{"id":847416,"date":"2026-03-06T10:43:15","date_gmt":"2026-03-06T10:43:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/847416\/"},"modified":"2026-03-06T10:43:15","modified_gmt":"2026-03-06T10:43:15","slug":"der-boersen-tag-freitag-6-maerz-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/847416\/","title":{"rendered":"Der B\u00f6rsen-Tag Freitag, 6. M\u00e4rz 2026"},"content":{"rendered":"<p>11:34 UhrRisikopr\u00e4mien volatil &#8211; restriktivere Geldpolitik wird eingepreist<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die <b class=\"bold\">Risikopr\u00e4mien gegen den Ausfall europ\u00e4ischer Unternehmens- und Staatsanleihen<\/b> haben am Vormittag gegen\u00fcber Vortageszeit deutlich zugelegt. Der Gro\u00dfteil der Bewegung hatte bereits am Donnerstag im Tagesverlauf stattgefunden, w\u00e4hrend es auch f\u00fcr Risiko-Assets wie Aktien nach unten ging. Je l\u00e4nger der Nahost-Konflikt anh\u00e4lt, desto l\u00e4nger preisen die M\u00e4rkte h\u00f6here \u00d6lpreise sowie gest\u00f6rte Energie- und Handelsstr\u00f6me ein. In Folge wird mit einer schw\u00e4cheren Wirtschaftsleistung und einer h\u00f6heren Inflation gerechnet. Aktuell wird daher an den Zinsm\u00e4rkten eine restriktivere Geldpolitik eingepreist, was sich durch steigende Anleiherenditen sekund\u00e4r auf die Bewertungen auswirkt.<\/p>\n<p>11:09 UhrPharma-Aktie st\u00fcrzt ab<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Entt\u00e4uschend aufgenommene Studienergebnisse bei einem experimentellen Adipositas-Medikament von <b class=\"bold\">Zealand Pharma<\/b> schickt die Aktien des d\u00e4nischen Arzneimittelherstellers auf Talfahrt. Die Titel brechen um mehr als 30 Prozent ein und notieren auf dem niedrigsten Stand seit August 2023. Die Papiere des Partners <b class=\"bold\">Roche<\/b>, der das Medikament gemeinsam mit Zealand Pharma entwickelt, verlieren bis zu 3,3 Prozent. Laut Jefferies bleibt der Gewichtsverlust von 10,7 Prozent nach 42 Wochen hinter den Erwartungen zur\u00fcck. Mit dem Mittel Petrelintide wollen die Unternehmen in den boomenden Markt f\u00fcr Abnehm-Medikamente vorsto\u00dfen, der derzeit von Novo Nordisk und Eli Lilly beherrscht wird.<\/p>\n<p>10:53 UhrDax-Gewinne futsch <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">An der Frankfurter B\u00f6rse h\u00e4lt die durch gro\u00dfe Unsicherheit vorherrschende Volatilit\u00e4t an. Der <b class=\"bold\">Dax <\/b>gab alle seine Gewinne ab und rutschte wieder in den roten Bereich. Der deutsche Leitindex verlor 0,2 Prozent auf 23.757 Punkte. Der <b class=\"bold\">EuroStoxx50 <\/b>notierte 0,4 Prozent tiefer bei 5758 Stellen.<\/p>\n<p>10:26 UhrDeutscher R\u00fcstungszulieferer plant B\u00f6rsengang\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Vincorion<\/b> hat den Startschuss f\u00fcr seinen B\u00f6rsengang in Frankfurt gegeben. Der norddeutsche R\u00fcstungszulieferer, das sich auf Energieversorgung und Mechatronik bei R\u00fcstungsg\u00fctern spezialisiert hat, peilt im ersten Halbjahr den streng regulierten Prime Standard der Deutschen B\u00f6rse an, wie es mitteilte. Erwartet wird die Erstnotiz noch vor Ostern. Mit dem B\u00f6rsengang will sich der Finanzinvestor Star Capital, der Vincorion vor knapp vier Jahren f\u00fcr 140 Millionen Euro von Jenoptik \u00fcbernommen hatte, von einem Teil seiner Aktien trennen. Insidern zufolge peilt Star Capital inzwischen eine Milliardenbewertung an. Vincorion selbst flie\u00dft mit dem B\u00f6rsengang kein frisches Kapital zu.