{"id":860310,"date":"2026-03-11T13:35:15","date_gmt":"2026-03-11T13:35:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/860310\/"},"modified":"2026-03-11T13:35:15","modified_gmt":"2026-03-11T13:35:15","slug":"wacker-chemie-erneute-verluste-in-diesem-jahr-moeglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/860310\/","title":{"rendered":"Wacker Chemie: erneute Verluste in diesem Jahr m\u00f6glich"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.onetz.de\/f\/ic\/ga-large\/articlemedia\/2026\/03\/11\/141bec2a-436c-44d9-8a3a-9a52188740dd.jpg\" class=\"ps-item\" data-psg=\"https:\/\/www.onetz.de\/deutschland-welt\/muenchen\/1\" data-size=\"960x640\" data-caption=\"&lt;div&gt;Bild: Peter Kneffel\/dpa&lt;\/div&gt;Das Wacker-Hauptgeb\u00e4ude in M\u00fcnchen. Der Chemiekonzern ist in der schwierigsten Lage seit Jahrzehnten. (Archivbild)\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/141bec2a-436c-44d9-8a3a-9a52188740dd.jpg\" alt=\"Das Wacker-Hauptgeb\u00e4ude in M\u00fcnchen. Der Chemiekonzern ist in der schwierigsten Lage seit Jahrzehnten. (Archivbild) Bild: Peter Kneffel\/dpa\" title=\"\" width=\"805\" height=\"453\" class=\"img-responsive\"\/><\/a><\/p>\n<p>Das Wacker-Hauptgeb\u00e4ude in M\u00fcnchen. Der Chemiekonzern ist in der schwierigsten Lage seit Jahrzehnten. (Archivbild)<\/p>\n<p>Bild: Peter Kneffel\/dpa<\/p>\n<p>Nach einem hohen Verlust 2025 drohen dem Chemiekonzern Wacker in diesem Jahr erneut rote Zahlen. Der oberbayerische Konzern erwartet f\u00fcr dieses Jahr vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen ein Ergebnis von 550 bis 700 Millionen Euro, wie Vorstandschef Christian Hartel und Finanzvorstand Tobias Ohler in M\u00fcnchen erl\u00e4uterten. Doch ob davon am Ende nach Abzug der Steuern und der \u00fcbrigen Kosten unter dem Strich ein Nettogewinn \u00fcbrig bleiben wird, ist fraglich: \u201eEs ist noch nicht klar, ob wir eine schwarze Null schaffen\u201c, sagte Ohler.<\/p>\n<p>Deutsche Standorte in den roten Zahlen <\/p>\n<p>Der Iran-Krieg und dessen m\u00f6gliche Auswirkungen sind in die Prognose noch gar nicht eingerechnet. Wacker war 2025 mit einem Nettoverlust von 805 Millionen Euro tief in die roten Zahlen gerutscht. Vorstand und Aufsichtsrat wollen deswegen in diesem Jahr keine Dividende zahlen. Die deutschen Standorte einschlie\u00dflich des gro\u00dfen Stammwerks im oberbayerischen Burghausen sind nach Ohlers Worten \u201eim Verlust\u201c. \u201eDie chemische Industrie ist 2025 unter enormen Druck geraten\u201c, sagte Hartel.\u00a0<\/p>\n<p>Der Konzern ist nach Firmenangaben f\u00fchrender Hersteller hochreinen Polysiliziums, dem Grundmaterial f\u00fcr Computerchips. Weitere Gesch\u00e4ftsbereiche sind Silikone, aus denen unter anderem Harze und \u00d6le hergestellt werden k\u00f6nnen, sowie Polymere f\u00fcr die Herstellung von Lacken oder Klebstoffen. Beide Bereiche entwickelten sich schlecht, auch das nach wie vor gut laufende Gesch\u00e4ft mit den Chipherstellern konnte das nicht ausgleichen, ebenso wenig die kleine Biotechnologie-Sparte.<\/p>\n<p>Keine Erholung der Nachfrage in Sicht <\/p>\n<p>\u201eWir sehen momentan keine Trendwende\u201c, sagte Hartel &#8211; bezogen nicht nur auf Wacker, sondern auf die Chemieindustrie insgesamt. In Deutschland sind die hohen Energiekosten nach Worten der Manager ein schwerer Nachteil, insbesondere weil die chinesische Chemieindustrie gro\u00dfe \u00dcberkapazit\u00e4ten aufgebaut hat und die Preise chemischer Erzeugnisse auf dem Weltmarkt deshalb fallen.\u00a0<\/p>\n<p>Der Wacker-Vorstand will mit einem Sparprogramm und dem Abbau von 1.500 Stellen gegensteuern, letzteres zum Gro\u00dfteil in Deutschland. Derzeit laufen noch die Verhandlungen mit dem Betriebsrat. Hartel appellierte an die Arbeitnehmervertreter, schnell zu einer Einigung zu kommen: \u201eJe l\u00e4nger wir warten, desto umfangreicher werden die Einschnitte werden.\u201c Ende 2025 besch\u00e4ftigte Wacker weltweit 16.000 Menschen.<\/p>\n<p>\u00a9 dpa-infocom, dpa:260311-930-801670\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Wacker-Hauptgeb\u00e4ude in M\u00fcnchen. Der Chemiekonzern ist in der schwierigsten Lage seit Jahrzehnten. 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