{"id":854653,"date":"2026-03-09T09:05:14","date_gmt":"2026-03-09T09:05:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/854653\/"},"modified":"2026-03-09T09:05:14","modified_gmt":"2026-03-09T09:05:14","slug":"wie-formel-e-auf-steroiden-norris-und-verstappen-wueten-bei-aufbruch-in-neue-aera-der-formel-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/854653\/","title":{"rendered":"&#8222;Wie Formel E auf Steroiden&#8220;: Norris und Verstappen w\u00fcten bei Aufbruch in neue \u00c4ra der Formel 1"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Wie Formel E auf Steroiden&#8220;Norris und Verstappen w\u00fcten bei Aufbruch in neue \u00c4ra der Formel 1<img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/MELBOURNE-AUSTRALIA-MARCH-8-Max-Verstappen-of-the-Netherlands-and-Oracle-Red-Bull-Racing-during-driv.webp\" alt=\"MELBOURNE-AUSTRALIA-MARCH-8-Max-Verstappen-of-the-Netherlands-and-Oracle-Red-Bull-Racing-during-drivers-parade-prior-to-race-of-the-F1-Grand-Prix-of-Australia-at-Albert-Park-Circuit-on-March-8-2026-in-Melbourne-Australia\"\/>Verstappen will doch nur Gas geben. (Foto: IMAGO\/Sports Press Photo)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Die Formel 1 hat nach der gr\u00f6\u00dften Regelreform ihrer Geschichte beim Grand Prix von Australien gerade einmal rund 300 Kilometer zur\u00fcckgelegt. Doch von zwei Weltmeistern gibt es Gemecker. Es geht ihnen auch um die Sicherheit der Fahrer.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Max Verstappen kommt sich bei der neuen Formel 1 wie in einem Videospiel vor. Das will der viermalige Weltmeister von Red Bull und leidenschaftliche Sim Racer nach dem packenden Saisonstart in Australien aber \u00fcberhaupt nicht als Lob verstanden wissen. Von &#8222;Chaos hoch und runter&#8220; sprach Verstappen nach dem Aufbruch in eine neue Zeitrechnung in der K\u00f6nigsklasse des Motorsports bei Viaplay. Die Notwendigkeit, die Batterie im Motor nach dem Entladen wieder aufzuladen, w\u00fcrde im Mittelfeld zu &#8222;seltsamen Dingen&#8220; f\u00fchren, die ihn an &#8222;Mario Kart&#8220; erinnern. Verstappen w\u00fcrde am liebsten die Zeit zur\u00fcckdrehen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der 71-malige Grand-Prix-Sieger wird mit der neuen Formel 1 nicht warm. Schon w\u00e4hrend der Testfahrten regte er sich \u00fcber die Generation 2026 auf. &#8222;Es hat mit der Formel 1 eigentlich nichts zu tun&#8220;, hatte Verstappen geklagt. &#8222;Es f\u00fchlt sich eher an wie die Formel E auf Steroiden.&#8220; Nach der Regelreform sind die Fahrer zu permanentem Batterie-Management aufgerufen. Vollgas fahren k\u00f6nnen sie nicht mehr komplett, sonst geht ihnen mit den neuen Motoren der Saft aus. Die Aggregate beziehen zu gut 50 Prozent Leistung vom Verbrenner und zu fast 50 Prozent aus der Batterie, die wieder geladen werden muss.<\/p>\n<p>Zahlen zeigen: Zuschauer bekommen Spektakel geboten<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Verstappen aber ist ein vehementer Vertreter des Vollgasfahrens: So sp\u00e4t wie m\u00f6glich bremsen, so fr\u00fch wie m\u00f6glich beschleunigen. Auf der Geraden Herunterschalten, vom Gas gehen und ausrollen, um dann mit geladener Batterie wieder voll beschleunigen zu k\u00f6nnen, wie in der Qualifikation praktiziert, das widerspricht dem Instinkt des Niederl\u00e4nders.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Fahrer und Fans wollen nur das Beste f\u00fcr den Sport. Wir sind nicht einfach nur um der Kritik willen kritisch&#8220;, sagte Verstappen, der nach Startplatz 20 in Melbourne noch Sechster wurde. &#8222;Wir sind aus gutem Grund kritisch, denn wir wollen, dass es die Formel 1 bleibt, also die richtige Formel 1 auf Steroiden.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Fans bekamen vor allem in der Anfangsphase ein Spektakel geboten, als sich der sp\u00e4tere Rennsieger George Russell im Mercedes und Ferrari-Fahrer Charles Leclerc an der Spitze mehrfach \u00fcberholten. Dank der neuen Modi &#8222;Boost&#8220; (Schub) und &#8222;Overtake&#8220; (\u00dcberholen) wurden schlussendlich 125 \u00dcberholman\u00f6ver gez\u00e4hlt. Dem gegen\u00fcber stellten die Statistiker der Formel 1 gerade einmal 45 beim Saisonstart in Melbourne vor einem Jahr.<\/p>\n<p>Leclercs Vergleich mit Super Mario<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Leclerc f\u00fchlte sich im Rennen phasenweise ebenfalls in die Welt des schnurb\u00e4rtigen Videospiel-Klempners Super Mario versetzt. Einen Geschwindigkeitsschub bei Mercedes verglich er mit dem Turboantrieb in der Gaming-Reihe. &#8222;Das ist wie ein Pilz in Mario Kart&#8220;, funkte Leclerc und am\u00fcsierte damit auch seinen Renningenieur: &#8222;Der war gut.