{"id":862687,"date":"2026-03-12T12:14:15","date_gmt":"2026-03-12T12:14:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/862687\/"},"modified":"2026-03-12T12:14:15","modified_gmt":"2026-03-12T12:14:15","slug":"tech-land-xperience-in-muenster-ueberwindet-grenzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/862687\/","title":{"rendered":"TECH.LAND Xperience in M\u00fcnster \u00fcberwindet Grenzen"},"content":{"rendered":"\n<p>M\u00fcnster &#8211; 23 niederl\u00e4ndische und deutsche Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung b\u00fcndeln unter dem Dach der Initiative TECH.LAND die Technologiekompetenzen beiderseits der Grenze, machen sie f\u00fcr Unternehmen nutzbar und f\u00fcr internationale Investoren sichtbar. Dazu dient auch die TECH.LAND Xperience am Donnerstag in M\u00fcnster. Mehr als 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind zum ersten deutsch-niederl\u00e4ndischen Innovationsfestival gekommen, nicht nur aus den beiden Nachbarl\u00e4ndern, sondern auch aus den USA, Chile und Finnland<\/p>\n<p>Neben jungen und etablierten Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen nehmen zahlreiche hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik an dem Festival teil. Dazu z\u00e4hlen NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, Ministerinnen und Minister aus den niederl\u00e4ndischen Nachbarprovinzen, die US-amerikanische Generalkonsulin Preeti V. Shah, die niederl\u00e4ndische Konsulin Willemijn van der Toorn, Regierungspr\u00e4sident Andreas Bothe sowie B\u00fcrgermeisterinnen und B\u00fcrgermeister aus Deutschland und den Niederlanden.\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur zeigen die aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Entwicklungen, \u201ewie wichtig Handlungsf\u00e4higkeit, Resilienz und eine enge europ\u00e4ische Zusammenarbeit sind\u201c. Initiativen wie TECH.LAND leisteten hierzu einen wichtigen Beitrag: \u201eGemeinsam mit unseren niederl\u00e4ndischen Partnern vernetzen wir Kompetenzen, st\u00e4rken unsere technologische Basis und erh\u00f6hen die internationale Sichtbarkeit unserer Region f\u00fcr Investorinnen und Investoren\u201c, betonte Neubaur und stellte in Aussicht: \u201ePerspektivisch werden wir gerne pr\u00fcfen, wie solche Kooperationen auch in der EU-Koh\u00e4sionspolitik st\u00e4rker ber\u00fccksichtigt werden k\u00f6nnen.\u201c\u00a0<\/p>\n<p> Bedeutung der Verteidigungsindustrie <\/p>\n<p>Zur zunehmenden Bedeutung der Verteidigungsindustrie, zu der sie am fr\u00fchen Nachmittag eine Key Note h\u00e4lt, sagte Neubaur vorab: \u201eSicherheit, Resilienz und wirtschaftliche St\u00e4rke sind heute untrennbar verbunden. Entscheidend daf\u00fcr sind technologische F\u00e4higkeiten. Als f\u00fchrender Standort der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie \u00fcbernehmen wir in NRW Verantwortung und beschleunigen Innovationen, unterst\u00fctzen Investitionen in zivile und milit\u00e4rische Technologien und bringen Unternehmen, Start-ups und Forschung zusammen. So sorgen wir f\u00fcr neue industrielle Wertsch\u00f6pfung und st\u00e4rken das technologische R\u00fcckgrat unserer Demokratie.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Trotz des umfangreichen ganzt\u00e4gigen Programms mit Fachvortr\u00e4gen und Podiumsdiskussionen kommt dabei nicht zu kurz, die gemeinsame Idee von TECH.LAND zu feiern: Wenn sich eine niederl\u00e4ndische und eine deutsche Grenzregion zusammentun, dann verschwindet die nationale Grenze, w\u00e4hrend neue wirtschaftliche Chancen entstehen. \u201eTransforming borders into connections\u201c lautet das Leitmotiv der Initiative, zu der sich Partner aus dem M\u00fcnsterland und der Emscher-Lippe-Region auf der deutschen Seite sowie aus den Provinzen Gelderland und Overijssel aus den Niederlanden zusammengeschlossen haben.\u00a0<\/p>\n<p> Grenzregionen st\u00e4rker zusammenbringen <\/p>\n<p>Die TECH.LAND Xperience schwei\u00dft die Grenzregionen noch st\u00e4rker zusammen: \u201eDas Innovationsfestival ist f\u00fcr das Gemeinschaftsgef\u00fchl, das Netzwerk und die zuk\u00fcnftige Zusammenarbeit im Alltag sehr wichtig\u201c, sagt Lars Baumg\u00fcrtel. Der Unternehmer aus Gelsenkirchen ist Pr\u00e4sident der IHK Nord Westfalen, die die Veranstaltung gemeinsam mit der Wirtschaftsf\u00f6rderung der Stadt M\u00fcnster (WFM) sowie der Wirtschaftsf\u00f6rderungsgesellschaft Oost NL und dem Twente Board, einem Zusammenschluss von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in der niederl\u00e4ndischen Region, ausrichtet. \u201eWenn alle Partner ihre St\u00e4rken einbringen, die einer allein gar nicht haben kann, wird das Potenzial an Innovationen f\u00fcr alle deutlich gr\u00f6\u00dfer\u201c, betont Baumg\u00fcrtel: \u201eDie niederl\u00e4ndischen und deutschen Teilregionen von TECH.LAND erg\u00e4nzen sich gut\u201c, meint der IHK-Pr\u00e4sident. Er nennt beispielhaft die Zukunftsfelder, in denen eine Vielzahl von Akteuren bereits heute zusammenarbeitet: Projekte zur Kreislaufwirtschaft in allen Regionen, anwendungsorientierte Batterieforschung in M\u00fcnster, Wasserstoff f\u00fcr industrielle Prozesse in Emscher-Lippe und Advanced Manufacturing in Enschede. Eine besondere Rolle bei den vielen bereits laufenden Kooperationen spiele die enge Einbindung aller Forschungs- und Hochschuleinrichtungen und auch die Zusammenarbeit mit der Politik.