{"id":865204,"date":"2026-03-13T11:16:15","date_gmt":"2026-03-13T11:16:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/865204\/"},"modified":"2026-03-13T11:16:15","modified_gmt":"2026-03-13T11:16:15","slug":"lockerung-der-russland-sanktionen-merz-kritisiert-usa-scharf-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/865204\/","title":{"rendered":"Lockerung der Russland-Sanktionen: Merz kritisiert USA scharf &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Bundeskanzler Friedrich\u00a0Merz hat die US-Lockerung der \u00d6l-<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Sanktionen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sanktionen<\/a> gegen <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Russland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> scharf kritisiert. \u201eIch will das sehr deutlich sagen, jetzt Sanktionen zu lockern, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer, das halten wir f\u00fcr falsch\u201c, sagte Merz im norwegischen Andoya bei einem Treffen mit Ministerpr\u00e4sident Jonas Gahr St\u00f8re. \u201eRussland zeigt leider weiter keine Verhandlungsbereitschaft. Wir werden deshalb den Druck auf Moskau weiter erh\u00f6hen.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die US-Regierung hatte zuvor angek\u00fcndigt, dem aufgrund des Iran-Kriegs stark gestiegenen \u00d6lpreis entgegenwirken zu wollen: Um das Angebot auf dem Weltmarkt zu verbessern, d\u00fcrften L\u00e4nder zeitweise russisches \u00d6l kaufen, das sich bereits auf Schiffen befindet, erkl\u00e4rte Finanzminister Scott Bessent auf der Plattform X. Die befristete Ausnahme von US-Sanktionen soll bis 11. April gelten. Russland d\u00fcrfte damit zumindest kurzfristig seine Einnahmen aus dem Roh\u00f6l-Verkauf steigern k\u00f6nnen. Bessent hingegen argumentierte, Russland werde von dieser \u201eeng gefassten\u201c Ausnahme nicht in bedeutender Weise finanziell profitieren.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Merz sagte, es habe am Mittwoch eine Schaltkonferenz der G-7-Staats- und \u200cRegierungschefs gegeben, auch mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump. \u201eEs \u200cgab eine sehr klare Meinung von sechs Mitgliedern der G 7, dass dies nicht das richtige Signal ist\u201c, f\u00fcgte der Kanzler hinzu.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Er habe am Freitagmorgen erfahren, dass die US-Regierung die \u00d6l-Sanktionen gegen Russland dennoch f\u00fcr eine begrenzte Zeit lockere. \u201eNoch einmal, wir halten das f\u00fcr falsch. Es gibt im Augenblick \u200cein Preisproblem, aber kein Mengenproblem\u201c, betonte Merz. Insofern wolle er gerne wissen, welche \u200cMotive die amerikanische Regierung \u200cnoch dazu bewogen h\u00e4tten, diese Entscheidung zu treffen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Genauso\u00a0\u00e4u\u00dferte sich der norwegische Ministerpr\u00e4sident St\u00f8re. Man sei sich einig dar\u00fcber, dass Sanktionen gegen Russland wichtig seien, weil die Regierung in Moskau \u200cden Krieg gegen die Ukraine nicht beende. \u201eRussland ist am empfindlichsten f\u00fcr diese Signale in dem Bereich <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Energie\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Energie<\/a>. Es ist also ganz falsch, hier mit einer Lockerung zu beginnen\u201c, kritisierte St\u00f8re. Europa habe \u2060bereits ein klares Zeichen gesendet und sich \u200cunabh\u00e4ngig von \u200crussischer Energie gemacht. \u201eRussland zeigt leider weiter keine Verhandlungsbereitschaft. Wir werden deshalb den Druck auf Moskau weiter erh\u00f6hen.\u201c<\/p>\n<p>Der Kreml freut sich<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Moskau gab sich nach Bekanntwerden der Lockerung selbstbewusst und zufrieden. \u201eDie <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/USA\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> erkennen faktisch das Offensichtliche an: Ohne russisches \u00d6l kann der globale Energiemarkt nicht stabil bleiben\u201c, schrieb der Kremlgesandte Kirill Dmitrijew bei Telegram. Vor dem Hintergrund der sich versch\u00e4rfenden Energiekrise scheine eine weitere Lockerung der Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr russische Energietr\u00e4ger immer unausweichlicher zu sein, schrieb Dmitrijew.