{"id":855082,"date":"2026-03-09T12:57:14","date_gmt":"2026-03-09T12:57:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/855082\/"},"modified":"2026-03-09T12:57:14","modified_gmt":"2026-03-09T12:57:14","slug":"stadtgesellschaft-weckruf-fuer-berlin-stiftung-fordert-ein-neues-zukunftsbild","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/855082\/","title":{"rendered":"Stadtgesellschaft: Weckruf f\u00fcr Berlin \u2013 Stiftung fordert ein neues Zukunftsbild"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Wof\u00fcr steht <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/berlin\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlin<\/a> und was will die Stadt? Nach Einsch\u00e4tzung der Stiftung Zukunft Berlin m\u00fcssen diese Fragen dringend gekl\u00e4rt werden. Antworten soll ein sogenanntes Zukunftsbild liefern, das in einem \u00abImpulspapier\u00bb n\u00e4her erl\u00e4utert wird. Den Text hat rund ein Dutzend Berliner Pers\u00f6nlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft erarbeitet. Er soll ein \u00abWeckruf\u00bb sein, wie die Stiftung mitteilte, und dazu beitragen, die Stadt wieder voranzubringen und zusammenzuf\u00fchren.\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2026-02\/afd-wirtschaftspolitik-oekonomie-demokratie-gesellschaft\" data-ct-label=\"Wirtschaftspolitik der AfD: Worin die Gefahr der AfD wirklich besteht\" data-uuid=\"57516b4a-a002-410a-bb04-75aa958ed047\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Wirtschaftspolitik der AfD:<br \/>\n                        Worin die Gefahr der AfD wirklich besteht<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/feuilleton\/film\/2026-02\/berlinale-intendantin-tricia-tuttle-krisensitzung-gxe\" data-ct-label=\"Filmfestival: Berlinale-Intendantin Tricia Tuttle bleibt zun\u00e4chst im Amt\" data-uuid=\"c456d469-5411-4075-9cd6-bde9b67ebe9c\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Filmfestival:<br \/>\n                        Berlinale-Intendantin Tricia Tuttle bleibt zun\u00e4chst im Amt<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/feuilleton\/2026-02\/sarah-wedl-wilson-kultursenatorin-berlin-kuerzungen-kulturpolitik\" data-ct-label=\"Sarah Wedl-Wilson: &quot;Wir haben ein wahnsinnig hohes Budget&quot;\" data-uuid=\"a32533fe-59c4-4173-9385-5fd2bed6a78b\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Sarah Wedl-Wilson:<br \/>\n                        &#8222;Wir haben ein wahnsinnig hohes Budget&#8220;<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00abZiel ist es, im Berliner Wahljahr eine grundlegende Debatte \u00fcber Orientierung, Verantwortung und gesellschaftlichen Zusammenhalt anzusto\u00dfen\u00bb, hei\u00dft es darin. Denn Berlin stehe sich selbst im Weg. \u00abUnterschiedliche Problembereiche haben sich zugespitzt. Das f\u00fchrt dazu, dass die Gesamtsituation der Stadt aktuell von vielen als krisenhaft wahrgenommen wird.\u00bb\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Insbesondere wachsende Armut, fehlende Beteiligung gro\u00dfer Bev\u00f6lkerungsgruppen und zunehmende Spannungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur, Religion und sozialer Zugeh\u00f6rigkeit geh\u00f6rten zu den Problemen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Autorinnen und Autoren des \u00abImpulspapiers\u00bb fordern unter anderem:\n<\/p>\n<ul class=\"list article__item\">\n<li>Freiheit verteidigen: \u00abHeute wird Berlin gesucht als ein Ort, wo Freiheit gelebt werden kann\u00bb, hei\u00dft es in dem Text. \u00abBerlin muss dabei als international ausgerichtete, weltoffene Stadt sehr viel entschlossener als bisher speziell seine Ost-West-Erfahrung als eigenes Profil entwickeln.\u00bb Nach dem Fall der Mauer habe Berlin eine hohe Ausstrahlungskraft bekommen, weil es viel Freiraum f\u00fcr Kreativit\u00e4t gegeben habe. Heute m\u00fcsse die Stadt \u00f6ffentliche Begegnungsr\u00e4ume neu herstellen.<\/li>\n<li>Vielfalt st\u00e4rken: Berlins Vielfalt ist nach Einsch\u00e4tzung der Autoren durch wachsende Intoleranz, Abgrenzung und unvers\u00f6hnliche Haltungen gef\u00e4hrdet. \u00abDeshalb muss Berlin sein Versprechen erneuern, eine Stadt zu sein, in der jede und jeder im Respekt und mit R\u00fccksicht auf andere die eigene Freiheit in Vielfalt leben und Kreativit\u00e4t entfalten kann.\u00bb Das bedeute auch, f\u00fcr Menschen, die neu nach Berlin kommen, aktiv Wege in die Stadtgesellschaft hinein zu \u00f6ffnen.<\/li>\n<li>Gemeinschaft leben: Berlin m\u00fcsse seinen Wesenskern als Stadt des sozialen Zusammenhalts verteidigen und ihn neu st\u00e4rken, wo er durch soziale oder ideologische Spaltung bedroht sei. In allen Politikfeldern muss nach \u00dcberzeugung der \u00abZukunftsbild\u00bb-Verfasser besser als bisher die Gemeinsamkeit mit dem Land Brandenburg mitgedacht und im Alltag umgesetzt werden. Eine positive Entwicklung Berlins sei nur gemeinsam in der Metropolregion denkbar.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"paragraph article__item\">Zu den Autoren des Konzeptpapiers geh\u00f6ren unter anderem der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Handelsverband Berlin-Brandenburg, Nils Busch-Petersen, die Vorsitzende DGB-Berlin-Brandenburg, Katja Karger, die Vorstandsvorsitzende des Caritasverbands in Berlin, Ulrike Kostka, der fr\u00fchere Pr\u00e4sident der Stiftung Preu\u00dfischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, der ehemalige Intendant des Deutschen Theaters, Ulrich Khuon, und der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der BR Volleys, Kaweh Niroomand.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260309-930-790972\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wof\u00fcr steht Berlin und was will die Stadt? 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