{"id":85031,"date":"2025-05-05T00:34:09","date_gmt":"2025-05-05T00:34:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/85031\/"},"modified":"2025-05-05T00:34:09","modified_gmt":"2025-05-05T00:34:09","slug":"caren-miosga-j-d-vance-beleidigt-diejenigen-die-hier-in-europa-gegen-die-nazi-brut-gekaempft-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/85031\/","title":{"rendered":"\u201eCaren Miosga\u201c: J.D. Vance beleidigt \u201ediejenigen, die hier in Europa gegen die Nazi-Brut gek\u00e4mpft haben\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Nach der US-Kritik an der Einstufung der AfD als \u201egesichert rechtsextremistische\u201c Partei attestiert Sigmar Gabriel (SPD) der Trump-Regierung erneut \u201eirre Propaganda\u201c. Beim j\u00fcngst unterzeichneten Ukraine-Deal zeigen sich die G\u00e4ste bei \u201eCaren Miosga\u201c argw\u00f6hnisch bis vorsichtig optimistisch.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Sigmar Gabriel blickt mit Argwohn auf Donald Trumps \u201eFriedensplan\u201c f\u00fcr die Ukraine. \u201eDie USA machen sich damit zum Interessenvertreter Russlands\u201c, hatte der fr\u00fchere SPD-Vorsitzende Ende April dem Tagesspiegel gesagt. \u201eDas Ganze dient nur dazu, dass sich die US-Regierung unter Trump so schnell wie m\u00f6glich aus dem Staub machen und <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article256005990\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article256005990&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">aus der Verantwortung stehlen kann<\/a>.\u201c Zur Frage \u201eTrumps Ukraine-Deal: Neue Hoffnung auf Frieden?\u201c sa\u00df er am Sonntagabend bei Caren Miosga. Als weitere G\u00e4ste begr\u00fc\u00dfte sie die Journalistin Rebecca Barth, die Konfliktforscherin Nicole Deitelhoff und den Milit\u00e4ranalysten Franz-Stefan Gady.<\/p>\n<p>Er w\u00e4re vorsichtig mit allzu gro\u00dfem Optimismus, sagte Sigmar Gabriel eingangs, um dann allerdings eben jene Zuversicht zu vermitteln. Das Foto von Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj im Petersdom bewertete er etwa positiv. Auch das Rohstoffabkommen beider Staaten, das den Vereinigten Staaten einen privilegierten Zugang zu Ressourcen sichert, biete Vorteile. \u201eDie schiere Pr\u00e4senz von Amerikanern dort sollte ein Hindernis sein f\u00fcr Russland, sich zu \u00fcberlegen, nach einer gewissen Erholungsphase das Land schon wieder anzugreifen\u201c, erkl\u00e4rte er. \u201eDas ist zumindest Mal ein Schritt in die richtige Richtung.\u201c<\/p>\n<p>Das gemeinsame Abkommen sei \u201eein au\u00dfenpolitischer Erfolg f\u00fcr die Ukraine\u201c, sagte Nicole Deitelhoff anerkennend. Es unterscheide sich deutlich von der fr\u00fcheren Version. \u201eGanz geschickt\u201c solle es nun einen Investitionsfonds geben, in den die Vereinigten Staaten in Form von Waffenlieferungen einzahlen k\u00f6nnten. \u201eDamit ist einer der ganz wesentlichen Sorgen der Ukrainer, n\u00e4mlich dass die USA wegbrechen k\u00f6nnten als Unterst\u00fctzer, ja fast vom Tisch\u201c, befand die Politikwissenschaftlerin. Denn \u201ewenn die USA dauerhaft daran verdienen wollen, dann m\u00fcssen sie ja auch investieren und sie k\u00f6nnen das eben mit Milit\u00e4rhilfen tun.\u201c<\/p>\n<p>Rebecca Barth beurteilte den US-ukrainischen Deal zur\u00fcckhaltender. Er sei vor allen Dingen \u201eein wichtiges Symbol\u201c, das nicht zuletzt von der ukrainischen Bev\u00f6lkerung selbst \u201esehr positiv\u201c aufgenommen worden sei. \u201eBeim Inhalt bin ich wahrscheinlich noch vorsichtiger als sie alle\u201c, sagte die Korrespondentin in Richtung ihrer Mitdiskutanten. Es sei aktuell unklar, wo die Bodensch\u00e4tze l\u00e4gen, wie sie abgebaut werden k\u00f6nnten und wie rentabel die Ausbeutung letztlich ausfalle. Zudem sei es fraglich, ob sich ein US-Investor engagiert, wenn die M\u00f6glichkeit bestehe, dass nach wie vor Raketen einschlagen. \u201eDa sind ganz viel Fragen offen.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr Gabriel komme es dennoch darauf an, \u201edass die Europ\u00e4er alles daf\u00fcr tun, Trump auf diesem Weg, auf dem er jetzt ist, zu best\u00e4rken und an Bord zu halten\u201c. Neben den russlandfreundlichen Mitgliedern der US-Regierung gebe es auch Senatoren, traditionelle Falken und Vertreter des Sicherheitsapparats, bei denen sich Russland seit Jahrzehnten als Feind \u201efestgefressen\u201c habe. Als wirtschaftlicher und technologischer \u201eZwerg\u201c stehe besagter Widersacher jedoch nicht im Mittelpunkt des Interesses. \u201eTrump will den ganzen \u00c4rger mit Europa loswerden, um sich auf seine eigentliche Auseinandersetzung mit China zu konzentrieren.