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/iran-krieg-auswirkungen-wirtschaft-ifo-inflation-li.3451098\" aria-label=\"Artikelverlinkung:\" data-track-szde=\"{&quot;event&quot;:&quot;teaser_clicked&quot;,&quot;teaser_clicked&quot;:{&quot;article_title&quot;:&quot;ein_laengerer_iran_krieg_trifft_die_deutsche_wirtschaft_hart&quot;,&quot;doctype&quot;:&quot;&quot;,&quot;label&quot;:&quot;szplus&quot;,&quot;main_topic&quot;:&quot;wirtschaftspolitik&quot;,&quot;object_id&quot;:&quot;li.3451098&quot;,&quot;pcat&quot;:&quot;paid&quot;,&quot;section&quot;:&quot;wirtschaft&quot;,&quot;teaser_type&quot;:&quot;article_teaser_top&quot;}}\" data-manual=\"teaser-url\" data-tb-link=\"\" aria-labelledby=\"teaser-httpswwwsueddeutschedewirtschaftiran-krieg-auswirkungen-wirtschaft-ifo-inflation-li3451098\" class=\"css-14tg8sh\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/00c287ee-0564-40cf-ac00-6effc6b2731d.jpg\"   alt=\"\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/><\/p>\n<p>\u00d6l und Gas<\/p>\n<p>:Ein l\u00e4ngerer Iran-Krieg trifft die deutsche Wirtschaft hart<\/p>\n<p class=\"css-a6ecqs\" data-manual=\"teaser-text\" data-tb-description=\"\" data-schema-org-speakable=\"true\">Dauert der Konflikt im Nahen Osten an, m\u00fcssen die Deutschen mit mehr Inflation rechnen. \u201eDie hohen Energiepreise fressen sich dann durch die ganze Wirtschaft\u201c, sagt das Ifo-Institut voraus. Andere \u00d6konomen sind optimistischer.<\/p>\n<p>SZ PlusVon Alexander Hagel\u00fcken<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Es gibt seit Jahren wegen des Krieges in der Ukraine US-Sanktionen gegen den russischen \u00d6lsektor. Auch deswegen ist Moskau f\u00fcr den Export auf hoher See h\u00e4ufig auf sanktionierte Schiffe angewiesen, die zur sogenannten Schattenflotte geh\u00f6ren. L\u00e4nder und Unternehmen, die mit ihnen Gesch\u00e4fte machen, k\u00f6nnten im Normalfall selbst Gefahr laufen, Ziel von Sanktionen zu werden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die globalen Energiem\u00e4rkte sind infolge des Iran-Kriegs sehr volatil, die Preise f\u00fcr \u00d6l und Gas sind seit Kriegsbeginn vor knapp zwei Wochen zuletzt stark angestiegen. <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/projekte\/artikel\/politik\/strasse-von-hormus-oelhandel-seeminen-tanker-e553137\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ein besonderer Fokus liegt auf der Stra\u00dfe von Hormus<\/a> \u2013 einer Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, durch die normalerweise ein bedeutender Teil des globalen \u00d6lhandels verl\u00e4uft. Der Schiffsverkehr dort ist nahezu zum Erliegen gekommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bundeskanzler Friedrich\u00a0Merz hat die US-Lockerung der \u00d6l-Sanktionen gegen Russland scharf kritisiert. \u201eIch will das sehr deutlich sagen, jetzt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":865205,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,147,1149,64211,13,148,14,15,1124,16,4043,4044,850,307,1155,12,149,64],"class_list":{"0":"post-865204","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-ausland","11":"tag-energie","12":"tag-erdoel","13":"tag-headlines","14":"tag-leserdiskussion","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-oelpreis","18":"tag-politik","19":"tag-russia","20":"tag-russian-federation","21":"tag-russische-foederation","22":"tag-russland","23":"tag-sanktionen","24":"tag-schlagzeilen","25":"tag-sueddeutsche-zeitung","26":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116221587603995121","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/865204","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=865204"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/865204\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/865205"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=865204"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=865204"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=865204"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}