\u00a0<\/p>\n<p>10:00 UhrM\u00e4rkte im Krieg: Jetzt aussteigen oder doch abwarten?<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Wie sollten Anleger mit den aktuellen B\u00f6rsenturbulenzen umgehen? Da die Zukunft unsicher ist, hilft vielleicht ein Blick in die Vergangenheit. Nancy Lanzend\u00f6rfer spricht mit Matthias H\u00fcppe von der HSBC dar\u00fcber, wie sich die M\u00e4rkte in vergangenen Kriegen entwickelt haben.<\/p>\n<p>09:45 Uhr\u00d6lpreise steuern auf h\u00f6chsten Wochengewinn seit Februar 2022 zu<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Nach dem zuletzt rasanten \u00d6lpreisanstieg ist Durchatmen angesagt. Das Nordsee\u00f6l <b class=\"bold\">Brent<\/b> verbilligt sich in der Spitze um 2,6 Prozent auf 83,16 Dollar je Fass. Das US-\u00d6l <b class=\"bold\">WTI<\/b> wird mit 78,24 Dollar je Fass zeitweise 3,4 Prozent niedriger gehandelt. Wegen der Furcht vor langfristigen Lieferst\u00f6rungen durch den Krieg in Nahost hatten sich Brent und WTI in dieser Woche um gut 16 beziehungsweise 19 Prozent verteuert. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Anleger hoffen nun auf Ma\u00dfnahmen der US-Regierung, um den \u00d6lpreisanstieg zu begrenzen. Ein Beamter des Wei\u00dfen Hauses brachte am Donnerstag m\u00f6gliche Ma\u00dfnahmen am \u00d6l-Future-Markt ins Spiel, ohne jedoch Einzelheiten zu nennen. Das US-Finanzministerium erteilte au\u00dferdem Ausnahmegenehmigungen f\u00fcr Unternehmen, um mit dem Kauf von sanktioniertem russischem \u00d6l auf Tankern zu beginnen und so die Lieferengp\u00e4sse zu verringern. <\/p>\n<p>09:30 UhrUS-Chipentwickler erlebt H\u00f6henflug<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Marvell Technology<\/b> hat mit seiner Umsatzprognose f\u00fcr das laufende Quartal die Erwartungen der Wall Street \u00fcbertroffen und damit seine Aktien nachb\u00f6rslich befl\u00fcgelt. Der Chipentwickler profitiert von der hohen Nachfrage nach ma\u00dfgeschneiderten Halbleitern f\u00fcr Rechenzentren, die f\u00fcr Anwendungen der K\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) ben\u00f6tigt werden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">F\u00fcr das erste Quartal stellte das Unternehmen Erl\u00f6se von rund 2,40 Milliarden Dollar in Aussicht, w\u00e4hrend Analysten im Schnitt mit 2,27 Milliarden gerechnet hatten. Auch beim bereinigten Gewinn je Aktie lag der Ausblick mit 79 Cent \u00fcber der Sch\u00e4tzung von 74 Cent. Im abgelaufenen vierten Quartal lag der Umsatz bei 2,22 Milliarden Dollar und entsprach damit in etwa den Prognosen. Die Marvell-Aktie legte im nachb\u00f6rslichen US-Handel zeitweise um acht Prozent zu. Marvell und der Rivale Broadcom unterst\u00fctzen Cloud-Anbieter bei der Entwicklung eigener Chips als Alternativen zu den Standardprozessoren des Marktf\u00fchrers Nvidia.