{"id":847673,"date":"2026-03-06T13:04:13","date_gmt":"2026-03-06T13:04:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/847673\/"},"modified":"2026-03-06T13:04:13","modified_gmt":"2026-03-06T13:04:13","slug":"neues-wirtshaus-im-muenchner-bahnhofviertel-das-hofbraeu-im-deutschen-theater-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/847673\/","title":{"rendered":"Neues Wirtshaus im M\u00fcnchner Bahnhofviertel: Das Hofbr\u00e4u im Deutschen Theater &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vw426e\">Die gro\u00dfe Er\u00f6ffnung samt Feierlichkeiten ist erst f\u00fcr den 19. M\u00e4rz geplant, bewirtet wird man im <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Hofbr%C3%A4u\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hofbr\u00e4u<\/a> im Deutschen Theater aber schon jetzt: Am 4. M\u00e4rz hat das neue Wirtshaus an der Schwanthalerstra\u00dfe nach f\u00fcnfmonatiger Umbauphase erstmals seine T\u00fcren ge\u00f6ffnet. Und nachdem es die ersten Tage immer erst um 17 Uhr losgegangen war, werden die \u00d6ffnungszeiten p\u00fcnktlich zum Wochenende ausgeweitet. G\u00e4ste sind k\u00fcnftig schon ab 11.30 Uhr willkommen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">P\u00e4chter Frank Mansory ist in der Stra\u00dfe kein Unbekannter: Er betreibt nicht nur das gegen\u00fcberliegende italienische Trattoria Mia, er hat auch bereits 2018 die R\u00e4umlichkeiten, die nun das Zuhause des Hofbr\u00e4us im Deutschen Theater sind, von Lorenz Stiftl \u00fcbernommen, der hier zuvor mit eher m\u00e4\u00dfigem Erfolg die\u00a0Theatergastst\u00e4tte Schwan betrieben hatte. Mansory probierte zun\u00e4chst K\u00fcchen aus aller Welt aus, zuletzt unter anderem japanisches Sushi. Jetzt aber will er mit seinem traditionell bayerischen Wirtshaus etwas schaffen, das Bestand hat. Mit einem Traditionshaus mit internationaler Bekanntheit wie Hofbr\u00e4u, glaubt Mansory, hat er daf\u00fcr genau den richtigen Partner gefunden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Denn, und das sagt auch Bruno Bentner, der sich als Pressesprecher von Hofbr\u00e4u um das neue Wirtshaus k\u00fcmmert: Etwas Vergleichbares gibt es in der direkten Umgebung nicht, mit Ausnahme von der M\u00fcnchner Stubn in der Bayerstra\u00dfe vielleicht. Allein an Touristen soll sich das Konzept allerdings nicht richten, auch die Theaterbesucher haben die beiden im Blick. Genug Platz gibt es: Etwa 200 G\u00e4ste passen in den Innenbereich, sobald es warm genug f\u00fcr die Terrasse im Innenhof ist, haben noch ein paar mehr Platz. Mit Livemusik und der \u00dcbertragung der Fu\u00dfballweltmeisterschaft will Mansory sie anlocken. An den ersten Tagen lassen sie sich noch etwas bitten, aber aller Anfang ist bekanntlich schwer. Und es hei\u00dft ja auch nicht umsonst Soft Opening.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Bei der Einrichtung hat sich der erfahrene Gastronom in Absprache mit der Brauerei auf eine Mischung aus Tradition und Moderne verst\u00e4ndigt: Die W\u00e4nde sind teils holzvert\u00e4felt, teils in den Farben Anthrazit und Gr\u00fcn gehalten, die Deko ist eine Mischung aus frischem Hopfen, historischen Schwarzwei\u00df-Bildern, ausgedienten Hofbr\u00e4u-F\u00e4ssern, Industrielampen und Stahlkonstruktionen. Bald soll nach Vorbild des Hofbr\u00e4u-Stammhauses noch ein Schlie\u00dffach f\u00fcr die Kr\u00fcge der Stammg\u00e4ste installiert werden, auch auf drei geschmiedete Kreisleuchter wartet Mansory, die sollen zu \u201eEyecatchern\u201c werden. Wenn alles klappt und ihm der Denkmalschutz nicht in die Quere kommt, werden bald zudem eine gro\u00dfe Fahne und mehrere Strahler die Fassade zieren. Fest steht schon jetzt: Ganz billig war der Umbau nicht, von einem sechsstelligen Betrag ist die Rede.