{"id":837808,"date":"2026-03-02T17:17:27","date_gmt":"2026-03-02T17:17:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/837808\/"},"modified":"2026-03-02T17:17:27","modified_gmt":"2026-03-02T17:17:27","slug":"afd-niedersachsen-whatsapp-chat-befeuert-untreue-vorwuerfe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/837808\/","title":{"rendered":"AfD Niedersachsen: WhatsApp-Chat befeuert Untreue-Vorw\u00fcrfe"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/ansgar-schledde-100.webp.webp\" alt=\"Ansgar Schledde\" title=\"Ansgar Schledde | picture alliance\/dpa, Shireen Broszies\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>AUDIO: WhatsApp-Nachricht befeuert Untreue-Vorw\u00fcrfe gegen AfD (1 Min)<\/p>\n<p>\n                Stand: 02.03.2026 13:27 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Eine brisante WhatsApp\u2011Nachricht setzt Niedersachsens AfD-Chef Ansgar Schledde unter Druck. Sie k\u00f6nnte belegen, dass Abgeordnetenbudgets rechtswidrig f\u00fcr Parteiarbeit genutzt wurden &#8211; Vorw\u00fcrfe, die Schledde bestreitet. <\/p>\n<p class=\"textauthor\">von <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/amelia-wischnewski,ameliawischnewski100.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Amelia Wischnewski<\/a><\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/posting-100.webp.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/posting-100.webp.webp\" alt=\"Screenshot eines Chats auf WhatsApp\" title=\"Diese WhatsApp-Nachricht soll Vorw\u00fcrfe gegen Niedersachsens AfD-Chef Schledde belegen. | keine Angaben\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Diese WhatsApp-Nachricht soll Vorw\u00fcrfe gegen Niedersachsens AfD-Chef Schledde belegen.<\/p>\n<p class=\"\">Ein WhatsApp-Chat zwischen der AfD-Bundestagsabgeordneten Martina Uhr und Landeschef Schledde sorgt f\u00fcr massive Unruhe in der nieders\u00e4chsischen AfD. Darin soll Landeschef Ansgar Schledde offen \u00fcber die umstrittene 65\/35\u2011Regel sprechen: &#8222;Habe gute Leute in der Hinterhand \ud83d\udc4d! (\u2026) M\u00fcssen ja die Budgetsufteilung 65\/35 bedenken&#8220; (Rechtschreibfehler aus dem Original \u00fcbernommen). Das k\u00f6nnte die Vorw\u00fcrfe best\u00e4tigen, nach denen Ansgar Schledde von Abgeordneten verlangt haben soll, \u00fcber einen Teil, n\u00e4mlich 35 Prozent ihres Mitarbeiterbudgets, verf\u00fcgen zu k\u00f6nnen. Verwendet werden sollte das Geld f\u00fcr Parteiarbeit auf Landes- und Kommunalebene. Das w\u00e4re rechtswidrig. Die WhatsApp-Nachricht, die dem NDR vorliegt, w\u00e4re der schriftliche Beleg daf\u00fcr, dass etwa 1,5 Millionen Euro Steuergelder zweckentfremdet worden sein k\u00f6nnten. Ansgar Schledde \u00e4u\u00dfert sich dazu nicht konkret, bestreitet die Vorw\u00fcrfe aber weiterhin vehement. Und verlangt jetzt von Martina Uhr, Bundestagsabgeordnete f\u00fcr die AfD, ihr Mandat niederzulegen. Der Landesverband hat rechtliche Schritte gegen Uhr angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>    Martina Uhr erhebt schwere Vorw\u00fcrfe<\/p>\n<p class=\"\">Martina Uhr behauptet, alle nieders\u00e4chsischen Bundestagsabgeordneten w\u00fcrden diese Regel kennen. Vergangene Woche hingegen hatten alle 13 nieders\u00e4chsischen AfD-Abgeordneten, darunter auch Uhr, eine einheitlich formulierte eidesstattliche Versicherung abgegeben, in der sie die Existenz der 65\/35\u2011Regel kategorisch bestritten. Als am Dienstag Uhrs Vorw\u00fcrfe gegen Schledde \u00f6ffentlich wurden, sei AfD-Landesgruppensprecher und Schledde-Vertrauter Andreas Paul in Martina Uhrs B\u00fcro gekommen und habe ihr ein vorformuliertes Schreiben auf den Tisch gelegt &#8211; das best\u00e4tigen beide Seiten dem NDR. Inhalt: Uhr legt ihr Bundestagsmandat nieder. Sie m\u00fcsse nur unterschreiben. Das tat sie nicht. Noch am selben Abend stellte Paul ihr ein Ultimatum: Legt Uhr ihr Mandat nicht binnen 24 Stunden nieder, will die Landesgruppe ihren Fraktionsausschluss beantragen. Ein solcher Antrag blieb bis Ende der Woche aus &#8211; offenbar in der Hoffnung, Uhr k\u00f6nnte ihre Anschuldigungen zur\u00fcckziehen.<\/p>\n<p>    Uhr: &#8222;Werde ganz bestimmt nicht zur\u00fccktreten&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Inzwischen hat Uhr ihre eidesstattliche Versicherung aber zur\u00fcckgezogen. &#8222;Man hat mich gewaltig untersch\u00e4tzt, wenn man denkt, man kann mich einsch\u00fcchtern oder unter Druck setzen&#8220;, sagte Uhr dem NDR. Ihr Mandat werde sie keinesfalls niederlegen, so die AfD-Abgeordnete aus Nordhorn. Au\u00dferdem habe sie die Landesgruppe aus eigenen St\u00fccken verlassen &#8211; noch bevor die Gruppe sie rausgeschmissen hat. Im Gespr\u00e4ch mit dem NDR erkl\u00e4rt Uhr, sie habe weiter R\u00fcckhalt aus der Bundestagsfraktion. Unter der Hand erfahre sie viel Zuspruch von einzelnen Fraktionsmitgliedern. Landesgruppensprecher Paul erkl\u00e4rte, eine Zusammenarbeit mit Uhr sei nicht mehr m\u00f6glich. Er sei &#8222;entr\u00fcstet, geschockt, entt\u00e4uscht&#8220;. Den Rausschmiss hatte die Landesgruppe um Paul damit begr\u00fcndet, Martina Uhr habe ihren Lebensgef\u00e4hrten und dessen Tochter als Mitarbeiter besch\u00e4ftigt. Uhr widerspricht dem.