{"id":840492,"date":"2026-03-03T18:04:19","date_gmt":"2026-03-03T18:04:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/840492\/"},"modified":"2026-03-03T18:04:19","modified_gmt":"2026-03-03T18:04:19","slug":"starmer-setzt-das-leben-von-300-000-britischen-staatsbuergern-am-golf-aufs-spiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/840492\/","title":{"rendered":"Starmer setzt das Leben von 300.000 britischen Staatsb\u00fcrgern am Golf aufs Spiel"},"content":{"rendered":"<p>Der verbrecherische Krieg der USA und Israels gegen den Iran, den Keir Starmer und die Labour-Regierung unterst\u00fctzen, hat Hunderttausende britischer Staatsb\u00fcrger in den Strudel der Gewalt gerissen, der den gesamten Nahen Osten bedroht. Starmers Reden \u00fcber seine \u201ePflicht, britisches Leben zu sch\u00fctzen\u201c, sind widerw\u00e4rtige L\u00fcgen.<\/p>\n<p>Etwa 300.000 britische Staatsb\u00fcrger befinden sich in den Golfstaaten, deren Luftraum gesperrt ist und deren Fl\u00fcge eingestellt worden sind. Viele sind dort auf Kurzzeitbesuch oder auf der Durchreise und sind jetzt an den internationalen Drehkreuzen der Region gestrandet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"db relative center\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/e552c46b-15df-42c2-8ce2-2a0410b802d9.jpeg\" style=\"max-height:100%\"\/>Kampfjet vor der Landung auf dem britischen Luftwaffenst\u00fctzpunkt RAF Akrotiri, nachdem er am fr\u00fchen Morgen nahe Limassol (Zypern) von einer Drohne getroffen wurde, 2. M\u00e4rz 2026  [AP Photo\/Petros Karadjias]<\/p>\n<p>Die britische Au\u00dfenministerin Yvette Cooper erkl\u00e4rte gegen\u00fcber der BBC, britische Staatsangeh\u00f6rige sollten sich an die lokalen Empfehlungen halten, und sie f\u00fcgte hinzu: \u201eWir stehen in engem Kontakt, beispielsweise mit der Reisebranche, mit Fluggesellschaften und Flugh\u00e4fen sowie mit den Regierungen in der Region.\u201c<\/p>\n<p>In den Vereinigten Arabischen Emiraten sind die Flugh\u00e4fen von Dubai und Abu Dhabi geschlossen. Laut der Zeitung The Independent \u00a0gibt es Pl\u00e4ne, britische Staatsb\u00fcrger aus dieser Region mit Bussen rund 500 km s\u00fcdlich in die omanische Hauptstadt Maskat zu bringen, um sie von dort aus nach Hause zu fliegen. Allerdings fliegen derzeit weder British Airways noch Virgin Atlantic dorthin.<\/p>\n<p>Ein weiterer, aktuell diskutierter Plan sieht vor, Menschen aus Katar, Bahrain oder Kuwait \u00fcber eine Strecke von 500 bis 700 km nach Riad in Saudi-Arabien zu bringen \u2013 was eine sieben- bis zehnst\u00fcndige Autofahrt erfordern w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Dies w\u00e4re schon unter den gegenw\u00e4rtigen Bedingungen schwer genug. Es w\u00fcrde zu einer Katastrophe werden, wenn, wie der Guardian berichtet, \u201edie Golfstaaten, ermutigt durch Donald Trump, dabei sind, ihre Neutralit\u00e4t im Krieg gegen den Iran aufzugeben, als Vergeltung f\u00fcr Teherans wiederholte \u201ar\u00fccksichtslose und wahllose Angriffe\u2018 auf ihr Territorium und ihre Infrastruktur\u201c. Katar gab am Montag bekannt, dass es zwei iranische Flugzeuge abgeschossen habe.<\/p>\n<p>Raketen, Drohnen und Tr\u00fcmmer fallen bereits vom Himmel und schlagen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Katar, Kuwait, Bahrain und anderen L\u00e4ndern ein, da der Iran auf den imperialistischen Angriff auf seine Regierung und Bev\u00f6lkerung reagiert. Hotels und Flugh\u00e4fen wurden getroffen. Nach einer Zusammenfassung der New York Times wurden bis Montagabend in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait, Katar, Bahrain und Oman vier Menschen get\u00f6tet und \u00fcber 100 verletzt.<\/p>\n<p>Die Verantwortung liegt allein bei den Vereinigten Staaten und ihren Verb\u00fcndeten, die einen lange geplanten Angriffskrieg gegen ein souver\u00e4nes Land, das keine Bedrohung darstellte, vom Zaun gebrochen haben. Der Angriff erfolgte, w\u00e4hrend noch Scheinverhandlungen im Gange waren, und zielte offen auf die Ermordung und den Regimewechsel ab. Dadurch besteht die wachsende Gefahr einer vollst\u00e4ndigen Zerst\u00fcckelung dieser Nation mit mehr als 90 Millionen Einwohnern.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mehring-verlag.de\/library\/wohin-geht-amerika\/00.html\" class=\"no-underline pointer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"db relative center\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1771816935_794_30798615-23b1-4b83-8aaf-ef1826700074.png\" style=\"max-height:100%\"\/><\/p>\n<p>David North (Hrsg.)