<\/p>\n<p>09:16 UhrEinschneidende B\u00f6rsenwoche<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der <b class=\"bold\">Dax<\/b> steuert auf ein tiefrotes Ende einer einschneidenden Handelswoche zu. Der deutsche B\u00f6rsenleitindex notiert zwar aktuell im Bereich von 23.970 Punkten leicht fester, im gestrigen Gesch\u00e4ft hatte er 1,6 Prozent auf 23.816 Z\u00e4hler eingeb\u00fc\u00dft. Am Freitag vor einer Woche hatte der Dax aber noch mit 25.254 Punkten geschlossen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Es sieht nach einer kleinen Erholung zum Wochenschluss aus &#8211; immerhin&#8220;, kommentiert ntv-B\u00f6rsenkorrespondentin Corinna Wohlfeil. &#8222;Ein Ende der Berg- und Talfahrt ist allerdings derzeit nicht absehbar&#8220;, erl\u00e4utert sie und verweist auf den Krieg im Nahen Osten und den damit einhergehenden sprunghaftetn Anstieg der \u00d6lpreise. &#8222;Aber auch bei Brent und WTI kommen die Preise zum Wochenschluss etwas zur\u00fcck&#8220;, sagt Wohlfeil.<\/p>\n<p>08:59 UhrDieser Wert kommt vorb\u00f6rslich unter die R\u00e4der<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Aktien von <b class=\"bold\">Lanxess<\/b> geraten im fr\u00fchen Handel ins Rutschen. Die Papiere verlieren mehr als f\u00fcnf Prozent. Der Konzern hatte erkl\u00e4rt, dass Advent die von Lanxess im September 2025 angedienten gesamten Lanxess-Anteile an dem Kunststoff-Gemeinschaftsunternehmen Envalior in diesem Jahr nicht \u00fcbernehmen wird. Advent berufe sich dabei auf seinen vertraglich festen Finanzierungsvorbehalt, hie\u00df es.<\/p>\n<p>08:38 UhrSind Standortschlie\u00dfungen bei VW ein Thema?<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo schlie\u00dft Standortschlie\u00dfungen bei Europas gr\u00f6\u00dftem Autobauer kategorisch aus. Das werde sie &#8222;unter gar keinen&#8220; Umst\u00e4nden akzeptieren, auch nicht in Osnabr\u00fcck, sagte sie der dpa. Zwar gebe es f\u00fcr den Standort noch kein fertiges Zukunftskonzept. &#8222;Aber der Konzernvorstand hat sich verpflichtet, gemeinsam mit der Arbeitnehmerseite eines zu erarbeiten.&#8220; Eine Schlie\u00dfung sei dabei nicht vorgesehen &#8222;und k\u00e4me auch nicht infrage&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Produktion der in Osnabr\u00fcck gebauten Porsche-Modelle l\u00e4uft in diesem Jahr aus, Mitte 2027 dann auch die Fertigung des VW T-Roc Cabrios. Als m\u00f6glicher Interessent gilt seit langem der R\u00fcstungskonzern Rheinmetall. Im Februar hatte das Werk zudem Prototypen f\u00fcr m\u00f6gliche Milit\u00e4rfahrzeuge auf VW-Basis gezeigt, zun\u00e4chst nur als Test. Ob sich daraus etwas Konkretes ergibt, ist laut VW noch v\u00f6llig offen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Unternehmen und Gewerkschaft hatten sich Ende 2024 nach langem Ringen auf ein Sanierungsprogramm geeinigt, das den Abbau von 35.000 Arbeitspl\u00e4tzen in Deutschland bis 2030 vorsieht. Werkschlie\u00dfungen und betriebsbedingte K\u00fcndigungen wurden im Gegenzug ausgeschlossen.<\/p>\n<p>08:20 UhrAsien-B\u00f6rsen mit deutlichen Wochenverlusten<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der weiter anhaltende Iran-Krieg sorgt auch zum Wochenausklang mehrheitlich f\u00fcr Abgaben an den B\u00f6rsen in Ostasien. Diese fallen aber deutlich verhaltener aus als in den vergangenen Tagen. Dazu tragen auch die leicht fallenden \u00d6lpreise bei, nach den starken Anstiegen seit Beginn des Nahost-Konflikts.