{"id":863409,"date":"2026-03-12T18:47:17","date_gmt":"2026-03-12T18:47:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/863409\/"},"modified":"2026-03-12T18:47:17","modified_gmt":"2026-03-12T18:47:17","slug":"ard-vorwahlumfrage-fuer-rheinland-pfalz-cdu-liegt-knapp-vor-spd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/863409\/","title":{"rendered":"ARD-Vorwahlumfrage f\u00fcr Rheinland-Pfalz: CDU liegt knapp vor SPD"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/rednerpult-plenarsaal-landtag-rheinland-pfalz-100.jpg\" alt=\"Ein Rednerpult im Plenarsaal vom Landtag Rheinland-Pfalz.\" title=\"Ein Rednerpult im Plenarsaal vom Landtag Rheinland-Pfalz. | dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 12.03.2026 \u2022 18:01 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Nach Baden-W\u00fcrttemberg steht am 22. M\u00e4rz in Rheinland-Pfalz die n\u00e4chste Landtagswahl an. Laut ARD-Vorwahlumfrage liegen CDU und SPD fast gleichauf vorn, die AfD k\u00e4me vor den Gr\u00fcnen auf Platz drei.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                    <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/claudia-mueller-103.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                                        <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Claudia M\u00fcller\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/claudia-mueller-101.jpg\"\/><br \/>\n                                    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Seit 35 Jahren ist die SPD bei Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz durchweg st\u00e4rkste Partei. Und die Sozialdemokraten hoffen bei der aktuellen Wahl noch auf einen Effekt, der in dem Bundesland mittlerweile schon bekannt ist: In der Vergangenheit holte die SPD h\u00e4ufiger Umfrage-R\u00fcckstande auf und zog am Wahltag als st\u00e4rkste Partei in den Mainzer Landtag ein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In der laufenden Legislaturperiode lag die SPD in Umfragen zwischenzeitlich zehn Prozentpunkte hinter der CDU, konnte dann aber stetig aufholen. In der repr\u00e4sentativen ARD-Vorwahlumfrage f\u00fcr Rheinland-Pfalz, die infratest dimap von Montag bis Mittwoch dieser Woche in dem Bundesland erhoben hat, sieht es weiter nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und CDU aus.<\/p>\n<p>    SPD und CDU sehr eng beieinander<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die SPD k\u00e4me bei einer Wahl zum jetzigen Zeitpunkt auf 28 Prozent. Sie bliebe damit hinter ihrem Wahlergebnis von 2021 deutlich zur\u00fcck und w\u00fcrde erstmals in dem Bundesland unter die 30-Prozent-Marke rutschen. Die CDU k\u00f6nnte 29 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Damit l\u00e4ge die CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Gordon Schnieder etwas besser als zur letzten Landtagswahl.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Deutlich mehr Stimmen als 2021 k\u00f6nnte momentan die AfD auf sich vereinen. Mit 19 Prozent w\u00fcrde sie ihr letztes Landtagswahlergebnis mehr als verdoppeln. Die Gr\u00fcnen w\u00fcrden mit momentan acht Prozent etwas schlechter abschneiden als zur vergangenen Wahl.<\/p>\n<p>    FDP, Freie W\u00e4hler und Linke k\u00e4mpfen um Einzug<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die FDP liegt in der Sonntagsfrage aktuell bei unter drei Prozent und wird deshalb nicht einzeln ausgewiesen. Damit w\u00fcrde sie derzeit an der Mandatsschwelle scheitern und nicht mehr in den Landtag einziehen. Aktuell f\u00fchrt sie mit der SPD und den Gr\u00fcnen noch die Regierung im Land.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Freien W\u00e4hler h\u00e4tten aktuell 4,5 Prozent in Aussicht und l\u00e4gen damit leicht unterhalb der Mandatsschwelle. Der erstmalige Einzug der Linken mit derzeit f\u00fcnf Prozent Zustimmung liegt im Bereich des M\u00f6glichen.<\/p>\n<p>    Umfrage ist keine Prognose<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Diese Umfrage ist keine Prognose. Die Sonntagsfrage ermittelt einen Zwischenstand im Meinungsbildungsprozess der Wahlbev\u00f6lkerung, der erst am Wahlsonntag abgeschlossen ist. R\u00fcckschl\u00fcsse auf den Wahlausgang sind mit dieser Umfrage nur begrenzt m\u00f6glich.