{"id":862902,"date":"2026-03-12T14:16:12","date_gmt":"2026-03-12T14:16:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/862902\/"},"modified":"2026-03-12T14:16:12","modified_gmt":"2026-03-12T14:16:12","slug":"mehr-als-20-000-baeume-und-straeucher-fuer-den-stadtwald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/862902\/","title":{"rendered":"Mehr als 20.000 B\u00e4ume und Str\u00e4ucher f\u00fcr den Stadtwald"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Als im Juli vergangenen Jahres ein kleiner Wirbelsturm durch <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duesseldorf\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">D\u00fcsseldorf<\/a> zog, blieb dieser weitestgehend unbemerkt. Im <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/aaper-wald\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Aaper Wald<\/a> aber richtete das Wetterph\u00e4nomen Sch\u00e4den an. Dort knickten B\u00e4ume um, in der N\u00e4he der Stra\u00dfe Am Bauenhaus entstand eine Lichtung. Diese wurde am Donnerstag zum Abschluss der st\u00e4dtischen Pflanzsaison wieder bewaldet.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mitarbeiter der Landeshauptstadt gruben kleine Setzlinge in den Waldboden. Rund 500 Traubeneichen, 100 Hainbuchen sowie Eschen, Vogelkirschen und Ulmen sollen auf der kahlen, sogenannten Windwurffl\u00e4che zuk\u00fcnftig weiter in die H\u00f6he sprie\u00dfen. Letztendlich werden vor allem die vitalsten und st\u00e4rksten B\u00e4ume eine stattliche Gr\u00f6\u00dfe erreichen, wie Marius Erley, Abteilungsleiter Forst sagte. Man setze grunds\u00e4tzlich auf standortgerechte und klimaresistente Arten, um den Wald an die sich \u00e4ndernden Klimabedingungen bestm\u00f6glich anzupassen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der D\u00fcsseldorfer Stadtwald umfasst rund 2500 Hektar. Dazu geh\u00f6ren Fl\u00e4chen unter anderem in Kalkum, Gerresheim, Benrath oder Eller. In der Saison 2025\/2026 wurden dort insgesamt 20.272 neue Geh\u00f6lze gepflanzt. Darunter sind gr\u00f6\u00dftenteils sehr junge B\u00e4ume, aber auch Str\u00e4ucher. Zum Abschluss der Saison betonte Umweltdezernent Jochen Kral am Donnerstag, es gelinge so, Klimaanpassung und Klimaschutz zu kombinieren. \u201eEin einzelner Baum kann in seiner Lebenszeit rund eine Tonne CO2 speichern\u201c, sagte Kral. Die Zahl k\u00f6nne teils sogar noch h\u00f6her ausfallen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wegen der Vielfalt an Baumarten sei der Stadtwald schon jetzt vergleichsweise resilient, sagte Marius Erley. Das gelte etwa mit Blick auf den Borkenk\u00e4fer. Der Sch\u00e4dling hat andernorts in den vergangenen Jahren ganze, durch Trockenheit geschw\u00e4chte Waldabschnitte vernichtet. Besonders anf\u00e4llig sind dabei Nadelb\u00e4ume. \u201eWir haben im Stadtwald einen Nadelholzbestand von unter drei Prozent\u201c, so Erley.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mit dem Abschluss der aktuellen Pflanzsaison werden in den kommenden Monaten erst einmal keine neuen B\u00e4ume mehr gepflanzt. Weiter geht es dann im Herbst, wenn die Bedingungen daf\u00fcr wieder ideal sind. Zu den Arten der Wahl z\u00e4hlten f\u00fcr die Stadt dabei zuletzt neben Traubeneichen und Hainbuchen vor allem Stieleichen, Vogelkirschen und Schwarzerlen. Erg\u00e4nzt wurde der Bestand au\u00dferdem um Winterlinden, Elsbeeren, Esskastanien, Rotbuchen, Feldahorne oder Sandbirken. Auch seltenere und \u00f6kologisch wertvolle Arten wie Speierlinge, Holz\u00e4pfel, Wildbirnen oder Flatterulmen sind neu im Stadtwald.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die neuen Geh\u00f6lze f\u00fcr den Wald werden \u00fcbrigens nicht der offiziellen Baumbilanz angerechnet, wie Jochen Krals sagte. Diese wird j\u00e4hrlich ver\u00f6ffentlicht \u2013 und gibt ausschlie\u00dflich Auskunft \u00fcber die Stadtb\u00e4ume, nicht aber \u00fcber den Stadtwald.<a href=\"https:\/\/rp-online.de\/nrw\/staedte\/duesseldorf\/duesseldorf-die-baumbilanz-faellt-negativ-aus-krankheiten-sind-nicht-mehr-aufzuhalten_aid-142619799\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> Zuletzt wurde bekannt, dass die Bilanz erstmals seit L\u00e4ngerem negativ ausf\u00e4llt<\/a>: 1907 B\u00e4ume mussten in D\u00fcsseldorf in der aktuellen Saison entfernt werden, oftmals waren Krankheiten der Grund daf\u00fcr. Dem stehen 1500 Neupflanzungen gegen\u00fcber.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auf der Windwurffl\u00e4che im Aaper Wald hat das Team des Forstamtes bewusst auch das Totholz umgefallener B\u00e4ume liegen lassen. Dieses biete Lebensraum f\u00fcr viele Tiere, sagte Marius Erley. Spazierg\u00e4nger k\u00f6nnen die jungen Pflanzen vor Ort ab sofort auch direkt am Wegesrand entdecken: Dort wachsen mit Schneeball Hundsrose, Wei\u00dfdorn oder Pfaffenh\u00fctchen jetzt verschiedene Straucharten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Als im Juli vergangenen Jahres ein kleiner Wirbelsturm durch D\u00fcsseldorf zog, blieb dieser weitestgehend unbemerkt. 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