{"id":85251,"date":"2025-05-05T02:40:23","date_gmt":"2025-05-05T02:40:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/85251\/"},"modified":"2025-05-05T02:40:23","modified_gmt":"2025-05-05T02:40:23","slug":"guertelrose-risiko-wird-noch-zu-haeufig-unterschaetzt-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/85251\/","title":{"rendered":"G\u00fcrtelrose-Risiko wird noch zu h\u00e4ufig untersch\u00e4tzt"},"content":{"rendered":"<p>Viele Menschen zwischen 50 und 60 Jahren f\u00fchlen sich j\u00fcnger, als sie tats\u00e4chlich sind, und untersch\u00e4tzen somit auch h\u00e4ufig ihr G\u00fcrtelrose-Risiko. Das zeigt eine aktuelle Umfrage anl\u00e4sslich der &#8222;Fokuswoche G\u00fcrtelrose&#8220; 2025 (24.2. bis 2.3.2025)[1]. Die Ergebnisse verdeutlichen den hohen Bedarf an Aufkl\u00e4rung \u00fcber die Nervenerkrankung. Denn etwa jeder Dritte erkrankt im Laufe seines Lebens daran. Der wichtigste Risikofaktor f\u00fcr eine G\u00fcrtelrose ist das im Alter nachlassende Immunsystem &#8211; aber auch chronische Krankheiten erh\u00f6hen das Risiko. <\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Werbung\/Anzeige&#13;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dgsp-ev.de\/veranstaltungen\/aktuelle-tagungen\/dgsp-fachtag-arbeit-inklusion-rockt-betriebe\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\"> <img decoding=\"async\" style=\"width: 100%; height: auto; border: 0;\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1746412823_672_dgsp_mai_2025.jpg\" alt=\"Werbebanner\"\/> <\/a>&#13;\n<\/p>\n<p>&#13;\n<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p><b>Umfrage zeigt: Jeder Zweite f\u00fchlt sich j\u00fcnger<\/b><\/p>\n<p>Eine globale Umfrage zum Thema G\u00fcrtelrose, die anl\u00e4sslich der j\u00e4hrlich stattfindenden &#8222;Fokuswoche G\u00fcrtelrose&#8220; unter 50- bis 60-J\u00e4hrigen durchgef\u00fchrt wurde, verdeutlicht, dass sich viele Menschen ihres eigenen G\u00fcrtelrose-Risikos nicht bewusst sind. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen: 52 % der Befragten im Alter von 50 bis 60 Jahren f\u00fchlen sich j\u00fcnger, als sie sind, viele sogar um ein Jahrzehnt. 53 % wissen nichts \u00fcber G\u00fcrtelrose und ihre altersbedingten Risiken. Nur 44 % der Teilnehmenden gaben Grundkenntnisse an, auch wenn das Risikobewusstsein seit 2023 leicht gestiegen ist. Insbesondere gesunde und berufst\u00e4tige Personen untersch\u00e4tzen ihr pers\u00f6nliches Risiko: Einer von drei gesunden Befragten macht sich keine Sorgen \u00fcber sein G\u00fcrtelrose-Risiko.<\/p>\n<p><b>Alter und chronische Krankheiten erh\u00f6hen das G\u00fcrtelrose-Risiko<\/b><\/p>\n<p>Die Wahrscheinlichkeit, an G\u00fcrtelrose zu erkranken, nimmt mit den Jahren zu, da die Leistungsf\u00e4higkeit des Immunsystems auf nat\u00fcrliche Weise abnimmt. So steigt das Erkrankungsrisiko ab dem 50. Lebensjahr und nimmt ab dem 60. Lebensjahr noch weiter zu &#8211; unabh\u00e4ngig davon, wie fit oder gesund sich eine Person f\u00fchlt. Menschen mit chronischen Krankheiten, wie beispielsweise Diabetes, Asthma, COPD, Rheuma, oder mit Krebserkrankungen sind zus\u00e4tzlich gef\u00e4hrdet. Studien zeigen, dass ihr Risiko im Durchschnitt um 30 % h\u00f6her liegt als bei Gesunden. In der Umfrage gaben 41 % der Befragten an, mit einer chronischen Krankheit zu leben, 11 % sogar mit zwei. Dennoch sind sich 55 % der chronisch Erkrankten und sogar 66 % der gesunden Befragten nicht bewusst, dass chronische Krankheiten Einfluss auf das G\u00fcrtelrose-Risiko haben k\u00f6nnen. Besonders gering war das Risikobewusstsein bei Personen mit einer Lungenerkrankung oder einer Herzerkrankung: Etwa jeder Zweite war unwissend.