{"id":871027,"date":"2026-03-15T17:58:13","date_gmt":"2026-03-15T17:58:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/871027\/"},"modified":"2026-03-15T17:58:13","modified_gmt":"2026-03-15T17:58:13","slug":"ex-vw-konzernchef-mueller-deutschland-auf-dem-weg-zur-ddr-2-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/871027\/","title":{"rendered":"Ex-VW-Konzernchef M\u00fcller: Deutschland &#8222;auf dem Weg zur DDR 2.0&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            15\/03\/2026 &#8211; 17:09 MEZ\n            <\/p>\n<p>Matthias M\u00fcller, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, hat in einem Interview mit dem Nachrichtenportal t\u2011Online eine heftige politische Diskussion ausgel\u00f6st. <\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>M\u00fcller nutzte das Interview nicht nur f\u00fcr politische Kritik, sondern formuliert auch gesellschaftliche und institutionelle Forderungen. Er pl\u00e4dierte f\u00fcr eine \u00f6ffentliche Debatte \u00fcber Parteipolitik und den Umgang mit der AfD, f\u00fcr eine Neuausrichtung der Rolle des Staates im Verh\u00e4ltnis zu NGOs sowie eine grundlegende Neuordnung der Strukturen der Europ\u00e4ischen Union.<\/p>\n<p>Der Ex-VW-Chef \u00e4u\u00dferte sich kritisch zur bisherigen Strategie der etablierten Parteien im Umgang mit der Alternative f\u00fcr Deutschland (AfD) und sprach sich daf\u00fcr aus, die sogenannte &#8222;Brandmauer&#8220; gegen\u00fcber der Partei teilweise zu \u00f6ffnen. &#8222;Sie diskutieren st\u00e4ndig \u00fcber eine Brandmauer zur AfD, dabei sorgt diese Brandmauer nur daf\u00fcr, dass sich die AfD sch\u00f6n eingehegt weiterentwickeln kann&#8220;, so M\u00fcller zur Umgangsweise mit der Partei.<\/p>\n<p>&#8222;Vielmehr sollten sie die Brandmauer aber ein St\u00fcck weit \u00f6ffnen und so die Unf\u00e4higkeit der Partei zutage bringen. Es ist notwendig, mit ihr zu reden. Ich sage das auch deshalb, weil unter ihren W\u00e4hlern eben nicht nur Rechtsradikale sind.&#8220;<\/p>\n<p>M\u00fcller: &#8222;Wachsende Bevormundung der B\u00fcrger&#8220;<\/p>\n<p>M\u00fcller warnte, dass sich Deutschland zunehmend zu einem &#8222;Vollkaskostaat&#8220; entwickle und sich auf dem Weg in eine &#8222;DDR 2.0&#8220; befinde. Er kritisierte eine wachsende staatliche Bevormundung, durch die die Eigenverantwortung der B\u00fcrger immer weiter zur\u00fcckgehe.<\/p>\n<p>Viele Menschen w\u00fcrden sich &#8222;hinter dem Staat verstecken&#8220; und dadurch pers\u00f6nliche Verantwortung und Initiative verlieren.<\/p>\n<p>Kritik an NGOs<\/p>\n<p>M\u00fcller \u00fcbte in dem Interview auch scharfe Kritik an der Rolle von Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Er h\u00e4lt es f\u00fcr problematisch, dass sie staatlich finanziert werden und zugleich erheblichen Einfluss auf die politische Meinungsbildung aus\u00fcben. Diese NGOs sollten kein staatliches Geld mehr bekommen.<\/p>\n<p>&#8222;Wir m\u00fcssen uns damit auseinandersetzen, ob es richtig ist, dass die Politik Aufgaben, die sie teilweise selbst \u00fcbernehmen m\u00fcsste, an NGOs delegiert. &#8220; Man m\u00fcsse sich zudem fragen, ob nicht die eine oder andere Organisation \u00fcberfl\u00fcssig ist: &#8222;Nehmen Sie die Deutsche Umwelthilfe oder den BUND. Die k\u00f6nnte man auch in das Umwelt- oder Wirtschaftsministerium integrieren. Da sollten wir \u00fcber Reformen nachdenken. Au\u00dferdem habe ich ein Problem damit, wenn Organisationen stark vom Staat finanziert werden und zugleich sehr aktiv im politischen Vorfeld Meinungsbildung betreiben.&#8220;<\/p>\n<p>EU: Entscheidungsf\u00e4higer in kleinerem Format<\/p>\n<p>Der fr\u00fchere Konzernchef \u00e4u\u00dferte sich auch zu Europa: Er h\u00e4lt eine handlungsf\u00e4higere, kleinere EU mit Kernstaaten (z. B. Deutschland, Frankreich, Polen, England) f\u00fcr realistischer im globalen Wettbewerb als eine EU mit 27 Staaten. &#8222;Ich bin \u00fcberzeugter Europ\u00e4er. Aber als zersplittertes Europa werden wir zwischen China und den USA zerrieben. Mit 27 Staaten st\u00e4ndig einstimmig entscheiden zu m\u00fcssen, funktioniert nicht.&#8220;<\/p>\n<p>Es brauche ein Europa, das entscheidungsf\u00e4hig wird. Man k\u00f6nne sich nicht mit B\u00fcrokratie, Genderdebatten und immer neuen Detailregeln aufhalten, w\u00e4hrend die gro\u00dfen strategischen Fragen offenbleiben, so M\u00fcller.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 15\/03\/2026 &#8211; 17:09 MEZ Matthias M\u00fcller, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, hat in einem Interview&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":871028,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,129,3364,21920,29,30,13,14,3923,15,3921,12,373],"class_list":["post-871027","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-deutschland","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","tag-aktuelle-news","tag-aktuelle-news-aus-deutschland","tag-ddr","tag-de","tag-deutsche-wirtschaft","tag-deutschland","tag-germany","tag-headlines","tag-nachrichten","tag-nachrichten-aus-deutschland","tag-news","tag-news-aus-deutschland","tag-schlagzeilen","tag-volkswagen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116234492944189758","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/871027","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=871027"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/871027\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/871028"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=871027"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=871027"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=871027"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}