{"id":8380,"date":"2025-04-04T19:30:16","date_gmt":"2025-04-04T19:30:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/8380\/"},"modified":"2025-04-04T19:30:16","modified_gmt":"2025-04-04T19:30:16","slug":"so-schaut-das-schuelertheater-festival-auf-liebe-freiheit-und-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/8380\/","title":{"rendered":"So schaut das Sch\u00fclertheater-Festival auf Liebe, Freiheit und Zukunft"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zum Start der 18. Maskerade wurde in der Aula des D\u00fcsseltaler Goethe-Gymnasiums ein echter Klassiker aus der Feder des Namenspaten der Schule aufgef\u00fchrt. Doch von angestaubt konnte keine Rede sein, der \u201eWerther\u201c kam in einer modernen Interpretation auf die B\u00fchne, selbst\u00e4ndig erarbeitet von der Theater AG der gastgebenden Schule.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Es war ein Abend, an dem auch das Sch\u00fclertheaterfestival Maskerade an sich gefeiert wurde. Denn mit 18, soviel ist klar, ist es vollj\u00e4hrig geworden und so steht das Festival auch unter dem Motto: \u201eEndlich 18!\u201c. Dabei ist es eigentlich schon viel \u00e4lter. Ins Leben gerufen wurde es vor 30 Jahren von Michael Stieleke und findet seitdem alle zwei Jahre im Goethe-Gymnasium statt. F\u00fcr die einen war es Sprungbrett in eine Karriere, f\u00fcr andere eine M\u00f6glichkeit, sich einfach mal vor Publikum auszuprobieren und Erfahrungen mit kreativer Zusammenarbeit zu machen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Eine Woche lang wird nun das Goethe-Gymnasium zum Epizentrum f\u00fcr junges Theater, Tanz, Musik und Installation. Unterst\u00fctzt wird das Festival durch das Forum Freies Theater FFT und das Tanzhaus NRW. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr die Geburtstagsausgabe suchten sich die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der teilnehmenden Schulen aus D\u00fcsseldorf und Umgebung die Themen selber aus, die sie in den St\u00fccken beackern wollten. Es sind Themen, mit denen sie alle auf die eine oder andere Weise schon in Ber\u00fchrung gekommen sind: Liebe und Freiheit, Party und Verantwortung, Liebeskummer und Wut, Rache und Chaos, Schuld und Selbstmord.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Letzterer stand im Mittelpunkt des Festivalauftakts \u201eAch, Werther!\u201c. Eine Inszenierung, die ohne gro\u00dfes B\u00fchnenbild auskam und inhaltlich auf den Punkt kam. Kaum hat sich der von Liebeskummer gebeutelte Werther zum Freitod entschieden, steht zu Nirvanas \u201eCome as you are\u201c die Frage im Raum, wie es sich eigentlich anf\u00fchlt, wenn sich jemand eine Waffe an den Kopf h\u00e4lt, um sich das Leben zu nehmen? Was passiert im Moment, wenn die Kugel eindringt? In R\u00fcckblenden erz\u00e4hlen die sieben Darstellerinnen dann die Geschichte von dem jungen Typen, der sich unsterblich in Lotte verliebte, obwohl sie an einen anderen vergeben war. Aber warum brachte sich Werther auf so grausame Weise um? Wie konnte es passieren, dass ein junger Mensch durch eine einzige Begegnung alles, was er bis dahin an Zielen im Leben hatte, einfach \u00fcber Bord wirft? Diese Fragestellungen machten deutlich, dass Goethes Werther auch in der heutigen Welt seine folgenschwere Entscheidung so treffen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Um so ein ambitioniertes Festival immer wieder auf die Beine zu stellen, ist Teamgeist gefragt und der Wille, auch in der Freizeit mitzuarbeiten. B\u00fchnenbilder, Kost\u00fcme, Organisation, alle Aufgaben \u00fcbernehmen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler selbst. Unterst\u00fctzt werden sie dabei von Eltern, ehemaligen Mitsch\u00fclern und nat\u00fcrlich auch von den Lehrern.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Den Spa\u00df daran, merkt man ihnen allen an und das, was sie auf der B\u00fchne zeigen, kann durchaus mit Inszenierungen in etablierten H\u00e4usern, die Sparte f\u00fcr das junge Schauspiel haben, mithalten. In den kommenden Tagen wird unter anderem die Theatergruppe des G\u00f6rres-Gymnasiums ihre Vorstellungen von \u201e#Freiheit\u201c definieren. Der Differenzierungskurs Deutsch-Theater des Goethe-Gymnasiums hat sich f\u00fcr das St\u00fcck \u201eFutureMe\u201c mit der Zukunft besch\u00e4ftigt. Die Aufgabe war, einen Brief an das eigene Ich zu schreiben. Dabei wurden W\u00fcnsche, Tr\u00e4ume, aber auch Sorgen und \u00c4ngste formuliert. Nach jeder Auff\u00fchrung gibt es in \u201eNachgefragt\u201c die M\u00f6glichkeit, mit den Theatermacherinnen und -machern ins Gespr\u00e4ch zu kommen.<\/p>\n<p class=\"italic richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Alle Infos zum Programm und Tickets unter: www.maskerade.de.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zum Start der 18. 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