{"id":838022,"date":"2026-03-02T19:15:00","date_gmt":"2026-03-02T19:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/838022\/"},"modified":"2026-03-02T19:15:00","modified_gmt":"2026-03-02T19:15:00","slug":"enercity-schaltet-ersten-block-des-kraftwerks-stoecken-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/838022\/","title":{"rendered":"enercity schaltet ersten Block des Kraftwerks St\u00f6cken ab"},"content":{"rendered":"<p>                <a href=\"https:\/\/www.hannover-entdecken.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260302_enercity_philippsonnack_Pressetermin-Abschaltung-Block-I-in-Stoecken_klein_1.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-108638\" class=\"size-medium wp-image-108638\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260302_enercity_philippsonnack_Pressetermin-Abschaltung-Block-I-in-Stoecken_klein_1-200x300.jpg\" alt=\"Illuminierter Block I in St\u00f6cken\" width=\"200\" height=\"300\"  \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-108638\" class=\"wp-caption-text\">Niedersachsens Energie- und Umweltminister Christian Meyer, enercity-CEO Aur\u00e9lie Alemany, enercity-Aufsichtsratsvorsitzende und Hannovers Dezernentin f\u00fcr Wirtschaft und Umwelt Anja Ritschel sowie Hannovers Oberb\u00fcrgermeister Belit Onay vor dem gr\u00fcn illuminierten Block I<\/p>\n<p>Die W\u00e4rmewende in Hannover erreicht einen historischen Meilenstein: Am Wochenende hat <a href=\"https:\/\/www.hannover-entdecken.de\/enercity\/\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"3819\" title=\"enercity\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">enercity<\/a> den 75 Meter hohen Block I des Kohlekraftwerks St\u00f6cken endg\u00fcltig au\u00dfer Betrieb genommen. Mit der Abschaltung spart die Landeshauptstadt j\u00e4hrlich eine halbe Million Tonnen CO\u2082 ein \u2013 so viel, wie eine Stadt mit etwa 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern pro Jahr verursacht. Das entspricht beispielsweise dem Jahresverbrauch von Stade, Weimar oder Goslar.<\/p>\n<p>Damit ist die H\u00e4lfte des Kohleausstiegs in Hannover bereits geschafft. Zuk\u00fcnftig stammt jede zweite Kilowattstunde Fernw\u00e4rme aus klimaneutralen Quellen. Und: In Hannover gelingt dieser Schritt ohne den Neubau eines fossilen Gaskraftwerks. Stattdessen setzt enercity konsequent auf einen breiten Mix regionaler, erneuerbarer Energiequellen.<\/p>\n<p>Mit gro\u00dfer Entschlossenheit verfolgt das Energieunternehmen einen ambitionierten Zeitplan. In gut zwei Jahren soll der Anteil\u00a0gr\u00fcner Energie an der Fernw\u00e4rme von enercity bis zu 75 Prozent betragen. Ab Mitte der 2030er Jahre wird das verbliebene Gaskraftwerk Wasserstoff-ready sein und damit der finale Schritt zur vollst\u00e4ndigen Klimaneutralit\u00e4t der Erzeugung erm\u00f6glicht. Die bisher von Block I des Kohlekraftwerks erzeugte W\u00e4rme wird durch f\u00fcnf dezentrale Anlagen ersetzt, die insbesondere auf nicht mehr recyclef\u00e4higes Altholz, Kl\u00e4rschlamm, Abw\u00e4rme und Biomethan setzen. Insgesamt hat das Energieunternehmen seit 2020 so rund 246 Megawatt thermische Leistung aus erneuerbaren Energien neu realisiert. Weitere Projekte mit mehr als 300 Megawatt sind bereits im Bau oder in Planung.<\/p>\n<p><strong>Niedersachsens Energie- und Umweltminister Christian Meyer erkl\u00e4rt:<\/strong><\/p>\n<p>\u201eMit der Abschaltung des ersten Kohleblocks zeigt Hannover, wie die W\u00e4rmewende und Klimaschutz konkret funktionieren. Was mich besonders freut: Der Kohleausstieg erfolgt schneller als gesetzlich gefordert. Hannover ist damit Vorbild beim Klimaschutz und der Nutzung Erneuerbarer Energien. Entscheidend ist jetzt, dass Bund und L\u00e4nder den Kommunen stabile Rahmenbedingungen und Investitionssicherheit beim Klimaschutz geben, damit weitere St\u00e4dte diesem Weg folgen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Hannovers <a href=\"https:\/\/www.hannover-entdecken.de\/buergermeister-der-stadt-hannover\/\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"3906\" title=\"Oberb\u00fcrgermeister\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Oberb\u00fcrgermeister<\/a> Belit Onay betont:<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWir schaffen den Kohleausstieg ohne den Umweg \u00fcber neue fossile Gro\u00dfkraftwerke. Das st\u00e4rkt die Region, erh\u00f6ht unsere Unabh\u00e4ngigkeit und macht Hannover zu einem Vorbild f\u00fcr andere Gro\u00dfst\u00e4dte. Der W\u00e4rmesektor ist einer der gr\u00f6\u00dften Hebel f\u00fcr wirksamen Klimaschutz \u2013 und wir nutzen ihn konsequent.