{"id":874375,"date":"2026-03-17T01:58:30","date_gmt":"2026-03-17T01:58:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/874375\/"},"modified":"2026-03-17T01:58:30","modified_gmt":"2026-03-17T01:58:30","slug":"noch-mehr-streik-bei-der-rheinbahn-in-dieser-woche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/874375\/","title":{"rendered":"Noch mehr Streik bei der Rheinbahn in dieser Woche"},"content":{"rendered":"<p>Auswirkungen des Streiks am Mittwoch      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Am Mittwoch werden demnach die Werkst\u00e4tten und der Bereich Infrastruktur bestreikt. Hier ist noch offen, wie sich das auf den Fahrbetrieb auswirkt. Verdi k\u00fcndigt an: \u201eEs kann zu Versp\u00e4tungen bis zu Ausf\u00e4llen bei Bus und Bahn kommen.\u201c Es wird sich dabei aber wohl eher um Einzelf\u00e4lle handeln. Die Rheinbahn h\u00e4lt sich noch mit einer Einsch\u00e4tzung zur\u00fcck, die Folgen seien noch nicht abzusch\u00e4tzen. \u201eDie Rheinbahn pr\u00fcft aktuell die Situation und informiert die Fahrg\u00e4ste, sobald genauere Informationen vorliegen\u201c, teilte das Unternehmen am Montagmittag mit.<\/p>\n<p>Auswirkungen des Streiks am Donnerstag      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Am Donnerstag folgt dann allerdings ein bundesweiter Aktionstag. Auch der Fahrdienst ist dann wieder von Fr\u00fch- bis Sp\u00e4tschicht beteiligt. Somit werden bei der Rheinbahn erneut wie am Dienstag nur einige Busse auf ihren Linien verkehren, teilt der Verkehrsbetrieb mit. Ansonsten f\u00e4llt das Angebot im gesamten Netz, also auch in den Nachbarst\u00e4dten, aus.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Folgende Linien sind am Donnerstag laut Unternehmen wahrscheinlich nach Fahrplan unterwegs: O5, O6, O13, O14 (TaxiBus mit Anmeldung), O19 (Taxi-Bus mit Anmeldung), SB50, SB52, 722, 730, 746, 751, 770, 771, 782, 785, 831, 834, 835, 836.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein umfangreicheres Angebot l\u00e4sst sich nicht aufrechterhalten, da sich die ebenfalls bei der Rheinbahn stark organisierte Gewerkschaft NahVG dem Streik anschlie\u00dft.<\/p>\n<p>Auswirkungen des Streiks am Freitag      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Da somit auch am Donnerstag nicht in den Werkst\u00e4tten gearbeitet wird, sind sogar Auswirkungen am Freitag zu vermuten. Einzelne Bahnen oder Busse k\u00f6nnten nicht f\u00fcr den Betrieb vorbereitet sein, sodass weitere zus\u00e4tzliche Versp\u00e4tungen oder Ausf\u00e4lle m\u00f6glich sind. Die Rheinbahn plant, den regul\u00e4ren Fahrbetrieb am Freitagmorgen gegen 4 Uhr wieder aufzunehmen. Sie sagt aber bereits aufgrund der jetzt abzusch\u00e4tzenden Lage: \u201eEs kann allerdings noch bis in die Morgenstunden zu vereinzelten Ausf\u00e4llen kommen.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Kritik am Vorgehen der Gewerkschaften kommt nach der Messe auch von der Dehoga. Hintergrund: Erneut gab es am Dienstag parallel zur Pro Wein einen Streik bei der Rheinbahn. Thomas Kolaric, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Dehoga Nordrhein, prognostiziert \u201esp\u00fcrbare Auswirkungen auf zuk\u00fcnftige Messeveranstaltungen, den Messestandort und den innerst\u00e4dtischen Tourismus\u201c. Bei Messeausstellern und Besuchern k\u00f6nne sich ein \u201enachhaltig negativer Eindruck vom Standort D\u00fcsseldorf\u201c festsetzen. Kolaric f\u00fcrchtet \u201eVerz\u00f6gerungen bei Terminen, erh\u00f6hten Individualverkehr und zus\u00e4tzliche organisatorische Herausforderungen f\u00fcr Hotels und Gastronomiebetriebe\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Sogar die NahVG kritisiert Verdi. Man streike nur aus Solidarit\u00e4t mit, sagt Heiko Goebel. \u201eIch kann jedoch keine vern\u00fcnftige Strategie erkennen.\u201c Er sehe vielmehr die Gefahr, dass man die \u00d6ffentlichkeit gegen sich aufbringe. Zudem vergraule man langfristig m\u00f6glicherweise Kunden, auf die man doch im \u00d6PNV angewiesen sei.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Linda Malolepszy von Verdi entgegnet, dass man die Sorgen nachvollziehen k\u00f6nne. \u201eEs bringt nur leider nichts, wenn wir nur nett fragen. Mehr Druck durch Streik ist das einzige wirksame Mittel, um mehr Entlastung zu bekommen.\u201c Vor der dritten Verhandlungsrunde sei jetzt deutlich zu machen, dass gute Vorschl\u00e4ge auf den Tisch m\u00fcssten. \u201eDie Kollegen sind w\u00fctend.\u201c Zudem gebe es schon jetzt einen Fahrermangel, das Problem werde sich in den n\u00e4chsten Jahren noch versch\u00e4rfen. \u201eEine Verkehrswende kann es nur geben, wenn wir auch genug Fahrer haben. Daf\u00fcr muss der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/beruf\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Beruf<\/a> attraktiv sein.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auswirkungen des Streiks am Mittwoch Am Mittwoch werden demnach die Werkst\u00e4tten und der Bereich Infrastruktur bestreikt. 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