\u00a0<\/p>\n<p>Das sieht auch der neue Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der WFM so: \u201eM\u00fcnster ist stark, aber allein nicht stark genug, um Investoren aus aller Welt auf sich aufmerksam zu machen\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Marco Trienes. Gemeinsam k\u00f6nne es dank des unkomplizierten Miteinanders gelingen, nicht nur den Wissens- und Technologietransfer in die Unternehmen zu st\u00e4rken, sondern auch \u201eden Sprung auf die Landkarte f\u00fchrender Innovationsregionen zu schaffen\u201c. Das ist auch aus Sicht von Oost NL ein wichtiges Ziel. \u201eTECH.LAND sch\u00e4rft unseren Blick daf\u00fcr, wo unsere Region herausragend ist und wo wir ein relevanter Partner f\u00fcr andere EU-Regionen sein k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rt Liane van der Veen, Direktorin f\u00fcr Business Development. Dazu sei es wichtig, sich gegenseitig besser zu kennen, die St\u00e4rken des anderen zu verstehen und sich pers\u00f6nlich zu treffen, um Partner f\u00fcr Innovationen zu finden.\u00a0<\/p>\n<p> Kooperationen ansto\u00dfen <\/p>\n<p>Auch f\u00fcr Ank Bijleveld, Pr\u00e4sidentin des Twente Board, liegt der gro\u00dfe Nutzen von TECH.LAND darin, dass sich hier die St\u00e4rken der deutsch-niederl\u00e4ndischen Region erg\u00e4nzen, \u201eum Innovationen zu beschleunigen und die wirtschaftliche Zukunft unseres grenz\u00fcberschreitenden Technologie-\u00d6kosystems zu sichern. Mit der TECH.LAND Xperience wollen wir neue Kooperationen ansto\u00dfen, konkrete Chancen f\u00fcr Industrie- und Wissenspartner aufzeigen und eine klare Richtung f\u00fcr die gemeinsamen Ziele vorgeben\u201c, unterstreicht sie.\u00a0<\/p>\n<p>Wie stark der grenz\u00fcberschreitende Innovationsraum \u2013 immerhin eine Technologieregion mit 5,7 Millionen Einwohnern, 480.000 Unternehmen und 20 Hochschulen \u2013 ist, zeigen auf der TECH.LAND Xperience rund 100 Speaker. Sie beleuchten Zukunftstrends, zu denen neben Batterieforschung sowie Advanced Manufacturing und Robotik auch Wasserstoff, Medizintechnik und Gesundheit sowie Chiptechnologie und Verteidigung geh\u00f6ren. Dass eine Zusammenarbeit bei Innovationen auch eine starke strategische Komponente hat, erl\u00e4utert Cathryn Cl\u00fcver Ashbrook. Die Expertin f\u00fcr transatlantische Beziehungen bei der Bertelsmann Stiftung beschrieb in der ersten Keynote der Veranstaltung, wie Europa insgesamt wirtschaftlich und technologisch relevant bleibt. Eine wichtige Rolle bei der industriellen Transformation spielen auch Initiativen wie TECH.LAND. Dar\u00fcber diskutieren Maria-Varinia Michalun, Leiterin des OECD-Teams f\u00fcr Regierungsf\u00fchrung und strategische Planung, Prof. Johannes Wessels, Rektor der Universit\u00e4t M\u00fcnster, Prof. Vinod Subramaniam von der Universit\u00e4t Twente und IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Fritz Jaeckel.\u00a0<\/p>\n<p>Praxisbezug und Erfahrungen aus laufenden Projekten bringen Unternehmen von beiden Seiten der Grenze ein. Mit dabei sind unter anderem 2G Energy, Thyssengas, Hengst Filtration, Nowega, die NRW.Bank, Stackit, IONOS, Westenergie, Pixel Photonics, OVSoftware, Westfalen AG, Alpmann Fr\u00f6lich, visunext, H2 Powercell, Ben-Tec, Demcon und das Datacenter M\u00fcnster Osnabr\u00fcck. Sie sind zum Teil auch in der Ausstellung und in Workshops vertreten. Mit der Netzwerk-Party \u201eTECH.LAND Connected\u201c endet die Premiere der TECH.LAND Xperience im Messe und Congress Centrum Halle M\u00fcnsterland.\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00fcnster &#8211; 23 niederl\u00e4ndische und deutsche Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung b\u00fcndeln unter dem Dach der Initiative&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":862688,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1843],"tags":[51866,149307,3364,29,129572,30,8970,1209,191277],"class_list":["post-862687","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-muenster","tag-mona-neubaur","tag-andreas-bothe","tag-de","tag-deutschland","tag-enschede","tag-germany","tag-muenster","tag-nordrhein-westfalen","tag-tech-land"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116216153239064507","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/862687","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=862687"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/862687\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/862688"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=862687"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=862687"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=862687"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}