{"id":843995,"date":"2026-03-05T02:48:13","date_gmt":"2026-03-05T02:48:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/843995\/"},"modified":"2026-03-05T02:48:13","modified_gmt":"2026-03-05T02:48:13","slug":"dz-hyp-studie-immobilienmarkt-deutschland-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/843995\/","title":{"rendered":"DZ HYP-Studie: Immobilienmarkt Deutschland 2026"},"content":{"rendered":"<p>(5.3.2026) Am 3. M\u00e4rz 2026 hat die Immobilien- und Pfandbriefbank DZ HYP ihre aktuelle Studie \u201eImmobilienmarkt Deutschland 2026\u201d ver\u00f6ffentlicht. Diese analysiert die Entwicklung der gewerblichen Immobilienm\u00e4rkte f\u00fcr die Assetklassen B\u00fcro, Handel und Wohnen an den sieben deutschen Topstandorten Berlin, D\u00fcsseldorf, Frankfurt, Hamburg, K\u00f6ln, M\u00fcnchen und Stuttgart. Erg\u00e4nzend ordnet die Studie die grundlegenden Perspektiven in Zeiten eines umfassenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und \u00f6kologischen Wandels ein.<\/p>\n<p>    \t<a popup=\"popup\" popupclass=\"scale_1200\" popupwidth=\"1200\" popupheight=\"801\" popupoptimal=\"0\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.baulinks.de\/\/webplugin\/2026\/i\/0340-dzhyp-01.jpg\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"imgEnlarge scale_574\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/1148_x_0340-dzhyp-01.jpg\" alt=\"\" style=\"width:574px;\"\/><\/a><\/p>\n<p>Studie: \u201eImmobilienmarkt Deutschland 2026\u201d (Bild: DZ HYP)\u00a0<\/p>\n<p>Die DZ HYP analysiert regelm\u00e4\u00dfig die Entwicklung der Immobilienm\u00e4rkte in ihren Gesch\u00e4ftsgebieten. \u201eDer Immobilienmarkt hat es mit einem strukturell ver\u00e4nderten Umfeld zu tun. K\u00fcnftig entscheidet noch st\u00e4rker die Vermietungsperspektive \u00fcber die Wertentwicklung. Damit r\u00fccken Lage, Nachhaltigkeit und aktives Management in den Mittelpunkt. W\u00e4hrend Wohnimmobilien weiterhin gute Perspektiven bieten, entstehen bei B\u00fcro und Handel vor allem dort Chancen, wo Best\u00e4nde konsequent an die ver\u00e4nderten Nutzeranforderungen angepasst werden\u201d, sagt Sabine Barthauer, Vorsitzende des Vorstands der DZ HYP.<\/p>\n<p>Ergebnisse nach Assetklassen<\/p>\n<p>Im Ergebnis zeigt sich ein Immobilienmarkt, der sich drei Jahre nach dem kr\u00e4ftigen Zinsanstieg stabilisiert hat, jedoch in einem grundlegend ver\u00e4nderten Umfeld agiert. Die Studie zeigt zudem weiter zunehmende Unterschiede zwischen und innerhalb der einzelnen Assetklassen.<\/p>\n<p>Einzelhandel: Topstandorte bleiben resilient<\/p>\n<p>Das Umfeld f\u00fcr den station\u00e4ren Einzelhandel bleibt anspruchsvoll. Neben der starken Konkurrenz durch den Onlinehandel, wirken sich vor allem die Konsumzur\u00fcckhaltung und ebenso die konjunkturelle Schw\u00e4che aus. Der R\u00fcckgang klassischer Verkaufsfl\u00e4chen beschleunigt die Transformation der Innenst\u00e4dte. Umnutzungen in Richtung Gastronomie, Hotel, B\u00fcro, Wohnen oder Freizeit gewinnen an Bedeutung.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich profitieren die sieben Topstandorte von hoher Kaufkraft, einem gro\u00dfen Einzugsgebiet und starkem Besucheraufkommen. Zudem b\u00fcndeln nationale und internationale Einzelh\u00e4ndler ihre Fl\u00e4chenstrategien auf wenige, besonders attraktive Standorte. Diese Konzentration stabilisiert die Vermietungsperspektiven in den 1A-Lagen weiterhin. Entsprechend hat sich das Mietniveau nach dem R\u00fcckgang der vergangenen Jahre auf einem hohen Niveau eingependelt: Die Spitzenmieten stagnieren an den Topstandorten seit rund drei Jahren bei