{"id":837119,"date":"2026-03-02T10:48:11","date_gmt":"2026-03-02T10:48:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/837119\/"},"modified":"2026-03-02T10:48:11","modified_gmt":"2026-03-02T10:48:11","slug":"bei-ihm-steht-die-schwebebahn-kopf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/837119\/","title":{"rendered":"Bei ihm steht die Schwebebahn Kopf"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eEs ist wie Geburtstag haben, wenn ich mit ihnen auf der B\u00fchne stehen darf. Alle haben ihren individuellen Klang und jeder Abend ist anders\u201c, freut er sich zu Beginn. Mit Ben van Gelder am Altsaxophon, Ivo Neame am Klavier und Francesco Ciniglio am Schlagzeug hatte Lukassen weitere renommierte Jazzmusiker an seiner Seite.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein besonderes Geschenk f\u00fcr die Zuh\u00f6rer hatte das Quartett bereits am Anfang des Abends. Der Schwebebahn widmeten sie ein St\u00fcck. \u201eInspiriert hat mich ein Bild der Schwebebahn, das ich auf den Kopf gestellt habe\u201c, so Lukassen schmunzelnd. Der Auftritt bot eine Mischung aus St\u00fccken, die auf \u201eStill Waters\u201c zu h\u00f6ren sind, und weiteren, meist neuen Kompositionen. Das St\u00fcck \u201eKarma\u201c geh\u00f6rt dazu. Es fu\u00dft auf Erfahrungen, die Lukassen w\u00e4hrend eines mehrw\u00f6chigen Aufenthalts in Indien gemacht hat, f\u00e4ngt die Spiritualit\u00e4t und Musikalit\u00e4t des Landes ein. Schlagzeuger Ciniglio klopft den Anfangstakt mit den H\u00e4nden auf seiner Brust und alle vier ausgezeichneten Musiker sorgen locker und entspannt f\u00fcr ein Klangvolumen, das das Publikum immer wieder zu Zwischenapplaus veranlasst. Besonders bei den einzelnen Soloeinlagen.<\/p>\n<p>Kl\u00e4nge flie\u00dfen wie <br \/>s\u00e4miger Honig von der Decke      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Kl\u00e4nge, die van Gelder seinem Saxophon entlockt, flie\u00dfen aus dem Instrument wie s\u00e4miger Honig von der Decke. Die einzelnen Individualisten verschmelzen gekonnt und wie selbstverst\u00e4ndlich zu einer synergetischen flie\u00dfenden Einheit. Vom \u201emalerischen Sinn f\u00fcr instrumentale Lyrik\u201c ist bei Lukassen zu lesen. Und in der Tat haben seine Jazzkompositionen eine mitrei\u00dfende, abwechslungsreiche \u00c4sthetik, toll gespielt von einem Musiker, der sein Kontrabass bravour\u00f6s beherrscht.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das virtuose Spiel der Musiker paart sich mit dem lyrisch-musikalischen Feingef\u00fchl der Kompositionen, die die k\u00fcnstlerische Ausdrucksweise von Lukassen spiegeln. Es folgt, in Anlehnung an die CD, das St\u00fcck \u201eStill waters run deep\u201c und bei der eingeforderten Zugabe \u201eLuna\u201c beweist Lukassen, dass er auch singen kann. \u201eDie Inhalte der Texte sind mir sehr wichtig\u201c, sagt er: Das Lied sei, obwohl einem Sterbenden gewidmet, ein Hoffnungstr\u00e4ger.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eEs ist wie Geburtstag haben, wenn ich mit ihnen auf der B\u00fchne stehen darf. 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