Leben durch Wuppertal schweben\u201c \u2013 das d\u00fcrften sich am Wochenende so einige Leute gedacht haben. 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