{"id":85352,"date":"2025-05-05T03:37:08","date_gmt":"2025-05-05T03:37:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/85352\/"},"modified":"2025-05-05T03:37:08","modified_gmt":"2025-05-05T03:37:08","slug":"duesseldorf-vodafone-warnt-handykunden-bei-betrugsanrufen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/85352\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf | Vodafone warnt Handykunden bei Betrugsanrufen"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">D\u00fcsseldorf (dpa) &#8211; Der Mobilfunkanbieter Vodafone hat ein Spam-Warnsystem eingef\u00fchrt, mit dem Handynutzer vor Telefon-Abzocke gesch\u00fctzt werden sollen. Bekommt ein Vodafone-Kunde einen Anruf von einer dubiosen Nummer, so erscheint ab sofort die Anzeige \u00abVorsicht: Betrug m\u00f6glich!\u00bb auf seinem Smartphone-Display, wie das Unternehmen in D\u00fcsseldorf mitteilte.\u00a0<\/p>\n<p>Der Kunde kann den Anruf zwar weiterhin annehmen, ist durch die Anzeige auf dem Display aber gewarnt. \u00abDer Spam-Warner sensibilisiert Mobilfunkkunden im Vodafone-Netz und sch\u00fctzt sie wirksam vor bel\u00e4stigenden und gef\u00e4hrlichen Anrufen\u00bb, sagt der Innovationschef von Vodafone Deutschland, Michael Reinartz. \u00abEr ist ab sofort automatisch aktiv.\u00bb Auch bei Kunden anderer Mobilfunkfirmen, die das Vodafone-Netz nutzen, etwa Freenet, soll besagte Warnung angezeigt werden.<\/p>\n<p>Betr\u00fcger wechseln h\u00e4ufig ihre Nummer<\/p>\n<p>Bei dem Warnsystem greift Vodafone auf einen st\u00e4ndig aktualisierten Datenpool zur\u00fcck, in dem fragw\u00fcrdige Telefonnummern hinterlegt sind. Es sind etwa Hotlines, die aufdringlich Produkte und Dienstleistungen bewerben, obwohl sie die f\u00fcr den Anruf n\u00f6tige Einwilligung des Verbrauchers gar nicht haben. Auch reine Kriminelle sind unter den Anrufern, die in dem Gespr\u00e4ch pers\u00f6nliche Daten erfahren oder unter fadenscheinigen Gr\u00fcnden Geld haben wollen.\u00a0<\/p>\n<p>Einen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit hat die Betrugsnummern-Datenbank von Vodafone allerdings nicht &#8211; da Betr\u00fcger h\u00e4ufig die Nummer wechseln, kann es auch k\u00fcnftig sein, dass ein Anruf von ihnen keinen Betrugshinweis ausl\u00f6st und die Vodafone-Kunden nicht gewarnt sind.\u00a0<\/p>\n<p>Ganz neu ist so ein System nicht, bei Samsung-Smartphones k\u00f6nnen Nutzer entsprechende Warnungen aktivieren. Hat ein Vodafone-Kunde ein Samsung-Handy und die entsprechende Funktion aktiviert, bekommt er nur die Samsung-Hinweise und nicht die von Vodafone. Die beiden Systeme greifen auf unterschiedliche Datenpools zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Betrogenen drohen hohe Kosten<\/p>\n<p>Der Telekommunikationskonzern empfiehlt den Kundinnen und Kunden, im Umgang mit neuen Nummern auf dem Display generell wachsam zu sein, vor allem wenn sie ausl\u00e4ndische Vorwahlen haben. Wenn es nur kurz klingelt und der Vodafone-Kunde dann aus Neugier zur\u00fcckruft, kann es teuer werden. Au\u00dferdem sollten keine pers\u00f6nlichen Daten preisgegeben werden, etwa wenn Anrufer solche Daten wegen angeblicher Gewinnspiele oder Umfragen einfordern. Zudem warnt Vodafone davor, dass die Angerufenen \u00fcber Tastendr\u00fccken teure Abos ausl\u00f6sen k\u00f6nnten.\u00a0<\/p>\n<p>Und was machen die Wettbewerber von Vodafone? Die Deutsche Telekom teilt mit, dass ihre amerikanische Tochter T-Mobile US bereits Anti-Scam-Services einsetze (Scam hei\u00dft Betrug). \u00abF\u00fcr Deutschland denkt das Unternehmen dar\u00fcber nach\u00bb, sagt ein Firmensprecher. \u00abSo k\u00f6nnte der SMS-Firewall in absehbarer Zeit auch eine Scam-Firewall folgen.\u00bb Bei O2 Telef\u00f3nica ist es \u00e4hnlich. Man arbeite an eigenen Ma\u00dfnahmen, um Kundinnen und Kunden vor betr\u00fcgerischen Anrufen zu warnen, sagt ein O2-Sprecher.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"D\u00fcsseldorf (dpa) &#8211; Der Mobilfunkanbieter Vodafone hat ein Spam-Warnsystem eingef\u00fchrt, mit dem Handynutzer vor Telefon-Abzocke gesch\u00fctzt werden sollen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":85353,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[3364,29,3405,30,1209,3795,625],"class_list":{"0":"post-85352","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-duesseldorf","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen","13":"tag-telekommunikation","14":"tag-verbraucher"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114453141539171199","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85352","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=85352"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85352\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/85353"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=85352"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=85352"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=85352"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}