{"id":837659,"date":"2026-03-02T15:55:14","date_gmt":"2026-03-02T15:55:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/837659\/"},"modified":"2026-03-02T15:55:14","modified_gmt":"2026-03-02T15:55:14","slug":"anthropic-und-das-us-militaer-die-naechste-runde-im-ki-streit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/837659\/","title":{"rendered":"Anthropic und das US-Milit\u00e4r: Die n\u00e4chste Runde im KI-Streit"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/donald-trump-740.jpg\" alt=\"Trump h\u00e4lt im US-Kongress eine Rede.\" title=\"Trump h\u00e4lt im US-Kongress eine Rede. | EPA\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 02.03.2026 \u2022 14:42 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Der Streit zwischen dem Pentagon und der KI-Firma Anthropic geht in die n\u00e4chste Runde. Und er betrifft auch den Rivalen OpenAI, der nach eigenen Angaben nun eine Vereinbarung mit dem US-Verteidigungsministerium getroffen hat.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im Streit zwischen dem Pentagon und dem OpenAI-Konkurrenten Anthropic \u00fcber die Verwendung von KI-Software im US-Milit\u00e4r hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump ein Machtwort gesprochen. Alle Bundesbeh\u00f6rden sollten unverz\u00fcglich aufh\u00f6ren, Anthropic-Software zu nutzen, teilte Trump am Wochenende auf seiner Plattform Truth Social mit. &#8222;Wir brauchen sie nicht, wir wollen sie nicht und werden nie wieder mit ihnen Gesch\u00e4fte machen!&#8220;, schrieb er weiter.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">F\u00fcr Beh\u00f6rden wie das Verteidigungsministerium, die bislang Anthropic-Technologie nutzen, solle eine sechsmonatige \u00dcbergangsfrist gelten. Trump drohte der Firma, die er als &#8222;radikal linkes, wokes Unternehmen&#8220; beschimpfte, sie solle sich in dieser Phase besser &#8222;kooperativ&#8220; zeigen. Andernfalls wolle er die &#8222;volle Macht des Pr\u00e4sidentenamtes&#8220; einsetzen und diese zum Einlenken bewegen. Trump k\u00fcndigte &#8222;schwerwiegende zivil- und strafrechtliche Konsequenzen&#8220; an, sollte sich Anthropic nicht f\u00fcgen.<\/p>\n<p>    Darum geht es im Streit<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Unternehmen hatte als Grenzen f\u00fcr die Verwendung seiner KI-Software im US-Milit\u00e4r ihrem Chef Dario Amodei zufolge durchsetzen wollen, dass seine KI weder f\u00fcr Massen\u00fcberwachung in den USA noch in komplett autonomen Waffen eingesetzt wird. Das Verteidigungsministerium hatte deshalb gedroht, Anthropic als ein Lieferketten-Risiko einzustufen, was das Gesch\u00e4ft des Unternehmens in den USA drastisch einschr\u00e4nken w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Am Wochenende eskalierte der Streit schlie\u00dflich: Pentagon-Chef Pete Hegseth ordnete an, Anthropic als &#8222;Supply-Chain Risk to National Security&#8220;, also als Lieferketten-Risiko f\u00fcr die nationale Sicherheit, einzustufen. Mit sofortiger Wirkung d\u00fcrften Auftragnehmer, Zulieferer oder Partner des US-Milit\u00e4rs keine Gesch\u00e4fte mehr mit dem Unternehmen machen, schrieb Hegseth bei X.<\/p>\n<p>    Anthropic beharrt auf Einschr\u00e4nkungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Verteidigungsministerium will nur mit KI-Firmen zusammenarbeiten, die &#8222;jedem legalen Einsatz&#8220; ihrer Software zustimmen. Anthropic beharrt jedoch darauf, dass die von der Firma geforderten Einschr\u00e4nkungen wichtig seien.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">So warnte Amodei, dass K\u00fcnstliche Intelligenz es m\u00f6glich mache, \u00fcber das Netz verstreute Daten einzelner Menschen in gro\u00dfem Stil automatisiert zu einem ausf\u00fchrlichen Bild ihres Lebens zusammenzusetzen. Und zugleich sei KI noch nicht verl\u00e4sslich genug, um in vollst\u00e4ndig autonomen Waffen eingesetzt zu werden. &#8222;Wir werden nicht wissentlich ein Produkt liefern, das Amerikas Krieger und Zivilisten in Gefahr bringt&#8220;, schrieb der Anthropic-Chef.