{"id":856816,"date":"2026-03-10T05:05:11","date_gmt":"2026-03-10T05:05:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/856816\/"},"modified":"2026-03-10T05:05:11","modified_gmt":"2026-03-10T05:05:11","slug":"mehr-patente-industrie-verstaerkt-forschung-und-entwicklung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/856816\/","title":{"rendered":"Mehr Patente &#8211; Industrie verst\u00e4rkt Forschung und Entwicklung"},"content":{"rendered":"<p>Deutschlands Industrie reagiert mit verst\u00e4rkter Forschung und Entwicklung auf die technologische Konkurrenz aus China und anderen Nationen. Die Unternehmen haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Neuentwicklungen beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) angemeldet als 2024. Das teilte die M\u00fcnchner Bundesbeh\u00f6rde mit. Insgesamt stieg die Zahl der Patentanmeldungen um 4,7 Prozent auf 62.050.<\/p>\n<p>Der Gro\u00dfteil &#8211; 42.349 Anmeldungen &#8211; stammte nach wie vor von heimischen Unternehmen, ein Plus von 5,6 Prozent. \u201eIn wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es ein gutes Zeichen, dass der Schutz von Innovationen gerade f\u00fcr Unternehmen aus Deutschland weiter hohe Priorit\u00e4t hat\u201c, erkl\u00e4rte DPMA-Pr\u00e4sidentin Eva Schewior. Ausl\u00e4ndische Firmen reichten 19.701 Patentanmeldungen ein, das war ein niedrigerer Anstieg von 2,8 Prozent.<\/p>\n<p>Die zehn Unternehmen mit den meisten Anmeldungen waren s\u00e4mtlich Autohersteller und -zulieferer, darunter acht deutsche Firmen. An erster Stelle lag Bosch, gefolgt von Mercedes-Benz, BMW, Audi, VW, Porsche und Schaeffler. Auf den Pl\u00e4tzen acht und neun lagen die US-Konzerne General Motors und Ford, auf dem zehnten Platz dann mit dem Zulieferer ZF wieder ein deutsches Unternehmen.<\/p>\n<p>Zahlenm\u00e4\u00dfig st\u00e4rkster Technologiesektor war der Maschinenbau mit 24.338 in- und ausl\u00e4ndischen Anmeldungen (+2,2 Prozent), gefolgt von der Elektrotechnik mit 19.436 (+ 9,1 Prozent).<\/p>\n<p>Die allj\u00e4hrliche Bilanz des Patent- und Markenamts ist ein Indikator der Entwicklungst\u00e4tigkeit der deutschen Industrie. Ein vollst\u00e4ndiges Bild liefern die Zahlen nicht, da Siemens und manche anderen deutschen Unternehmen ihre Neuentwicklungen bevorzugt beim ebenfalls in <a href=\"https:\/\/www.idowa.de\/regional\/muenchen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">M\u00fcnchen<\/a> sitzenden Europ\u00e4ischen Patentamt einreichen.<\/p>\n<p>Dass die deutsche Industrie nicht zuletzt wegen des wirtschaftlichen Aufstiegs Chinas mit einer grundlegend ver\u00e4nderten Situation zu k\u00e4mpfen hat, l\u00e4sst sich am deutlichsten in einem anderen Bereich der Statistik ablesen: den Markenanmeldungen. Deren Zahl schoss um knapp 20 Prozent auf 96.328 nach oben.<\/p>\n<p>Ein Hauptgrund war, dass chinesische Unternehmen die Zahl ihrer Markenanmeldungen im Vergleich zu 2024 fast verdreifachten: von 3.385 auf 10.027. Der Hintergrund: Viele chinesische Firmen haben in den vergangenen Jahren \u00dcberkapazit\u00e4ten aufgebaut und sind dringend auf Exporte angewiesen, um ihre Produktion abzusetzen. Da die US-Regierung unter Pr\u00e4sident Donald Trump chinesische Importe begrenzen will, dr\u00e4ngen Unternehmen aus der Volksrepublik verst\u00e4rkt nach Europa. So haben chinesische Firmen auf Kundensuche auch ihre Pr\u00e4senz auf europ\u00e4ischen Industriemessen stark erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Staat ist die Arbeit des Patentamts gewinnbringend: Die Beh\u00f6rde erwirtschaftete mit ihren Geb\u00fchren 2025 einen \u00dcberschuss von 232,6 Millionen Euro, 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr.<\/p>\n<p>\n      Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder gepr\u00fcft.\n    <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Deutschlands Industrie reagiert mit verst\u00e4rkter Forschung und Entwicklung auf die technologische Konkurrenz aus China und anderen Nationen. 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