<\/p>\n<p>    Uhr: Schledde wusste \u00fcber Mitarbeiter Bescheid und stimmte zu<\/p>\n<p class=\"\">Der besagte B\u00fcro-Mitarbeiter sei nicht ihr Lebensgef\u00e4hrte, sondern ein guter Freund. Uhr r\u00e4umt ein, mit ihrem Mitarbeiter in einer Zweck-WG zusammengewohnt zu haben, um Kosten zu sparen, und sich bei Parteitagen aus denselben Gr\u00fcnden Hotelzimmer geteilt zu haben &#8211; mehr aber nicht. Fachlich sei die Anstellung des Freundes und seiner Tochter weiterhin gerechtfertigt. Zudem habe sie noch vor der Vertragsunterschrift R\u00fccksprache mit AfD-Landeschef Schledde gehalten. Dieser habe zugesichert, sich in der Personalsache vorab juristisch r\u00fcckzuversichern. Das k\u00f6nne sie schriftlich belegen, sagte Uhr.<\/p>\n<p>    Martina Uhrs Unterschrift auf allen fraglichen Mitarbeitervertr\u00e4gen?<\/p>\n<p class=\"\">Die Mitarbeiter, die Schledde \u00fcber Uhrs Budget bezahlen w\u00fcrde, w\u00fcrden f\u00fcr ihn und nicht f\u00fcr die Bundestagsabgeordnete arbeiten. Deshalb werde nur Schledde als Chef von den Personen akzeptiert, sagt Uhr. Zuerst hatte die <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/weidel-in-not-stuerzt-diese-whatsapp-nachricht-die-afd-in-die-krise-69a07e03552089128bc486b4\" title=\"Link zum Artikel der &quot;Bild&quot;-Zeitung\" class=\"extlink-preface\" data-type=\"external\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Bild&#8220;-Zeitung<\/a> berichtet. Problematisch ist jedoch: Martina Uhrs Unterschrift steht auf allen fraglichen Mitarbeitervertr\u00e4gen. Damit trage am Ende des Tages sie die Verantwortung, argumentiert AfD-Landesgruppensprecher Andreas Paul gegen\u00fcber dem NDR.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/screenshot-127706.webp.webp\" alt=\"Reporterin Amelia Wischnewski.\" title=\"Reporterin Amelia Wischnewski. | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>In der Bundesvorstandssitzung musste sich Niedersachsens AfD-Landesvorstand Ansgar Schledde zu innerparteilichen Vorw\u00fcrfen erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/schledde-104.webp.webp\" alt=\"Ansgar Schledde ist Landesvorsitzender der AfD Niedersachsen.\" title=\"Ansgar Schledde ist Landesvorsitzender der AfD Niedersachsen. | dpa, Shireen Broszies\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Der Bundesvorstand pr\u00fcft schwere Anschuldigungen gegen den AfD-Landesverband Niedersachsen. Dieser wehrt sich entschieden.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/martinauhr-100.webp.webp\" alt=\"Martina Uhr von der AfD im Bundestag\" title=\"Martina Uhr von der AfD im Bundestag | picture alliance, dts-Agentur\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Personelle Konsequenzen einer Schlammschlacht: Martina Uhr muss die nieders\u00e4chsische Landesgruppe der AfD im Bundestag verlassen.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/afd-990.webp.webp\" alt=\"Fahnen mit AfD-Logo.\" title=\"Fahnen mit AfD-Logo. | picture alliance\/dpa | Daniel Karmann\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>AfD-Europapolitikerin Arndt bezichtigt Parteifreunde der Korruption. Sie sollen Geld f\u00fcr Parteiarbeit zweckentfremdet haben.<\/p>\n<p>        Schlagw\u00f6rter zu diesem Artikel<\/p>\n<p>            <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/Alternative-fuer-Deutschland-AfD,afd680.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">AfD<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"AUDIO: WhatsApp-Nachricht befeuert Untreue-Vorw\u00fcrfe gegen AfD (1 Min) Stand: 02.03.2026 13:27 Uhr Eine brisante WhatsApp\u2011Nachricht setzt Niedersachsens AfD-Chef&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":837809,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[186,10357,184382,13,14,15,1411,12,10,8,9,11,22493,4968,672],"class_list":["post-837808","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-afd","tag-afd-chef","tag-ansgar-schledde","tag-headlines","tag-nachrichten","tag-news","tag-niedersachsen","tag-schlagzeilen","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews","tag-untreue","tag-vorwuerfe","tag-whatsapp"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116160721777686250","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/837808","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=837808"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/837808\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/837809"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=837808"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=837808"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=837808"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}