<\/p>\n<p>Wohin geht Amerika? Faschismus oder Sozialismus<\/p>\n<p>Die Ereignisse vom Januar 2026 in Minneapolis haben die ganze Welt schockiert und deutlich gemacht, dass die Umwandlung der amerikanischen Demokratie in einen Milit\u00e4r- und Polizeistaat nicht l\u00e4nger nur eine theoretische M\u00f6glichkeit ist. Sie vollzieht sich vor unseren Augen.<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Die Labour Party setzt das Leben ihrer B\u00fcrger f\u00fcr einen Krieg aufs Spiel, den diese mit \u00fcberw\u00e4ltigender Mehrheit ablehnen. Eine am Montag ver\u00f6ffentlichte YouGov-Umfrage ergab, dass fast die H\u00e4lfte der Befragten (49 Prozent) sich gegen die Bombardierung des Iran durch die USA und Israel aussprachen, w\u00e4hrend nur 28 Prozent sie begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Dabei hat die Regierung jetzt schon die schlechtesten Zustimmungswerte in der modernen britischen Geschichte. Sich ihrer Isolation bewusst, versucht die Labour Party, die katastrophale Situation, die Gro\u00dfbritannien und seine Verb\u00fcndeten herbeigef\u00fchrt haben, und die Risiken f\u00fcr britische Staatsb\u00fcrger zynisch als Rechtfertigung f\u00fcr die Ausweitung ihres milit\u00e4rischen Engagement zu nutzen.<\/p>\n<p>\u201eEs ist klar, dass Irans ungeheuerliche Reaktion zu einer Bedrohung f\u00fcr unser Volk, unsere Interessen und unsere Verb\u00fcndeten geworden ist. Das kann nicht ignoriert werden\u201c, sagte Starmer vor dem Parlament und warf Teheran vor, \u201erichtig ausgeteilt\u201c zu haben.<\/p>\n<p>Au\u00dfenministerin Cooper \u00e4u\u00dferte sich heute Morgen \u00e4hnlich und sagte, die Regierung \u201esieht sich nun mit einer Situation konfrontiert, in der sch\u00e4tzungsweise 300.000 britische B\u00fcrger in anderen Golfstaaten von iranischen Raketen und Drohnen bedroht sind. Deshalb unterst\u00fctzen wir defensive Ma\u00dfnahmen.\u201c<\/p>\n<p>Diese \u201edefensiven Ma\u00dfnahmen\u201c umfassen fortlaufende Angriffe auf iranisches Territorium, angeblich gegen \u201eballistische Raketenstarts\u201c.<\/p>\n<p>Die Au\u00dfenministerin war bem\u00fcht, zu betonen: \u201eEs ist wichtig zu sagen, dass Gro\u00dfbritannien sich nicht direkt an diesen Angriffen beteiligt, sondern es leistet nur Unterst\u00fctzung\u201c. Sie behauptete: \u201eEs geht nicht um die Unterst\u00fctzung politischer oder wirtschaftlicher Ziele oder solche der allgemeinen Infrastruktur.\u201c Zwischen den Ma\u00dfnahmen der USA und denen Gro\u00dfbritanniens bestehe \u201eein klarer Unterschied\u201c.<\/p>\n<p>Auch der Minister f\u00fcr den Nahen Osten, Hamish Falconer, betonte: \u201eGro\u00dfbritannien befindet sich nicht im Krieg.\u201c<\/p>\n<p>Die Labour-Regierung will den Arbeitern Schwarz f\u00fcr Wei\u00df vormachen. Britische Jets fliegen \u00fcber den Nahen Osten, um US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte zu sch\u00fctzen, w\u00e4hrend die USA einen illegalen Krieg gegen den Iran f\u00fchren; britische Luftwaffenst\u00fctzpunkte dienen als Startrampe f\u00fcr US-Bombenangriffe, und eine britische Basis auf Zypern wird von Drohnen angegriffen und getroffen, sodass Familien evakuiert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mehring-verlag.de\/library\/north-30-jahre-krieg\/00.html\" class=\"no-underline pointer\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"db relative center\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/19b71883-5de1-401a-8f7f-7226c4b24a37\" style=\"max-height:100%\"\/><\/p>\n<p>David North<\/p>\n<p>30 Jahre Krieg: Amerikas Griff nach der Weltherrschaft 1990\u20132020<\/p>\n<p>Seit dem ersten Golfkrieg 1990\u20131991 f\u00fchren die Vereinigten Staaten ununterbrochen Krieg.\u00a0Gest\u00fctzt auf ein marxistisches Verst\u00e4ndnis der Widerspr\u00fcche des US- und des Weltimperialismus analysiert David North die Milit\u00e4rinterventionen und geopolitischen Krisen der letzten 30 Jahre.<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>In seinem Eifer, den Iran zu diffamieren, r\u00e4umte Starmer die Tatsache ein, dass die britischen Streitkr\u00e4fte vollst\u00e4ndig in die US-Offensive einbezogen sind. Er erkl\u00e4rte vor dem Parlament: \u201eAm Samstag hat der Iran einen Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt in Bahrain mit Raketen und Drohnen angegriffen. 