{"id":85309,"date":"2025-05-05T03:12:19","date_gmt":"2025-05-05T03:12:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/85309\/"},"modified":"2025-05-05T03:12:19","modified_gmt":"2025-05-05T03:12:19","slug":"paris-frankreich-kuendigt-treffen-zu-europaeischer-sicherheit-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/85309\/","title":{"rendered":"Paris: Frankreich k\u00fcndigt Treffen zu europ\u00e4ischer Sicherheit an"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Die franz\u00f6sische Regierung hat f\u00fcr Montag ein Treffen wichtiger europ\u00e4ischer Staaten zum Thema <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/krieg-in-ukraine\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ukraine<\/a> und europ\u00e4ische Sicherheit angek\u00fcndigt. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/frankreich\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frankreichs<\/a> Pr\u00e4sident Emmanuel Macron werde &#8222;die wichtigsten<br \/>\neurop\u00e4ischen L\u00e4nder morgen zu Gespr\u00e4chen \u00fcber die europ\u00e4ische Sicherheit<br \/>\n versammeln&#8220;, sagte der franz\u00f6sische Au\u00dfenminister Jean-No\u00ebl Barrot dem Radiosender France Inter.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Laut europ\u00e4ischen<br \/>\nDiplomaten sollen an dem Treffen Frankreich, Gro\u00dfbritannien,<br \/>\nDeutschland, Polen, Italien, Spanien und D\u00e4nemark teilnehmen.<br \/>\nD\u00e4nemark werde dabei die baltischen und skandinavischen L\u00e4nder<br \/>\nvertreten. Auch Kanzler <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/olaf-scholz\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Olaf Scholz<\/a> werde an dem Treffen teilnehmen, hie\u00df es aus Regierungskreisen. Zuvor hatte es bereits Spekulationen \u00fcber einen  bevorstehenden europ\u00e4ischen Ukrainegipfel in <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/paris\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Paris<\/a> gegeben.\u00a0 <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das Treffen folgt auf die Ank\u00fcndigung des Ukrainebeauftragten der <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/usa\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USA<\/a>, Keith Kellogg, dass f\u00fcr Europa kein Platz bei den geplanten Verhandlungen mit <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Russland<\/a> f\u00fcr eine Beendigung des Ukrainekriegs vorgesehen sei. Auf die Frage, ob Ukrainer und Europ\u00e4er bei den zwischen Russland und den USA <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2025-02\/ukrainekrieg-sergej-lawrow-marco-rubio-telefonat\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">geplanten Ukrainegespr\u00e4chen in Saudi-Arabien<\/a> mit am Tisch sitzen w\u00fcrden, sagte Kellogg am Samstag in M\u00fcnchen, die Antwort laute Nein. Die Ukrainer allerdings w\u00fcrden &#8222;nat\u00fcrlich&#8220; mit am Tisch sitzen, f\u00fcgte er sp\u00e4ter hinzu.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dies sorgte in Europa f\u00fcr Unverst\u00e4ndnis und Kritik. Sowohl der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj als auch Kanzler Scholz hatten gewarnt, dass es keinen Diktatfrieden der USA und Russland f\u00fcr die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/krieg-in-ukraine\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ukraine<\/a> geben d\u00fcrfe. Der finnische Pr\u00e4sident Alexander Stubb und der kroatische Pr\u00e4sident Andrej Plenkovi\u0107 schlugen vor, dass die EU einen Sonderbeauftragten ernennen sollte, der an den angek\u00fcndigten Gespr\u00e4chen teilnehmen k\u00f6nnte. Bei dem Treffen in Paris wollen die Europ\u00e4er nun ihre gemeinsamen Positionen abstecken.\u00a0 <\/p>\n<p>        Stubb fordert, Ukraine vor Gespr\u00e4chen mit Russland zu st\u00e4rken        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In M\u00fcnchen hatten etliche <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/europaeische-union\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EU<\/a>-Regierungen angegeben, dass die<br \/>\nUS-Regierungsvertreter hinter den Kulissen ganz anders reden w\u00fcrden als<br \/>\nauf offener B\u00fchne. So h\u00e4tten etwa US-Vizepr\u00e4sident J. D. Vance,<br \/>\nAu\u00dfenminister Rubio oder Kellogg in den bilateralen Gespr\u00e4chen die<br \/>\ngemeinsame Zusammenarbeit betont, sagte ein EU-Diplomat. Man habe zudem<br \/>\nden Eindruck, dass es in Washington noch kein klares Konzept gebe, was<br \/>\ngenau man eigentlich erreichen wolle. Ein anderer EU-Diplomat verwies<br \/>\ndarauf, dass Trump weder \u00fcber die EU-Sanktionen gegen Russland noch die<br \/>\neurop\u00e4ischen Waffenlieferungen bestimmen k\u00f6nne.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Kremlsprecher Dmitri Peskow teilte indes mit, dass US-Pr\u00e4sident Donald Trump jederzeit <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Russland<\/a> besuchen k\u00f6nne. Die USA und Russland w\u00fcrden seit dem Telefonat von Trump und Putin nicht mehr \u00fcber Krieg, sondern \u00fcber Frieden reden. &#8222;Dies ist ein starkes Signal, dass wir jetzt versuchen werden, Probleme durch Dialog zu l\u00f6sen&#8220;, sagte er einem russischen TV-Sender. Er f\u00fcgte hinzu, dass die westlichen Sanktionen &#8222;so schnell aufgehoben werden k\u00f6nnten, wie sie verh\u00e4ngt wurden&#8220;.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                    Newsletter<\/p>\n<p>                    Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. Erhalten Sie zudem freitags den US-Sonderletter &#8222;Was jetzt, America?