{"id":842246,"date":"2026-03-04T10:28:18","date_gmt":"2026-03-04T10:28:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/842246\/"},"modified":"2026-03-04T10:28:18","modified_gmt":"2026-03-04T10:28:18","slug":"neuer-raubfisch-in-der-elbe-das-ist-der-wolgazander","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/842246\/","title":{"rendered":"Neuer Raubfisch in der Elbe: Das ist der Wolgazander"},"content":{"rendered":"<p>&#13;<br \/>\n            Hannover. Die Fangdaten sind eindeutig: Mit dem <a class=\"text-link\" href=\"https:\/\/www.tageblatt.de\/Nachrichten\/Stader-Fischereiaufseher-entdecken-immer-mehr-Verstoesse-und-werden-angegriffen-117174.html\" title=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wolgazander breitet sich eine neue Raubfischart im Norden aus<\/a>. Nach einem ersten Nachweis bei Braunschweig habe der gestreifte R\u00e4uber sein Verbreitungsgebiet in Norddeutschland innerhalb von 15 Jahren enorm vergr\u00f6\u00dfert, teilte der Anglerverband Niedersachsen (AVN) mit. Was ist \u00fcber den Fisch bekannt? <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n            Raubfisch deutlich kleiner als der Zander <\/p>\n<p>Sehr dunkle und kr\u00e4ftige Streifen bis zum Bauch, eine hohe erste R\u00fcckenflosse und keine sichtbaren spitzen Fangz\u00e4hne: So beschreibt der Anglerverband die Merkmale des Raubfisches, die das Tier vom Zander unterscheiden. Au\u00dferdem erreiche der Wolgazander maximal 65 Zentimeter und bleibe damit weit hinter der Gr\u00f6\u00dfe des Zanders zur\u00fcck. Dieser k\u00f6nne in Elbe und Weser weit \u00fcber einen Meter lang werden und mehr als zehn Kilogramm wiegen.  <\/p>\n<p>Wie am Namen erkennbar, liege der nat\u00fcrliche Verbreitungsschwerpunkt des Wolgazanders eigentlich im Osten Europas, teilte der Verband mit und grenzte die Region in etwa vom Ural, \u00fcber das Schwarze Meer bis nach Ungarn und die Donau aufw\u00e4rts bis \u00d6sterreich ein. Die neuen Erkenntnisse hatte der Raubfisch-Experte vom AVN, Matthias Emmrich, zuvor f\u00fcr die \u201eZeitschrift f\u00fcr Fischerei\u201c zusammengefasst.  <\/p>\n<p>Verband: Erster Nachweis bei Braunschweig <\/p>\n<p>Nach dem ersten Nachweis bei Braunschweig habe der Fisch sein Verbreitungsgebiet in Norddeutschland innerhalb von 15 Jahren enorm vergr\u00f6\u00dfert. \u201eUns liegen mittlerweile best\u00e4tigte Nachweise des Wolgazanders aus elf Gew\u00e4ssern in sechs Bundesl\u00e4ndern vor\u201c, sagt Emmrich. Der AVN listet Niedersachsen, Hamburg, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Bremen und Nordrhein-Westfalen auf. <\/p>\n<p>Es gibt mehrere Funde in der Elbe und im Elbe-Seitenkanal. <\/p>\n<p>Wasserstra\u00dfen f\u00fcr Schiffe wie etwa der Mittellandkanal spielen nach Angaben des Biologen Emmrich bei der Ausbreitung eine wichtige Rolle, weil sie ehemals isolierte Flusssysteme verbinden. Eine Besiedlung des westdeutschen Kanalnetzes und des Rheinsystems h\u00e4lt Emmrich daher f\u00fcr sehr wahrscheinlich. Nach Angaben des Anglerverbands konnten bislang \u00fcber 1.100 Fangdaten und mehr als 200 Wolgazander untersucht werden, um R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Verbreitung zu ziehen.  <\/p>\n<p>Experte: Keine Gefahr f\u00fcr heimische Raubfische <\/p>\n<p>In den ersten Lebenswochen ern\u00e4hren sich Raubfische etwa von Wasserfl\u00f6hen. Kleinere Grundeln seien anschlie\u00dfend die perfekte Beute. Biologe Emmrich geht nicht davon aus, dass der oft kleinere Wolgazander eine ernste Gefahr f\u00fcr heimische Raubfische darstellt. Schon nach den ersten Funden waren Experten davon ausgegangen, dass der Wolgazander langfristig bleibe, aber keine Gefahr darstelle. (dpa) <\/p>\n<p>Copyright \u00a9 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#13; Hannover. Die Fangdaten sind eindeutig: Mit dem Wolgazander breitet sich eine neue Raubfischart im Norden aus. 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