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Anthropic k\u00fcndigte an, die Einstufung als Risiko f\u00fcr die Lieferkette durch das Pentagon gerichtlich anzufechten. &#8222;Kein Ma\u00df an Einsch\u00fcchterung oder Bestrafung durch das Kriegsministerium wird unsere Haltung zur Massen\u00fcberwachung im Inland oder zu vollst\u00e4ndig autonomen Waffen \u00e4ndern&#8220;, hie\u00df es in der Erkl\u00e4rung weiter.<\/p>\n<p>    OpenAI trifft Vereinbarung mit Pentagon zu KI-Verwendung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Anthropic wetteifert mit ChatGPT-Betreiber OpenAI darum, ihre Software mit K\u00fcnstlicher Intelligenz in Unternehmen und Beh\u00f6rden unterzubringen. OpenAI hat sich nach eigenen Angaben nun mit dem US-Verteidigungsministerium auf die Verwendung seiner Software beim Milit\u00e4r geeinigt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Heute Abend haben wir mit dem Kriegsministerium eine Vereinbarung getroffen, unsere Modelle in dessen klassifiziertem Netzwerk einzusetzen&#8220;, schrieb OpenAI-Chef Sam Altman am Wochenende auf der Plattform X. Pentagon-Chef Hegseth repostete das Statement, ebenso wie der ranghohe Beamte Emil Michael.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Altman erl\u00e4uterte weiter, zwei der wichtigsten Sicherheitsprinzipien von OpenAI seien das Verbot inl\u00e4ndischer Massen\u00fcberwachung sowie die menschliche Verantwortung f\u00fcr den Einsatz von Gewalt, einschlie\u00dflich autonomer Waffensysteme. &#8222;Das Kriegsministerium stimmt diesen Prinzipien zu, verankert sie in Gesetz und Richtlinien, und wir haben sie in unsere Vereinbarung aufgenommen.&#8220; Weitere Details des Deals waren zun\u00e4chst nicht bekannt.<\/p>\n<p>    Altman: Gleiche Bedingungen f\u00fcr alle KI-Unternehmen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In seinem Statement auf X rief OpenAI-Chef Altman das Pentagon zugleich dazu auf, diese gleichen Bedingungen allen KI-Unternehmen anzubieten &#8211; &#8222;Bedingungen, die unserer Meinung nach jedes Unternehmen akzeptieren sollte&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Man habe den Wunsch nach Deeskalation zum Ausdruck gebracht. Er erkl\u00e4rte auch, dass OpenAI technische Schutzma\u00dfnahmen entwickeln werde, um sicherzustellen, dass sich die Modelle wie vorgesehen verhielten, was auch dem Wunsch des Ministeriums entspreche.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 02.03.2026 \u2022 14:42 Uhr Der Streit zwischen dem Pentagon und der KI-Firma Anthropic geht in die n\u00e4chste&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":837660,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3],"tags":[13,671,14,15,114914,718,12,10,8,9,11,113,103,104],"class_list":["post-837659","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-headlines","tag-ki","tag-nachrichten","tag-news","tag-open-ai","tag-pentagon","tag-schlagzeilen","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews","tag-trump","tag-welt","tag-world"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116160399192353050","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/837659","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=837659"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/837659\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/837660"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=837659"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=837659"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=837659"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}