{"id":83744,"date":"2025-05-04T12:56:11","date_gmt":"2025-05-04T12:56:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/83744\/"},"modified":"2025-05-04T12:56:11","modified_gmt":"2025-05-04T12:56:11","slug":"wie-frankurt-vor-100-jahren-den-sozialen-wohnungsbau-revolutionierte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/83744\/","title":{"rendered":"Wie Frankurt vor 100 Jahren den sozialen Wohnungsbau revolutionierte"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspALg4 tspALg5\">Frankfurt am Main ist heute stolz auf seine Hochh\u00e4user und ihre Skyline, die in Europa nur von derjenigen Londons konkurriert wird. Es sind gebaute Symbole kapitalistischer Machtall\u00fcre. &#13;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/abo.tagesspiegel.de\/tagesspiegel-app?icid=single-topic_13520095___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspBNk5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Tagesspiegel-App Aktuelle Nachrichten, Hintergr\u00fcnde und Analysen direkt auf Ihr Smartphone. Dazu die digitale Zeitung. Hier gratis herunterladen.  <\/a><\/p>\n<p class=\"tspALg4\">Vor 100 Jahren war die Stadt f\u00fcr so ziemlich genau das Gegenteil ber\u00fchmt: Avantgardisten und Reformer feierten das modernistische Wohnungsbauprogramm mit Siedlungen wie die geschwungen in die Landschaft gelegte R\u00f6merstadt, \u201eZickzackkhausen\u201c an der Bruchfeldstra\u00dfe oder den radikal aus parallel zueinander stehenden Zeilenbauten bestehenden Hellerhof. &#13;<\/p>\n<p> Flache D\u00e4cher galten als antideutsch <\/p>\n<p class=\"tspALg4\">Das \u201eNeue Frankfurt\u201c erregte die Gem\u00fcter: Seine Gegner verdammten den technologischen \u201ePlattenbau\u201c als handwerkerfeindlich, den Bau mit Hilfe st\u00e4dtischer Genossenschaften als antib\u00fcrgerlich, die flachen D\u00e4cher als antideutsch. &#13;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/frankfurt-ernst-may-haus-1040815-visitfrankfurt-plazy-isabela-pacini.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-13520374\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspANhe\"\/> Das nach dem Frankfurter Stadtbaurat benannte Ernst-May-Haus ist ein Museum und zeigt beispielhaft, wie Neues Wohnen in den 1920er Jahren aussah <\/p>\n<p class=\"tspAIg0\"> \u00a9 Isabela Pacini <\/p>\n<p class=\"tspALg4\">Massiv wurden die vier Hauptprotagonisten antisemitisch angegriffen: der 1924 gew\u00e4hlten liberale Oberb\u00fcrgermeister Ludwig Landmann, der von ihm berufene parteilose, den Linken nahestehende neue Stadtbaurat Ernst May und seinen (nichtj\u00fcdischen) Assistenten Martin Elsaesser, der brillante Finanzplaner und sozialdemokratische Stadtk\u00e4mmerer Bruno Asch sowie Kulturdezernent Max Michel.&#13;<\/p>\n<p> Weltoffen und technikbegeistert <\/p>\n<p class=\"tspALg4\">Sie standen gemeinsam f\u00fcr eine Stadt, die weltoffen, technikbegeistert, reformoffen und \u00f6konomisch streng gerechnet agieren sollte. Der \u00e4sthetisch und soziale Anspruch reichte von kleinsten Details wie Schubf\u00e4chern in Abstellkammern, straffe T\u00fcrklinken oder Grabmaldesigns \u00fcber die gro\u00dfz\u00fcgige Planung des Frankfurter Gr\u00fcng\u00fcrtel bis in die F\u00f6rderung der neuen Musik. Der umfassende Geist der Lebensreformbewegungen der Kaiserzeit lebte hier weiter wie kaum sonstwo.   &#13;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/frankfurt-zickzackhausen-1102392-visitfrankfurt-plazy-isabela-pacini.