<\/p>\n<p><b>Auch Stress und psychische Gesundheit beeinflussen das G\u00fcrtelrose-Risiko<\/b><\/p>\n<p>Neben den Hauptrisikofaktoren Alter und chronische Krankheit gilt Stress als ein weiterer Risikofaktor f\u00fcr G\u00fcrtelrose. In der Umfrage gaben fast die H\u00e4lfte (48 %) der Befragten an, sie f\u00fchlten sich &#8222;deprimiert&#8220;, &#8222;ungesund&#8220;, &#8222;einsam&#8220;, &#8222;gestresst&#8220; oder &#8222;nicht sichtbar\/wahrgenommen&#8220;. Solche Beschreibungen deuten auf psychische Belastungen hin, die das G\u00fcrtelrose-Risiko weiter erh\u00f6hen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><b>Symptome und m\u00f6gliche Folgen einer G\u00fcrtelrose<\/b><\/p>\n<p>G\u00fcrtelrose \u00e4u\u00dfert sich oft durch einen einseitigen Hautausschlag mit brennenden oder juckenden Bl\u00e4schen. Viel belastender sind f\u00fcr viele Betroffene jedoch die qu\u00e4lenden Nervenschmerzen, die mit der Erkrankung einhergehen. Diese starken Schmerzen k\u00f6nnen Monate oder Jahre anhalten und die Lebensqualit\u00e4t stark beeintr\u00e4chtigen. Bis zu 30 % der Erkrankten leiden an dieser sogenannten Post-Zoster-Neuralgie (PZN). Weitere Komplikationen k\u00f6nnen L\u00e4hmungen oder Seh- und H\u00f6rst\u00f6rungen sein, wenn die G\u00fcrtelrose im Gesicht auftritt. Mit zunehmendem Alter oder bei chronischen Krankheiten steigt das Risiko f\u00fcr Komplikationen.<\/p>\n<p>Die Umfrageergebnisse zeigen einen hohen Bedarf an Aufkl\u00e4rung &#8211; insbesondere bei Personen mit erh\u00f6htem Risiko. Ziel der j\u00e4hrlich stattfindenden &#8222;Fokuswoche G\u00fcrtelrose&#8220; ist es, das Bewusstsein f\u00fcr diese weit verbreitete, aber oft untersch\u00e4tzte Erkrankung zu erh\u00f6hen. Denn der demografische Wandel geht auch mit einer Zunahme chronischer Krankheiten und damit auch des G\u00fcrtelrose-Risikos einher.<\/p>\n<p>Vorsorge ist ein Schl\u00fcssel, um schwerere Krankheitsverl\u00e4ufe und Komplikationen zu vermeiden. Gerade ab dem 50. Lebensjahr ist Pr\u00e4vention besonders wichtig, um die Lebensqualit\u00e4t m\u00f6glichst lange zu erhalten.<\/p>\n<p>Den Empfehlungen der St\u00e4ndigen Impfkommission (STIKO) zufolge haben alle Personen ab 60 Jahren sowie bereits ab 50 Jahren bei einer Grunderkrankung wie Diabetes, Asthma, COPD, Rheuma oder Krebs Anspruch auf eine Impfung gegen G\u00fcrtelrose.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele Menschen zwischen 50 und 60 Jahren f\u00fchlen sich j\u00fcnger, als sie tats\u00e4chlich sind, und untersch\u00e4tzen somit auch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":85252,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[2144,22247,2062,573,29,22245,22246,1721,30,141,34775,34777,232,259,1648,80,93,188,62,14,22249,15,22250,1552,9221,16,34776,22248,7556,19193,55],"class_list":{"0":"post-85251","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-barrierefreiheit","9":"tag-behindertenpolitik","10":"tag-behinderung","11":"tag-berichte","12":"tag-deutschland","13":"tag-eus","14":"tag-eus-nachrichten","15":"tag-finanzen","16":"tag-germany","17":"tag-gesundheit","18":"tag-guertelrose","19":"tag-haeufig","20":"tag-health","21":"tag-informationen","22":"tag-inklusion","23":"tag-kultur","24":"tag-literatur","25":"tag-liveticker","26":"tag-medien","27":"tag-nachrichten","28":"tag-nachrichten-app","29":"tag-news","30":"tag-news-app","31":"tag-newsticker","32":"tag-pflege","33":"tag-politik","34":"tag-risiko","35":"tag-schwerbehinderung","36":"tag-teilhabe","37":"tag-unterschaetzt","38":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114452917335421037","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85251","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=85251"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85251\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/85252"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=85251"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=85251"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=85251"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}