{"id":86466,"date":"2025-05-05T13:53:08","date_gmt":"2025-05-05T13:53:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/86466\/"},"modified":"2025-05-05T13:53:08","modified_gmt":"2025-05-05T13:53:08","slug":"ukraine-ticker-kreml-haelt-treffen-von-putin-und-trump-fuer-noetig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/86466\/","title":{"rendered":"Ukraine-Ticker: Kreml h\u00e4lt Treffen von Putin und Trump f\u00fcr n\u00f6tig"},"content":{"rendered":"<p>15.37 Uhr: Kreml vor Kanzlerwahl &#8211; Werden Merz an Taten messen<\/p>\n<p>Einen Tag vor der Kanzlerwahl in Deutschland hat Kreml-Sprecher Peskow erkl\u00e4rt, man werde die kommende Regierung an ihren Taten messen. &#8222;Wir werden auf Taten schauen. Und auf die Worte, aber vor allem auf die Taten des n\u00e4chsten Kanzlers&#8220;, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Er erinnerte auch an bisherige Aussagen des wahrscheinlichen neuen Bundeskanzlers Friedrich Merz (CDU). &#8222;Diese Aussagen haben nicht seinen Wunsch oder seine Bereitschaft signalisiert, den Weg der Normalisierung der bilateralen Beziehungen zu gehen&#8220;, sagte Peskow&#13;<\/p>\n<p>Merz hat sich in der Vergangenheit offen gezeigt, der vor mehr als drei Jahren von Russland angegriffenen Ukraine in Abstimmung mit europ\u00e4ischen Partnern Taurus-Marschflugk\u00f6rper zu liefern. Moskau warnt, Deutschland k\u00f6nne damit zur Kriegspartei werden.&#13;<\/p>\n<p>15.34 Uhr: Putin &#8211; Westen wollte Einsatz einer Atombombe provozieren<\/p>\n<p>Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat dem Westen vorgeworfen, man habe ihn zum Einsatz von Atomwaffen in der Ukraine zu provozieren versucht. Das sagte er in einem Dokumentarfilm des russischen Staatsfernsehens, der dem Vierteljahrhundert Putins an der Macht seit dem Jahr 2000 gewidmet war.&#13; &#8222;Man wollte uns provozieren, man wollte uns dazu bringen, Fehler zu machen&#8220;, behauptet der Kremlchef in dem Film. Es habe aber keine Notwendigkeit bestanden, Nuklearwaffen einzusetzen. &#8222;Und ich hoffe, dass dies auch in Zukunft nicht n\u00f6tig sein wird&#8220;, sagte er. Russland habe gen\u00fcgend Mittel, um alles zu erreichen, was notwendig sei.&#13;<\/p>\n<p>Putin rechtfertigte in dem Film einmal mehr sein Vorgehen gegen die Ukraine. Die Annexion der Halbinsel Krim 2014 habe verhindern sollen, dass deren russische Bewohner dem Schicksal der Vernichtung \u00fcberlassen werden, behauptete er.&#13;<\/p>\n<p>14.26 Uhr: Litauen will Absicherung der Grenzen zu Russland und Belarus erh\u00f6hen<\/p>\n<p>Litauen will 1,1 Milliarden Euro in die Verst\u00e4rkung seiner Grenzen mit Russland und Belarus investieren.\u00a0Der Gro\u00dfteil davon solle f\u00fcr Anti-Panzer-Minen ausgegeben werden, teilte das \u00a0Verteidigungsministerium in Vilnius mit. F\u00fcr die Minen seien Investitionen in H\u00f6he von 800 Millionen Euro geplant.&#13; Die Ausgaben sollten daf\u00fcr sorgen, &#8222;die Handlungen feindlicher Staaten zu blockieren und zu verlangsamen&#8220;, hie\u00df es. Litauen sieht sich wie auch die beiden anderen baltischen Staaten Estland und Lettland angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine besonders bedroht.&#13;<\/p>\n<p>Die litauische Regierung plant den Angaben zufolge auch die Vertiefung von Bew\u00e4sserungsgr\u00e4ben, die als Sch\u00fctzengr\u00e4ben dienen k\u00f6nnten. Zudem sollen demnach Grenzgebiete aufgeforstet und zum Schutz von Zivilisten und Soldaten B\u00e4ume an wichtigen Stra\u00dfen gepflanzt werden. Ferner seien Investitionen in die Kapazit\u00e4ten der elektronischen Kriegsf\u00fchrung, in Drohnenabwehrsysteme sowie Beobachtungs- und Fr\u00fchwarnsysteme geplant, teilte das Verteidigungsministerium mit.