{"id":867095,"date":"2026-03-14T04:46:35","date_gmt":"2026-03-14T04:46:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/867095\/"},"modified":"2026-03-14T04:46:35","modified_gmt":"2026-03-14T04:46:35","slug":"2026-ist-ein-entscheidendes-jahr-fuer-das-wuppertaler-pina-bausch-zentrum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/867095\/","title":{"rendered":"2026 ist ein entscheidendes Jahr f\u00fcr das Wuppertaler Pina Bausch Zentrum"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eEs ist ein wichtiges, ja entscheidendes Jahr \u2013 jetzt kommt es wirklich drauf an\u201c. An \u00dcberzeugung und Leidenschaft mangelt es den Mitgliedern des F\u00f6rdervereins Pina Bausch Zentrum sicherlich nicht. Helge Lindh, Vorsitzender des F\u00f6rdervereins, findet deutliche Worte. Gemeinsam mit Bettina Milz, Leiterin der Vorlaufphase, verschafft der Bundestagsabgeordnete (SPD) dem versammelten Publikum am Mittwochabend in den R\u00e4umlichkeiten der Concordia in Barmen einen \u00dcberblick \u00fcber den aktuellen Stand des internationalen Leuchtturmprojekts.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Lindh erkl\u00e4rt zudem mit weiteren Mitgliedern des F\u00f6rdervereins, darunter Petra L\u00fcckerath, neue stellvertretende Vorsitzende, Tanja Sch\u00e4fer von Wuppertal aktiv, Oskar A. Trost, neuer Schatzmeister, Thilo Prokosch, Architekt, und Ulla Sparrer, warum das Jahr 2026 \u201eausschlaggebend\u201c sein werde \u2013 und warum der F\u00f6rderverein seine Aufgabengebiete zun\u00e4chst einmal neu definieren musste.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Als Hauptaufgabe sehen es die Mitglieder \u2013 jetzt mehr denn je \u2013 an, \u201egesellschaftliche und politische Landschaftspflege\u201c zu betreiben. Denn nachdem im letzten Dezember die Antrags- und Bauunterlagen f\u00fcr den Altbau beim Bund \u2013 gerade noch fristgerecht \u2013 eingereicht wurden, sollen die Unterlagen f\u00fcr den Neubau in diesem Jahr folgen, die Planungsphase bis August 2026 abgeschlossen sein. Im September soll dann der Ratsbeschluss folgen, der, so die Hoffnung aller, positiv ausfallen wird.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eWenn es dann hoffentlich richtig losgeht, m\u00fcssen wir unsere Kr\u00e4fte b\u00fcndeln\u201c, betont Petra L\u00fcckerath. Bis dahin gehe es nun um Kommunikation, die in alle Ebenen der Stadtgesellschaft dringen m\u00fcsse. Erreichen m\u00f6chte das der Verein mit regelm\u00e4\u00dfigen Veranstaltungen, Flyern, Gespr\u00e4chen. \u201eWir betreiben eine Art \u201aMicrotargeting\u2019\u201c, f\u00fcgt Helge Lindh hinzu. \u201eWir werden in Vereine gehen, in Gruppen, Institutionen, Service Clubs. Um auch die Menschen einzubeziehen, die das Projekt Pina Bausch Zentrum bisher noch nicht einordnen k\u00f6nnen.\u201c Dabei will man auf Allianzen mit verschiedensten Berufsgruppen, mit Architekten, mit Mitarbeitern der Bundesgartenschau setzen. \u201eDa gibt es kein Gegeneinander, keine Konkurrenz, sondern B\u00fcndnisse\u201c, sagt der Vorstandsvorsitzende.<\/p>\n<p>Dem F\u00f6rderverein geht es um das \u201eWarum\u201c, nicht um das \u201eWie\u201c      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Architekt Thilo Prokosch betont, dass der F\u00f6rderverein mit dem Entstehungsprozess des Projekts, dem \u201eWie\u201c, gar nichts zu tun hatte, kam das Konzept doch aus der Tanzszene, wurde politisch beschlossen. Ihnen gehe es in der Folge darum, das \u201eWarum\u201c in die Welt zu tragen, zu erkl\u00e4ren, warum das Pina Bausch Zentrum nicht nur kulturell von h\u00f6chster Bedeutung f\u00fcr die Stadt sei, sondern f\u00fcr die Bildung, die Wirtschaft, das Stadtmarketing k\u00fcnftig eine gro\u00dfe Bereicherung sein werde. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Siegerentwurf des ausgeschriebenen Wettbewerbs, \u201evon einem Architekturb\u00fcro, das zu den Besten der Welt geh\u00f6rt\u201c, konzentriere sich auf den Nutzen des Geb\u00e4udes. \u201eOhne Eitelkeit, ohne \u201aChichi\u2018\u201c, so Prokosch. Die tolle Architektur sei das \u201eSahneh\u00e4ubchen\u201c, das Projekt an sich \u201eeine gro\u00dfartige Win-win-Situation\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bettina Milz freut sich, dass neben der Weiterf\u00fchrung eines wichtigen Erbes, das durch das Projekt in die Welt hinaus strahle, auch das Tanztheater Pina Bausch \u201eendlich seine k\u00fcnstlerische Heimat bekommt\u201c. Lokal verwurzelt, aber \u00fcberall in der Stadt verteilt, bekomme die darstellende Kunst und die bislang wenig gef\u00f6rderte Unterkategorie des choreografischen Tanzes ein Zuhause, einen \u201eWerkzeugkasten\u201c. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Oskar A. Trost beschreibt das zuk\u00fcnftige Zentrum als einen \u201eunique selling point\u201c, als etwas Neues, was es in dieser Gestalt noch nicht gebe. Ein neuer, gro\u00dfer Leuchtturm, der viel auch mit der Stadt Wuppertal an sich mache, eine Bereicherung f\u00fcr die Gastronomie, den Handel, die Hotellerie darstelle, so Tanja Sch\u00e4fer.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dass der Verein sich lange in einer Art Findungsphase befunden habe, liege auch an der Besonderheit, dass sie ein Projekt f\u00f6rderten, das zum jetzigen Zeitpunkt noch Zukunftsmusik sei, so Prokosch. \u201eDie Aufgabe unterscheidet sich etwas von der Arbeit eines \u00fcblichen F\u00f6rdervereins. Wir wissen, dass noch viel zu tun ist, auch, dass wir noch st\u00e4rker in die \u00d6ffentlichkeit treten m\u00fcssen\u201c, sagt der Architekt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein weiterer Motivationsschub: Vorbereitungsmittel in H\u00f6he von \u00fcber zwei Millionen Euro sind bereits geflossen, daneben mussten im Vorfeld zahlreiche Voruntersuchungen und Gutachten durchgef\u00fchrt werden \u2013 auch der ausgeschriebene Architekturwettbewerb brachte Kosten mit sich. Lindh meint: \u201eEs geht nicht darum, was bisher ausgegeben wurde, sondern vor allem um das Geld, das verfallen k\u00f6nnte, weil es nur f\u00fcr dieses Projekt gesichert ist. Wenn das Geld nicht genutzt wird, f\u00e4llt es zur\u00fcck in den Bundeshaushalt \u2013 die Chance ist einmalig.\u201c Milz betont: \u201eDie Frage ist doch, wie teuer ist es, jetzt nicht in die Menschheit und in unsere Stadt zu investieren?\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eEs ist ein wichtiges, ja entscheidendes Jahr \u2013 jetzt kommt es wirklich drauf an\u201c. 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