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-13520368\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspANhe\"\/> Die als \u201eZickzackhausen\u201c bekannt gewordene Siedlung Bruchfeldstra\u00dfe in Frankfurt <\/p>\n<p class=\"tspAIg0\"> \u00a9 Isabela Pacini <\/p>\n<p class=\"tspALg4\">Die wichtigste Grundlage f\u00fcr dies \u201eNeue Frankfurt\u201c schuf die Weimarer Reichsverfassung 1919. Sie versprach allen Deutschen eine gute Wohnung, gab den Kommunen weit mehr Autonomie als im Kaiserreich, erlaubte aber vor allem jene Enteignungen von Land gegen Entsch\u00e4digung unter Zeitwert. &#13;<\/p>\n<p>3,5<\/p>\n<p><strong>Mark <\/strong>pro Quadratmeter erhielten die enteigneten Eigent\u00fcmer f\u00fcr ihren Grund und Boden<\/p>\n<p class=\"tspALg4\">Die Besitzer erhielten statt der mit zwischen 5 und 15 Mark pro Quadratmeter bewerteten Grundst\u00fccke nur 3,50 Mark. Dank der Inflation hatte die Stadt zudem 90 Prozent der \u201eAktienbaugesellschaft f\u00fcr kleine Wohnungen\u201c erwerben k\u00f6nnen, konnte in der Weimarer Republik dank guter Haushaltspolitik billig verzinste Darlehen aufnehmen. &#13;<\/p>\n<p class=\"tspALg4\">Seine dritte Grundlage war die Hauszinssteuer, die Preu\u00dfen 1924 nach einem Konzept des Wohnungsreformers Martin Wagner einf\u00fchrte wurde. Sie belastete jene Haus- und Grundbesitzer, deren Verm\u00f6gen oft v\u00f6llig entschuldet aus der Inflationszeit hervorgegangen war, und war alleine f\u00fcr den Wohnungsneubau reserviert. &#13;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/frankfurt-wohngebaude-kranichsteiner-stra-e-1102492-visitfrankfurt-plazy-isabela-pacini.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-13520389\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspANhe\"\/> Ein Wohngeb\u00e4ude in der Kranichsteiner Stra\u00dfe in Frankfurt <\/p>\n<p class=\"tspAIg0\"> \u00a9 Isabela Pacini <\/p>\n<p class=\"tspALg4\">Frankfurt agierte dabei unter der Finanzdirektion von Bruno Asch und mit der Planungskultur, die Ernst May aufbaute, besonders effizient: Mehr als 12000 Wohnungen entstanden zwischen 1925 und der Weltwirtschaftskrise 1931. Die Stadt hatte etwa 550 000 Einwohner. Sie baute statistisch also fast doppelt so viele Wohnungen wie Berlin, das mit seinen 1930 etwa 4,3 Millionen Einwohnern in der gleichen Zeit etwa 166 000 neue Sozialbau-Wohnungen errichtete. &#13;<\/p>\n<p class=\"tspALg4\">Und w\u00e4hrend in Berlin viele Architekten f\u00fcr viele unterschiedliche Genossenschaften arbeiteten, setzte Frankfurt auf straffe F\u00fchrung unter May. &#13;<\/p>\n<p> Frauen spielten von vornherein eine zentrale Rolle <\/p>\n<p class=\"tspALg4\">Oft sehr junge Entwerferinnen und Entwerfern \u2013 auch das unterschied Frankfurt von Berlin: Frauen spielten von vorneherein eine zentrale Rolle in der Planung \u2013 entwickelten neue, hocheffiziente, aber maximal minimierte Grundrisse \u201ef\u00fcr das Existenzminimum\u201c, Siedlungen mit Gemeinschafts-Waschh\u00e4usern, Kinderg\u00e4rten, Schulen, und immer neue Bautechnologien. <\/p>\n<p class=\"tspALg4\">Zwar waren auch in Frankfurt die Mieten in den Neubauten f\u00fcr die Armen und Arbeiter meist zu teuer. Doch schon die Facharbeiter und Angestellten profierten. Und ihre Wohnungen in den Mietskasernen wurden frei f\u00fcr die Armen \u2013 damals entstand die bis heute h\u00f6chst