etwa 250 Euro\/m\u00b2. Dieses Niveau d\u00fcrfte 2026 weitgehend gehalten werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>B\u00fcroimmobilien: Citylagen tragen den Markt<\/p>\n<p>Die B\u00fcrom\u00e4rkte stehen unter dem Einfluss ver\u00e4nderter Arbeitswelten und schwacher Konjunktur. Der Fl\u00e4chenumsatz bleibt ged\u00e4mpft, die Leerst\u00e4nde steigen seit 2020 kontinuierlich an. An den Topstandorten betrug die Leerstandsquote zum Jahresende 2025 durchschnittlich mehr als 8 %. Damit manifestiert sich das ungew\u00f6hnliche Marktbild steigender Leerst\u00e4nde bei zeitgleich wachsenden Spitzenmieten.<\/p>\n<p>Unternehmen fragen derzeit hochwertige, moderne und nachhaltige Fl\u00e4chen an, die Kommunikation f\u00f6rdern und die Pr\u00e4senz im B\u00fcro wieder attraktiv machen. Doch diese Fl\u00e4chen sind knapp, insbesondere in sehr guten Innenstadtlagen. Gleichzeitig sind Neubau und Revitalisierung durch gestiegene Baukosten deutlich teurer geworden. Das st\u00fctzt die Mieten im Premiumsegment zus\u00e4tzlich. An den Topstandorten stiegen die Spitzenmieten 2025 auf durchschnittlich rund 45 Euro\/m\u00b2. Der Mietanstieg d\u00fcrfte sich im laufenden Jahr fortsetzen. In Cityrandlagen und peripheren Teilm\u00e4rkten stagnieren hingegen die Mieten, da die Nachfrage nach \u00e4lteren, weniger nachhaltigen Fl\u00e4chen deutlich schw\u00e4cher ausf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Angespannter Wohnungsmarkt treibt die Mieten<\/p>\n<p>Die Perspektiven f\u00fcr den Wohnimmobilienmarkt bleiben ausgesprochen positiv. An den Topstandorten \u00fcbersteigt die Nachfrage das Angebot deutlich. Daraus resultieren g\u00fcnstige Vermietungsaussichten. Wohnimmobilien werden von Investoren im Vergleich zu anderen Segmenten weiterhin als risiko\u00e4rmer wahrgenommen. Die stabile Nachfrage sorgt f\u00fcr verl\u00e4ssliche Cashflows und unterstreicht die Rolle von Mehrfamilienh\u00e4usern als robuste Anlageklasse. Gleichzeitig wird die Wohnungsfrage immer st\u00e4rker zu einem gesellschaftlichen Stressfaktor. Zunehmend geraten auch einkommensstarke Haushalte durch das hohe Mietniveau in den Topstandorten unter Druck.<\/p>\n<p>Im Durchschnitt der Topstandorte lagen die Erstbezugsmieten 2025 bei gut 20 Euro\/m\u00b2, w\u00e4hrend bei der Wiedervermietung von Bestandswohnungen etwas mehr als 15 Euro\/m\u00b2 gezahlt werden mussten. Die Spreizung zwischen Bestandsmieten und Neuvermietungen bleibt hoch, ein Wohnungswechsel selbst bei ver\u00e4nderten Lebensumst\u00e4nden, wird zunehmend unattraktiv. Vor dem Hintergrund der finanziellen Grenzen von Privathaushalten d\u00fcrfte der Mietanstieg k\u00fcnftig st\u00e4rker an die Einkommensentwicklung gekoppelt sein.<\/p>\n<p>Die Studie: \u201eImmobilienmarkt Deutschland 2026\u201d steht zum PDF-Download kostenfrei unter\u00a0<a href=\"https:\/\/www.archmatic.com\/phpclick\/go.php4?https:\/\/dzhyp.de\/de\/ueber-uns\/markt-research\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">dzhyp.de\/markt-research<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.archmatic.com\/phpclick\/go.php4?https:\/\/dzhyp.de\/fileadmin\/user_upload\/Dokumente\/Ueber_uns\/Marktberichte\/DZHYP_Immobilienmarkt-Deutschland-2026.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" data-fileviewer=\"yes\" data-fileviewer-file=\"https:\/\/dzhyp.de\/fileadmin\/user_upload\/Dokumente\/Ueber_uns\/Marktberichte\/DZHYP_Immobilienmarkt-Deutschland-2026.pdf\">hier zum Direktdownload<\/a> bereit.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"(5.3.2026) Am 3. 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