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Das Racing hat im Vergleich zu den vergangenen Jahren gar nicht so viel Unterschied gemacht. Und das auf einer Strecke, die energetisch besonders anspruchsvoll ist&#8220;, befand Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Verstappen w\u00fcrde dem aber nicht vorbehaltlos zustimmen. Die Frage f\u00fcr ihn d\u00fcrfte sein: Werden bei \u00dcberholman\u00f6vern die Kontrahenten ausgebremst, um eine Position zu gewinnen, oder wird daf\u00fcr wie bei einem Videospiel ein Knopf auf einem Joypad gedr\u00fcckt? Reine Lehre gegen Gaming Lehre.<\/p>\n<p>Norris warnt vor schweren Unf\u00e4llen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Weltmeister Lando Norris, der die neue Formel 1 w\u00e4hrend der Tests noch verteidigt hatte, f\u00fchrte wiederum Sicherheitsbedenken an und begr\u00fcndete das mit den Tempounterschieden. Ein Beispiel lieferte der Start, als Franco Colapinto im Alpine gerade noch um den fast liegengebliebenen Racing Bull von Liam Lawson man\u00f6vrieren musste. Viel zu hektisch fand Norris das erste Saisonrennen. &#8222;Es ist ein Chaos, es kommt zu schweren Unf\u00e4llen. Man f\u00e4hrt und wartet nur darauf, dass etwas passiert und etwas schrecklich schiefgeht&#8220;, meinte Norris, der vor Verstappen F\u00fcnfter wurde.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Situationsbedingt sprach der 35. Weltmeister der Formel-1-Geschichte von Unterschieden &#8222;von 30, 40 oder 50 km\/h. Wenn jemand bei diesem Tempo einen trifft, fliegt man durch die Luft, landet \u00fcber dem Zaun und f\u00fcgt sich selbst und m\u00f6glicherweise auch anderen gro\u00dfen Schaden zu. Das ist eine ziemlich schreckliche Vorstellung&#8220;, sagte Norris.<\/p>\n<p>Mercedes-Boss Wolff warnt vor zu viel Nostalgie<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">W\u00e4hrend er keine Aussicht auf schnelle Abhilfe sieht, appellierte Verstappen an Motorsport-Weltverband Fia und Formel-1-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, schnell f\u00fcr \u00c4nderungen zu sorgen. Aber wollen das alle? &#8222;Jeder schaut immer nur auf sich selbst. Wir sind in dieser Hinsicht alle egoistisch&#8220;, r\u00e4umte Russell ein. Der Engl\u00e4nder erinnerte an die sogenannten Ground-Effekt-Wagen der Vorg\u00e4ngergeneration, die aufgrund ihrer aerodynamischen Besonderheit auf dem Asphalt teils heftig h\u00fcpften. &#8222;Alle hatten davon R\u00fcckenschmerzen und die Fahrer haben sich dar\u00fcber beschwert&#8220;, sagte Russell.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Mercedes-Teamchef findet die aktuelle Kritikwelle ebenfalls nicht ganz angebracht. &#8222;Wir neigen dazu, sehr nostalgisch zu sein, wenn wir auf vergangene Ereignisse zur\u00fcckblicken&#8220;, sagte Wolff, der sich nat\u00fcrlich selber freut, dass sein Rennstall die neuen Regularien schon jetzt sehr erfolgreich umzusetzen scheint.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Anpassungen im Reglement h\u00e4lt Wolff aber nicht f\u00fcr ausgeschlossen. &#8222;Wir m\u00fcssen die Fans begeistern, deshalb m\u00fcssen wir uns einfach das Produkt ansehen&#8220;, sagte der \u00d6sterreicher. &#8222;Und wenn es angepasst werden muss, wenn wir etwas \u00e4ndern m\u00fcssen, dann haben wir meiner Meinung nach in der Formel 1 die Flexibilit\u00e4t, solche Entscheidungen immer zu treffen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, Martin Moravec, dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Wie Formel E auf Steroiden&#8220;Norris und Verstappen w\u00fcten bei Aufbruch in neue \u00c4ra der Formel 1Verstappen will doch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":854654,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[136],"tags":[29,35564,1572,30,6628,14635,17778,1573,265],"class_list":["post-854653","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-sport","tag-deutschland","tag-ferrari-formel-1","tag-formel-1","tag-germany","tag-max-verstappen","tag-mclaren","tag-mercedes-amg","tag-red-bull-racing","tag-sport"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116198423190217846","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/854653","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=854653"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/854653\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/854654"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=854653"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=854653"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=854653"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}