\u00a0<\/p>\n<p>14.11 Uhr: EU will verbliebene Gasimporte aus Russland stoppen<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union will am Dienstag einen Plan vorlegen, wie die noch verbliebenen Gasimporte aus Russland beendet werden k\u00f6nnen. Nach Angaben aus EU-Kreisen wird gepr\u00fcft, wie europ\u00e4ische Unternehmen unter Verweis auf Force Majeure, also h\u00f6here Gewalt, straffrei aus ihren Abnahmevertr\u00e4gen herauskommen k\u00f6nnten. Denkbar sei auch, den Abnehmern zu verbieten, neue Gasvertr\u00e4ge mit Russland zu schlie\u00dfen. Bisher gibt es aber keine EU-Sanktionseinigung, und Experten zufolge d\u00fcrfte es f\u00fcr die Kunden schwer werden, sich bei K\u00fcndigungen auf Force Majeure zu berufen.&#13;<\/p>\n<p>Rund 19 Prozent des Gasbedarfs in der EU werden weiterhin durch Gas aus Russland gedeckt. Die Lieferungen kommen \u00fcber die Pipeline Turkstream oder als Fl\u00fcssiggas (LNG) per Schiff in die EU. Zwar hat die EU das Ziel formuliert, bis 2027 Brennstofflieferungen aus Russland zu beenden. Bindend ist dies jedoch nicht. Die Pl\u00e4ne der EU finden vor dem Hintergrund der Bem\u00fchungen der USA statt, Russland zu einem Friedensvertrag mit der Ukraine zu dr\u00e4ngen. Sollte es zu einem solchen Deal kommen, k\u00f6nnte dies russischen Energieexporten wieder die Tore \u00f6ffnen.&#13;<\/p>\n<p>13.27 Uhr: Gouverneur von Kursk meldet drei Tote bei ukrainischen Angriffen <\/p>\n<p>Bei ukrainischen Drohnenangriffen in der russischen Grenzregion Kursk sind nach Angaben des dortigen Gouverneurs drei Menschen get\u00f6tet worden. Eine ukrainische Drohne habe ein Auto getroffen, wobei zwei Frauen get\u00f6tet worden seien, teilte Gouverneur Alexander Chinstein im Onlinedienst Telegram mit. Bei einem anderen Angriff sei ein 53-J\u00e4hriger in seinem Auto get\u00f6tet worden.\u00a0Russland hatte im vergangenen Monat erkl\u00e4rt, mithilfe nordkoreanischer Verb\u00e4nde die Region Kursk wieder vollst\u00e4ndig unter seine Kontrolle gebracht zu haben. Ukrainische Truppen hatten dort im Sommer 2024 in einer \u00dcberraschungsoffensive Dutzende von Ortschaften eingenommen.<\/p>\n<p>13.15 Uhr: Verb\u00fcndete beraten offenbar \u00fcber weitere Patriot-Lieferung<\/p>\n<p>Die westlichen Verb\u00fcndeten der Ukraine beraten einem Insider zufolge \u00fcber die Lieferung zus\u00e4tzlicher Patriot-Luftabwehrsysteme. Eine Einigung wird demnach noch vor dem Nato-Gipfel im Juni angestrebt. Zu den m\u00f6glichen Lieferanten dieser Waffensysteme geh\u00f6rten die USA und Griechenland, verlautet aus dem Umfeld der Gespr\u00e4che. Die ukrainische Regierung hatte nach der Unterzeichnung des Rohstoff-Abkommens mit den USA in der vergangenen Woche erkl\u00e4rt, dass sie nun auf weitere Milit\u00e4rhilfe aus Washington setze, auch auf neue Luftabwehrsysteme.<\/p>\n<p>12.44 Uhr: Russland h\u00e4lt Treffen von Putin und Trump f\u00fcr n\u00f6tig<\/p>\n<p>Die russische F\u00fchrung h\u00e4lt ein baldiges Treffen zwischen Pr\u00e4sident Putin und US-Pr\u00e4sident Trump f\u00fcr n\u00f6tig, l\u00e4sst eine m\u00f6gliche Begegnung Mitte Mai im Nahen Osten aber offen. Trump hatte erkl\u00e4rt, er erw\u00e4ge ein Treffen mit Putin w\u00e4hrend seiner Reise nach Saudi-Arabien in diesem Monat. Danach gefragt, sagte der Sprecher des russischen Pr\u00e4sidialamtes, Peskow, vor der Presse, Putin habe keine Reise dorthin geplant, aber ein solches Treffen sei eindeutig in aller Munde. &#8222;Und in vielerlei Hinsicht halten wir es f\u00fcr notwendig&#8220;, so Peskow. &#8222;Es muss entsprechend vorbereitet werden und erfordert Anstrengungen auf verschiedenen Expertenebenen&#8220;, einschlie\u00dflich der Fortsetzung der Kontakte zwischen Moskau und Washington, f\u00fcgte Peskow hinzu: &#8222;Bisher gibt es hierzu aber noch nichts Konkretes.