{"id":843131,"date":"2026-03-04T18:38:13","date_gmt":"2026-03-04T18:38:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/843131\/"},"modified":"2026-03-04T18:38:13","modified_gmt":"2026-03-04T18:38:13","slug":"zu-wenige-kinder-stadt-schliesst-23-kitas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/843131\/","title":{"rendered":"Zu wenige Kinder: Stadt schlie\u00dft 23 Kitas"},"content":{"rendered":"<p>Noch vor sechs Jahren war Dresden Geburtenhauptstadt, \u00fcber 6000 Kinder erblickten hier bei uns im Jahr das Licht der Welt. Aktuell sind es nur noch knapp \u00fcber 4000. Das hat auch zur Folge, dass die damals hektisch ausgebauten Kita-Kapazit\u00e4ten nun teilweise leer stehen.\u00a0<\/p>\n<p>Von den rund 31.000 Kita-Pl\u00e4tzen sind nur knapp 25.300 belegt \u00a0&#8211; ein \u00dcberhang von \u00fcber 5000 freien Pl\u00e4tzen. Die Statistiker im Rathaus haben sogar ein \u00dcberangebot von bis zu 7500 Pl\u00e4tzen in den kommenden Jahren errechnet. Deswegen sollen die Kapazit\u00e4ten nun stufenweise runtergefahren werden.<\/p>\n<p>\u201eZuerst beginnen wir mit dem R\u00fcckbau von mobilen Raumeinheiten. Acht davon haben schon begonnen, dar\u00fcber gibt es einen Stadtratsbeschluss. Vier weitere sollen folgen &#8211; drei davon in Prohlis und eine mobile Raumeinheit in der Kita D\u00f6lzschener Stra\u00dfe\u201c, erkl\u00e4rt Sabine Bibas, Chefin des st\u00e4dtischen Eigenbetriebs Kitas. Danach folgen elf weitere Kitas, die vom Bauzustand verschlissen sind. Welche das sind, erfahren Eltern und Personal in Gespr\u00e4chen in diesem Monat. In einer dritten Stufe werden dann weitere Schlie\u00dfungen nach einem bestimmten Schl\u00fcssel und dem aktuellen Bedarf geplant. Insgesamt sollen so 2500 nicht ben\u00f6tigte Pl\u00e4tze abgebaut werden.\u00a0<\/p>\n<p>Einen Puffer wolle sich die Stadt auf jeden Fall vorhalten. \u201eWir d\u00fcrfen nicht in die Falle laufen, wie in den 90er Jahren, als Einrichtungen rigoros geschlossen wurden\u201c, so Bildungsb\u00fcrgermeister Jan Donhauser. Auch solle es trotz des ebenfalls zu reduzierenden Personalschl\u00fcssel weiter \u201eeinen schmalen Einstellungskorridor\u201c geben. Donhauser weiter: \u201eTrotz der r\u00fcckl\u00e4ufigen Kinderzahlen und den damit einhergehenden Herausforderungen sehen wir die Chance, Qualit\u00e4t neu zu definieren und gezielt in diese zu investieren\u201c.<\/p>\n<p>Ganztagesanspruch im Hort kommt<\/p>\n<p>Die aktuelle Bev\u00f6lkerungsprognose 2025 korrigiert die bisherige Annahme zur Geburtenentwicklung deutlich nach unten. W\u00e4hrend bislang von einer durchschnittlichen Geburtenrate von 1,4 Kindern pro Frau bis 2035 ausgegangen wurde, geht die Kommunale Statistikstelle der Landeshauptstadt Dresden mittlerweile von 1,3 Kindern pro Frau bis zum Jahr 2035 aus, was einen erheblichen Einfluss auf die Betreuungsinfrastruktur bedeutet. Den Rechtsanspruchs auf ganzt\u00e4gige Betreuung f\u00fcr Grundschulkinder zum 1. August 2026 werde man dennoch fristgerecht erf\u00fcllen, so die Stadt. Damit verbunden sei die Weiterentwicklung der p\u00e4dagogischen Qualit\u00e4t ganzt\u00e4giger Bildungs- und Betreuungsangebote im Grundschulalter \u2013 sowohl strukturell als auch fachlich.<\/p>\n<p>Trotz Kita-Schlie\u00dfungen soll die Tr\u00e4gervielfalt (knapp 80 verschiedene Kita-Betreiber gibt es in Dresden) erhalten bleiben. Man wolle so \u201enicht kurzfristig auf sinkende Zahlen reagieren, sondern aktiv die Rahmenbedingungen f\u00fcr eine moderne und verl\u00e4ssliche fr\u00fchkindliche Bildung gestalten\u201c, so das Rathaus,.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Noch vor sechs Jahren war Dresden Geburtenhauptstadt, \u00fcber 6000 Kinder erblickten hier bei uns im Jahr das Licht&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":843132,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1835],"tags":[3364,29,2386,30,859],"class_list":["post-843131","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-dresden","tag-de","tag-deutschland","tag-dresden","tag-germany","tag-sachsen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116172364660372485","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/843131","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=843131"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/843131\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/843132"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=843131"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=843131"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=843131"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}