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Viele W\u00e4hler legen sich kurzfristig vor einer Wahl fest. F\u00fcr sieben von zehn Wahlberechtigten (73 Prozent) steht die Wahlentscheidung bereits fest. Jeder achte Wahlberechtigte (zw\u00f6lf Prozent) gibt an, dass sich seine Parteipr\u00e4ferenz bis zum Wahltag noch \u00e4ndern k\u00f6nnte. Jeder Siebte (15 Prozent) tendiert zur Nichtwahl beziehungsweise l\u00e4sst bislang keine Neigung zu einer Partei erkennen.<\/p>\n<p>    Patt bei Frage nach Regierungsf\u00fchrung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Seit 2016 regiert in Rheinland-Pfalz die SPD gemeinsam mit Gr\u00fcnen und FDP. Mit der Arbeit dieser Regierung zeigen sich aktuell 46 Prozent zufrieden und 49 Prozent nicht zufrieden. Mit den Zahlen der aktuellen Sonntagsfrage w\u00e4re keine Fortf\u00fchrung der Koalition m\u00f6glich &#8211; die FDP w\u00e4re sogar raus aus dem Landtag. Rechnerisch m\u00f6glich w\u00e4re eine Koalition aus SPD und CDU sowie eine Koalition zwischen einer der beiden Parteien mit der AfD. Eine Koalition mit der AfD haben jedoch sowohl SPD als auch CDU ausgeschlossen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bei der Wahl zwischen einer SPD-gef\u00fchrten und einer CDU-gef\u00fchrten Regierung gibt es einen Patt: Jeweils 36 Prozent sprechen sich f\u00fcr eine SPD-F\u00fchrung beziehungsweise eine von der CDU gef\u00fchrte Landesregierung aus. K\u00f6nnten sich die Wahlberechtigten in dieser Frage zwischen den drei in Umfragen st\u00e4rksten Parteien entscheiden &#8211; SPD, CDU und AfD -, so w\u00e4ren 35 Prozent f\u00fcr eine SPD-F\u00fchrung, 32 Prozent f\u00fcr eine CDU-F\u00fchrung und 21 Prozent f\u00fcr eine AfD-F\u00fchrung.<\/p>\n<p>    Schweitzer vor Schnieder<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In der pers\u00f6nlichen Bewertung kann SPD-Ministerpr\u00e4sident Alexander Schweitzer mehr Menschen \u00fcberzeugen: 44 Prozent sind zufrieden mit seiner Arbeit, w\u00e4hrend lediglich 23 Prozent dasselbe \u00fcber die Arbeit von CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder sagen. Diesem mangelt es noch an Bekanntheit im Bundesland: Eine Mehrheit von 52 Prozent gibt an, Schnieder nicht zu kennen oder sich kein Urteil \u00fcber ihn zuzutrauen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Entsprechend dieser Werte f\u00e4llt die Auswahl bei einer m\u00f6glichen Direktwahl des Regierungschefs in dem Bundesland aus. Wenn sich die Befragten zwischen den beiden Kandidaten von SPD und CDU entscheiden sollten, dann w\u00fcrden sich 41 Prozent f\u00fcr Schweitzer aussprechen, 23 Prozent f\u00fcr Schnieder, 36 wissen es nicht oder machen keine Angabe dazu.<\/p>\n<p>Untersuchungsanlage<\/p>\n<p>        <strong>Grundgesamtheit:<\/strong> Wahlberechtigte in Rheinland-Pfalz<br \/><strong>Erhebungsmethode:<\/strong> Zufallsbasierte Telefon- und Online-Befragung<br \/><strong>Erhebungszeitraum: <\/strong>9. bis 11. M\u00e4rz 2026<br \/><strong>Fallzahl: <\/strong>1.534 Befragte (899 Telefoninterviews und 635 Online-Interviews)<br \/><strong>Gewichtung:<\/strong> nach soziodemographischen Merkmalen und R\u00fcckerinnerung Wahlverhalten<br \/>Sonntagsfrage mit separater Gewichtung<br \/><strong>Schwankungsbreite: <\/strong>2 Prozentpunkte bei einem Anteilswert von 10 Prozent, 3 Prozentpunkte bei einem Anteilswert von 50 Prozent<br \/><strong>Durchf\u00fchrendes Institut:<\/strong> infratest dimap<\/p>\n<p>Die Ergebnisse sind auf ganze Prozentwerte gerundet, um falsche Erwartungen an die Pr\u00e4zision zu vermeiden. Denn f\u00fcr alle repr\u00e4sentativen Befragungen m\u00fcssen Schwankungsbreiten ber\u00fccksichtigt werden. Diese betragen im Falle einer Erhebung mit 1.000 Befragten bei gro\u00dfen Parteien rund drei Prozentpunkte, bei kleineren Parteien etwa einen Punkt. Hinzu kommt, dass der Rundungsfehler f\u00fcr kleine Parteien erheblich ist. Aus diesen Gr\u00fcnden wird keine Partei unter drei Prozent in der Sonntagsfrage ausgewiesen.\n    <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 12.03.2026 \u2022 18:01 Uhr Nach Baden-W\u00fcrttemberg steht am 22. M\u00e4rz in Rheinland-Pfalz die n\u00e4chste Landtagswahl an. 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