&#8220;<\/p>\n<p>11.05 Uhr: Blogger melden schwere K\u00e4mpfe an Grenze zu Kursk<\/p>\n<p>Ukrainische Einheiten haben nach Angaben russischer Kriegsblogger die russische Grenzregion Kursk angegriffen. Sie durchstie\u00dfen demnach die Grenze, \u00fcberquerten Minenfelder mit Spezialfahrzeugen und feuerten Raketen ab. Die Ukrainer h\u00e4tten in der Nacht zun\u00e4chst Br\u00fccken mit Raketen gesprengt und am Morgen dann mit gepanzerten Einheiten einen Angriff gestartet, schreibt etwa der Kriegsblogger &#8222;RVvoenkor&#8220; auf Telegram. &#8222;Die Minenr\u00e4umfahrzeuge begannen, Durchg\u00e4nge in den Minenfeldern zu schaffen, gefolgt von gepanzerten Fahrzeugen mit Truppen. An der Grenze tobt eine schwere Schlacht.&#8220;<\/p>\n<p>07.15 Uhr: Russland meldet Abschuss von 26 ukrainischen Drohnen <\/p>\n<p>Russland hat nach eigenen Angaben in der Nacht 26 ukrainische Drohnen abgeschossen. Darunter seien vier Drohnen gewesen, die auf die Hauptstadt Moskau zugesteuert seien, teilt B\u00fcrgermeister Sergej Sobjanin mit. Laut der Luftfahrtbeh\u00f6rde wurde der Flugbetrieb am Moskauer Flughafen Domodedowo aus Sicherheitsgr\u00fcnden f\u00fcr etwa eineinhalb Stunden eingestellt. Die Luftabwehr habe 17 weitere Drohnen \u00fcber der Grenzregion Brjansk und f\u00fcnf Drohnen \u00fcber der westlichen Region Kaluga zerst\u00f6rt, teilt das Verteidigungsministerium mit. Berichte \u00fcber Verletzte oder Sch\u00e4den lagen den Angaben zufolge nicht vor.<\/p>\n<p>05.47 Uhr: Moskaus B\u00fcrgermeister meldet Abwehr von Drohnenangriff <\/p>\n<p>Die russische Armee hat laut Beh\u00f6rdenangaben einen Drohnenangriff auf Moskau abgewehrt. Die Verteidigungskr\u00e4fte im Bezirk Podolsk h\u00e4tten &#8222;einen Angriff von vier Drohnen abgewehrt, die in Richtung Moskau flogen&#8220;, teilte der Moskauer B\u00fcrgermeister Sergej Sobjanin am Montag im Onlinedienst Telegram mit. Berichte \u00fcber Sch\u00e4den oder Verletzte aufgrund herabgefallener Tr\u00fcmmerteile gebe es zun\u00e4chst nicht, Spezialisten des Rettungsdienstes seien vor Ort.<\/p>\n<p>02.59 Uhr: Trump will &#8222;Gute Gespr\u00e4che&#8220; mit Beratern \u00fcber Russland und Ukraine gef\u00fchrt haben<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump und seine Berater &#8222;haben einige sehr gute Gespr\u00e4che&#8220; in den letzten Tagen \u00fcber Russland und die Ukraine gef\u00fchrt, sagt Trump Journalisten vor dem Wei\u00dfen Haus. &#8222;Es herrscht dort viel Hass.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"15.37 Uhr: Kreml vor Kanzlerwahl &#8211; Werden Merz an Taten messen Einen Tag vor der Kanzlerwahl in Deutschland&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":86467,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,307,4030,12,317,306,107],"class_list":{"0":"post-86466","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russland","14":"tag-russland-ukraine-krieg","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-ukraine","17":"tag-wladimir-putin","18":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114455563728427636","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/86466","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=86466"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/86466\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/86467"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=86466"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=86466"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=86466"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}