umstrittene These vom \u201eTriple-Down-Effekt\u201c. &#13;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/grete-leistikow-palmengarten-gesellschaftshaus-hmf.jpeg\" alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-13520392\" loading=\"lazy\" class=\"tspANhe\"\/> Das Gesellschaftshaus Palmengarten in Frankfurt in den 1920er Jahren, fotografiert von Grete Leistikow <\/p>\n<p class=\"tspAIg0\"> \u00a9 HMF\/Grete Leistikow <\/p>\n<p class=\"tspALg4\">Das Leben m\u00fcsse vollst\u00e4ndig neu, modern eben, gestaltet werden, um aus der Krise der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft zu entkommen. Zum ber\u00fchmtesten Ausdruck dieses Anspruchs wurde die 1926 von der Wienerin Grete Sch\u00fctte-Lihotzky entworfene \u201eFrankfurter K\u00fcche\u201c. <\/p>\n<p class=\"tspALg4\">Die Reform des Arbeitsplatzes der Hausfrau war eines der zentralen Themen der Moderne. Studien wie die Sch\u00fctte-Lihotzkys \u00fcber Arbeitsabl\u00e4ufe, effiziente Griffe und knappe Drehkreise auf dem Hocker sind Legion, ihr Resultat war die bis heute gebr\u00e4uchliche \u201eSchweden-K\u00fcche\u201c mit Einbaum\u00f6beln und durchgezogenen Arbeitsplatten. &#13;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/themenspeziale\/unterwegsundfreizeit\/?icid=single-topic_13520095___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspBNk5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Noch mehr Unterwegs &amp; Freizeit Weitere Themenspeziale zu Kultur, Reise und Genie\u00dfen lesen Sie hier <\/a><\/p>\n<p class=\"tspALg4\">Die Frankfurter K\u00fcche gilt als ihr wichtigster Vorl\u00e4ufer \u2013 nicht zuletzt dank ihrer Propagierung in Mays radikal modernistisch gestalteter, vorz\u00fcglich illustrierter und von hervorragenden Autoren geschriebenen Zeitschrift \u201eDas Neue Frankfurt\u201c.&#13;<\/p>\n<p class=\"tspALg4\">Sch\u00fctte-Lihotzky sah die K\u00fcche als auf Effizienz getrimmten Arbeitsplatz. Die von den Skandinaviern oder den Berlinern um Bruno Taut durchaus akzeptierte K\u00fcche mit Essplatz sollte verschwinden, die Zubereitung der Speise strikt von deren Genuss getrennt werden. <\/p>\n<p> Klarheit der Formen <\/p>\n<p class=\"tspALg4\">In den 1970ern beschrieb die West-Berliner Wohnungsbauforscherin Myra Wahrhaftig diese K\u00fcchen als mit Putzzwang unterlegte \u201eUnterdr\u00fcckung der Emanzipation der Frau\u201c. Aus der Perspektive der 1920er aber waren die Klarheit der Formen, die Sauberkeit, das Wegfallen von allem Dekor ein Versprechen: Auch Frauen sollten an der Moderne teilhaben.   &#13;<\/p>\n<p> Ausstellungs- und Lekt\u00fcretipps zu \u201e100 Jahre Neues Frankfurt\u201c <\/p>\n<ul data-qa-hook=\"story-list-ul\" class=\"tspBKko\">\n<li class=\"tspBKhp tspBKhp\">\u201eDie neue Stadt. 100 Jahre Neues Frankfurt\u201c, Museum f\u00fcr angewandte Kunst Frankfurt am Main, 10.5.2025\u201311.1.2026,  Di\u2013So 10\u201318 Uhr, <a href=\"https:\/\/www.museumangewandtekunst.de\/de\/besuch\/ausstellungen\/100-jahre-das-neue-frankfurt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">museumangewandtekunst.de<\/a><\/li>\n<li class=\"tspBKhp tspBKhp\">\u201ePara-Moderne. Lebensformen ab 1900\u201c, Bundeskunsthalle Bonn, bis 10.8., Di\u2013So 10-18 Uhr (Mi bis 21 Uhr), <a href=\"https:\/\/www.bundeskunsthalle.de\/para-moderne\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">bundeskunsthallede<\/a><\/li>\n<li class=\"tspBKhp