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">\u00a0Ausl\u00f6ser f\u00fcr den R\u00fccksetzer sind Aussagen von US-Finanzminister Scott Bessent. So will das Finanzministerium eine vor\u00fcbergehende Ausnahmegenehmigung erteilen, damit indische Raffinerien russisches \u00d6l kaufen k\u00f6nnen. Bessent f\u00fcgte hinzu, dass diese Ma\u00dfnahme Russland keinen erheblichen finanziellen Vorteil verschaffe, da sie nur f\u00fcr auf See festsitzendes \u00d6l gelte. F\u00fcr die Notierungen von Brent und WTI geht es um bis zu 1,4 Prozent nach unten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">F\u00fcr den <b class=\"bold\">Kospi<\/b> in Seoul geht es um 0,5 Prozent nach unten. Der <b class=\"bold\">S&amp;P\/ASX 200<\/b> in Sydney hat den Handel mit einem Minus von 1,0 Prozent beendet. Der <b class=\"bold\">Nikkei<\/b>-225 in Tokio erholt sich von anf\u00e4nglichen Verlusten und dreht leicht ins Plus &#8211; der Index gewinnt 0,5 Prozent. Leicht aufw\u00e4rts geht es auch f\u00fcr den <b class=\"bold\">Shanghai Composite<\/b>, der <b class=\"bold\">Hang-Seng<\/b>-Index verzeichnet einen Aufschlag von 1,6 Prozent.<\/p>\n<p>08:02 Uhr&#8220;Abwarten ist der beste Ansatz&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der europ\u00e4ische Aktienmarkt wird zum Handelsbeginn deutlicher im Plus erwartet. Nach dem massiven Ausverkauf am Vortag h\u00e4lt damit die extrem volatile Phase an. Dies d\u00fcrfte sich auch weiter so fortsetzen, ein Ende ist bisher nicht in Sicht. Am Morgen wird der <b class=\"bold\">Dax<\/b> bei 23.960 Punkten gesehen und damit 0,6 Prozent \u00fcber Vortagesschluss. Der Euro wird bei gut 1,16 Dollar umgesetzt und tendiert nach der runden Marke seitw\u00e4rts. Der \u00d6lpreis, der aktuelle Gradmesser der Spannungslage im Irankonflikt, wird pro Barrel Brent momentan mit 84,6 Dollar weiter auf hohem Niveau gehandelt, aber immerhin einen Tick tiefer als am Vortag. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">W\u00e4hrend die Auswirkungen geopolitischer Risiken f\u00fcr den Aktienmarkt normalerweise nur von kurzer Dauer sind, verlaufen sie diesmal \u00e4u\u00dferst volatil. &#8222;Wir glauben daher, dass Abwarten derzeit der beste Ansatz ist&#8220;, so die Analysten der Citi. &#8222;Letztendlich bedarf es eines H\u00f6chststandes beim \u00d6lpreis f\u00fcr eine Entwarnung.&#8220; Der Konflikt im Nahen Osten eskaliert derweil weiter. Israel startete eine weitere Welle gro\u00dfangelegter Angriffe auf Teheran und traf Kommandozentralen der Hisbollah in Beirut, w\u00e4hrend der Iran weitere Raketen in Richtung Israel abfeuerte und sein n\u00f6rdliches Nachbarland Aserbaidschan angriff.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Am Nachmittag steht dann der US-Arbeitsmarktbericht auf der Agenda. Die sogenannten Payrolls haben in der Regel eine Impulswirkung f\u00fcr die Aktienm\u00e4rkte. Eine h\u00f6her als erwartet ausfallende Zahl an neu geschaffenen Stellen k\u00f6nnte &#8222;die Sorgen um das US-Wachstum lindern, selbst wenn Abw\u00e4rtsrisiken durch einen anhaltenden globalen Energiepreisschock bestehen bleiben&#8220;, erkl\u00e4rt Goldman Sachs.