{"id":872223,"date":"2026-03-16T05:41:16","date_gmt":"2026-03-16T05:41:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/872223\/"},"modified":"2026-03-16T05:41:16","modified_gmt":"2026-03-16T05:41:16","slug":"bastian-pastewka-stolpert-bei-krimi-podcast-ueber-rollenbilder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/872223\/","title":{"rendered":"Bastian Pastewka stolpert bei Krimi-Podcast \u00fcber Rollenbilder"},"content":{"rendered":"<p><img post-id=\"101772\" fifu-featured=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/dts_image_8955_brmnrmjqjp_348_800_600.jpg\" alt=\"Bastian Pastewka stolpert bei Krimi-Podcast \u00fcber Rollenbilder\" title=\"Bastian Pastewka stolpert bei Krimi-Podcast \u00fcber Rollenbilder\" width=\"100%\" align=\"LEFT\"\/><br \/>Foto: Bastian Pastewka (Archiv), via dts Nachrichtenagentur<\/p>\n<p>Berlin (dts Nachrichtenagentur) \u2013 Bastian Pastewka stolpert bei seinem Podcast f\u00fcr historische Kriminalh\u00f6rspiele vor allem \u00fcber die Rollenbilder. \u201eUnsere gr\u00f6\u00dfte Sorge bei den `Kein Mucks`-H\u00f6rspielen ist die Rolle der Frau\u201c, sagte Pastewka der Neuen Osnabr\u00fccker Zeitung. \u201eWir sind schon froh, wenn \u00fcberhaupt mal eine mitspielt, denn die Krimis der 1950er waren M\u00e4nnersache.\u201c Der 53-J\u00e4hrige zeigte sich dabei \u201edankbar f\u00fcr jede Evelyn Hamann, die \u2013 bevor sie Loriots Partnerin wurde \u2013 bei Radio Bremen auch wenige S\u00e4tze in H\u00f6rspielen gesprochen hat.\u201c<\/p>\n<p>Beim Umgang mit rassistischen Stereotypen in Archivsch\u00e4tzen setzt der Krimi-Experte auf Einordnung statt Zensur. \u201eWenn das H\u00f6rspiel im Ganzen gut ist, senden wir auch eine problematische Passage mit\u201c, sagte Pastewka. Als Beispiel nannte er eine Produktion \u00fcber Sherlock Holmes, in der eine Gruppe von Sinti und Roma \u201eimmer wieder unter Verdacht\u201c stehe: \u201eSie werden immer nur mit dem gleichen Vorurteil belegt: Schuldig wegen Streunens.\u201c Die L\u00f6sung der Redaktion sei Transparenz: \u201eWir sensibilisieren und machen vorher die ber\u00fchmte Triggerwarnung. Und das finde ich auch richtig so.\u201c<\/p>\n<p>Pastewka r\u00e4umte zudem mit dem Vorurteil auf, alte Produktionen seien zwangsl\u00e4ufig zu langsam f\u00fcr heutige Seh- und H\u00f6rgewohnheiten. \u201eIch glaube, die Unterhaltung aus dieser Zeit wird heute automatisch bel\u00e4chelt\u201c, sagte der Komiker. Die Annahme, man k\u00f6nne es heute nicht mehr \u201eso gem\u00e4chlich wie fr\u00fcher\u201c machen, hielt er f\u00fcr \u201eganz falsch\u201c. Tats\u00e4chlich sei ein Gro\u00dfteil der H\u00f6rspiele damals \u201eauf Tempo ausgelegt\u201c gewesen, da man sich an internationalen Vorbildern orientiert habe: \u201eDie Alliierten haben uns die Kriminalliteratur dagelassen und auch ihre Darbietungsform, die in Deutschland zwischen 1933 und 1945 im Grunde nicht existierte.\u201c<\/p>\n<p>Die K\u00fcrze der damaligen St\u00fccke habe zudem technische Gr\u00fcnde gehabt: \u201eDie guten Krimis dauerten nur 35 bis 40 Minuten. L\u00e4nger wollte man dem Publikum das Rauschen der damals noch schwachen Sende\u00fcbertragung nicht zumuten\u201c, so Pastewka. Im Vergleich dazu wirke die heutige Norm entschleunigt: \u201eHeute sind wir auf 90 Minuten geeicht oder wenigstens auf eine Radiostunde. Das ist gem\u00e4chlich.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Foto: Bastian Pastewka (Archiv), via dts Nachrichtenagentur Berlin (dts Nachrichtenagentur) \u2013 Bastian Pastewka stolpert bei seinem Podcast f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":872224,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,147,296,1937,29,30,1940,1938,16,55],"class_list":{"0":"post-872223","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-ausland","11":"tag-berlin","12":"tag-berlin-news","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-nachrichten-aus-berlin","16":"tag-news-aus-berlin","17":"tag-politik","18":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116237257083658478","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/872223","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=872223"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/872223\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/872224"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=872223"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=872223"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=872223"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}