{"id":866715,"date":"2026-03-14T01:15:26","date_gmt":"2026-03-14T01:15:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/866715\/"},"modified":"2026-03-14T01:15:26","modified_gmt":"2026-03-14T01:15:26","slug":"duesseldorf-berlin-glasfaser-umstieg-guenstige-tarife-sind-hauptanreiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/866715\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf\/Berlin | Glasfaser-Umstieg: G\u00fcnstige Tarife sind Hauptanreiz"},"content":{"rendered":"<p>D\u00fcsseldorf\/Berlin (dpa\/tmn) &#8211; St\u00e4rkster Anreiz f\u00fcr einen Technologiewechsel beim Internetanschluss sind vor allem die Kosten: Knapp zwei Drittel der DSL- und Kabelinternet-Kunden (65 Prozent) w\u00fcrden hierzulande vor allem dann auf Glasfaser umsteigen, wenn der Tarif g\u00fcnstig ist beziehungsweise ein gutes Angebot vorliegt. Das geht aus einer Innofact-Umfrage im Auftrag von Verivox hervor.<\/p>\n<p>Gewichtige weitere Faktoren, die bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern einen Wechselimpuls zu Glasfaser-Internet geben k\u00f6nnten, sind h\u00f6here Geschwindigkeiten sowie eine stabilere Verbindung (jeweils 52 Prozent).<\/p>\n<p>Anbietervertrauen und Wertsteigerung nicht so wichtig<\/p>\n<p>Nur f\u00fcr gut ein Viertel (26 Prozent) der Befragten w\u00e4re das Vertrauen in einen bekannten Anbieter entscheidend. Und auch die m\u00f6gliche Wertsteigerung einer Immobilie durch einen Glasfaser-Anschluss wird als Wechselgrund nachrangig bewertet (16 Prozent).<\/p>\n<p>Bei Menschen, die bereits Glasfaser nutzen, zeigt sich ein \u00e4hnliches Bild: In gut der H\u00e4lfte der F\u00e4lle (52 Prozent) war der Wechsel durch ein gutes Angebot oder eine gute Gelegenheit motiviert. Nur knapp ein Drittel (31 Prozent) wechselte nach eigenen Angaben prim\u00e4r wegen der generellen technischen Vorteile wie Verbindungsstabilit\u00e4t oder Geschwindigkeit zur Glasfaser.<\/p>\n<p>Diese Tipps helfen beim Wechsel<\/p>\n<p>Die Stiftung Warentest r\u00e4t allen potenziellen Wechslerinnen und Wechslern Folgendes:<\/p>\n<ul class=\"list-normal\">\n<li>Sich nicht an der Haust\u00fcr von Vertretern unter Druck setzen lassen, die behaupten, dass man in K\u00fcrze ohne Internet dasteht, wenn man nicht sofort einen Glasfaser-Vertrag abschlie\u00dft: Vor 2035 sei kein endg\u00fcltiges Aus des DSL-Kupfernetzes zu erwarten. Ohnehin werden bestehende Netze erst dann abge\u00adschaltet, wenn Glasfaser nahezu fl\u00e4chen\u00addeckend verf\u00fcgbar und ein Wett\u00adbewerb in den neuen Netzen gew\u00e4hr\u00adleistet ist.<br \/>\u00a0<\/li>\n<li>Gratis-Anschluss zum Vertrag kann sinnvoll sein &#8211; auch jetzt schon: Eigent\u00fcmer k\u00f6nnen davon profitieren, sich in einem Ausbaugebiet Glasfaser ins Haus oder in die Wohnung legen zu lassen. Denn wer beim ausbauenden Anbieter einen Zweijahres-Vertrag dazu bucht, bekomme den Anschluss in der Regel kostenlos. Ansonsten k\u00f6nnten daf\u00fcr 500 bis 1.000 Euro f\u00e4llig werden.<br \/>\u00a0<\/li>\n<li>Vor allem und immer gilt: Bevor man irgendetwas unterschreibt, erst einmal in aller Ruhe verf\u00fcgbare Tarife genau miteinander vergleichen &#8211; etwa im Internet bei Anbietern und \u00fcber Vergleichsportale (Vertreter leben von der Provision, haben also wenig Interesse, den g\u00fcnstigsten Vertrag anzubieten.)<br \/>\u00a0<\/li>\n<li>So schnell darf`s sein: Wer mit den \u00dcbertragungsraten seines bisherigen DSL-Anschlusses zufrieden ist, d\u00fcrfte es auch mit einem Glasfaseranschluss mit maximal 300 Mbit\/s sein. Das reicht f\u00fcrs Streaming oder Homeoffice vollkommen aus. Aufstocken geht im Zweifel immer noch.<br \/>\u00a0<\/li>\n<li>So teuer k\u00f6nnte es werden: 300 MBit\/s sind bei den meisten Anbietern f\u00fcr rund 40 Euro im Monat zu haben, 150 MBit\/s kosten etwa 30 Euro. 1.000 Mbit\/s (1 GBit\/s) schlagen meist mit mehr als 70 Euro im Monat zu Buche.