<\/p>\n<p>07:43 UhrLufthansa erfliegt Rekordumsatz<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die <b class=\"bold\">Lufthansa<\/b> hat im vergangenen Jahr den h\u00f6chsten Umsatz ihrer Konzerngeschichte erzielt und ihr operatives Ergebnis zweistellig gesteigert. Der Cashflow fiel deutlich besser aus als prognostiziert. Dies ist unter anderem auf ein h\u00f6heres Angebot zur\u00fcckzuf\u00fchren. Zudem ist die Kernmarke Lufthansa wieder profitabel, und der Konzern verbuchte weniger Kosten f\u00fcr Flugausf\u00e4lle und Versp\u00e4tungen. Das Frachtgesch\u00e4ft profitierte von einer stabilen Marktnachfrage und einem starken Gesch\u00e4ft in Asien. Die Aktion\u00e4re sollen eine um 3 Cent h\u00f6here Dividende von 0,33 Euro pro Aktie erhalten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Konzernumsatz stieg im Gesch\u00e4ftsjahr 2025 um 5 Prozent auf 39,6 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte um 19 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro zu. Die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich von 4,4 Prozent im Vorjahr auf 4,9 Prozent. Der bereinigte freie Cashflow wuchs um 41 Prozent auf 1,19 Milliarden Euro. Der Konzern hatte einen bereinigten freien Cashflow auf dem Vorjahresniveau von 849 Millionen Euro in Aussicht gestellt, Analysten hatten mit 941 Millionen gerechnet.<\/p>\n<p>07:28 UhrGap-Aktie st\u00fcrzt ab<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Sorgen \u00fcber Z\u00f6lle und eine Kaufzur\u00fcckhaltung der US-Verbraucher tr\u00fcben die Aussichten f\u00fcr den Modeh\u00e4ndler <b class=\"bold\">Gap<\/b>. Die Aktie gab nachb\u00f6rslich um mehr als acht Prozent nach, nachdem das Unternehmen einen Gewinnausblick unter Markterwartungen ver\u00f6ffentlicht hatte. F\u00fcr das Gesamtjahr stellte der Mutterkonzern von Old Navy einen bereinigten Gewinn von 2,20 bis 2,35 Dollar je Aktie in Aussicht und blieb mit dem Mittelwert dieser Spanne unter der Analystensch\u00e4tzung von 2,32 Dollar.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Belastend wirkten sich vor allem US-Einfuhrz\u00f6lle aus, die die Bruttomarge im laufenden Quartal um 200 Basispunkte dr\u00fccken d\u00fcrften. Zudem hielten sich Kunden bei nicht unbedingt notwendigen Anschaffungen zur\u00fcck: <\/p>\n<p>07:09 UhrShell wird in Venezuela aktiv<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Shell<\/b> h mehrere Abkommen mit der venezolanischen Regierung \u00fcber \u00d6l- und Gasprojekte unterzeichnet. Die Vereinbarungen umfassen sowohl Offshore-Gas- als auch Onshore-\u00d6l- und Gasf\u00f6rderung, wie das Unternehmen mitteilte. Zudem seien technische und kommerzielle Vereinbarungen mit dem venezolanischen Ingenieurunternehmen VEPICA sowie mit KBR und dem US-\u00d6ldienstleister Baker Hughes geschlossen worden. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der \u00d6lmulti betreibt in Venezuela seit Langem ein Offshore-Gasprojekt namens &#8222;Dragon&#8220;, das in den vergangenen Jahren wegen der ver\u00e4nderten US-Politik R\u00fcckschl\u00e4ge erlitten hatte. Im Februar hatte Shell jedoch erkl\u00e4rt, dass von den USA erteilte Generallizenzen f\u00fcr die \u00d6l- und Gasexploration es dem Unternehmen erm\u00f6glichen w\u00fcrden, das Projekt voranzutreiben. Die im Januar in Venezuela verabschiedete \u00d6lreform soll mit niedrigeren Steuern und mehr Autonomie f\u00fcr private Produzenten ausl\u00e4ndische Investitionen f\u00f6rdern. <\/p>\n<p>06:52 Uhr&#8220;Gr\u00f6\u00dfte Sorge der M\u00e4rkte ist der Anstieg der \u00d6lpreise&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die