&#8220; sowie das digitale Magazin ZEIT am Wochenende.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der finnische Pr\u00e4sident Stubb mahnte, dass man die Gespr\u00e4che mit Russland nur aus einer Position der St\u00e4rke der Ukraine f\u00fchren d\u00fcrfe. Die erste Stufe sei, die Ukraine f\u00fcr Verhandlungen erst einmal stark zu machen, sagt der finnische Pr\u00e4sident auf der <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/muenchner-sicherheitskonferenz\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz<\/a>. Dazu m\u00fcsse man Waffen liefern und auch \u00fcber die eingefrorenen russischen Verm\u00f6gen reden. Erst die zweite Phase sei ein Waffenstillstand unter internationaler Aufsicht. Dritte Stufe w\u00e4ren dann Friedensverhandlungen, in denen es um Wiederaufbau und territoriale Fragen gehe.\n<\/p>\n<p>Europ\u00e4ische Sicherheit<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-02\/muenchner-sicherheitskonferenz-wolodymyr-selenskyj-ukraine-friedensverhandlungen\" data-ct-label=\"M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz: &quot;Russland wird euch zerrei\u00dfen&quot;\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz:<br \/>\n                        &#8222;Russland wird euch zerrei\u00dfen&#8220;<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-02\/us-plaene-ukraine-sicherheitspolitik-waffenstillstand-eu-grossbritannien\" data-ct-label=\"US-Pl\u00e4ne f\u00fcr die Ukraine: Was k\u00f6nnte eine europ\u00e4ische Friedenstruppe leisten?\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        US-Pl\u00e4ne f\u00fcr die Ukraine:<br \/>\n                        Was k\u00f6nnte eine europ\u00e4ische Friedenstruppe leisten?<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-02\/muenchner-sicherheitskonferenz-vance-europa-donald-trump\" data-ct-label=\"M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz: Es ist die Stunde Europas!\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz:<br \/>\n                        Es ist die Stunde Europas!<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                    Kallas fordert &#8222;glaubw\u00fcrdige Sicherheitsgarantien&#8220; f\u00fcr die Ukraine        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas teilte mit, dass eine Friedensl\u00f6sung hinter dem R\u00fccken der Europ\u00e4ischen Union nicht funktionieren werde. Sie habe gegen\u00fcber US-Gespr\u00e4chspartnern in M\u00fcnchen betont, wie wichtig es sei, nicht in die Falle des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin zu laufen, sagte Kallas der Augsburger Allgemeinen. Putin habe das Ziel, <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/europa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Europa<\/a> zu spalten.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Gemeinsam haben wir ungenutzte M\u00f6glichkeiten, den Druck auf Putin zu erh\u00f6hen&#8220;, sagte Kallas. Es sei nun besonders wichtig, dass glaubw\u00fcrdige Sicherheitsgarantien nur durch erhebliche milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung sowohl von Europa als auch von den Vereinigten Staaten m\u00f6glich seien. &#8222;Konzentrieren wir uns jetzt darauf, was die Europ\u00e4er tun k\u00f6nnen.&#8220; Deshalb habe sie &#8222;mit mehreren europ\u00e4ischen Au\u00dfenministern \u00fcber die Sicherung der Zukunft der Ukraine und die St\u00e4rkung der europ\u00e4ischen Verteidigung gesprochen&#8220;.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Frage, was genau f\u00fcr die Sicherheit der Ukraine und Europas getan werden sollte, spaltet allerdings die 27 EU-Regierungen. Polens Au\u00dfenminister Rados\u0142aw Sikorski etwa sagte in einem TV-Interview, dass<br \/>\n der Einsatz polnischer Truppen in der Ukraine nicht zur Debatte stehe. Die St\u00e4rkung europ\u00e4ischer F\u00e4higkeiten m\u00fcsse &#8222;in einem klar definierten Zeitrahmen stattfinden&#8220;, forderte Bundeskanzler Scholz am Samstag. Der britische Premier Keir Starmer mahnte: Innerhalb der Nato &#8222;d\u00fcrfen wir keine Spaltungen zulassen, (\u2026) die uns von den \u00e4u\u00dferen Feinden, denen wir gegen\u00fcberstehen, ablenken&#8220;.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Verfolgen Sie alle Ereignisse \u00fcber den Ukrainekrieg in unserem <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/ukraine-krieg-news-liveblog\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Liveblog<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die franz\u00f6sische Regierung hat f\u00fcr Montag ein Treffen wichtiger europ\u00e4ischer Staaten zum Thema Ukraine und europ\u00e4ische Sicherheit angek\u00fcndigt.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":85310,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3980,156,13,1435,14,15,319,16,307,12],"class_list":{"0":"post-85309","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-france","15":"tag-frankreich","16":"tag-headlines","17":"tag-krieg-in-der-ukraine","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-paris","21":"tag-politik","22":"tag-russland","23":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114453043153801030","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85309","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=85309"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85309\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/85310"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=85309"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=85309"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=85309"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}