tspBKhp\">Jan Abt, Alexander Ruhe: Das Neue Frankfurt: Der soziale Wohnungsbau in Frankfurt am Main und sein Architekt Ernst May. Gr\u00fcnberg-Verlag, Weimar\/Rostock 2008<\/li>\n<li class=\"tspBKhp tspBKhp\">Christian Welzbacher: Das Neue Frankfurt. Planen und Bauen f\u00fcr die Metropole der Moderne. Fotos von Andreas Muhs. Deutscher Kunstverlag, Berlin\/M\u00fcnchen 2016<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"tspALg4\">Das \u201eNeue Frankfurt\u201c stand keineswegs allein. Es war das gro\u00dfe Versprechen aller Staaten, deren Bev\u00f6lkerungen seit 1914 unter dem Krieg litten: Wenn der Frieden kommt, wird es euch besser gehen. Wir werden endlich all die sozialen, politischen und kulturellen Reformen durchf\u00fchren, die so lange schon anstehen. Ihr m\u00fcsst nicht mehr in dunklen Mietskasernen hungern und frieren. Es wird f\u00fcr euch und eure Familien neue, helle, freundliche Wohnungen geben, mit Gr\u00fcn, Licht, Luft, Sonne, Freiheit.&#13;<\/p>\n<p class=\"tspALg4\">Die Schwestern der Frankfurter Siedlungen stehen deswegen in Berlin, Wien, London, Paris, auch in Z\u00fcrich, Rotterdam, Kopenhagen oder Stockholm. &#13;<\/p>\n<p> In seinem Anspruch einzigartig <\/p>\n<p class=\"tspALg4\">Und doch: Das Moderne-Projekt Frankfurts blieb in seinem umfassenden Anspruch einzigartig. Das man sich in einer Zeit, in der in Deutschland bis zu 800 000 Wohnungen fehlen sollen, die soziale Kluft immer gr\u00f6\u00dfer wird, der Staat unter dem Druck von Radikalen steht, wieder f\u00fcr die Experimente Mays mit industriellem Wohnungsbau, f\u00fcr die Enteignungspolitik und vor allem die gro\u00dfe Utopie einer gerechten, egalit\u00e4ren, demokratischen Gesellschaft \u2013 in Frankfurt waren Mieterbeir\u00e4te selbstverst\u00e4ndlich! \u2013 interessiert, ist kaum verwunderlich. &#13;<\/p>\n<p> Weitere Kulturhighlights des Sommers:  <\/p>\n<p class=\"tspALg4\">Die Berliner Siedlungen der Moderne stehen seit 2008 auf der Welterbeliste. Ohne Zweifel zu Recht. Doch solche Titel k\u00f6nnen erweitert werden. Noch vor den Wiener Bauten, den Siedlungen Rotterdams und Amsterdams st\u00fcnde da vor allem das Neue Frankfurt vor Augen. Es blieb in seinem umfassenden Anspruch einzigartig und geh\u00f6rt auf die Welterbeliste.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Frankfurt am Main ist heute stolz auf seine Hochh\u00e4user und ihre Skyline, die in Europa nur von derjenigen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":83745,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[2250,29,2050,2051,30,2052,5004,2192,24317],"class_list":{"0":"post-83744","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-architektur","9":"tag-deutschland","10":"tag-frankfurt","11":"tag-frankfurt-am-main","12":"tag-germany","13":"tag-hessen","14":"tag-staedtebau","15":"tag-wohnungsbau","16":"tag-zwanziger-jahre"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114449677472170711","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83744","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=83744"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83744\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/83745"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=83744"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=83744"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=83744"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}