{"id":856893,"date":"2026-03-10T05:50:18","date_gmt":"2026-03-10T05:50:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/856893\/"},"modified":"2026-03-10T05:50:18","modified_gmt":"2026-03-10T05:50:18","slug":"dienstag-einigung-im-ticketmaster-kartellverfahren-russland-knackt-messenger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/856893\/","title":{"rendered":"Dienstag: Einigung im Ticketmaster-Kartellverfahren, Russland knackt Messenger"},"content":{"rendered":"<p>\u00dcberraschend einigen sich das US-Justizministerium und Live Nation Entertainment im Kartellverfahren um illegale Monopolisierung. Doch aus zahlreichen US-Bundesstaaten kommt Widerspruch. Sie beabsichtigen, den begonnenen Prozess fortzusetzen. Niederl\u00e4ndische Geheimdienste warnen vor einer \u201egro\u00dfangelegten weltweiten\u201c Spionagekampagne durch staatliche russische Cyberkriminelle. Im Visier: hochrangige W\u00fcrdentr\u00e4ger, Milit\u00e4rpersonal und Regierungsbeamte. Und die Amazon-Tochter Zoox baut ihr Robotertaxi-Angebot weiter aus \u2013 die wichtigsten Meldungen im kurzen \u00dcberblick.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Seit einigen Tagen wird vor einem Bundesgericht in Manhattan<strong> eine Klage gegen den Unterhaltungskonzern Live Nation Entertainment<\/strong> verhandelt. Die war im Jahr 2024 noch unter der Regierung von Pr\u00e4sident Joe Biden eingereicht worden. Darin werfen das US-Justizministerium und mehrere US-Bundesstaaten Live Nation <strong>eine illegale Monopolisierung des Livegesch\u00e4fts<\/strong> vor. Der Konzern nutze seine <strong>marktbeherrschende Stellung<\/strong>, um Konkurrenz auszubremsen. Bei einer Verurteilung droht dem Mutterkonzern von Ticketmaster <strong>sogar die Zerschlagung<\/strong>. Nun aber haben das Justizministerium und Live Nation \u00fcberraschend <strong>eine vorl\u00e4ufige \u00dcbereinkunft<\/strong> erzielt. Zahlreiche Bundesstaaten zeigen sich davon <strong>alles andere als begeistert<\/strong>. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/US-Regierung-gegen-Ticketmaster-Vorlaeufige-Einigung-im-Kartellverfahren-11204826.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">US-Regierung gegen Ticketmaster: Vorl\u00e4ufige Einigung im Kartellverfahren<\/a> <\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs versch\u00e4rft sich in Russland zusehends <strong>die Zensur des Internets<\/strong>. Messenger-Dienste wie WhatsApp und Signal sind im Land <strong>bereits offiziell gesperrt<\/strong>. Zuletzt geriet auch <strong>Telegram verst\u00e4rkt unter Druck<\/strong>. Gegen dessen Gr\u00fcnder Pawel Durow ermitteln russische Beh\u00f6rden <strong>im Rahmen eines Strafverfahrens<\/strong>. Sie werfen Durow die <strong>Unterst\u00fctzung terroristischer Aktivit\u00e4ten<\/strong> vor. Gleichzeitig greifen russische Cyberkriminelle <strong>gezielt ausl\u00e4ndische Nutzerkonten von Messengern<\/strong> an. Darauf machen jetzt niederl\u00e4ndische Geheimdienste aufmerksam. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Spione-warnen-Russische-Staatshacker-knacken-Signal-und-WhatsApp-Konten-11204731.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Niederl\u00e4ndische Dienste warnen: Russland knackt Signal- und WhatsApp-Konten<\/a> <\/p>\n<p>Die Amazon-Tochter Zoox hat Aktivit\u00e4ten zuletzt <strong>schrittweise ausgebaut<\/strong>. Im vergangenen Jahr startete das Unternehmen seinen autonomen Taxidienst <strong>in US-amerikanischen Gro\u00dfst\u00e4dten wie San Francisco oder Las Vegas<\/strong>. Hinzu kommen die Standorte Seattle, Austin, Miami, Los Angeles, Atlanta und Washington D.C. Nun st\u00e4rkt Zoox seine Pr\u00e4senz <strong>auf dem umk\u00e4mpften US-Markt <\/strong>weiter und dehnt seine Testflotte <strong>auf Dallas und Phoenix<\/strong> aus. Zudem er\u00f6ffnet der Robotaxi-Anbieter<strong> eine neue Zentrale f\u00fcr den Flottenbetrieb<\/strong>. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Auf-Expansionskurs-Amazons-Zoox-testet-Robotaxis-in-Dallas-und-Phoenix-11204775.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Auf Expansionskurs: Amazons Zoox testet Robotaxis in Dallas und Phoenix<\/a> <\/p>\n<p>Nicht nur auf die Benzinpreise hat <strong>der Irankrie<\/strong>g Auswirkungen. Sollte er l\u00e4nger andauern, k\u00f6nnte auch <strong>die weltweite Chipproduktion<\/strong> leiden. Insbesondere in S\u00fcdkorea <strong>wachsen die Sorgen<\/strong>, sind doch zwei der weltweit gr\u00f6\u00dften Speicherhersteller, Samsung und SK Hynix, dort beheimatet. Ein l\u00e4ngerer Krieg k\u00f6nnte sich insbesondere <strong>auf die Lieferketten f\u00fcr die Speicherproduktion<\/strong> auswirken. Denn aus der Golfregion stammen gro\u00dfe Mengen des <strong>f\u00fcr die Chipfertigung ben\u00f6tigten<\/strong> Heliums. Hersteller verwenden Helium etwa <strong>zur K\u00fchlung von Silizium-Wafern<\/strong> in der Produktion. Noch gibt es Vorr\u00e4te, aber die sind endlich. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Anhaltender-Irankrieg-koennte-Speicherkrise-langfristig-verschaerfen-11204349.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Irankrieg: Langfristig potenzielle Gefahr f\u00fcr die Chip- und Speicherproduktion<\/a> <\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Gebrauch von Bargeld in vielen L\u00e4ndern immer weiter abnimmt, haben die Schweizer am Wochenende <strong>M\u00fcnzen und Banknoten Verfassungsrang gegeben<\/strong>. Was bisher lediglich auf Gesetzesebene geregelt war, wird <strong>nun fest in der Bundesverfassung<\/strong> verankert: der <strong>Schutz von physischem Geld<\/strong>. In einer Volksabstimmung am Sonntag haben <strong>drei von vier Schweizern<\/strong> dem Bundesbeschluss \u00fcber die schweizerische W\u00e4hrung und die Bargeldversorgung ihre Zustimmung erteilt. Damit wird<strong> die Versorgung mit Bargeld<\/strong> als staatliche Aufgabe festgeschrieben. Aktivisten wollten <strong>mit einer anderen Bargeld-Initiative<\/strong> einen noch weitreichenderen Schutz, auch von \u201eM\u00fcnzen und Banknoten\u201c, erreichen. Doch damit scheiterten sie. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Schweizer-Franken-Eidgenossen-verankern-Bargeld-in-der-Verfassung-11204753.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schweizer Franken: Eidgenossen verankern Bargeld in der Verfassung<\/a> <\/p>\n<p><strong>Auch noch wichtig:<\/strong><\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:akn@heise.de\" title=\"Andreas Knobloch\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">akn<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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