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/802eb399-4ce3-497f-83ca-86f77fd0830c.jpg\"   alt=\"Das Wirtshaus in der Schwanthalerstra\u00dfe setzt bei der Einrichtung ganz bewusst auf eine Mischung aus Tradition und Moderne.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Das Wirtshaus in der Schwanthalerstra\u00dfe setzt bei der Einrichtung ganz bewusst auf eine Mischung aus Tradition und Moderne. Johannes Simon<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Was besonders ins Auge sticht: Neben einem Stehausschank gibt es eine ebenfalls holzvert\u00e4felte Bar mit einer goldenen Zapfanlage in der Mitte. F\u00fcr traditionelle Wirtsh\u00e4user ist eine solche Bar eher ungew\u00f6hnlich, aber genau deshalb hat sich Mansory daf\u00fcr entschieden: \u201eDas ist einfach mal was anderes.\u201c F\u00fcr alle, die das Bier lieber selbst zapfen wollen, gibt es 15 bis 30 Liter F\u00e4sser zu kaufen, sch\u00f6n drapiert auf einem Hocker. Auf der Karte steht: Preis \u201eauf Anfrage\u201c, Mansory sch\u00e4tzt, dass ein 15-Liter-Fass um die 150 Euro kosten wird, also etwa zehn Euro pro Liter. Was sicher ist: Das Hofbr\u00e4u-Helle kostet 5,60 Euro f\u00fcr den halben Liter, 11,20 Euro f\u00fcr die Mass.<\/p>\n<p>Das Kalbsschnitzel kostet in dem neuen Wirtshaus 28,90 Euro<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Auch sonst bewegt sich das Hofbr\u00e4u im Deutschen Theater preislich im gehobenen Mittelfeld: Ganz so teuer wie in der M\u00fcnchner Stubn ist es nicht, g\u00fcnstig aber auch nicht. Das Hofbr\u00e4u-Wammerl, dass statt eines klassischen Schweinebratens auf der Karte steht, kostet 17,90 Euro, das Kalbsschnitzel liegt mit 28,90 Euro immerhin knapp unter 30 Euro. Zwei vegetarische Gerichte stehen auf der Karte: ein Rote-Bete-Tatar (15,80 Euro) und ein Schwammerlragout (18,80 Euro). Auch die K\u00e4sesp\u00e4tzle (15,80 Euro) d\u00fcrfen nicht fehlen, ansonsten geht\u2019s aber eher traditionell bayerisch und damit eher fleischlastig zu.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Bei der Wochenkarte und dem Mittagstisch k\u00f6nnte sich in dieser Hinsicht aber noch was tun, meint Mansory. Die Flammkuchen, die vor allem zu sp\u00e4terer Stunde zum Teilen einladen sollen, auf der Karte aber noch fehlen, soll es auf jeden Fall in vielen verschiedenen Variationen geben. Dass die nicht klassisch bayerisch sind? Geschenkt. Auch die Wei\u00dfwurst wird\u2019s im \u00fcbrigen noch nach zw\u00f6lf Uhr geben \u2013 gerade Touristen wissen von solchen Regeln ja ohnehin meistens nichts.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>Hofbr\u00e4u im Deutschen Theater, Schwanthalerstra\u00dfe 13, \u00d6ffnungszeiten: Freitag und Samstag 11.30 bis 1 Uhr, Montag bis Donnerstag 11.30 Uhr bis 0 Uhr<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die gro\u00dfe Er\u00f6ffnung samt Feierlichkeiten ist erst f\u00fcr den 19. 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