{"id":867382,"date":"2026-03-14T07:39:17","date_gmt":"2026-03-14T07:39:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/867382\/"},"modified":"2026-03-14T07:39:17","modified_gmt":"2026-03-14T07:39:17","slug":"merz-will-eu-einreiseverbot-fuer-russische-ukraine-kaempfer-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/867382\/","title":{"rendered":"Merz will EU-Einreiseverbot f\u00fcr russische Ukraine-K\u00e4mpfer"},"content":{"rendered":"<p class=\"Paragraph_paragraph__qS7As Paragraph_paragraph--default-lg-default__Wns26 articleParagraph\">Bundeskanzler Friedrich Merz und sieben weitere Staats- und Regierungschefs fordern die Pr\u00fcfung eines EU-Einreiseverbots f\u00fcr russische Soldaten, die am Krieg gegen die Ukraine beteiligt sind oder waren. Die m\u00f6gliche Einreise von K\u00e4mpfern in den Schengen-Raum stelle ein schwerwiegendes Risiko f\u00fcr die innere Sicherheit dar, hei\u00dft es in einem Brief der Politiker an EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa. Die Personen k\u00f6nnten demnach etwa Gewaltdelikte ver\u00fcben, in kriminellen Netzwerken oder extremistischen Bewegungen t\u00e4tig werden oder feindliche Aktivit\u00e4ten Russlands unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__qS7As Paragraph_paragraph--default-lg-default__Wns26 articleParagraph\">Als besonders gro\u00df wird die Gefahr angesehen, weil sich unter den Ukraine-K\u00e4mpfern mehr als 180.000 verurteilte Straft\u00e4ter befinden, die aus russischen Gef\u00e4ngnissen rekrutiert und an die Front geschickt wurden.<\/p>\n<p>Thema f\u00fcr EU-Gipfel<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__qS7As Paragraph_paragraph--default-lg-default__Wns26 articleParagraph\">Nach Ansicht der Unterzeichner des Briefs ist das Thema so ernst, dass es politische Aufmerksamkeit auf h\u00f6chster Ebene und eine koordinierte europ\u00e4ische Reaktion braucht. Merz sowie die Staats- und Regierungschefs aus Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen, Rum\u00e4nien und Schweden wollen es deshalb auch beim EU-Gipfel am kommenden Donnerstag auf die Tagesordnung setzen.<\/p>\n<p>Angeh\u00f6rige der russischen Streitkr\u00e4fte, die in der Ukraine gek\u00e4mpft haben, m\u00fcssen ein EU-Einreiseverbot f\u00fcrchten. (Archivbild)\u00a0Foto: Uncredited\/Russian Defense Ministry Press S\/AP\/dpa<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__qS7As Paragraph_paragraph--default-lg-default__Wns26 articleParagraph\">Estland hatte bereits vor einigen Wochen eine erste Initiative zu m\u00f6glichen Einreiseverboten gestartet. In einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Hintergrund-Papier aus dem Januar hei\u00dft es, seit 2022 h\u00e4tten sch\u00e4tzungsweise 1,5 Millionen russische Staatsangeh\u00f6rige an Kampfhandlungen teilgenommen und rund 640.000 seien weiter aktiv im Einsatz.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__qS7As Paragraph_paragraph--default-lg-default__Wns26 articleParagraph\">Ihre gemeinsamen Merkmale seien Kampferfahrung und die Anwendung von Gewalt, einschlie\u00dflich der wahrscheinlichen Beteiligung an Kriegsverbrechen und anderen Gr\u00e4ueltaten gegen die ukrainische Bev\u00f6lkerung. Alle EU- und Schengen-Staaten m\u00fcssten f\u00fcr identifizierte russische Staatsangeh\u00f6rige, die am Angriffskrieg gegen die Ukraine teilgenommen haben, ein Einreiseverbot verh\u00e4ngen und ihnen Visa sowie Aufenthaltstitel verweigern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bundeskanzler Friedrich Merz und sieben weitere Staats- und Regierungschefs fordern die Pr\u00fcfung eines EU-Einreiseverbots f\u00fcr russische Soldaten, die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":867383,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-867382","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116226396438943675","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/867382","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=867382"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/867382\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/867383"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=867382"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=867382"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=867382"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}