300 britische Soldaten befanden sich auf dem St\u00fctzpunkt, einige nur wenige hundert Meter vom Angriffsort entfernt.\u201c<\/p>\n<p>Die Labour-Politiker versuchen verzweifelt, die Tatsache zu leugnen, dass Gro\u00dfbritannien sich kopf\u00fcber in einen weiteren blutigen Krieg um \u00d6l und Regimewechsel im Nahen Osten st\u00fcrzt, \u2013 eine nerv\u00f6se Cooper behauptete, es sei \u201eeinfach nicht wahr\u201c \u2013, weil sie die Reaktion der Arbeiterklasse f\u00fcrchten.<\/p>\n<p>Die Erfahrungen in Afghanistan und im Irak sind nicht vergessen. Diese Lehren zeigen sich auch in der Unterst\u00fctzung Gro\u00dfbritanniens seit Jahren f\u00fcr den V\u00f6lkermord Israels an den Pal\u00e4stinensern und den Milit\u00e4rschl\u00e4gen gegen den Libanon, den Jemen und den Iran. Tausende werden auf die Stra\u00dfe gehen, um gegen dieses j\u00fcngste Verbrechen zu protestieren, und was sie antreibt sind sowohl die Gefahren f\u00fcr die Menschen in der Region als auch die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts im eigenen Land.<\/p>\n<p>Die \u00d6lpreise steigen rasant an, was Edmund King, Pr\u00e4sident des Automobilclubs AA, dazu veranlasste, in der Times die Warnung auszusprechen: \u201eDie Unruhen und Bombardierungen im Nahen Osten werden sicherlich die weltweite \u00d6lversorgung st\u00f6ren, was unweigerlich zu Preissteigerungen f\u00fchren wird. Autofahrer sollten sich also darauf einstellen, dass wir in den n\u00e4chsten 10 bis 12 Tagen Rekordpreise an den Tankstellen erleben.\u201c<\/p>\n<p>Die Folgen reichen weit dar\u00fcber hinaus. Jorge Leon, Senior Vice President und Leiter der geopolitischen Analyse beim Energieinformationsdienst Rystad Energy, warnte vor St\u00f6rungen der weltweiten Gasversorgung, die f\u00fcr die Stromerzeugung von entscheidender Bedeutung ist: Wie er erkl\u00e4rte, werden sich h\u00f6here Strompreise auf die Weltwirtschaft auswirken und in Gro\u00dfbritannien zu einer h\u00f6heren Inflation f\u00fchren.<\/p>\n<p>\u201eWir haben einen direkten Effekt, n\u00e4mlich h\u00f6here Preise an den Zapfs\u00e4ulen und h\u00f6here Stromrechnungen, aber auch einen indirekten Effekt, dass n\u00e4mlich die Dinge teurer werden, weil die Inflation steigen k\u00f6nnte.\u201c<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien hat bereits jetzt eine der h\u00f6chsten Inflationsraten und die h\u00f6chsten Preise f\u00fcr Energie und Kraftstoffe in ganz Europa.<\/p>\n<p>Aber Starmer und die Labour Party machen unger\u00fchrt weiter, was nicht nur den zutiefst reaktion\u00e4ren, rechten Charakter ihrer Regierung beweist, sondern auch die tiefe Krise des britischen Imperialismus. Um seine Lage zu verbessern, setzt er verzweifelt auf einen weiteren brutalen Krieg der USA im Nahen Osten. Das ist es, was in Wirklichkeit das \u201ebritische Leben\u201c und den Frieden bedroht.<\/p>\n<p>Werde aktiver Unterst\u00fctzer der Sozialistischen Gleichheitspartei<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der verbrecherische Krieg der USA und Israels gegen den Iran, den Keir Starmer und die Labour-Regierung unterst\u00fctzen, hat&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":840493,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,15825,551,13,345,187293,579,30157,14,15,12,56743,4017,4018,4016,64,4019,4020,89022],"class_list":{"0":"post-840492","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-bahrain","11":"tag-grossbritannien","12":"tag-headlines","13":"tag-iran","14":"tag-irankrieg","15":"tag-katar","16":"tag-kuwait","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-sir-keir-starmer","21":"tag-united-states","22":"tag-united-states-of-america","23":"tag-us","24":"tag-usa","25":"tag-vereinigte-staaten","26":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika","27":"tag-vereinigten-arabischen-emiraten"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116166569219042231","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/840492","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=840492"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/840492\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/840493"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=840492"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=840492"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=840492"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}