asiatischen Aktienm\u00e4rkte stabilisieren sich zum Wochenschluss nach schweren Verlusten. Der Krieg im Nahen Osten und die Sorge vor einer hartn\u00e4ckigen Inflation haben die B\u00f6rsen zuvor auf den st\u00e4rksten Wochenverlust seit Jahren gedr\u00fcckt. Der japanische <b class=\"bold\">Nikkei<\/b>-Index legt 0,1 Prozent auf 55.351,26 Punkte zu. Der breiter gefasste <b class=\"bold\">Topix<\/b> bleibt bei 3699,01 Z\u00e4hlern nahezu unver\u00e4ndert. Der <b class=\"bold\">Shanghai Composite<\/b> gewinnt 0,3 Prozent auf 4118,68 Stellen, w\u00e4hrend der Index der wichtigsten Unternehmen in <b class=\"bold\">Shanghai und Shenzhen<\/b> 0,2 Prozent auf 4656,81 Punkte steigt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In Japan stand vor allem die Entwicklung der Energiepreise im Fokus der Anleger. Der Nikkei steuert auf einen Wochenverlust von rund 6,5 Prozent zu. &#8222;Die gr\u00f6\u00dfte Sorge der M\u00e4rkte ist der Anstieg der Roh\u00f6lpreise&#8220;, sagt Shota Sando, Aktienmarktanalyst am Tokai Tokyo Intelligence Laboratory. &#8222;Wenn klar wird, dass die \u00d6lpreise wahrscheinlich nicht auf die 100 Dollar pro Barrel zusteuern, w\u00fcrde das wahrscheinlich ein Gef\u00fchl der Erleichterung bringen und zur Stabilisierung der Stimmung beitragen.&#8220;<\/p>\n<p>06:35 UhrDas ist los im fr\u00fchen Devisengesch\u00e4ft<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Am Devisenmarkt zeigt sich der <b class=\"bold\">Dollar<\/b> befestigt, gest\u00fctzt durch seine Rolle als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten. Die US-W\u00e4hrung gewinnz geringf\u00fcgig auf 157,49 Yen und legt 0,1 Prozent auf 6,9009 Yuan zu. Zum Schweizer Franken r\u00fcckt der Dollar etwas auf 0,7803 Franken vor. Der <b class=\"bold\">Euro<\/b> notiert nahezu unver\u00e4ndert bei 1,1617 Dollar.\u00a0<\/p>\n<p>06:18 UhrVW-Betriebsratschefin sieht R\u00fcstung als Option<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">VW<\/b>-Betriebsratschefin Daniela Cavallo zeigt sich offen f\u00fcr R\u00fcstungsprojekte bei dem Autobauer. &#8222;Ich bin der Meinung, dass Deutschland und Europa unabh\u00e4ngiger werden m\u00fcssen im Bereich Verteidigung&#8220;, sagte sie der dpa. &#8222;Die Welt hat sich stark ver\u00e4ndert. Deshalb ist es wichtig, dass Europa dort ein Gegengewicht aufbaut.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Vor allem f\u00fcr das Werk im nieders\u00e4chsischen Osnabr\u00fcck k\u00f6nne das eine Perspektive sein. &#8222;Wir pr\u00fcfen alle M\u00f6glichkeiten, um den Standort Osnabr\u00fcck zukunftsfest aufzustellen&#8220;, sagte Cavallo. R\u00fcstung sei hier eine Option. Die Arbeitnehmervertreterin verwies darauf, dass die Konzerntochter MAN bereits seit Jahren in einem Gemeinschaftsunternehmen mit Rheinmetall Milit\u00e4rlaster baut.<\/p>\n<p>05:59 UhrDas wird ein Wochenabsturz<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Erholung zur Wochenmitte ist f\u00fcr den <b class=\"bold\">Dax<\/b> nicht nachhaltig ausgefallen. Nachdem der deutsche B\u00f6rsenleitindex am Montag und Dienstag sechs Prozent eingeb\u00fc\u00dft hatte, ging es im gestrigen Gesch\u00e4ft weitere 1,6 Prozent auf 23.816 Punkte abw\u00e4rts. Der Handel pr\u00e4sentierte sich lange richtungslos. Allerdings belasteten dann Abgaben von Seiten der Wall Street. Marktteilnehmer verwiesen auf Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Nahost-Krieg.