\u201c<\/p>\n<p><strong>enercity-CEO Aur\u00e9lie Alemany ordnet den Schritt ein:<\/strong><\/p>\n<p>\u201eMit der Stilllegung von Block I wird aus Planung Realit\u00e4t. enercity zeigt, dass ein vorzeitiger Kohleausstieg und die W\u00e4rmewende keine Vision sind. Genau deshalb sind klare politische Leitlinien notwendig \u2013 wie ein ETS2, der transparent macht, was CO2 wirklich kostet und die Investitionen honoriert, die wir heute f\u00fcr die klimaneutrale W\u00e4rme von morgen t\u00e4tigen. Nur mit dieser Klarheit k\u00f6nnen Unternehmen wie enercity das Tempo halten, das Deutschland f\u00fcr seine Klimaziele braucht.\u201c<\/p>\n<p>Bereits 2017 hatte enercity den Ausstieg aus der Kohle beschlossen. Seit Jahren investiert enercity in dezentrale, erneuerbare W\u00e4rmeerzeugung. Das Ziel dabei bleibt klar: Nach der Heizperiode 2027\/28 wird auch Block II des Kohlekraftwerks durch klimafreundliche Energietr\u00e4ger ersetzt \u2013 rund zehn Jahre fr\u00fcher als der von der Bundesregierung beschlossene Zielkorridor 2038.<\/p>\n<p><strong>enercity-Vorstand Marc Hansmann bedankt sich f\u00fcr das Engagement aller Beteiligten:<\/strong><\/p>\n<p>\u201cDie Stilllegung des ersten Blocks des Kohlekraftwerks St\u00f6cken ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer klimaneutralen W\u00e4rmeversorgung Hannovers. Wir bedanken uns herzlich bei unseren Kolleg:innen, die es unter gro\u00dfem Aufwand erm\u00f6glicht haben, den Betrieb des Kohlekraftwerks aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die klimaneutralen Ersatzanlagen in Betrieb zu nehmen. Zudem m\u00f6chten wir auch der Stadt Hannover und Hannover Erneuerbar unseren Dank aussprechen. Unser Kohleausstieg ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr, wie die W\u00e4rmewende durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Kommune, Energieversorger und lokalen Initiativen gelingen kann.\u201c<\/p>\n<p>Investitionen schaffen Sicherheit und regionale Wertsch\u00f6pfung<\/p>\n<p>F\u00fcr den Ersatz von Block I wurden bislang knapp 400 Millionen Euro investiert. Insgesamt plant enercity bis 2040 mit Investitionen in H\u00f6he von rund 1,5 Milliarden Euro in das Gesamtportfolio hochmoderner W\u00e4rmeerzeugungsanlagen und den Fernw\u00e4rme-Netzausbau, um auch Block II \u2013 und damit das gesamte Kohlekraftwerk \u2013 durch klimafreundliche W\u00e4rmeversorgung zu ersetzen. Die Realisierung st\u00e4rkt das regionale Handwerk, die Bauwirtschaft und die kommunale Wertsch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Der technologische Ansatz ist bewusst breit aufgestellt: Neben Biomasse- und Kl\u00e4rschlammverwertung spielen weitere Abw\u00e4rmenutzungen und modernste Gro\u00dfw\u00e4rmepumpen eine zentrale Rolle. Mit diesem diversifizierten Energiemix erh\u00f6ht enercity die Versorgungssicherheit und reduziert zugleich die Import- und Preisabh\u00e4ngigkeit von fossilen Energietr\u00e4gern.<\/p>\n<p>Fernw\u00e4rme ist tragende S\u00e4ule der kommunalen W\u00e4rmeplanung<\/p>\n<p>Hannover geh\u00f6rt auch bei der strategischen Planung bundesweit zur Spitzengruppe. Als erste Gro\u00dfkommune Niedersachsens hat die Landeshauptstadt ihre kommunale W\u00e4rmeplanung fr\u00fchzeitig vorgelegt und 2025 beschlossen. Sie bildet die Grundlage f\u00fcr die vollst\u00e4ndige Dekarbonisierung der W\u00e4rmeversorgung. Im Zielszenario werden in Hannover zwei Drittel aller Geb\u00e4ude aus W\u00e4rmenetzen beheizt, ein Drittel (meist Ein- bis Zweifamilienh\u00e4user) mit einer individuellen L\u00f6sung wie einer W\u00e4rmepumpe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Niedersachsens Energie- und Umweltminister Christian Meyer, enercity-CEO Aur\u00e9lie Alemany, enercity-Aufsichtsratsvorsitzende und Hannovers Dezernentin f\u00fcr Wirtschaft und Umwelt Anja&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":838023,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1836],"tags":[3364,29,58544,30,46,1411,3748,80671],"class_list":["post-838022","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-hannover","tag-de","tag-deutschland","tag-enercity","tag-germany","tag-hannover","tag-niedersachsen","tag-oberbuergermeister","tag-stocken"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116161185456248834","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/838022","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=838022"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/838022\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/838023"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=838022"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=838022"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=838022"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}