{"id":86202,"date":"2025-05-05T11:26:11","date_gmt":"2025-05-05T11:26:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/86202\/"},"modified":"2025-05-05T11:26:11","modified_gmt":"2025-05-05T11:26:11","slug":"schloss-wackerbarth-pflanzt-in-weinboehla-pilzresistente-rebsorten-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/86202\/","title":{"rendered":"Schloss Wackerbarth pflanzt in Weinb\u00f6hla pilzresistente Rebsorten an"},"content":{"rendered":"<p>Im s\u00e4chsischen Elbtal pflegen die heimischen Winzer ihre ganz eigene Maitradition \u2013 das Setzen neuer Reben. Schloss Wackerbarth pflanzt in diesem Jahr insgesamt 5.500 Jungreben auf einem Weinberg in Weinb\u00f6hla. Auf einer 1,4 Hektar gro\u00dfen Fl\u00e4che wachsen k\u00fcnftig die beiden pilzwiderstandsf\u00e4higen Sorten \u201eBl\u00fctenmuskateller\u201c und zum ersten Mal in Sachsen auch \u201eMerlot Khorus\u201c. Mit dieser Neupflanzung testet das S\u00e4chsische Staatsweingut, wie sich die beiden modernen PIWI-Sorten im hiesigen Klima entwickeln und welches Potenzial sie f\u00fcr den Weinbau im Elbtal zuk\u00fcnftig haben. Das teilte das Unternehmen am Montag mit.<\/p>\n<p>Der aromatische Bl\u00fctenmuskateller entstand 1947 und w\u00e4chst heute unter anderem in \u00d6sterreich auf einer Fl\u00e4che von \u00fcber 123 Hektar \u2013 erfreut sich aber auch in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Die wei\u00dfe Rebsorte ist eine Kreuzung aus den Sorten Severnyj und Muscat Blanc. Sie treibt sp\u00e4t aus und ist weniger anf\u00e4llig f\u00fcr Sp\u00e4tfr\u00f6ste. Im Glas zeigt sich der fruchtige Wei\u00dfwein mit einem feinen Bl\u00fctenduft und Aromen von Muskat. Merlot Khorus entstand vor etwas mehr als 20 Jahren in Italien aus dem Merlot, einer der weltweit beliebtesten Rotweinsorten. Die Neuz\u00fcchtung ist wie der Bl\u00fctenmuskateller sehr widerstandsf\u00e4hig gegen Frost und wird heute bereits vereinzelt im Schweizer Kanton Tessin angebaut. Im Glas zeigt sich der Merlot Khorus als fruchtbetonter Rotwein.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher dauerte es mehrere Tage, einen 1,4 Hektar gro\u00dfen Weinberg aufzureben. Heute setzt eine moderne, GPS-gesteuerte Pflanzmaschine die 4.000 Bl\u00fctenmuskateller-Reben und 1.500 Merlot Khorus-Jungreben innerhalb von wenigen Stunden zielgenau in den Boden. Doch nicht alles l\u00e4sst sich technisch beschleunigen. Wackerbarths Winzer sind auch heute noch an den Takt der Natur gebunden: Bevor die neuen Sorten ihr volles Potenzial im Glas zeigen k\u00f6nnen, braucht es Zeit und Geduld. In den ersten drei Jahren steht der Aufbau eines kr\u00e4ftigen und gesunden Rebstocks im Vordergrund. Er ist die Grundlage daf\u00fcr, dass die Reben \u00fcber Jahrzehnte den gew\u00fcnschten Ertrag und die hohe Qualit\u00e4t liefern. <\/p>\n<p>Voraussichtlich im Herbst 2029 erntet Schloss Wackerbarth erstmals die roten und wei\u00dfen Trauben der jetzt neu gepflanzten St\u00f6cke. Ehe der Wein also im Glas ist, vergehen noch f\u00fcnf Jahre.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im s\u00e4chsischen Elbtal pflegen die heimischen Winzer ihre ganz eigene Maitradition \u2013 das Setzen neuer Reben. Schloss Wackerbarth&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":86203,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1835],"tags":[35961,3364,29,2386,30,35962,35960,859,35159,35963],"class_list":{"0":"post-86202","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dresden","8":"tag-bltenmuskateller","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-dresden","12":"tag-germany","13":"tag-merlot-khorus","14":"tag-piwi-reben","15":"tag-sachsen","16":"tag-schloss-wackerbarth","17":"tag-weinbhla"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114454985767960683","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/86202","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=86202"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/86202\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/86203"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=86202"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=86202"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=86202"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}