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ein vers\u00f6hnlicher Wochenabschluss deutet sich also nicht an. Zwei Termine sollten Anleger dennoch im Auge behalten. Zum einen sp\u00fcrt die <b class=\"bold\">deutsche Industrie<\/b> langsam wieder mehr Oberwasser. Ihre Auftr\u00e4ge waren im Dezember um fast acht Prozent gestiegen und damit so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr. Das Statistische Bundesamt legt nun die Zahlen f\u00fcr Januar \u00d6konomen erwarten &#8211; vor allem als Reaktion auf den starken Vormonat &#8211; nun ein Minus von 4,3 Prozent. Die exportorientierten Betriebe sorgen sich auch um Auswirkungen des Nahost-Kriegs &#8211; vor allem in puncto steigender \u00d6lpreis und verteuerte Energie.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Und unternehmensseitig? Da legt die <b class=\"bold\">Lufthansa<\/b> die Bilanz f\u00fcr 2025 vor. Im Vergleich zum Krisenjahr 2024 hat sich das Unternehmen nach Prognose von Analysten deutlich verbessert, bleibt aber noch weit hinter dem operativen Gewinn von drei Milliarden Euro des Jahres 2017 zur\u00fcck. Im Schnitt rechnen die Fachleute mit einem bereinigten Betriebsergebnis von 1,9 Milliarden Euro, das w\u00e4ren etwa 19 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz soll um sechs Prozent auf 39,9 Milliarden Euro geklettert sein. Die Marge w\u00fcrde sich damit leicht auf 4,8 Prozent verbessern. Nach Ausbruch des Iran-Krieges vor einer Woche sind Prognosen f\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr Makulatur. Der Luftverkehr wird von der neuen Krise schwer in Mitleidenschaft gezogen mit Flugausf\u00e4llen und steigenden Treibstoffkosten. Weitere Faktoren f\u00fcr die Aussichten 2026 sind der Fortschritt bei der Sanierung der Kernmarke, die Entwicklung des wichtigen Transatlantikmarktes und m\u00f6gliche weitere Streiks bei der Lufthansa.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die komplette Wirtschaftstermin\u00fcbersicht f\u00fcr diese Woche finden Sie <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/termine\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"11:34 UhrRisikopr\u00e4mien volatil &#8211; restriktivere Geldpolitik wird eingepreist Die Risikopr\u00e4mien gegen den Ausfall europ\u00e4ischer Unternehmens- und Staatsanleihen haben&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":847417,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,171,174,173,172],"class_list":{"0":"post-847416","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-markets","14":"tag-maerkte","15":"tag-unternehmen","16":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116181821456123422","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/847416","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=847416"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/847416\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/847417"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=847416"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=847416"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=847416"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}