<br \/>\u00a0<\/li>\n<li>Wenn alle Stricke rei\u00dfen: Im Zweifel das zweiw\u00f6chige Widerrufsrecht nutzen, das f\u00fcr alle Vertr\u00e4ge gilt, die an der Haust\u00fcr, im Internet und am Telefon geschlossen wurden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>BGH: Vertragslaufzeit beginnt mit dem Vertragsschluss<\/p>\n<p>Dass die Vertragslaufzeit f\u00fcr einen Glasfaseranschluss schon mit dem Vertragsschluss beginnt und nicht erst ab der Bereitstellung des Anschlusses, hatte am 8. Januar der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden (Az.: Az. III ZR 8\/25). Der Vertragsschluss ist in der Regel der Zeitpunkt, zu dem man nach der Bestellung die Auftragsbest\u00e4tigung erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Wer bereits einen Vertrag abgeschlossen hat, sollte deshalb im Kundenportal des Anbieters oder auf seiner monatlichen Rechnung pr\u00fcfen, welche Vertragslaufzeit-Daten dort angegeben sind. Die Mindestvertragslaufzeit f\u00fcr Telekommunikationsvertr\u00e4ge darf 24 Monate grunds\u00e4tzlich nicht \u00fcberschreiten.<\/p>\n<p>Falsche Laufzeit im Vertrag? &#8211; Dieser Musterbrief hilft<\/p>\n<p>Sollte dort ein falsches Enddatum f\u00fcr die Laufzeit hinterlegt sein, sollten Kunden den Anbieter schriftlich zur Korrektur auffordern. Die Verbraucherzentralen haben dazu auf ihrer Webseite einen Musterbrief bereitgestellt.<\/p>\n<p>Der BGH-Fall betraf zwar einen Glasfaservertrag, die rechtliche Aussage des Urteils ist aber nicht auf Glasfaser als Technik beschr\u00e4nkt, f\u00fchrt das Ratgeberportal Finanztip aus.<\/p>\n<p>BGH-Urteil kann auch f\u00fcr DSL- und Kabel-Vertr\u00e4ge relevant sein<\/p>\n<p>Das Urteil kann also nicht nur f\u00fcr Glasfaservertr\u00e4ge, sondern grunds\u00e4tzlich f\u00fcr bestehende Telekommunikationsvertr\u00e4ge mit Gesch\u00e4ftsbedingungen (AGB), in denen Anbieter versuchen, die Laufzeit an den sp\u00e4teren Bereitstellungszeitpunkt zu kn\u00fcpfen, relevant sein.<\/p>\n<p>Viele Verbraucher k\u00f6nnen Finanztip zufolge deshalb auch DSL-, Kabel- oder sonstige Internetvertr\u00e4ge fr\u00fcher k\u00fcndigen als gedacht \u2013 und so unter Umst\u00e4nden \u00abteure Endmonate\u00bb vermeiden, in denen Vertragsboni wie etwa Gutschriften oft nicht mehr gelten.<\/p>\n<p>Anbieter k\u00f6nnten AGB nach BGH-Urteil ge\u00e4ndert haben<\/p>\n<p>F\u00fcr nach dem BGH-Urteil neu abgeschlossene Internetvertr\u00e4ge k\u00f6nnte das dann aber schon wieder nicht mehr gelten, erkl\u00e4rt Finanzitp &#8211; und zwar dann nicht, wenn der jeweilige Anbieter seine AGB ge\u00e4ndert und dort sinngem\u00e4\u00df Folgendes festgelegt hat: Die Mindestvertragslaufzeit beginnt mit Schaltung des Anschlusses. Daf\u00fcr ist es m\u00f6glich, vor dem Schaltungstermin jederzeit ohne Frist zu k\u00fcndigen.<\/p>\n<p>Weil man in so einem Fall dann aber ganz ohne Anschluss dasteht, gebe es bereits Abmahnungen von Verbraucherzentralen gegen\u00fcber Anbietern. Neue Gerichtsverfahren d\u00fcrften folgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"D\u00fcsseldorf\/Berlin (dpa\/tmn) &#8211; St\u00e4rkster Anreiz f\u00fcr einen Technologiewechsel beim Internetanschluss sind vor allem die Kosten: Knapp zwei Drittel&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":866716,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1831],"tags":[3364,29,36976,3405,30,15329,5331,198,19108,1209,624,1009,194,8662,8665,11747,625],"class_list":["post-866715","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-duesseldorf","tag-de","tag-deutschland","tag-dsl","tag-duesseldorf","tag-germany","tag-glasfaser","tag-immobilien","tag-internet","tag-kabel","tag-nordrhein-westfalen","tag-ratgeber","tag-recht","tag-technik","tag-tmn1130","tag-tpds","tag-urteile","tag-verbraucher"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116224886437279732","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/866715","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=866715"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/866715\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/866716"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=866715"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=866715"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=866715"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}