\u201c<\/p>\n<p>Dass Teile der US-Administration zugleich auf neuen \u201e\u00c4rger\u201c aus zu sein scheint, hatte sich wiederum nach der Einstufung der AfD als \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article256050106\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article256050106&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">gesichert rechtsextremistisch<\/a>\u201c durch den hiesigen Verfassungsschutz gezeigt. Marco Rubio sprach daraufhin von \u201everdeckter Tyrannei\u201c, Vize-Pr\u00e4sident J.D. Vance von der Wiedererrichtung der Berliner Mauer durch das \u201edeutsche Establishment\u201c. Bei den Statements handele es sich um eine \u201ekalkulierte Provokation\u201c einer \u201eideologischen Administration\u201c, kritisierte Deitelhoff. \u201eWir haben eine ideologisch begr\u00fcndete Ablehnung von europ\u00e4ischen Werten und auch dem europ\u00e4ischen System.\u201c <\/p>\n<p>Keine Abschreckung Russlands ohne amerikanische Hilfe denkbar<\/p>\n<p>Gabriel \u00e4u\u00dferte scharfe Kritik an der Regierung. Tausende junge Amerikaner h\u00e4tten ihr Leben gelassen, um Westdeutschland und -Europa zu befreien. Nun unterst\u00fctze die \u201eirre Propaganda\u201c des US-Vizepr\u00e4sidenten eine Partei, in der Nazi-Anh\u00e4nger gerne gesehen seien. \u201eAus meiner Sicht trampelt er damit auf dem Leben und dem Schicksal von tausenden US-Veteranen herum. Er beleidigt eigentlich diejenigen, die hier in Europa gegen diese Nazi-Brut gek\u00e4mpft haben\u201c, beanstandete der Vorsitzende der Atlantik-Br\u00fccke. Die \u201eTypen\u201c von der AfD seien nicht mit der NSDAP gleichzusetzen, doch sie duldeten besagte \u201eBrut\u201c.<\/p>\n<p>Dennoch mahnte Gabriel wiederholt, \u201eso eng wie m\u00f6glich\u201c Kontakt zu den Vereinigten Staaten zu halten. \u201eWir sind ja auch nicht in der Lage, ohne die Hilfe der Amerikaner glaubw\u00fcrdig ein Abschreckungspotenzial gegen Russland vorzuhalten.\u201c Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine scheiterten bereits an der fehlenden Einigkeit innerhalb der EU, weshalb es nun auf Frankreich, Gro\u00dfbritannien und ihre Koalition der Willigen ankomme. \u201eUnd dann ist die Frage: K\u00f6nnen die daf\u00fcr eigentlich Nato-Strukturen nutzen? Wenn sie das nicht k\u00f6nnen, viel Spa\u00df bei dem Versuch, das auf die Beine zu stellen. Das schaffen wir nicht.\u201c<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/dominik-lippe\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/autor\/dominik-lippe\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><b>Dominik Lippe<\/b><\/a><b> berichtet f\u00fcr WELT regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber die abendlichen Polit-Talkshows. Der studierte Biologe ist Absolvent der Axel Springer FreeTech Academy.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach der US-Kritik an der Einstufung der AfD als \u201egesichert rechtsextremistische\u201c Partei attestiert Sigmar Gabriel (SPD) der Trump-Regierung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":85032,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,114,548,663,158,3934,3935,20361,13,18394,9411,14,15,110,111,115,12,35625,45,113,14334,112],"class_list":{"0":"post-85031","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-donald-geb-1946","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-gabriel","17":"tag-headlines","18":"tag-j-d","19":"tag-lippe-dominik","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-newsteam","23":"tag-putin","24":"tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","25":"tag-schlagzeilen","26":"tag-sigmar","27":"tag-texttospeech","28":"tag-trump","29":"tag-vance","30":"tag-wladimir"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114452422433542064","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85031","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=85031"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85031\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/85032"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=85031"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=85031"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=85031"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}