{"id":845682,"date":"2026-03-05T18:30:23","date_gmt":"2026-03-05T18:30:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/845682\/"},"modified":"2026-03-05T18:30:23","modified_gmt":"2026-03-05T18:30:23","slug":"enttaeuschung-fuer-die-forschung-asteroid-2024-yr%e2%82%84-wird-den-mond-klar-verfehlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/845682\/","title":{"rendered":"Entt\u00e4uschung f\u00fcr die Forschung: Asteroid 2024 YR\u2084 wird den Mond klar verfehlen"},"content":{"rendered":"<p>Der erdnahe Asteroid 2024 YR4 wird kurz vor Weihnachten 2032 auch den Mond verfehlen und stellt damit auch \u00fcber diesen Umweg keine Gefahr mehr f\u00fcr die Erde dar. Das haben zwei Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop James Webb ergeben, die im Februar viel fr\u00fcher m\u00f6glich wurden als erwartet, hat die Europ\u00e4ische Weltraumagentur ESA jetzt publik gemacht. Eigentlich hatte es gehei\u00dfen, dass der Himmelsk\u00f6rper erst in mehreren Jahren wieder beobachtet und Gewissheit \u00fcber dessen Bahn im Jahr 2032 erlangt werden k\u00f6nnte. Im Februar habe es aber nun eine unerwartete Gelegenheit gegeben, seine Bahn genauer zu ermitteln. Die Messungen haben demnach ergeben, dass der Asteroid den Mond um mehr als 20.000 km Entfernung verfehlen wird.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Einschlag konnte ungew\u00f6hnlich lange nicht ausgeschlossen werden<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.esa.int\/Space_Safety\/Planetary_Defence\/Asteroid_2024_YR4_will_not_impact_the_Moon\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Wie die ESA erl\u00e4utert<\/a>, ist 2024 YR4 im Februar aus der Perspektive des modernsten Weltraumteleskops vor Sternen vorbeigeflogen, deren Position dank des Weltraumteleskops Gaia sehr pr\u00e4zise bekannt war. Trotz der Daten sei es aber eine enorme Herausforderung gewesen, einen der lichtschw\u00e4chsten Asteroiden wiederzufinden. Gelungen ist das mit der Nahinfrarotkamera (NIRCam). \u201eJahrzehnte an Ingenieursarbeit, internationaler Zusammenarbeit und Innovationen in der Wissenschaft, Technik und bei planetarer Verteidigung gipfelten in der Nutzung des leistungsst\u00e4rksten robotergesteuerten Weltraumteleskops der Menschheit, das von vielen Nationen gebaut wurde, um einen entfernten Staubfleck in der Leere zu entdecken und eine Frage von universeller Bedeutung f\u00fcr alle Bewohner unseres Planeten zu beantworten\u201c, fasst die ESA jetzt zusammen.<\/p>\n<p>2024 YR4 <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Risiko-so-hoch-wie-lange-nicht-Neu-entdeckter-Asteroid-koennte-2032-Erde-treffen-10260083.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">hat Anfang 2025 wochenlang f\u00fcr Aufsehen<\/a> gesorgt, nachdem der Asteroid am 27. Dezember 2024 kurz nach seinem j\u00fcngsten Rendezvous mit der Erde entdeckt wurde. Folgebeobachtungen haben dann ergeben, dass ein Einschlag des Asteroiden bei seinem \u00fcbern\u00e4chsten Rendezvous mit unserem Heimatplaneten nicht ausgeschlossen werden konnte. Mehrere Wochen und damit <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Einschlagsrisiko-kurz-ueber-3-Prozent-Asteroid-2024-YR-uebertrifft-Apophis-10289454.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ungew\u00f6hnlich lange stand der Asteroid<\/a> deshalb an der Spitze der Listen von ESA und NASA mit den aktuell gef\u00e4hrlichsten Himmelsk\u00f6rpern. Erst vor einem Jahr haben die Beobachtungsdaten dann ergeben, dass der Erde <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Gefahr-gebannt-Einschlag-des-Asteroiden-2024-YR-jetzt-fast-ausgeschlossen-10290482.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">keine Gefahr durch den etwa 60 Meter gro\u00dfen Himmelsk\u00f6rper<\/a> droht.<\/p>\n<p>Nachdem eine Gefahr f\u00fcr die Erde ausgeschlossen werden konnte, r\u00fcckte aber in den Fokus, dass der Asteroid immer noch den Mond treffen k\u00f6nnte. Auch da galt es aber immer noch als deutlich wahrscheinlicher, dass beide Objekte sich verfehlen. Nachdem der Asteroid aber vorerst nicht mehr mit unseren Instrumenten beobachtet werden konnte, lag <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Einschlag-des-Asteroiden-2024-YR-auf-Mond-noch-einmal-etwas-wahrscheinlicher-10438247.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die ermittelte Wahrscheinlichkeit einer Kollision bei 4,3 Prozent<\/a>. In der Forschung wurden trotz dieser sehr geringen Wahrscheinlichkeit <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Wir-druecken-die-Daumen-Asteroid-2024-YR-koennte-noch-immer-den-Mond-treffen-10335202.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">flei\u00dfig die Daumen gedr\u00fcckt<\/a>, denn solch ein Einschlag mit derart viel Vorlaufzeit w\u00e4re eine einzigartige Gelegenheit f\u00fcr die Wissenschaft gewesen. Jetzt ist es klar, dass das nicht passieren wird.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der erdnahe Asteroid 2024 YR4 wird kurz vor Weihnachten 2032 auch den Mond verfehlen und stellt damit auch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":845683,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[135],"tags":[3249,3250,3251,29,30,46334,188350,190,189,194,191,193,192],"class_list":["post-845682","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-2024-yr4","tag-asteroid","tag-astronomie","tag-deutschland","tag-germany","tag-mond","tag-planetare-verteidigung","tag-science","tag-science-technology","tag-technik","tag-technology","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116177995532207284","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/845682","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=845682"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/845682\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/845683"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=845682"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=845682"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=845682"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}