{"id":859656,"date":"2026-03-11T07:37:15","date_gmt":"2026-03-11T07:37:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/859656\/"},"modified":"2026-03-11T07:37:15","modified_gmt":"2026-03-11T07:37:15","slug":"ukraine-krieg-julia-kloeckner-reist-ueberraschend-nach-kiew-gespraech-mit-selenskyj-geplant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/859656\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: Julia Kl\u00f6ckner reist \u00fcberraschend nach Kiew \u2013 Gespr\u00e4ch mit Selenskyj geplant"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem Nachtzug ist Bundestagspr\u00e4sidentin Kl\u00f6ckner zum ersten Mal nach Kiew aufgebrochen. Dort trifft sie ihren Amtskollegen Stefantschuk sowie Pr\u00e4sident Selenskyj. Die CDU-Politikerin wird auch im Parlament sprechen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Bundestagspr\u00e4sidentin <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/julia-kloeckner\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/julia-kloeckner\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Julia Kl\u00f6ckner<\/a> ist zu ihrem ersten Besuch in Kiew eingetroffen. Die CDU-Politikerin m\u00f6chte dem ukrainischen Parlament die Solidarit\u00e4t Deutschlands im f\u00fcnften Jahr des russischen Angriffskriegs \u00fcbermitteln sowie sich \u00fcber Herausforderungen der Energieversorgung und F\u00e4higkeiten in der Drohnenabwehr informieren. Am Bahnsteig in der ukrainischen Hauptstadt empfing sie der ukrainische Parlamentspr\u00e4sident Ruslan Stefantschuk.<\/p>\n<p>Aus Sicherheitsgr\u00fcnden war die Reise mit dem Nachtzug vorab nicht angek\u00fcndigt worden. Es wird erwartet, dass Kl\u00f6ckner als erste Vertreterin Deutschlands eine Rede im Parlament, der Werchowna Rada, halten wird. Geplant ist zudem ein Gespr\u00e4ch mit Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj.<\/p>\n<p>\u201eGerade jetzt, wo sich viel Aufmerksamkeit auf die Lage in Nahost richtet, d\u00fcrfen wir den Blick f\u00fcr den <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/ukraine-krise\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/ukraine-krise\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine <\/a>nicht verlieren\u201c, sagte Kl\u00f6ckner. F\u00fcr sie sei es \u201eeine gro\u00dfe Ehre und eine sehr ber\u00fchrende Geste\u201c, im ukrainischen Parlament sprechen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Parlamentspr\u00e4sident Stefantschuk hatte seine deutsche Kollegin im November bei der Parlamentarischen Konferenz der Krim-Plattform in Stockholm mit dem Verdienstorden 1. Klasse des F\u00fcrsten Jaroslaw des Weisen ausgezeichnet. Diese Ehrung gab es auch f\u00fcr Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).<\/p>\n<p>Deutschland betont Unterst\u00fctzung der Ukraine<\/p>\n<p>Im Dezember war Berlin Schauplatz von Gespr\u00e4chen zwischen einer US-Delegation und Selenskyj. Die Friedensgespr\u00e4che zwischen Moskau und Kiew unter US-Vermittlung waren unterbrochen worden. Das hat mit dem Fokus der USA auf den Iran-Krieg zu tun. Kommende Woche k\u00f6nnten sie in der T\u00fcrkei fortgesetzt werden.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/friedrich-merz\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/friedrich-merz\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundeskanzler Friedrich Merz<\/a> bekr\u00e4ftigte vergangene Woche bei seinem Treffen mit US-Pr\u00e4sident Trump im Wei\u00dfen Haus die europ\u00e4ische Position: \u201eDie Ukraine muss ihr Territorium und ihre Sicherheitsinteressen bewahren.\u201c<\/p>\n<p>Wie Au\u00dfenminister Johann Wadephul (CDU) diese Woche ank\u00fcndigte, stellt Deutschland der Ukraine angesichts anhaltender russischer Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Landes noch einmal \u00fcber 200 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung. Mit dem Geld sollen unter anderem Aufkl\u00e4rungsdrohnen finanziert und der Zivilschutz unterst\u00fctzt werden. Deutschland steht der Ukraine seit Kriegsbeginn am 24. Februar 2022 bei der Verteidigung gegen die Angriffe der Armee des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin zur Seite. F\u00fcr die Bundeswehr sind die Erfahrungen, die in der Ukraine an der Front gesammelt werden, relevant \u2013 auch mit Blick auf den Aufbau eigener Drohnen-Kapazit\u00e4ten.<\/p>\n<p>dpa\/lay<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit dem Nachtzug ist Bundestagspr\u00e4sidentin Kl\u00f6ckner zum ersten Mal nach Kiew aufgebrochen. 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